Management in Deutschland und USA - ein kritischer Forschungsbericht
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Alexander Janzer
- Abgabedatum: April 2007
- Umfang: 79 Seiten
- Dateigröße: 406,3 KB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Universität Passau Deutschland
- Originaltitel: Managementstudien Deutschland/USA. Ein kritischer Forschungsbericht
- Bibliografie: ca. 122
- ISBN (eBook): 978-3-8366-0302-7
- ISBN (CD) :978-3-8366-0302-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Janzer, Alexander April 2007: Management in Deutschland und USA - ein kritischer Forschungsbericht, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Deutschland, Management, Studie, Kritik, USA
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Diplomarbeit von Alexander Janzer
Einleitung:
Die zunehmende Globalisierung der Weltwirtschaft stellt für viele Unternehmen und Organisationen eine große Herausforderung dar. So müssen bei internationalen Kontakten nicht nur sprachliche Barrieren überwunden, sondern auch vielfältige nationalkulturelle Unterschiede berücksichtigt werden. Von der Internationalisierung der Wirtschaftsbeziehungen sind neben den Auslandsabteilungen der Unternehmen insbesondere die Management- und Führungsebenen betroffen.
Der zu untersuchende Forschungsbereich trägt im deutschsprachigen Raum meist die Bezeichnung „interkulturelles Management“ (engl. cross-cultural management). Eine vollwertige interkulturelle Managementforschung würde sich mit sämtlichen Fragestellungen und Problemen befassen, die sich aus der Verschiedenartigkeit der kulturellen Umwelt und aus der Konfrontation von Personen und Kollektiven mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen für den Managementprozess ergeben. Da unter der Bezeichnung „interkulturelle Managementforschung“ aber fast ausschließlich international ausgerichtete Forschung betrieben wird, soll dieser Forschungsbereich innerhalb der vorliegenden Arbeit ausschließlich internationales (und nicht „interkulturelles“) Management heißen. Zwar ist auch bei Untersuchungen auf nationalkultureller Ebene eine interkulturelle Ausrichtung der Forschung gegeben – allerdings wird der falsche Eindruck erweckt, Kultur beschränke sich auf Nationen. Dementsprechend werden intranationale Kulturunterschiede von dieser Forschungsdisziplin auch meist vernachlässigt.
Als Geburtsstunde der internationalen Managementforschung gilt eine international ausgerichtete Managementstudie von Harbison und Myers aus dem Jahr 1959. Die Vielschichtigkeit des Forschungsfeldes internationales Management macht die Einbeziehung der Erkenntnisse und Methoden unterschiedlicher Forschungsdisziplinen erforderlich. Zu den derzeit anerkanntesten Disziplinen innerhalb der internationalen Managementforschung zählen laut Hasenstab betriebswirtschaftliche, sozioökonomische und psychologische Traditionen. Obwohl kulturelle Fragestellungen in der internationalen Managementforschung sehr wichtig sind, finden moderne kulturwissenschaftliche Ansätze aus der Ethnologie oder den Cultural Studies in diesem Forschungsfeld weiterhin wenig Beachtung. Dagegen kann in der Organisationsforschung bereits eine größere Annäherung an moderne kulturwissenschaftliche Disziplinen beobachtet werden. Da sowohl Management als auch Kultur zentrale Konzepte der internationalen Managementforschung darstellen, soll zunächst auf diese Konzepte näher eingegangen werden.
Gang der Untersuchung:
In dieser Arbeit sollen mehrere aktuelle Studien über das Management in Deutschland und USA kritisch untersucht werden. Dabei wird in Kapitel 2 der theoretische Hintergrund zu der in Kapitel 3 erfolgenden Analyse ausgewählter Managementstudien geschaffen. Der Schwerpunkt des theoretischen Teils liegt auf der Besprechung häufiger Probleme international ausgerichteter Managementforschung und auf der Definition des Managements und der Kultur. In der darauf folgenden Analyse von insgesamt fünf Forschungsarbeiten werden die Zielsetzungen, Methoden und Ergebnisse der jeweiligen Studie vorgestellt und anschließend kritisch hinterfragt.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Internationale Managementforschung im Überblick | 1 |
| 2.1 | Das Managementkonzept | 2 |
| 2.2 | Das Kulturkonzept | 6 |
| 2.3 | Häufige Probleme internationaler Managementstudien | 9 |
| 2.3.1 | Kulturelle Voreingenommenheit | 9 |
| 2.3.2 | Vernachlässigung von Einflussfaktoren | 10 |
| 2.3.3 | Mangelnde Bedeutungsäquivalenz | 11 |
| 2.3.4 | Prämisse der Kohärenz von Nationalkulturen | 11 |
| 2.3.5 | Hoher Verallgemeinerungsgrad | 12 |
| 2.3.6 | Umfrage als einzige Erhebungsmethode | 12 |
