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Machbarkeitsstudie und Entwicklung einer Nutzungskonzeption für ein Autothemencenter

Dargestellt am Beispiel einer Gewerbeliegenschaft im Hafengebiet von Neuss (Rhein)

Machbarkeitsstudie und Entwicklung einer Nutzungskonzeption für ein Autothemencenter
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sven Zöller
  • Abgabedatum: Mai 2005
  • Umfang: 218 Seiten
  • Dateigröße: 11,4 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, Standort Sankt Augustin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9045-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9045-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9045-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Zöller, Sven Mai 2005: Machbarkeitsstudie und Entwicklung einer Nutzungskonzeption für ein Autothemencenter, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Analyse, Vertrieb, Erlebnishandel, Themencenter, Handelsform

Diplomarbeit von Sven Zöller

Problemstellung:

Im Rahmen eines Immobilienprojektes ist Ziel dieser Diplomarbeit eine Machbarkeitstudie für ein Revitalisierungsvorhaben der Stadt Neuss erstellen, welche sich in einen bereits bestehenden Entwurf einfügt. Ausgangspunkt dieser Projektentwicklung ist ein vorhandenes Hafengrundstück nahe der City für das die Grundstückseigentümerin eine höherwertige Nutzung anstrebt, indem die Innenstadt um den Teil des Hafengrundstückes attraktiv erweitert werden soll. Leitgedanke für die Projektentwicklung ist die Zusammenführung der Projektidee des Autothemencenters mit der Lage am Standort Neuss. Initiiert wurde diese Arbeit von der Unternehmensberatung ACON CONSULTING AG in Zusammenarbeit mit der Stadt Neuss. Neben der Einschätzung der Qualität des vorgegebenen Standortes und seines Umfeldes besteht die Aufgabe darin, die besondere Eignung des Autothemencenters für die Nutzung des vorgegebenen Grundstückes herauszuarbeiten. Hierfür wird ein grobes aber marktorientiertes Nutzungskonzept entwickelt, welches auch als Grundlage für die Übertragbarkeit auf andere Standorte dienen kann.

Mit Hilfe einer primären und sekundären Marktanalyse werden nachfragewirksame Nutzungsmöglichkeiten in Form von Angebotsflächen für ein Autothemencenter ermittelt. Relevant sind dabei nicht nur Bedürfnisse die das Auto an sich betreffen, sondern es werden auch Angebote des Einzelhandels sowie erlebnisorientierte Vorschläge wie Entertainment und Gastronomie in die Konzeption mit einbezogen, da eine Kombination dieser Angebote den steigenden Convenience-Ansprüchen der Automobilkunden durchaus entgegenkommen könnte.

Änderungen im Kaufverhalten führen derzeit zu einem Strukturwandel im Automobilvertrieb, so dass neue Vertriebskonzepte entwickelt werden müssen. Das Autothemencenter könnte diesen Anforderungen gerecht werden. Die Machbarkeitsstudie soll nicht nur Empfehlungen über die Nutzung des Grundstückes für die Stadt Neuss liefern, sondern richtet sich auch an Interessengruppen des Automobilvertriebes sowie an den Einzelhandel und an die Erlebnis- und Freizeitbranche. Darüber hinaus dient sie Investoren als Informationsgrundlage. Interessant ist ein solcher Handelstyp deshalb, weil er in der angedachten Form noch nicht auf dem deutschen Markt existiert und damit Alleinstellungscharakter besitzt.

Aus dieser Einführung lassen sich zwei zentrale Fragestellungen ableiten:

1.) Ist die Projektidee Autothemencenter mit seiner Angebotskonzeption des thematisierten Autohandels in Verbindung mit Erlebnis- Gastronomie- und Einzelhandelskomponenten generell umsetzbar?

2.) Ist das Autothemencenterprojekt für den Standort Neuss Hafen geeignet und mit den Interessen der Stadt Neuss vereinbar, oder muss die Projektidee aufgrund eines zu hohen Risikos verworfen werden?

In der vorliegenden Arbeit wird keine Wettbewerbs- und Risikoanalyse durchgeführt, es werden keine speziellen gestalterischen Empfehlungen für die Erlebnisinszenierung gegeben. Auch wird nicht auf die Wahl der Mieter und des Betreibers eingegangen. Die Prüfung dieser Aspekte ist unabdingbar und muss im Nachgang dieser Arbeit veranlasst werden.

Gang der Untersuchung:

Um einen Überblick und Einordnung über wichtige theoretische Grundlagen zu erhalten, wird im ersten Kapitel der Arbeit auf die Begriffe „Projektentwicklung“ und „Machbarkeitsstudie“ Bezug genommen.

Bevor die wichtigsten Zukunftsperspektiven des Automobilvertriebes im zweiten Teil vorgestellt werden, erfolgt dazu zunächst eine Schilderung über aktuelle Entwicklungen und ihre Bedeutsamkeit.

