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Werkzeuge des Wissensmanagements

Werkzeuge des Wissensmanagements
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Oliver Baier
  • Abgabedatum: September 2000
  • Umfang: 110 Seiten
  • Dateigröße: 542,7 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Karl-Franzens-Universität Graz Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2804-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2804-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2804-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Baier, Oliver September 2000: Werkzeuge des Wissensmanagements, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Wissensmanagement, E-Commerce, Hyperwave, Lotus, IT

Magisterarbeit von Oliver Baier

Einleitung:

Wissen wird seit geraumer Zeit als strategischer Erfolgsfaktor für Unternehmen angesehen. Dementsprechend wichtig ist ein professionell gestaltetes Management dieser wertvollen Ressource. Je nach Ansatz kann Wissensmanagement unterschiedliche Ausprägungen vorweisen. Bisher wurden grundsätzlich zwei Ansätze verfolgt. Zum einen beziehen sich viele Konzepte ausschließlich auf eine technische Auslegung von Wissensmanagement. Im Mittelpunkt steht hierbei der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien zur Datenverarbeitung, -speicherung, -distribution usw., während bei einem humanorientierten Konzept der Mensch als Wissensträger im Zentrum der Betrachtung steht. Die ausschließliche Festlegung auf nur einen der Ansätze vernachlässigt die Wechselwirkungen, die sich im Gesamtbild eines Unternehmens im Zusammenhang mit Wissensmanagement ergeben. Die Teilbereiche eines Konzeptes sollten daher nicht isoliert für sich allein betrachtet werden, sondern die Beziehungen der Teilbereiche zueinander, woraus sich Synergieeffekte ergeben können. Umfassendere neue Ansätze gehen deshalb von einem ganzheitlichen Wissensmanagement aus, welches Aspekte der Technik- und Humanorientierung sinnvoll miteinander verbindet und um zentrale Gesichtspunkte der Organisation erweitert.

Dem Gedanken des ganzheitlichen Wissensmanagements folgend ist die vorliegende Arbeit logisch in vier Ebenen untergliedert, die sich gegenseitig bedingen. Wie der Titel dieser Niederschrift zu implizieren sucht, soll das Hauptaugenmerk dabei auf der instrumentellen Ebene liegen.

Gang der Untersuchung:

Auf der normativen Ebene soll zunächst der Begriff „Wissen“ aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden, um zu demonstrieren, wie viele und welche Bedeutungen sich damit assoziieren lassen. Auf der organisationalen Ebene wird gezeigt, dass die Unternehmensorganisation auf die Nutzung des Faktors Wissen abgestimmt sein muss, um ein effizientes und wirksames Wissensmanagement verwirklichen zu können. Die Unternehmensführung sollte von sich aus Initiative zeigen und die Organisation so gestalten, dass sich eine Unternehmenskultur entfalten kann, in der „Knowledge Management“ von der Chefetage vorgelebt und jeder einzelne Mitarbeiter dabei voll integriert wird. Diese Sichtweise genügt der Forderung nach Humanorientierung.

Im Abschnitt „Konzeptionelle Ebene“ werden mit dem Konzept „Bausteine des Wissensmanagements“ einzelne Phasen des Wissensmanagements erläutert. Fernerhin soll gezeigt werden, welche Hindernisse sich einer Unternehmung bei der Erstellung eines derartigen Konzeptes sowohl von Organisations- als auch von Systemseite in den Weg stellen können, bevor auf der vierten und gleichzeitig letzten Ebene dieser Arbeit Hard- und Softwarewerkzeuge des Wissensmanagements dargebracht werden. Abschließend sollen - gleichsam als Abrundung dieser Niederschrift - mit Produkten von Hyperwave und Lotus zwei Softwarepakete aus der Praxis darauf untersucht werden, ob sie in der Lage sind, den hohen Anforderungen eines vorher definierten Idealsystems entsprechen zu können.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 4
2. Normative Ebene 6
2.1 Der Begriff „Wissen“ 6
2.1.1 Wissen im alltäglichen Sprachgebrauch 8
2.1.2 Wissen in der Philosophie 9
2.1.2.1 Rationalismus versus Empirismus 10
2.1.2.2 Platon versus Aristoteles: Die Geburt der westlichen Epistemologie 11
2.1.2.3 Descartes versus Locke: Kontinentaler versus Britischer Empirismus 12
2.1.2.4 Andere Denkansätze 13
2.1.2.5 Arten von Wissen 14
2.1.3 Wissen in der Betriebswirtschaftslehre 16
2.1.3.1 Daten - Informationen - Wissen 17
2.1.3.1.1 Daten 17
2.1.3.1.2 Informationen 17
2.1.3.1.3 Wissen 18
2.1.3.2 Kategorisierung nach Explikationsgrad und Lokalisation 19
2.1.3.2.1 Explizites (explicit) und implizitesWissen (tacit knowledge) 19
2.1.3.2.2 Individuelles, intraorganisationales und interorganisationales Wissen 21
3. Organisationale Ebene 22
3.1 Unternehmensführung: Promotor des Wissensmanagements 23
4. Konzeptionelle Ebene 25
4.1 Bausteine des Wissensmanagements 25
4.1.1 Wissensidentifikation 26
4.1.2 Wissenserwerb 27
4.1.3 Wissensentwicklung 28
4.1.4 Wissens(ver)teilung 28
4.1.4.1 Pull-Strategien 30
4.1.4.2 Push-Strategien 32
4.1.5 Wissensnutzung 33
4.1.6 Wissensbewahrung 34
4.1.7 Pragmatische Bausteine des Wissensmanagements 34
4.1.7.1 Wissensziele 35
4.1.7.2 Wissensbewertung 35
4.2 Problemlandkarte 36
4.2.1 Probleme in der Organisation 36
4.2.2 Probleme im System 40
4.3 Die Wissenstreppe - Zusammenfassende Definitionen 43
5. Instrumentelle Ebene 47
5.1 Hardware 47
5.1.1 Rechnerarchitekturen 48
5.1.2 Datennetze 50
5.1.2.1 Client-Server-Architektur 51
5.1.2.2 Internet 54
5.1.2.3 Intranet und Extranet 57
5.2 Software 59
5.2.1 Das ideale IKS - diesen Anforderungen soll es entsprechen 60
5.2.2 Datenhaltung 68
5.2.2.1 Das Datei-Konzept 69
5.2.2.2 Das Datenbank-Konzept 69
5.2.2.3 Das Data-Warehouse-Konzept 71
5.2.3 Kategorien von Informations- und Kommunikationssystemen 72
5.2.3.1 Anwendungssysteme 72
5.2.3.1.1 Funktionale Anwendungssysteme 72
5.2.3.1.2 Prozessorientierte Anwendungssysteme (Workflow-Systeme) 73
5.2.3.2 Entscheidungsunterstützende Systeme 74
5.2.3.2.1 Führungsinformationssysteme 74
5.2.3.2.2 Data Mining 75
5.2.3.2.3 Planungssysteme 75
5.2.3.3 Basissysteme 76
5.2.3.3.1 Office-Systeme 76
5.2.3.3.2 Groupware-Systeme 77
5.2.3.3.3 Nutzung des Intranet 78
5.2.3.3.4 Wissensbasierte Systeme (Expertensysteme) 78
5.2.3.4 Zwischenbetriebliche Informations- und Kommunikationssysteme 80
5.2.3.4.1 Elektronischer Datenaustausch 80
5.2.3.4.2 Nutzung des Internet 81
5.2.4 Hyperwave 82
5.2.4.1 Der Hyperwave Information Server 5.5 83
5.2.4.2 Das Hyperwave Information Portal 89
5.2.5 Lotus Notes 91
5.2.5.1 Lotus Notes/Domino 5.0 als Client-Server-System 91
5.2.6 Hyperwave versus Lotus Notes 100
6. Schlusswort 101
7. Literaturverzeichnis 102
8. Web-Adressen-Verzeichnis 105

