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Eine Untersuchung zum Image der Marke Burton

Eine Untersuchung zum Image der Marke Burton
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Simon Schirrmacher
  • Abgabedatum: März 2005
  • Umfang: 123 Seiten
  • Dateigröße: 443,5 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Georg-August-Universität Göttingen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8711-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8711-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8711-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schirrmacher, Simon März 2005: Eine Untersuchung zum Image der Marke Burton, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Marketing, Trendsportarten, Sponsoring, Snowboard, S-O-R-Modell

Magisterarbeit von Simon Schirrmacher

Zusammenfassung:

Im Rahmen dieser wissenschaftlichen Arbeit soll untersucht werden, inwieweit sich das Markenimage als psychologischer Zusatznutzen tatsächlich auf das Konsumentenverhalten auswirkt. Für ein grundlegendes Verständnis des Markenbegriffs, erfolgt eine Einordnung der Markenpolitik in die Marketing-Konzeption der Unternehmen. Darüber hinaus soll der Bedeutungszusammenhang zwischen der Marke und dem Image-Konstrukt aufgezeigt werden. Die vorgelegte Arbeit hat das Ziel, einen Überblick über die beeinflussenden Faktoren des Konsumentenverhaltens zu geben. Infolgedessen wird von einer rein ökonomischen Betrachtungsweise Abstand genommen und auf Erkenntnisse der Wirtschafts- und Sozialpsychologie zurückgegriffen.

Der private Verbrauch stagniert, der Einzelhandel klagt über geringe Umsätze und die Abnehmer reagieren zurückhaltender denn je. Die Folge ist eine Hinwendung zu den der Lebenswelt näher liegenden Bereichen, das Streben nach Individualisierung und Erlebnisorientierung.

In Zeiten des Wertewandels und sich ständig ändernder Marktbedingungen stehen die Unternehmen vor der Aufgabe, ihr Leistungsprogramm zielgerecht auf die Bedürfnisse der Konsumenten anzupassen. Die zu einem Großteil gesättigten Märkte, der erhöhte Wettbewerbsdruck, die daraus resultierende Schwierigkeit, sich aktiv gegenüber dem Wettbewerb abzugrenzen und der Drang nach mehr Individualität durch den Konsumenten sind nur einige Faktoren, welche die Unternehmen mit ihrem Leistungsangebot vor enorme Probleme und Herausforderungen stellen. Vor diesem Hintergrund, versuchen die Hersteller häufig mit markierter Ware die Gunst der Kunden für sich zu gewinnen. Eine besondere Funktion die den Markenprodukten dabei zukommt, ist die eines Imageträgers. Hierbei soll der Marke ein positives Image verliehen werden, dass einen zusätzlichen Kaufgrund für den Kunden darstellt.

Der Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit ist dabei die Snowboardmarke Burton. Unter Berücksichtigung der Besonderheiten, die mit den Trendsportarten einhergehen, wird der Frage nachgegangen, welche imagebildenden Strategien und Maßnahmen dem Unternehmen zur Verfügung stehen, um die zumeist jugendlichen Konsumenten verstärkt für sich gewinnen zu können.

Zudem soll diese Arbeit Erkenntnisse liefern über das kommunikationspolitische Instrument des Sponsorings. Am Beispiel des Sponsoringverhältnisses zwischen Burton und dem Snowboardverein Hamburg Wild & Style e.V. soll überprüft werden, inwieweit die Imageeigenschaften der beiden Seiten übereinstimmen und somit die Möglichkeit eines sogenannten Imagetransfers gegeben ist.

Die vorliegende Arbeit besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Zunächst soll dem Leser mit dem wissenschaftlich erarbeiteten Theorieteil ein fundiertes Grundwissen vermittelt werden, dass die notwendige Grundlage für das Verständnis der Arbeit bildet. Daran anknüpfend beinhaltet der praktische Teil der Arbeit eine Untersuchung, deren Ablauf beschrieben, und deren Ergebnisse dargestellt und interpretiert werden.

Im Anschluss an diese Einleitung werden der Verein W&S und der Snowboardhersteller Burton beschrieben (Kapitel 2 und 3). Die sich daran anschließenden Kapitel behandeln detailliert die theoretischen Grundlagen des Marketings (Kapitel 4 und 5). Die Ausführungen stellen dabei die Unternehmenssicht in den Vordergrund der Betrachtung. Von besonderem Interesse sind dabei die imagefördernden Maßnahmen der Produkt- und Kommunikationspolitik, die im Rahmen der Strategiewahl zum Einsatz kommen.