| 2.3.7 | Statistische Trugschlüse | 13 |
| 2.3.8 | Mangelnde theoretische Verankerung | 14 |
| 3. | Aktuelle Studien über Management in Deutschland und USA | 14 |
| 3.1 | Werteforschung | 15 |
| 3.1.1 | Studie von Vollmer/Ralston (1999) | 16 |
| 3.1.2 | Methodik | 16 |
| 3.1.3 | Ergebnisse | 17 |
| 3.1.4 | Kritik | 18 |
| 3.2 | Geschlechterforschung | 22 |
| 3.2.1 | Studie von Klemm/Martin (2004) | 22 |
| 3.2.2 | Methodik | 23 |
| 3.2.3 | Ergebnisse | 23 |
| 3.2.4 | Kritik | 26 |
| 3.3. | Ethikforschung | 30 |
| 3.3.1 | Studie von Schlegelmilch/Robertson (1995) | 30 |
| 3.3.2 | Methodik | 31 |
| 3.3.3 | Ergebnisse | 32 |
| 3.3.4 | Kritik | 33 |
| 3.4 | Planungsforschung | 36 |
| 3.4.1 | Studie von Haiss (1990) | 37 |
| 3.4.2 | Methodik | 38 |
| 3.4.3 | Ergebnisse | 39 |
| 3.4.4 | Kritik | 41 |
| 3.5 | Verhandlungsforschung | 44 |
| 3.5.1 | Studie von Graham/Mintu/Rodgers (1994) | 45 |
| 3.5.2 | Methodik | 45 |
| 3.5.3 | Ergebnisse | 46 |
| 3.5.4 | Kritik | 47 |
| 4. | Fazit | 52 |
| 5. | Literaturverzeichnis | 52 |
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Internationale Managementforschung im Überblick | 1 |
| 2.1 | Das Managementkonzept | 2 |
| 2.2 | Das Kulturkonzept | 6 |
| 2.3 | Häufige Probleme internationaler Managementstudien | 9 |
| 2.3.1 | Kulturelle Voreingenommenheit | 9 |
| 2.3.2 | Vernachlässigung von Einflussfaktoren | 10 |
| 2.3.3 | Mangelnde Bedeutungsäquivalenz | 11 |
| 2.3.4 | Prämisse der Kohärenz von Nationalkulturen | 11 |
| 2.3.5 | Hoher Verallgemeinerungsgrad | 12 |
| 2.3.6 | Umfrage als einzige Erhebungsmethode | 12 |
| 2.3.7 | Statistische Trugschlüse | 13 |
| 2.3.8 | Mangelnde theoretische Verankerung | 14 |
| 3. | Aktuelle Studien über Management in Deutschland und USA | 14 |
| 3.1 | Werteforschung | 15 |
| 3.1.1 | Studie von Vollmer/Ralston (1999) | 16 |
| 3.1.2 | Methodik | 16 |
| 3.1.3 | Ergebnisse | 17 |
| 3.1.4 | Kritik | 18 |
| 3.2 | Geschlechterforschung | 22 |
| 3.2.1 | Studie von Klemm/Martin (2004) | 22 |
| 3.2.2 | Methodik | 23 |
| 3.2.3 | Ergebnisse | 23 |
| 3.2.4 | Kritik | 26 |
| 3.3. | Ethikforschung | 30 |
| 3.3.1 | Studie von Schlegelmilch/Robertson (1995) | 30 |
| 3.3.2 | Methodik | 31 |
| 3.3.3 | Ergebnisse | 32 |
| 3.3.4 | Kritik | 33 |
| 3.4 | Planungsforschung | 36 |
| 3.4.1 | Studie von Haiss (1990) | 37 |
| 3.4.2 | Methodik | 38 |
| 3.4.3 | Ergebnisse | 39 |
| 3.4.4 | Kritik | 41 |
| 3.5 | Verhandlungsforschung | 44 |
| 3.5.1 | Studie von Graham/Mintu/Rodgers (1994) | 45 |
| 3.5.2 | Methodik | 45 |
| 3.5.3 | Ergebnisse | 46 |
| 3.5.4 | Kritik | 47 |
| 4. | Fazit | 52 |
| 5. | Literaturverzeichnis | 52 |
Textprobe:
Kapitel 3.2., Geschlechterforschung:
„Perhaps the greatest cultural divide is not national, religious, corporate or professional, but that based on gender.“ Eine zentrale Frage innerhalb der managementrelevanten Geschlechterforschung ist, ob und inwiefern sich Männer und Frauen in ihrem jeweiligen Führungsverhalten unterscheiden. Zwar wird in vielen Studien männliches und weibliches Führungsverhalten verglichen – diese Studien werden in der wissenschaftlichen Welt aber sehr unterschiedlich bewertet.
In der Tat werden die Ergebnisse vieler Forschungsarbeiten in diesem Bereich verzerrt durch das Nichtbeachten wichtiger Einflussfaktoren (Hierarchiestufe, Beruf, Unternehmensart, usw.) und durch statistische Trugschlüsse. So wird beispielsweise oft die Tatsache ignoriert, dass die statistischen Unterschiede nur zwischen Frauen (oder nur zwischen Männern) oft größer sind als die festgestellten Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Ein weiteres Problem ist, dass „most studies on gender differences in leadership fail to investigate possible reasons for them.“ Ob die Ursachen für Führungsunterschiede zwischen Frauen und Männern rein kultureller oder auch teilweise biologischer Natur sind, wird in den entsprechenden Studien also oft nicht erörtert.
in wichtiger Aspekt der Geschlechterforschung im Bereich des Managements ist außerdem die Suche nach Gründen für die insbesondere in den oberen Hierarchiestufen geringe Anzahl weiblicher Führungskräfte. Unter den vielen vorgeschlagenen Erklärungsansätzen werden Stereotype bezüglich der Geschlechterrollen und der für eine effektive Führung als nötig erachteten Eigenschaften meist als die wesentlichsten Ursachen angesehen.
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836603027
Arbeit zitieren:
Janzer, Alexander April 2007: Management in Deutschland und USA - ein kritischer Forschungsbericht, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Deutschland, Management, Studie, Kritik, USA