Automatisiert erstellter Textauszug:

Insbesondere das Arbeiten am Computer ist für die Gesundheit der Mitarbeiter neuesten Erkenntnissen zufolge nicht unbedingt förderlich, Bewegungsmangel und Überforderung der Augen stehen hierbei im Mittelpunkt der Kritik. Ergonomische Hardwarekomponenten können diesen Problemen teilweise Abhilfe schaffen, viel mehr kann aber die Gestaltung der Software zu Benutzerfreundlichkeit und Gesundheitsverträglichkeit beitragen. So kann etwa durch eine leicht zu bedienende und für unterschiedliche Anwendungen einheitliche Benutzerschnittstelle, einen sogenannten „Browser“, die Akzeptanz bei den Usern erheblich erhöht werden. Über einen Browser werden die Daten den Benutzern präsentiert, so dass sie diese ganz einfach per Mausklick bearbeiten (löschen, verschieben, kopieren, etc.) können. Webbrowser erlauben einen einheitlichen Zugriff auf Daten von überall innerhalb der Organisation oder sogar von draußen via Extranet.150 [...]

Integrationsfähigkeit: Unterschiedliche Rechnerarchitekturen und Systemtechniken müssen über den Aspekt der Kompatibilität aufeinander abstimmbar sein und aufgrund ihrer Interoperabilität in heterogene Netz- und Systemlandschaften eingebaut werden können. Eine Integration in bezug auf bestehende Netze geschieht in der Regel durch deren Anschluss an ein sogenanntes „BackboneNetzwerk“. Auf einer anderen Ebene der Integration findet sich die Zusammenfassung der in einem Unternehmen benötigten Daten in einer einheitlichen Datenbasis. Die Redundanzfreiheit einer integrierten Datenbasis sichert gleichzeitig die Konsistenz. Integration erfolgt aber auch hinsichtlich der Medien. Große Unterschiede in den technischen Anforderungen ergeben sich dabei primär in bezug auf die Medien Audio und Video, da hier der Anspruch einer Wiedergabe in Echtzeit besteht.144 [...]

Ein Informations- und Kommunikationssystem besteht nicht nur um seiner selbst Willen, sondern ist für Wirtschaftsunternehmen ein besonderes Mittel zum Zweck. Es soll den Führungskräften und Mitarbeitern bei der Bewältigung von Wissensmanagement assistieren und somit einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. An ein derartiges System werden eine ganze Reihe von Anforderungen gestellt, denen heute, ob der technischen Progression, meist entsprochen werden kann, sofern die organisationalen Voraussetzungen dafür gegeben sind. Um diese Vorbedingungen erfüllen zu können, sollten Anforderungen, die an ein IKS gestellt werden, vor der Implementierung des Systems zunächst bewusst und explizit formuliert werden. Erwünschte Eigenschaften von Informations- und Kommunikationssystemen werden sodann taxativ aufgezählt und kommentiert, erstrebenswerte Charakteristika sind jedoch hier wie auch meist anderswo nicht erschöpfend. [...]

Arbeit zitieren:
Baier, Oliver September 2000: Werkzeuge des Wissensmanagements, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Wissensmanagement, E-Commerce, Hyperwave, Lotus, IT

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