Darüber hinaus wird ausführlich auf die Funktion der Marke als Imageträger eingegangen (Kapitel 6). Als Grundlage für das Imagekonstrukt dient eine ausgiebige Darstellung und Erklärung der Grundzüge der Käuferverhaltensforschung (Kapitel 7). Auf deren Basis wird das Imagekonstrukt untersucht und vorgestellt. Anhand unterschiedlicher Methoden und Messverfahren soll ein Überblick vermittelt werden über die Möglichkeiten der Einstellungs- und Imagemessung und deren Verwendung im Marketing (Kapitel 8). Zum Abschluss des Theorieteils werden in Kapitel 9 die Grundlagen und Methoden der Marktforschung vorgestellt und erläutert.

Der praktische Teil der vorliegenden Arbeit beinhaltet eine Untersuchung zum Kaufverhalten der befragten Personen. Den Schwerpunkt der Datenerhebung stellt die Marke Burton dar (Kapitel 10). Basierend auf dem Theorieteil der Untersuchung werden zwei Hypothesen formuliert, die es gilt zu überprüfen. Nach der Darstellung und Interpretation der Untersuchungsergebnisse, soll zum Abschluss anhand einer kritischen Zusammenfassung ein Ausblick auf die zukünftige Bedeutung des Markenimages im Rahmen der Marketing-Konzeption gewagt werden (Kapitel 11).

Anzumerken bleibt, dass im Rahmen der vorliegenden Arbeit der Versuch unternommen wurde, eine enge Verknüpfung zwischen den erarbeiteten Erkenntnissen des Theorieteils- und dem Praxisteil herzustellen. Allerdings konnte die im Theorieteil beschriebene Produktpositionierung im Imageraum (vgl. Kap. 8.2) aus Platz- und Zeitgründen im Praxis-Teil nicht weiter verfolgt werden. Die detaillierte und ausführliche Darstellung im Theorieteil liefert dem Leser gleichwohl die wesentlichen Merkmale dieses Vorgehens.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
1. Einleitung 1
2. Der Snowboardverein Hamburg Wild & Style (W&S) 4
3. Burton 6
4. Marketing 9
4.1 Grundlagen des Marketing 9
4.2 Der Freizeit- und Sportmarkt 11
4.3 Rahmenbedingungen der heutigen Marktsituation 12
5. Marketingkonzeption 15
5.1 Marketingziele 16
5.2 Marketingstrategien 17
5.2.1 Basisstrategien des Marketing 17
5.2.2 Marktparzellierungsstrategie 18
5.2.2.1 Szenemarketing 20
5.2.3 Marktstimulierungsstrategie 21
5.3 Marketing-Mix 23
5.3.1 Produktpolitik 25
5.3.2 Kommunikationspolitik 26
6. Die Marke 29
6.1 Historie der Marke 30
6.2 Definition der Marke 30
6.3 Funktion der Marke 31
6.3.1 Funktion der Marke aus Sicht des Konsumenten 31
6.3.2 Funktion der Marke aus Sicht des Unternehmens 33
7. Käuferverhaltensforschung 36
7.1 Das S-O-R-Modell 36
7.2 Aktivierende Determinanten des Käuferverhaltens 38
7.3 Emotion 38
7.4 Motivation 39
7.5 Einstellung 41
7.5.1 Einstellungsmessung 43
7.5.2 Eindimensionale Einstellungsmessung 43
7.5.3 Mehrdimensionale Einstellungsmessung 44
7.5.3.1 Das Fishbein-Modell 44
7.5.3.2 Das Trommsdorf-Modell 45
7.5.4 Verwendung von Einstellungen im Marketing 46
8. Das Image 48
8.1 Bedeutung und Funktion des Image 48
8.1.1 Bedeutung aus Sicht des Konsumenten 49
8.1.2 Bedeutung aus Sicht der Unternehmen 50
8.2 Produktpositionierung im Imageraum 50
8.3 Das Semantische Differential 52
8.4 Der Imagetransfer 53
8.4.1 Sponsoring 54
8.4.2 Imagetransfer im Sponsoring 55
9. Marktforschung 57
9.1 Messtheoretische Grundlagen 59
9.2 Die Informationsgewinnung 61
9.3 Die Primärforschung 61
9.3.1 Die Befragung 61
9.3.2 Die Befragungsformen 62
9.3.2.1 Die Online-Befragung 62
9.3.3 Die Befragungstaktik 63
10. Eine Untersuchung zum Image der Marke Burton 66
10.1 Ziel der Untersuchung 66
10.2 Datenerhebung 67
10.3 Struktur des Fragebogens 69
10.4 Darstellung der Ergebnisse 71
10.4.1 Befragung zum Snowboarden 71
10.4.2 Befragung zur Marke 72
10.4.3 Befragung Snowboardmarken 75
10.4.4 Befragung zur Marke Burton 77
10.4.5 Befragung zum Image 83
10.4.6 Befragung zum Sponsorship zwischen Burton und W&S 88
11. Zusammenfassung und Ausblick 91
11.1 Interpretation der Ergebnisse 91
11.2 Grenzen der Untersuchung 94
11.3 Zusammenfassung und Ausblick 95
Literaturverzeichnis 99
Anhang 106

