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Management von Kompetenzen

Ein Gestaltungsvorschlag aus ressourcenorientierter Sicht

Management von Kompetenzen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Stephan Derr
  • Abgabedatum: Juli 1999
  • Umfang: 95 Seiten
  • Dateigröße: 4,1 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Augsburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2246-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2246-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2246-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Derr, Stephan Juli 1999: Management von Kompetenzen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Balanced Scorecards, Strategisches Management, Kernkompetenzen, Resource-Based-View, Kompetenzen

Diplomarbeit von Stephan Derr

Einleitung:

Die zunehmend komplexe und dynamische Umwelt stellt erhöhte Anforderungen an die Unternehmen bezüglich ihrer Anpassungs- und Reaktionsfähigkeit. ‘Globalisierung’, ‘Deregulierung’, ‘Strukturwandel’, ‘Volatilität’, ‘Verschmelzung von Technologien und Industriegrenzen’ stellen Herausforderungen für die Unternehmen dar, auf die sie mit traditionellen Vorgehensweisen und Kontrollmechanismen nicht mehr adäquat reagieren können. Parallel dazu verschieben sich für die Unternehmen die strategischen Potentiale zur Erzielung von dauerhaften Wettbewerbsvorteilen. Die Konzentration auf bereits bekannte Faktoren wie beispielsweise Produkt- und Prozeßtechnologie, ‘Economies of Scale’ oder finanzielle Ressourcen reicht dann nicht mehr aus. Dies wird dazu führen, daß heute (scheinbar) gesunde Firmen in naher Zukunft schon ernsthaften Problemen gegenüberstehen. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet die Konzentration auf die Kompetenzen einer Organisation. ‘Competing on capabilities, rather than choosing a product market position or making traditional resource investments, is the appropriate task for strategic management.

Gang der Untersuchung:

Die theoretische Grundlage für ein Management der Kompetenzen (Kapitel 2) bietet hierbei der ‘Resource - Based - View’, der in der Literatur als Synonym für die Ansätze verwendet wird, die für den Wettbewerbserfolg unternehmensinterne Faktoren verantwortlich machen. Kompetenzen bestehen aber nun nicht nur auf der organisationalen Ebene und sorgen hier für die langfristige Überlebensfähigkeit der Unternehmen, sondern auch auf der individuellen Ebene. Der Mensch mit seinem Wissen und seinem Können als zentraler Bestandteil dieses Ansatzes wird demnach zu einem wichtigen Faktor, wenn es darum geht, die Zukunft und die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens zu sichern. ‘Strategische Planung der Zukunft bedeutet Planung von Kompetenzen und nicht Planung von Produkten.

Auf strategischer Ebene eines Kompetenzmanagements (Kapitel 3) bereitet die mangelnde Operationalisierbarkeit des Konstrukts erhebliche Schwierigkeiten bei der Planung, Entwicklung und Kontrolle der individuellen und organisationalen Kompetenzen. Denn nicht nur die Analyse, sondern auch die Kontrolle der Entwicklung der Kompetenzen bedürfen der objektiven Bewertung, wodurch ein geplantes Vorgehen erschwert wird.

Daran anschließend werden (Kapitel 4) Ansatzpunkte zur operativen Umsetzung eines Kompetenzmanagements vorgestellt. Hier gilt es, neben den Möglichkeiten zum Kompetenzerwerb auch auf die strukturellen und unternehmenskulturellen Einflußfaktoren einzugehen. Zum Aufbau der Kompetenzen bieten sich auf den Ebenen Individuum und Gruppe besonders die ‘On-the-Job’-Maßnahmen an, denn Kompetenzen werden im realen Arbeitsvollzug durch ein ‘Learning by Doing’ erworben. Auf der organisationalen Ebene sind die Nutzung von Kooperationen und Akquisitionen geeignet, Kompetenzen anderer Unternehmen zu übernehmen und daraus eigene aufzubauen.

Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefaßt und kritisch hinterfragt. Es wird deutlich, daß ein funktionierendes Kompetenzmanagement notwendig ist, da das Erkennen und Ausnutzen von Erfolgspotentialen die ureigenste Managementaufgabe darstellt. ‘Die Zeit ist mehr als reif um einzusehen, daß die Kompetenzpotentiale langfristig ein Unternehmen viel besser absichern, als eine reine Kapitalstruktur dies bewirken kann’.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
2. Begriffliche Klärung und theoretischer Hintergrund 3
2.1 Definition des Begriffes ‘Management’ 3
2.2 Definition des Begriffes ‘Kompetenzen’ 5
2.2.1 Der ‘Resource-Based View’ als theoretische Grundlage 6
2.2.2 Kompetenzen als Spezialfall der Ressourcen 12
2.2.3 Individuelle Kompetenzen 23
2.3 Zwischenfazit 27
3. Strategisches Management der Kompetenzen 28
3.1 Ziele und Ablauf 28
3.2 Planung der Kompetenzen 30
3.2.1 Ableitung aus Vision und Strategie 30
3.2.2 Analyse der Kompetenzen 32
3.2.3 Aufzeigen des Kompetenzgaps und Ableitung von Maßnahmen 36
3.3 Entwicklung der Kompetenzen 37
3.3.1 Betrachtung der Ansatzebenen von Kompetenzen 37
3.3.2 Aufbau von Kompetenzen 39
3.4 Kontrolle der Kompetenzen 43
3.4.1 Das Konzept der Balanced Scorecard 43
3.4.2 Überprüfung der Kernkompetenzen 46
4. Ansatzpunkte zur operativen Umsetzung 50
4.1 Aufbau von Kompetenzen auf unterschiedlichen Ebenen 50
4.1.1 Individuelle Ebene 50
4.1.2 Gruppenebene 54
4.1.3 Organisationsebene 57
4.2 Struktur 59
4.2.1 Strukturempfehlungen auf Unternehmensebene 60
4.2.2 Strukturempfehlungen auf Arbeitsebene 62
4.2.3 Führungsinstrumente 65
4.2.4 Anreiz- und Beurteilungssysteme 66
4.3 Unternehmenskultur 67
4.3.1 Definition von Unternehmenskultur 67
4.3.2 Inhalte einer förderlichen Unternehmenskultur 69
5. Fazit 71
6. Literaturverzeichnis 73
7. Anhang 84

Arbeit zitieren:
Derr, Stephan Juli 1999: Management von Kompetenzen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Balanced Scorecards, Strategisches Management, Kernkompetenzen, Resource-Based-View, Kompetenzen

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