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Der Begriff des Grundes bei Meister Eckehart

Erkenntnistheoretische Modelle und ihre pragmatisch-ethische Bedeutung in Eckehart von Hochheims spekulativer Mystik

Der Begriff des Grundes bei Meister Eckehart
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Claudia Altmeyer
  • Abgabedatum: März 2000
  • Umfang: 109 Seiten
  • Dateigröße: 858,6 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität des Saarlandes Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2638-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2638-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2638-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Altmeyer, Claudia März 2000: Der Begriff des Grundes bei Meister Eckehart, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Grenzbereich Philosophie, Praktische Erkenntnistheorie, Religion, Ethik der Selbstbestimmung

Magisterarbeit von Claudia Altmeyer

Problemstellung:

Die philosophische Beschäftigung mit Problemen der Erkenntnistheorie umfasst ein weites Feld. Das verwundert kaum, ist doch die Frage, was wir erkennen und folglich was wir wissen können, eine der wichtigsten philosophischen Fragen. Sie ist umso bedeutender, als, von ihr ausgehend, andere philosophische Fragen beantwortet werden können. Sie ist die Prämisse zu weiteren Fragestellungen. Von ihrer Beantwortung hängt es ab, in welcher Richtung darauf aufbauende Thesen weitergedacht werden. Die Frage nach dem, was wir wissen können, ist selbst nicht tendenziös, bringt aber eine Tendenz in die Folgeüberlegungen. Selbst wertneutral, legt sie den Grund für Wertüberlegungen.

Wenn wir uns heute mit erkenntnistheoretischen Problemen beschäftigen, tun wir das nicht oder nicht mehr aus der Motivation heraus, vorgegebene gesellschaftliche Denkschemata, seien diese nun konfessioneller, politischer oder naturwissenschaftlicher Art, zu bestätigen oder zu verneinen. Jene Arbeit kann gegenwärtig viel effektiver von den entsprechenden Fachleuten geleistet werden, die die Fülle des sich ständig vergrößernden Materials ihrer Forschungsrichtung besser überblicken. Neurobiologen, Psychologen, Physiker und Religionswissenschaftler können Theorien über die Mechanismen des Erkennens entwickeln, diskutieren und verifizieren. Unsere Aufgabe als Philosophen ist es aber vielmehr, gerade vor dem Hintergrund unseres enorm angewachsenen Partikularwissens in einzelnen Forschungsbereichen die Grundfragen der Erkenntnistheorie neu zu stellen. Unsere Aufgabe ist es, Erkenntnismodelle als solche kritisch zu untersuchen. Unser Beitrag zu einer immer komplexer werdenden und pluralistischen Gesellschaft kann insbesondere darin bestehen, jene Mechanismen des Erkennens selbst, die mitunter die Grundlagen für so viele unterschiedliche Meinungen und Werturteile vermitteln, zu hinterfragen.

Epochen sind ein Spiegel der in ihnen vorherrschenden und sozial geteilten Vorstellungen über Werte. Werte waren aber zuerst Wissenswertes, Wissbares, und dann Gewusstes. Wenn wir also eine Epoche verstehen wollen, sei es die klassische Antike oder das Cyberzeitalter, müssen wir lernen, ihren Wertekanon nachzuvollziehen, denn durch kaum etwas anderes wird sie – innerlich und äußerlich – deutlicher gestaltet als eben durch ihre gesellschaftlich akzeptierten Auffassungen vom guten und gerechten Leben, von dem, was erstrebenswert ist und von dem, was vermieden werden sollte. Dieser Versuch ist aber untrennbar mit einem Nachvollzug der erkenntnistheoretischen Mechanismen, die zur Gründung der zeitgeschichtlich bestimmenden Werte führten, verbunden. Die Prozesse des Wissensgewinns in ihrer epochal unterschiedlichen Ausprägung verstehen heißt folglich, ihre Ergebnisse, die kulturellen Werte, und somit die Epoche selbst, zu verstehen.

Aus einer prämoralischen Perspektive heraus können wir heute als Philosophen Verständnisarbeit leisten, indem wir diese Erkenntnisprozesse transparent machen. Wir fördern damit nicht nur ein historisches Verständnis für verschiedene Zeitalter, sondern vor allem auch einen Einblick in aktuelle Probleme des Werturteils und der Normbegründung. Ein Epochenvergleich ist oft sinnvoll, um erkenntnistheoretische Diskussionen der Gegenwart zu kontrastieren. Jenseits von Gut und böse geht es darum, zu hinterfragen, welche Mechanismen des Erkenntnisgewinns Voraussetzung für bestimmte Werturteile sind.