Automatisiert erstellter Textauszug:

Des weiteren haben die befragten Personen das Vorstellungsbild von einer aufregenden Marke (x=2,23). Dabei ist das Eigenschaftspaar „aufregend/langweilig“ von metaphorischer Bedeutung und somit nicht wörtlich, sondern im übertragenen Sinn zu verstehen. Dem Adjektivpaar liegt die Idee von Energie, Geselligkeit und Aktivität zugrunde. Diese positive Beurteilung könnte sowohl auf ein besonderes Fahrgefühl der Burton-Bretter zurückzuführen sein, oder auf ein „aufregendes Gefühl“, dass der Gebrauch von Burton-Produkten vermittelt. Zudem wird Burton “Einzigartigkeit“ zugesprochen (x=2,32). Diese Beurteilung lässt sich vermutlich mit der hohen Qualität, wie auch mit einem nicht-funktionalen Mehrwert der Marke begründen. Um die ermittelten Werte besser einordnen zu können, erscheint es hilfreich, Burton mit anderen Beurteilungsobjekten zu vergleichen. Hierzu werden die Marke Salomon und ein fiktives Idealprodukt mit den vorgegebenen Adjektivpaaren beurteilt. Mittels der Beurteilung soll festgestellt werden, inwieweit Salomon die gleichen Eigenschaften zugesprochen werden und wie groß die Distanz zu den Werten der Idealmarke ist. Aus Gründen der Übersicht wird auf die Darstellung von weiteren Untersuchungsobjekten verzichtet. Die Polaritätenprofile von Burton, Salomon und der Idealmarke liefert folgende Abbildung: [...]

Abb. 18: Wahrscheinlichkeit des Wiederkaufs von Burton Die Mehrheit der gegebenen Antworten entfällt auf die Kategorien sehr wahrscheinlich (55,1%) und wahrscheinlich (36,7%). Für keine der befragten Personen (0%) ist es „eher unwahrscheinlich“ oder „sehr unwahrscheinlich“, in Zukunft auf Produkte der Marke Burton zurückzugreifen. Lediglich 8,2% wissen nicht genau, ob sie auch in Zukunft wieder Burton-Produkte kaufen würden. Dieses Resultat ist ein Beleg dafür, dass die Burton-Besitzer zufrieden sind mit den Produkten und auch in Zukunft der Marke ihr Vertrauen schenken würden. Somit gelingt es Burton, eine Loyalität des Kunden zur Marke aufzubauen, die den Grundstein für eine langfristige Beziehung mit dem Kunden bildet. Mit der folgenden Frage soll dieser Befund unterstrichen werden. Hierbei erfolgt eine Beurteilung der Marke Burton nach Schulnoten. Um besser sichtbar zu machen, wie viele Probanden die Marke positiv beurteilen, wird zusätzlich die nachstehende Abbildung 19 für die Untersuchung herangezogen. [...]

Abb. 10: wichtige Produkteigenschaften Wie aus Abbildung 10 hervorgeht, ist die Produktqualität das Wichtigste Kriterium bei der Kaufentscheidung. Sie ist für 65,3% sehr wichtig, und weitere 30,7% empfinden sie als wichtig. In Zusammenhang mit dem Thema der vorliegenden Arbeit ist speziell das Image als Produkteigenschaft von Interesse. Die Ergebnisse zeigen, dass für über die Hälfte der befragten Personen (53%) das Image des Produktes eine sehr wichtige (27%) oder zumindest eine wichtige (26%) Eigenschaft darstellt. 16 Teilnehmern (32,7%) ist das Image des Produktes egal, für 10,2% nicht wichtig und 4,1% empfinden es als überhaupt nicht wichtig. Im Vergleich mit den Ergebnissen für die Qualität und den Preis als Kaufeigenschaft, erscheinen die Imagewerte als relativ niedrig. Bedenkt man hingegen, dass das Image keine Produkteigenschaft im engeren Sinn ist (wie z.B. Qualität, Preis und Design), sondern vielmehr eine psychologische Größe darstellt, die für den Konsumenten nicht „greifbar“ ist, so sind die oben abgebildeten Resultate ein Beleg für die Relevanz, die dem Image als psychologischer Zusatznutzen im Rahmen der Kaufentscheidung zukommt. Anknüpfend an die Fragen zum allgemeinen Kaufverhalten erfolgt mit dem nächsten Fragenkomplex eine differenzierte Untersuchung zu verschiedenen Marken aus dem Snowboardsport. [...]

Arbeit zitieren:
Schirrmacher, Simon März 2005: Eine Untersuchung zum Image der Marke Burton, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Marketing, Trendsportarten, Sponsoring, Snowboard, S-O-R-Modell

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