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Management von QoS am Beispiel der Integration von SQoS in das Kommunikationssystem

Management von QoS am Beispiel der Integration von SQoS in das Kommunikationssystem
Über dieses Buch
  • Art: Studienarbeit
  • Autor: Oliver Ehlebracht
  • Abgabedatum: März 2001
  • Umfang: 106 Seiten
  • Dateigröße: 767,0 KB
  • Institution / Hochschule: Universität Hamburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3276-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3276-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3276-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Ehlebracht, Oliver März 2001: Management von QoS am Beispiel der Integration von SQoS in das Kommunikationssystem, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kommunikkationssysteme, Sicherheit, Quality of service, Management, Dienstgüte

Studienarbeit von Oliver Ehlebracht

Einleitung:

Sicherheit ist ein Begriff mit vielen Facetten, dessen Bedeutung sich mit dem jeweiligen Betrachtungswinkel ändert. Ein Erreichen von Behörden- und Unternehmenszielen ist jedoch nur bei ordnungsgemäßem und sicherem Einsatz von Informationstechnik möglich.

Die globale Vernetzung und die Zunahme sensibler Daten, die z.B. im Bereich des elektronischen Handels in Datennetzen übertragen werden, erfordern u.a. Sicherheitsmechanismen wie beispielsweise die Gewährleistung von Vertraulichkeit, Authentizität und Integrität dieser Daten. Eine kommerzielle Nutzung von Datennetzen (wie z.B. dem Internet) ist jedoch nur bedingt möglich, da die heutigen Protokolle in Hinsicht auf Sicherheitsmechanismen erhebliche Lücken aufweisen. Um einen ordnungsgemäßem und sicherem Einsatz von Informationstechnik zu gewährleisten, ist es daher nötig, diese Lücken in den vorhandenen Sicherheitsmechanismen zu schließen.

Gang der Untersuchung:

In meiner Studienarbeit habe ich erarbeitet, wie neben der herkömmlichen Dienstgüte (QoS) dem Benutzer auch Sicherheitsdienstgüte vom Kommunikationssubsystem angeboten werden kann - z.B. neben fehlerfreier Übertragung auch vertrauliche Übertragung. Es wird diskutiert, in welcher Form der Benutzer für seine Kommunikationsbeziehung Sicherheitsdienstgüteanforderungen spezifizieren kann und wie diese qualitativen Angaben auf die zur Verfügung stehenden Mechanismen im Kommunikationssystem abgebildet werden können. Durch entsprechende Managementfunktionen muss der Benutzer so unterstützt werden, dass seitens des Benutzers idealerweise keine Kenntnisse dieser Mechanismen erforderlich sind.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Motivation 1
1.2 Ziele dieser Arbeit 2
1.3 Inhalt der Arbeit 2
2. Dienstgüte - Entwicklungen und Tendenzen 4
2.1 Motivation für Dienstgüte 4
2.2 Definitionen 5
2.3 QoS-Architektur 7
2.3.1 QoS-Anforderungen 7
2.3.2 QoS-Dienstklassen 8
2.3.3 Reservierung von Ressourcen 10
2.4 QoS-Management 11
2.4.1 Dienstgüte-Management-Systeme 11
2.4.2 Anforderungen an das Dienstgüte-Management 12
2.4.3 Dienstgüteverhandlung 13
2.4.4 Beispiele für Dienstgüte-Architekturen 14
2.5 Ausblick: Sicherheitsdienstgüte 20
3. Informations- und Netzsicherheit 21
3.1 Motivation 21
3.2 Begriffsbestimmung: Sicherheit 22
3.2.1 Definitionen 23
3.2.2 Informationssicherheit 24
3.2.3 Netzsicherheit 25
3.2.4 Bell-LaPadula-Modell 26
3.3 Sicherheitsrisiken 27
3.3.1 Motivation für Rechnermissbrauch 28
3.3.2 Beispiele für mögliche Schwachstellen 29
3.4 Bisherige Maßnahmen 32
3.5 Maßnahmen für die Entwicklung eines Sicherheitsdienstgüte-Management 35
4. Bereitstellung von Sicherheitsdienstgüte in Netzen 36
4.1 Schichtenarchitekturen für Netze 36
4.2 Sicherheitsbezogene Entwicklungen bei Protokollen und Anwendungen 38
4.2.1 Point-to-Point Tunneling Protocol 39
4.2.2 Secure Sockets Layer Protocol 41
4.2.3 Secure HTTP vs. HTTPS 43
4.2.4 Secure Shell 44
4.2.5 Verschlüsselung mit PGP 46
4.2.6 Sonstige Entwicklungen 47
4.3 Abwicklung von Sicherheitsdienstgüte mit SANE 48
5. Konzept für Sicherheitsdienstgüte 50
5.1 SQoS-Architektur 51
5.1.1 SQoS-Anforderungen 52
5.1.2 SQoS-Dienstklassen 53
5.1.3 Reservierung von Ressourcen 55
5.2 Sicherheitsdienstgüte-Management 56
5.2.1 Anforderungen an das Sicherheitsdienstgüte-Management 56
5.2.2 Definition: Sicherheitsdienstgüte-Management 58
5.2.3 Sicherheitsdienste leichter nutzbar machen 59
5.2.4 Aufgaben des SQoS-Management am Beispiel 60
5.2.5 Anforderungen an die Schnittstellen 63
5.3 Informationen für die Bereitstellung von Sicherheitsdienstgüte 67
5.3.1 Endgeräte 67
5.3.2 Betriebssysteme 68
5.3.3 Vermittlungsrechner 68
5.3.4 Anwendungen 69
5.4 Verhandlung und Überwachung von Sicherheitsdienstgüte 70
5.4.1 Sicherheitsdienstgüte-Parameter aushandeln 70
5.4.2 Verbindungslose Kommunikation 72
5.4.3 Unterschiedliche Sicherheitsstufen 73
5.4.4 Überwachung von Sicherheitsdienstgüte 75
6. Sicherheitsimplikationen 77
6.1 Sicherheitsimplikationen aus dem Konzept für SQoS 77
6.1.1 Festlegung einer Sicherheitspolicy 77
6.1.2 Überwachung der Policy durch das SQoS-Management 78
6.1.3 Gewichtung der wesentlichen Schutzziele 81
6.1.4 Schutz der SQoS-Management-Daten 82
6.2 Nichteinhaltung der angeforderten SQoS 83
6.2.1 Maßnahmen anhand der Sicherheitsdienstklassen 83
6.2.2 Entscheidungsbäume für Sicherheitsdienstgüte 84
6.3 Beispiel für offene und ungelöste Probleme 89
7. Zusammenfassung 91
8. Literaturverzeichnis 93