Die Hinterfragung erkenntnistheoretischer Prozesse hat einen essentiellen Charakter. Der Erkennende ist, als Erkennender, Mensch, und er ist als Handelnder, folglich als der, der das Erkannte realisiert, Mensch. Ob Wertethik oder Zweckrationalität das Bild einer Kultur prägen, hängt insbesondere davon ab, zu welchem gesellschaftlichen Konsens es über den Menschen als solchen kommt. Erkenntnismodelle und, von ihnen aus entwickelt, ethische Konzepte, korrelieren immer mit Vorstellungen von dem, was der Mensch ist. Die cartesianische Maxime führt hier zu weit – es geht an dieser Stelle nicht darum, zu überlegen, ob die Fähigkeit des Erkennens das konstitutive Kriterium des Menschen ist, oder ob die Erkenntnisfähigkeit in einer anderen, nichtkausalen Weise mit dem Menschsein einhergeht3 . Wichtig ist es jedoch, im Rahmen dieser Untersuchung festzuhalten, dass die menschliche Fähigkeit, sich vermittels Erkenntnisprozessen selbst zu definieren und das Handeln durch rechtfertigbare Vernunftentscheidungen zu strukturieren, von großer Bedeutung für die erkenntnistheoretische Diskussion ist. Vor der Frage nach dem Handeln steht, von einer einflussreichen abendländischen Tradition ausgehend, die schon bei den Vorsokratikern ihren Anfang nahm und immer noch diskutierfähig ist, die Frage nach dem Sein.

Meister Eckehart schließlich, dessen Erkenntnismodelle Gegenstand der folgenden Untersuchung sein werden, plädiert dafür, Ethik im Sinne einer Wertethik mit ausgesprochen autonomen Charakter als eine Art gelebte Selbsterkenntnis aufzufassen. Wer richtig handeln will, meint er, muss zuerst erkennen, was er ist. Damit verschiebt sich die ursprünglich erkenntnistheoretisch formulierte Frage also ganz deutlich auf eine ontologische Ebene. Das ist nicht unproblematisch, denn eine Ontologie im Verständnis dieses großen deutschen Mystikers schließt ein – streitbares – primordiales Eins mit dem Erkenntnisursprung, dem sogenannten „Grund” als einer göttlich interpretierten Erstursache, ein. Inwiefern diese Erstursache Erkenntnisprozesse initiiert und ihren Ablauf und ihre Ergebnisse beeinflusst, soll hier nun untersucht werden. Da die Fragestellung nach der Ursache des Erkennens bei Eckehart auf eine geradezu exemplarische Art ontologisch gefärbt ist, wird hier auch der Tod in seiner Bedeutung für das Wissbare und Bewertbare thematisiert. Der mystische Tod ist dabei eine Metapher für einen bestimmten Erkenntnisweg in die Erstursache zurück; ein Weg, dessen Beschreiten für den Lehr- und Lebemeister Eckehart die Bedingung für eine umfassende Wissens- und Wertereflexion ist.

Die Rezeption von klassischen Autoren wirft oft nicht nur ein Licht auf die Autoren, sondern auch auf die rezipierende Epoche. Die Fragen, die die Eckehartforschung gestellt hat, legten lange Zeit den Schwerpunkt auf metaphysische und erkenntnistheoretische Probleme als solche und entfalteten diese vor einem theologisch- philosophischen Hintergrund. Jene zum großen Teil ausgezeichnete und fundierte Forschungsarbeit ist auf dieser Ebene kaum zu übertreffen. Allerdings sind die Fragen, die wir als Philosophen heute stellen, und die realen Konflikte, mit denen wir konfrontiert sind, mittlerweile andere, und die Antworten, die wir uns durch die Rezeption klassischer Autoren erhoffen, ebenfalls. Ich denke, wir sollten der veränderten Gesamtsituation in unserer Forschung Rechnung tragen, um die Philosophie vor einem Ausschluss ins gesellschaftliche Ghetto der Wirkungslosigkeit zu bewahren. Wir sollten es wagen, gerade auch angesichts der gesteigerten sozialen Nachfrage nach Wertethik, erkenntnistheoretische Fragen weiterzudenken und uns mit ihren konkreten Folgen und insbesondere ihren moralischen Implikationen auseinandersetzen.

