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Das Management strategischer Allianzen aus spieltheoretischer Sicht

Das Management strategischer Allianzen aus spieltheoretischer Sicht
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Martin Seidel
  • Abgabedatum: Juli 1996
  • Umfang: 81 Seiten
  • Dateigröße: 3,5 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität der Bundeswehr München Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0099-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0099-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0099-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Seidel, Martin Juli 1996: Das Management strategischer Allianzen aus spieltheoretischer Sicht, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Gefangenendilemma, Kooperation, Management, Spieltheorie, Strategische Allianzen

Diplomarbeit von Martin Seidel

Zusammenfassung:

Die zunehmende Bedeutung Strategischer Allianzen für die Management-Herausforderungen unserer Zeit war Anlaß, diese Kooperationsform einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Mit Hilfe der Spieltheorie als quantitative Wissenschaft der (sozialen) Interaktion traten hierbei neue Perspektiven und interessante, theoretische Zusammenhänge auf.

Das Management Strategischer Allianzen ist aus spieltheoretischer Sicht ein umfangreiches Unterfangen, da aufgrund der zahlreichen Handlungsvariablen viele Bereiche der Spieltheorie erfaßt werden. Die Zweiteilung in die bekannten Entscheidungstatbestände und Jeweils ein Überblick über deren Lösungskonzepte bilden einen Einstieg in die Thematik.

Die Spieltheorie erweist sich als Spiegel der Realität, da das Zustandekommen einer Allianz sehr leicht (mittels der Nutzenniveaus) zu erklären ist. Die Verhandlungsphase jedoch und insbesondere die Frage nach der Beständigkeit der Kooperation ist auch hier komplex.

Man erkennt aber, daß aus spieltheoretischer Sicht wertvolle Beiträge zum Gelingen einer Zusammenarbeit geleistet werden können. Das betrifft die Win-win-Situation als wichtige Voraussetzung, die mit Hilfe der Verhandlungslösungen objektiv gerecht modellierbar ist und so den langwierigen Verhandlungsprozeß unterstützen kann. Auch das Bewußtsein für die Instabilität einer Strategischen Allianz wird geschärft und die Bedeutung (bekannter) Stabilitätsfaktoren als wichtige Management-Aufgabe unterstrichen und nachgewiesen. Dabei ist das konstituierende Merkmal der langfristigen Ausrichtung dieser Kooperationsform von Vorteil. Ebenso wurde gezeigt, daß kooperatives Verhalten und individuelles Gewinnstreben nicht zwangsläufig konkurrieren müssen.

Zusammenfassend ist zu sagen, daß die Mühe der Beleuchtung eines bekannten Sachverhalts aus einer völlig anderen, neuen Perspektive lohnenswert und gewinnbringend ist für die vollständige Erfassung und objektive Einschätzung der Realität.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis IV
1. Aktualität und Zielsetzung 1
1.1 Aktualität 1
1.2 Zielsetzung 1
2. Strategische Allianzen 3
2.1 Einführung 3
2.2 Legitimation 4
2.2.1 Umweltfaktoren 4
2.2.2 Basismotive 6
2.3 Deskription 7
2.3.1 Konstituierende Merkmale 7
2.3.2 Management Strategischer Allianzen 9
2.3.3 Arten Strategischer Allianzen 10
2.4 Zusammenfassung 11
3. Spieltheorie 12
3.1 Einführung 12
3.2 Deskription 13
3.3 Grundlagen 14
3.3.1 Grundbegriffe 14
3.3.2 Terminologie 16
3.3.3 Klassifikation 17
3.4 Zusammenfassung 21
4. Strategische Allianzen aus spieltheoretischer Sicht 22
4.1 Einführung 22
4.2 Abgrenzungen 23
4.3 Handlungsvariablen 24
4.4 Entscheidungstatbestand 1 26
4.4.1 Spielsituation Entscheidungstatbestand 1 26
4.4.2 Lösung Entscheidungstatbestand 1 28
4.4.2.1 Ausgangsproblematik 28
4.4.2.2 Lösungskonzepte 33
4.4.2.2.1 Axiomatische Verhandlungsmodelle 33
4.4.2.2.2 Behavioristische Verhandlungsmodelle 37
4.5 Entscheidungstatbestand 2 38
4.5.1 Spielsituation Entscheidungstatbestand 2 39
4.5.2 Lösung Entscheidungstatbestand 2 41
4.5.2.1 Ausgangsproblematik 41
4.5.2.2 Lösungskonzepte 44
4.6 Zusammenfassung 47
5. Management Strategischer Allianzen aus spieltheoretischer Sicht 48
5.1 Einführung 48
5.2 Abgrenzungen 49
5.3 Strategien 50
5.3.1 Computersimulation von Axelrod 50
5.3.2 Kritische Würdigung 52
5.3.3 Konklusionen 53
5.4 Stabilitätsfördernde Rahmenbedingungen 55
5.4.1 Das Experiment von Parkhe 55
5.4.2 Das Experiment von Heide und Miner 57
5.4.3 Das Experiment von Bohnet und Frey 58
5.5 Zusammenfassung 60
6. Zusammenfassung und Ausblick 61
6.1 Zusammenfassung 61
6.2 Ausblick 61
Literaturverzeichnis 64
Ehrenwörtliche Erklärung 72

Arbeit zitieren:
Seidel, Martin Juli 1996: Das Management strategischer Allianzen aus spieltheoretischer Sicht, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Gefangenendilemma, Kooperation, Management, Spieltheorie, Strategische Allianzen

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