Automatisiert erstellter Textauszug:

4.2.2 Secure Sockets Layer Protocol Das Secure Sockets Layer Protocol (SSL) dient zur vertraulichen Kommunikation über das Internet [FrKK96]. Primäres Ziel des SSL-Protokolls ist, die Integrität, Authentizität, Vertraulichkeit und Verlässlichkeit zwischen Anwendungen zu gewährleisten. Das SSL-Protokoll erlaubt Client/Server-Anwendungen somit eine Kommunikation, die gegen Abhören und Manipulation geschützt ist und eine Authentifikation zwischen Client und Server ermöglicht. Das SSL-Protokoll ist in zwei Schichten gegliedert. Die untere Schicht wird als SSL Record Protocol bezeichnet und setzt auf einem zuverlässigen Protokoll (z.B. TCP) auf. Die Aufgabe des SSL Record Protocol ist, die verschiedenen Datagramme aus höher liegenden Protokollen zu kapseln. Die obere Schicht bildet in der Regel das SSL Handshake Protocol. Dieses Protokoll ermöglicht Clients und Servern, sich gegenseitig zu authentifizieren, [...]

Bei einem Remotezugang über PPTP baut der Remote-Rechner über eine Telefonoder ISDN-Leitung eine TCP/IP-Verbindung zu seinem ISP18 auf. Wenn diese Verbindung besteht, wird eine zweite Verbindung aufgebaut, die auch Tunnel genannt wird und zwischen dem PPTP-Client auf dem Remote-Rechner und dem PPTP-Server besteht. Unter dem Begriff ”Tunneln” versteht man das Senden von Datenpaketen, die über ein fremdes Netz (z.B. das Internet) transportiert werden, zu einem Rechner in einem privaten Netz. Die Netzwerkrouter des fremden Netzes können dabei nur mit dem PPTP-Client/Server, nicht jedoch mit dem Rechner im privaten Netz kommunizieren. Über die zweite Verbindung werden Daten in Form von IP-Datagrammen gesendet, die wiederum PPP-Pakete enthalten. Da diese gekapselten PPP-Pakete wiederum Kontrollinformationen enthalten dürfen, die für verschiedene Protokolle relevant sind (z.B. TCP/IP, IPX oder NetBEUI), können über eine PPTP-Verbindung zwei Netzwerke miteinander verbunden werden. Das PPTP-Protokoll kann auch ohne eine Wählverbindung direkt im Netzwerk eingesetzt werden, um die Kommunikation zwischen zwei Rechnern abzusichern. PPTP funktioniert nur mit dem PPP-Protokoll, nicht jedoch mit dem älteren SLIPProtokoll19. [...]

4.2.1 Point-to-Point Tunneling Protocol Das Point-to-Point Tunneling Protocol (PPTP) ist ein Netzwerkprotokoll, welches eine sichere Übertragung von einem Remote-Rechner zu einem Server erlaubt [Hamz96, Micr97], indem es ein VPN16 über eine TCP/IP-Verbindung aufbaut. Dieses Protokoll stellt eine Erweiterung des Point-to-Point Protokolls (PPP)17 dar, welches die Kommunikation zwischen einem Remote-Rechner und einem Server über eine Telefonverbindung oder eine ISDN-Leitung ermöglicht. Das PPTPProtokoll kapselt PPP-Pakete in IP-Datagramme für den Transport über ein TCP/IPbasierendes Netz (z.B. über ein Subnetz des Internet) und ermöglicht somit, einen Remote-Rechner über normale Telefonleitungen mit einem lokalen Netz zu verbinden. Darüber hinaus ist auch eine sichere Verbindung zweier lokaler Netze möglich. PPTP vereinfacht Remotezugänge und senkt deren Kosten, da es eine sichere und verschlüsselte Kommunikation über Telefonleitungen und das Internet ermöglicht. Für den Aufbau eines VPN mit Hilfe des PPTP-Protokolls werden drei Voraussetzungen benötigt: [...]

Arbeit zitieren:
Ehlebracht, Oliver März 2001: Management von QoS am Beispiel der Integration von SQoS in das Kommunikationssystem, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kommunikkationssysteme, Sicherheit, Quality of service, Management, Dienstgüte

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