Erkenntnistheoretische Modelle reflektieren unser Selbstbild als Individuen und Kulturen; als Individuen und Kulturen reflektieren wir unser Selbstbild mittels erkenntnistheoretischer Modelle. Wir müssen nicht nur, im Eckehartschen Sinn, verstehen, was wir sind, um erkennen zu können, wie wir uns kulturell integrieren sollen, sondern wir müssen es andererseits auch verstehen, uns kulturell zu integrieren, um wissen zu können, was wir sind. Beide Richtungen sind eigentlich nur dann möglich, wenn die Erkenntnisprozesse als solche, in Theorie und Praxis, transparent und damit befragbar gemacht werden. Letztlich hilft uns dieser Vorstoß vielleicht, zu dem zu gelangen, was gewissermaßen doch das eigentliche Ziel vieler ansonsten noch so stark divergierender Philosophen ist: sich schließlich selbst, als denkender, handelnder Mensch, ein bisschen besser zu verstehen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Erkennbares: Der Grund und seine erkenntnistheoretischen Implikationen
1.1 Mystische Erkenntnistheorie
1.1.1 Erkenntnistheoretische Prämissen Eckeharts 10
1.1.2 Das Erkennbare als Gestalt 17
1.1.3 Die Bedeutung des Todes 24
1.2 Die mystische Rede vom Grund
1.2.1 Selbstvergewisserung und Gotteserfahrung 30
1.2.2 Gott ist ohne Qualität 34
1.2.3 Gott ist reines Erkennen 37
2. Erkenntnisprozesse: Kommunikation mit dem Grund
2.1 Mystagogie oder die Hinleitung zum Grund
2.1.1 Der mystische Tod 46
2.1.2 Eckeharts Todesverständnis 51
2.1.3 Das Sein im Nichtsein 54
2.2 Der Mensch als Erkennender
2.2.1 Erkenntniskräfte im Modell der Seele 58
2.2.2 Die Rolle der Vernunft 65
2.2.3 Ein Erkenntnismodell 68
3. Gelebte Erkenntnis: Der Grund und seine pragmatische Dimension
3.1 Der Grund im Hinblick auf moralische Polarisierungen
3.1.1 Das Gute – eine dynamische Konzeption 75
3.1.2 Kontemplation und Tätigsein 79
3.1.3 Der Kampf um das Gute 82
3.2 Gerechtes Handeln, gerechtes Sein
3.2.1 Modelle ethischer Tendenzen 88
3.2.2 Der gerechte Mensch 95
3.2.3 Ethik ohne Gott? 98
Verzeichnis der verwendeten Literatur 100

Automatisiert erstellter Textauszug:

Eine schöne Darstellung dieses Gedankens findet sich bei W. B. Yeats, “Death” (in: The winding star, 1933): “ Nor dread nor hope attends a dying animal; a man awaits his end dreading and hoping all; many times he died, many times rose again...” Ein kartesianisches Ego allein würde nicht genügen, diese Bedingung zu erfüllen; nicht der Denker generell, sondern der Denker des Todes ist – Mensch. – Auch A. Haas macht darauf aufmerksam, dass die Selbstbefragung des Menschen nach dem Woher und Wohin seines Lebens nicht in der Tatsache des Lebens, sondern in der der Vergänglichkeit des Lebens begründet liegt (in: A. Haas, Todesbilder im Mittelalter, Darmstadt 1989, S.9). DW, S.191,30 ff. In Gen. I n. 168 29 [...]