Im dritten Kapitel werden Veränderungen des künftigen Handels analysiert. Dabei wird besonders der Trend vom Versorgung- um Erlebniskonsum herausgestellt. Um den wirtschaftlichen Nutzen und die Eigenständigkeit der neuen Angebotsform „Erlebnis“ besser herauszuheben, erfolgt die Betrachtung dazu, an Hand eines Beispiels. Abschließend zu diesem Kapitel werden zur Zeit im Handel bestehende Erlebnisprofile dargestellt und die Bedeutung ihrer Ausgestaltung kurz erörtert.

In Kapitel vier werden eine Reihe von Definitionen für die Abgrenzung und Einordnung des Autothemencenters gegenüber anderen Center-Typen herangezogen. Dadurch soll dem Leser gleichzeitig der Alleinstellungscharakter des Autothemencenters nahe gebracht werden.

Mit der Markt- und Standortanalyse befasst sich Kapitel fünf und sechs und bilden den Schwerpunkt dieser Diplomarbeit.

Der Hauptteil der primären Marktanalyse beinhaltet hauptsächlich die Darstellung der Informationen aus einer schriftlichen Befragung. Dabei ist vorrangiges Ziel dieser Untersuchung, Erkenntnisse über das Verhalten und die Einstellungen deutscher Autofahrer zu gewinnen im Hinblick auf die generelle Akzeptanz und Gestaltung eines Autothemencenters. Anschließend erfolgen im zweiten Teil des Kapitels fünf zusätzlich Ergebnisse aus Sekundärquellen um die Erkenntnisse aus dem ersten Teil der Untersuchung zu erweitern und zu stützen. Zum Abschluss werden nach einer Zusammenstellung der wichtigsten Kernaussagen der Primär- und Sekundärstudie Angebotsthemen für das Autothemencenter tabellarisch zusammengestellt.

Die Standortanalyse bezieht sich geographisch auf den Mikro- und Makrostandort Neuss. Die Erfassung aller Standortfaktoren erfolgt somit zweistufig. Zuerst werden harte und sog. weiche Standortfaktoren analysiert. Danach erfolgt eine Betrachtung der Wirtschafts- und Umfeldstruktur. Das Ziel dieser Analyse besteht darin, die Nutzungsmöglichkeiten des Autothemencenters auf die Eignung des vorgegebenen Standortes (Neuss Hafen) zu bewerten. Sie bietet außerdem die Voraussetzung für die Entwicklung der Nutzungskonzeption im nächsten Abschnitt.

Nachdem bau- und planungsrechtliche Aspekte zu prüfen sind, erfolgt im Rahmen einer Flächendisposition für das Autothemencenter in Kapitel sieben eine Ermittlung und Aufteilung der Nutzungsflächen. Der zweite Abschnitt dieser Nutzungskonzeption beinhaltet hauptsächlich gestalterische Darstellungen und Erklärungen dazu. Bevor aus einer Nutzungs- und Geschossbelegung ein Raum- und Funktionsprogramm entwickelt wird, erfolgen zum Schluss Ausführungen zur Standortintegration des Autothemencenters.

Die Abgrenzung des relevanten Einzugsgebietes und die Prognose des Umsatzpotentials für das Autothemencenter am Standort Neuss, sind Kernelemente der Potentialanalyse des achten Kapitels. Eine Aufwand- und Ertragsvorschau mit dem Ausweis der/des erzielbaren Rendite und Projektentwicklungsgewinnes gibt Kapitel neun Aufschluss.

Hinsichtlich einer Risikobetrachtung des Immobilienprojektes befaßt sich Kapitel zehn mit Untersuchungen eines ähnlichen Projektes am Standort Bremen. Hauptsächlich werden dort Fehlentwicklungen eines fertiggestellten Urban Entertainment Centers aufgezeigt.

Den Abschluss dieser Arbeit bildet Kapitel elf mit Fazit und dem Ausblick.

Inhaltsverzeichnis:

I. Inhaltsverzeichnis 1
II. Abkürzungsverzeichnis 5
III. Tabellenverzeichnis 7
IV. Abbildungsverzeichnis 8
1.0 Einführung 10
1.1 Zielsetzung der Diplomarbeit 10
1.2 Methodik der Vorgehensweise 11
1.3 Themenspezifische Grundlagen 14
1.3.1 Definition des Begriffs Projektentwicklung 14
1.3.2 Einordnung der Machbarkeisstudie in den Projektentwicklungsprozess 14
2.0 Status quo und Entwicklungsperspektiven des Automobilvertriebs 16
2.1 Entwicklungen und Strukturwandel in den 90er Jahren 16
2.2 Die Gruppenfreistellungsverordnung (EG) Nr. 1400/2002 und die wichtigsten Veränderungen für den zukünftigen Automobilvertrieb 18
2.3 Die bedeutendsten Entwicklungsperspektiven im Automobilvertrieb 20
3.0 Einstellungs- und Wertewandel mit Auswirkungen auf den Handel 22
3.1 Handel im Wandel der Zukunft 22
3.2 Das Erlebnis als eigenständiges Angebot 23
3.3 Der Erlebnishandel und seine Ausgestaltung 25
4.0 Erscheinungsformen aktueller Center-Typen des Handels und Einordnung des Autothemencenters 27
4.1 Das Regionale Shopping Center 27
4.2 Das Power Center 27
4.3 Das Factory Outlet Center (FOC) 27
4.4 Das Urban Entertainment Center (UEC) 28
4.5 Das Themencenter (TC) 30
4.6 Das Autothemencenter (ATC) 30
5.0 Marktforschung für die Nutzungskonzeption 32
5.1 Untersuchungsdesign der Befragung 32
5.1.1 Ziel der Untersuchung 32
5.1.2 Die Erhebungsmethodik der Primärdaten 32
5.1.3 Struktur und Gestaltung des Fragebogens 35
5.2 Erkenntnisse aus der primären Marktforschung 38
5.2.1 Darstellung der Informationen der Endkundenbefragung 38
5.2.2 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse 69
5.3 Erkenntnisse aus der sekundären Marktforschung 73
5.3.1 Branchenmix und Agglomerationseffekte 74
5.3.2 Multimarkenvertrieb 75
5.3.3 Fahrzeugangebote 76
5.3.4 After Sales Geschäft 80
5.3.5 Automobiler Service 83
5.3.6 Mobilitätssichernde Dienstleistungen 86
5.3.7 Mobilitätsfördernde und -erweiternde Dienstleistungen 88
5.3.8 Klassische erlebnisorientierte Dienstleistungen 91
5.3.9 Mobilitätsfremde und übergreifende Dienstleistungen 98
5.3.10 Relevante Trends und Erkenntnisse 102
5.4 Zusammenfassungen der Ergebnisse aus der Primär- und Sekundärforschung 103
5.5 Zusammenstellungen der Angebotsthemen für das ATC 106
6.0 Standortanalyse 108
6.1 Zielsetzung und Bedeutung der Standortanalyse 108
6.2 Aufbau und Inhalte der Standortanalyse 109
6.3 Analyse der harten Standortfaktoren des Makro- und Mikrostandortes 112
6.3.1 Geographische Lage 112
6.3.2 Lage und Beschaffenheit des Grundstücks 114
6.3.3 Verkehrsstruktur 117
6.4 Analyse der weichen Standortfaktoren des Makro- und Mikrostandortes 121
6.4.1 Sozio- demographische Struktur 121
6.4.2 Standortimage 121
6.5 Wirtschaftsstruktur und Umfeldanalyse 124
6.5.1 Analyse des Makrostandortes 124
6.5.2 Analyse des Mikrostandortes 128
6.6 Standortbewertung 134
7.0 Nutzungskonzeption für das Autothemencenter 138
7.1 Analyse des Bau- und Planungsrechts für die Flächenkonzeption 138
7.2 Flächendisposition für das ATC 143
7.2.1 Flächenermittlung 143
7.2.2 Aufteilung der Angebotsthemen auf die Gesamtnutzfläche 145
7.3 Flächenmodellierung 148
7.3.1 Nutzungs- und Geschossbelegung für das ATC 148
7.3.2 Das ATC, integriert in den vorhabensbezogenen Bebauungsplan 149
7.3.3 Das ATC mit veränderten Lagebedingungen 151
8.0 Potentialanalyse für die ausgewählten Branchensegmente im Autothemencenter 154
8.1 Einzugsgebietsabgrenzung 154
8.1.1 Die Zeitdistanzmethode 155
8.1.2 Die Umsetzung auf das relevante Marktgebiet 156
8.2 Ermittlung des Marktvolumens für das Einzugsgebiet 158
8.2.1 Marktvolumen: Angebotsbaustein – Einzelhandel 158
8.2.2 Marktvolumen: Angebotsbaustein – Autohandel 159
8.2.3 Marktvolumen: Angebotsbaustein – Gastronomie 160
8.3 Prognose des Umsatzpotentials an Hand von Modellrechnungen 161
8.3.1 Umsatzpotential: Angebotsbaustein – Einzelhandel 162
8.3.2 Umsatzpotential: Angebotsbaustein – Autohandel 163
8.3.3 Umsatzpotential: Angebotsbaustein – Gastronomie 164
8.3.4 Gesamtübersicht des prognostizierten Umsatzpotentials 166
9.0 Developmentkalkulation 168
10.0 Das UEC „Space Park Bremen“ 172
10.1 Vorstellung des Projektes 172
10.2 Entwicklungsverlauf des Projektes 175
10.3 Fehlentwicklungen des Projektes 176
10.4 Zusammenfassung der Ergebnisse und Interpretation 178
11.0 Fazit und Ausblick 180
V. Anlagenverzeichnis 185
VI. Literatur- und Quellenverzeichnis 204

Arbeit zitieren:
Zöller, Sven Mai 2005: Machbarkeitsstudie und Entwicklung einer Nutzungskonzeption für ein Autothemencenter, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Analyse, Vertrieb, Erlebnishandel, Themencenter, Handelsform

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