Er ist als Mensch der Prometheus, der Vordenker, und als Vordenker denkt er in der Hauptsache seinen Tod, während das rein auf sinnlich- perzeptionelle Momentaufnahmen eingestellte tierhafte Lebewesen der Epimetheus, der Nachherdenker ist, der sein Leben solange als fraglose Kontinuität betrachtet, bis der unerwartete Tod ihn plötzlich mit der Begrenztheit des Lebens konfrontiert. Es ist vielleicht genau dieser erkenntnistheoretische Unterschied, der den Menschen in seinem Menschsein konstituiert: als Prometheus, als Vordenker seines Todes, ist er Mensch54. Das Wissen um Finalität, um unabwendbare Begrenztheit, das “Endziel” Tod, eröffnet den erkenntnistheoretischen Horizont. Die Begrenztheit des Seins macht das Sein fraglich, und unsere unmittelbare Betroffenheit von der Begrenztheit des Seins macht die Fragestellung nach dem Grund notwendig. Wir bilden unsere Wissens- und Wertekategorien gleichsam im Schatten des Todes; ähnlich wie wir unser Leben im Hinblick auf seine Endlichkeit durchdenken und pragmatisch angehen. Der Tod ist der agent provocateur der Erkenntnis. Dieser Gedanke ist meiner Ansicht nach von grösster Wichtigkeit insbesondere für Eckeharts Erkenntnistheorie. Wenn der Mystiker zwischen Sein und Leben differenziert, eröffnet er das Feld der Diskussion über die Bedeutung des Todes im Denken. Das Leben ist für ihn ein auf das Sein hin angelegtes Existieren aus dem Grund heraus, der Tod eine Wiedervereinigung mit diesem: „...(sie, A.d.A.) sind tot und haben ein Leben verloren, haben aber ein Sein empfangen.55“ Das Sein jedoch ist das reine Erkennen56. Es ist das vorursächliche Eins des Seienden, mit dem der Erkennende im Grund untrennbar geeint ist. Tod und Erkenntnis schliessen sich also bei ihm nicht aus, sondern bedingen sich vielmehr gegenseitig, wobei der Tod auf einer höheren Abstraktionsebene und auch in der Lesart, die allgemein mit Mystik assoziiert wird, nicht mehr als sinnliche Wahrnehmung von Sterblichkeit, sondern als Erfahrung des Vorhandenseins der Sterblichkeit im Denken und als Reflexion seiner Bedeutung interpretiert wird. So vielschichtig, wie das Todesproblem als solches ist, und so schillernd, wie es sich insbesondere zur Zeit der Hochscholastik präsentiert, erscheint jedoch auch der Eckehartische Umgang damit, und insbesondere im Zusammenhang mit dem Grund erhält der Tod eine propädeutische Aufgabe, die diskussionsfähig ist. Bevor diese jedoch ansatzweise erschlossen werden kann, ist es sicher sinnvoll, die mystische Rede vom Grund als solche zu untersuchen. Schlüsse, die von einem oberflächlichen Verständnis des Grundes abgeleitet möglicherweise zu seiner Verbindung mit dem Tod gezogen werden, könnten voreilig und verzerrend sein. Die tiefere Bedeutung des Todes für die erkenntnistheoretische Gleichung mit dem Erkenntnisgrund und diese selbst kann besser erschlossen werden, wenn man Eckeharts Redeweise vom Grund betrachtet. [...]

fung. Im Urteilen verbinden sich diese beiden ontologischen – logischen – Prämissen zu einer Konsequenz. Der Tod prägt die Prämissen der Urteilsbildung und folglich die Urteilsbildung selbst. Schliesslich stellt der Tod das Ende der Wissbarkeit oder die zentrale menschliche Grenzerfahrung dar52.Der Tod provoziert durch seine Unausweichlichkeit die Frage nach seinem Sinn und gleichfalls nach dem Sinn des Seienden, das in ihm ein Ende findet, um das, was “wesentlich” , unverlierbar, ist. Während die ersten drei Argumente also auf die Effekte der sinnlichen Erfahrung von Sterblichkeit auf begriffliche Verarbeitungs- und Urteilsbildungsabläufe referiert haben, geht es nun um ihren Effekt auf die Metaebene jener intellektuellen Prozesse. In der Reflexion der Sterblichkeit als solcher und ihrer impliziten Allgegenwart im Denken formieren sich Zeitbegriff und Finalitätsvorstellung. Der menschliche Begriff von Zeit – mithin auch von Bewegung als räumliches Sichtbarmachen von Zeit – ist an die Sterblichkeitserfahrung gebunden. Zeit wird als Bemessungsgrundlage der Sterblichkeitsperspektive verstanden. Das Wissen von unserem eigenen Tod, von der Finalität, schliesslich drängt zum Erkennen des Seins. Was überdauert? Was hat überhaupt Bestand? Warum ist Etwas und nicht vielmehr Nichts? All diese erkenntnistheoretischen Fragen werden von dem Eindruck diktiert, die das Wissen von unserem Tod auf uns macht - ein Wissen, das immer ein Vorauswissen ist, da wir in dem Moment, in dem wir über den Tod reflektieren, leben. Dieses existentielle Vorauswissen wirft auch die sokratische Frage, ob es nicht auch in anderer Hinsicht Vorauswissen gibt und ob nicht vielleicht alles Wissen Erinnerungswissen, gleichsam ungewusstes Vorauswissen ist, auf53. Der Mensch als das auf die Zukunft hin angelegte Lebewesen ist das auf den Tod hin angelegte Lebewesen. Er ist der zukünftige Mensch und als dieser ist er, da der Tod seine Zukunft darstellt, grundsätzlich auch der sterbende Mensch. Dass er darum weiss und dass die Sterblichkeit allgemein und seine eigene biografische Endlichkeit insbesondere sein Denken prägt, unterscheidet ihn von anderen Lebewesen. Das ist eigentlich Denken als die spezifisch menschliche Tätigkeit: die mentale Antizipation des Todes, die allen Abstraktions- und Orientierungsprozessen zugrundeliegt. [...]

Arbeit zitieren:
Altmeyer, Claudia März 2000: Der Begriff des Grundes bei Meister Eckehart, Hamburg: Diplomica Verlag

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