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M-Business im Segment des BtoC

M-Business im Segment des BtoC
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Michael Mendla
  • Abgabedatum: Mai 2002
  • Umfang: 114 Seiten
  • Dateigröße: 733,6 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule München Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5975-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5975-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5975-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Mendla, Michael Mai 2002: M-Business im Segment des BtoC, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: M-Commerce, GSM, UMTS, Mobilfunk, SMS

Diplomarbeit von Michael Mendla

Einleitung:

Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, einen Gesamtüberblick über existierende Applikationen und Dienste im endverbraucherorientierten M-Business verschaffen. Des weiteren soll die Kundenakzeptanz dieser dargestellt und das Potential der einzelnen Anwendungen im Umfeld der mobilen Kommunikation evaluiert werden.

Für ein hinreichendes Gesamtverständnis der Thematik ist es zielführend im Vorfeld die Begrifflichkeiten abzugrenzen und die technischen Grundlagen, die M-Business ermöglichen, näher zu beleuchten. Bei der Erläuterung der technischen Rahmenbedingungen ist die Kundenakzeptanz der jeweiligen Technologie von zentraler Bedeutung und wird in dieser Arbeit dementsprechend dargelegt.

Gang der Untersuchung:

Die vorliegende Arbeit gliedert sich in fünf Teile, beginnend mit einer Einleitung in die Thematik. Der zweite Teil gibt Aufschluss über relevante Grundlagen. Eine thematische Begriffsdefinition bildet hier den Anfang. Die sogenannten Enabling Technologies, also die technischen Rahmenbedingungen, werden daraufhin näher erläutert, um Klarheit über die Vielfalt der gängigen Kürzel und Schlagworte zu schaffen. Hierbei werden zuerst die relevanten Netzwerk-, im Anschluss die darauf aufbauenden Servicetechnologien behandelt.

Die Darstellung des Marktumfeldes ist Gegenstand des dritten Abschnittes. Einleitend wird auf die wichtigsten Märkte eingegangen. Die stark konträren Strukturen des US- und des japanischen Marktes zeigen wie unterschiedlich weit der derzeitige Entwicklungsstand im Mobilfunk und damit zwangsläufig auch im M-Business vorangeschritten ist. Ein konkreter Blick auf die einzelnen Marktakteure zeigt daraufhin welche Unternehmen in M-Business involviert sind.

Der darauffolgende Teil widmet sich den Applikationen die gemeinhin unter M-Business subsumiert werden. Hierbei wird den wichtigeren, das heißt den erfolgversprechenderen, Anwendungen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Dienste, die nach Meinung des Verfassers eine untergeordnete Rolle spielen werden weniger ausführlich betrachtet.

Eine zusammenfassende Einschätzung des Autors hinsichtlich der Gesamtsituation und ein Ausblick auf mögliche Entwicklungsszenarien bilden den Abschluss der vorliegenden Diplomarbeit.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINFÜHRUNG 1
1.1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG 1
1.2 ZIELSETZUNG UND ABGRENZUNG 2
1.3 AUFBAU UND VORGEHENSWEISE 3
2. GRUNDLAGEN 5
2.1 BEGRIFFSDEFINITIONEN 5
2.1.1 EINLEITUNG 5
2.1.2 E-COMMERCE 5
2.1.3 M-COMMERCE ALS WEITERENTWICKLUNG DES E-COMMERCE 6
2.1.4 M-COMMERCE ALS TEILMENGE DES M-BUSINESS 8
2.1.5 EINORDNUNG DES BEGRIFFS B TO C 9
2.2 TECHNISCHE RAHMENBEDINGUNGEN FÜR M-BUSINESS 9
2.2.1 ÜBERTRAGUNGSTECHNOLOGIEN 9
2.2.1.1 Einleitung 10
2.2.1.2 Netzstandards der ersten Generation 10
2.2.1.3 Netzstandards der zweiten Generation 10
2.2.1.4 Netzstandards der Generation 2+ 13
2.2.1.5 Netzstandards der dritten Generation 16
2.2.2 MOBILE ENDGERÄTE 19
2.2.3 MOBILE SERVICETECHNOLOGIEN 21
2.2.3.1 Einleitung 21
2.2.3.2 SMS 21
2.2.3.3 EMS 24
2.2.3.4 MMS 25
2.2.3.5 Cell Broadcast 26
2.2.3.6 SIM Application Toolkit 27
2.2.3.7 WAP 28
2.2.3.8 i-mode 31
3. DER M-BUSINESS-MARKT 34
3.1 SITUATION IN DEN SCHLÜSSELMÄRKTEN 34
3.1.1 EINLEITUNG 34
3.1.2 JAPAN 34
3.1.3 USA 34
3.1.4 WESTEUROPA 34
3.2 AKTEURE IM M-BUSINESS-MARKT 34
3.2.1 DIE MOBILE WERTSCHÖPFUNGSKETTE 34
3.2.2 ENDGERÄTEHERSTELLER 34
3.2.3 MOBILFUNKBETREIBER 34
3.2.4 CONTENT UND ANWENDUNGEN 34
3.2.5 PORTALE 34
4. M-BUSINESS-ANWENDUNGEN 34
4.1 EINLEITUNG 34
4.2 TRANSAKTIONSZENTRIERTES M-BUSINESS 34
4.2.1 MOBILE SHOPPING 34
4.2.2 MOBILE BANKING 34
4.2.3 MOBILE PAYMENT 34
4.3 CONTENTZENTRIERTES M-BUSINESS 34
4.3.1 MOBILE INFORMATION 34
4.3.1.1 Einleitung 34
4.3.1.2 Nachrichten 34
4.3.1.3 Transportinformationen 34
4.3.1.4 Finanzinformationen 34
4.3.1.5 Verzeichnisse 34
4.3.2 MOBILE ENTERTAINMENT 34
4.3.2.1 Einleitung 34
4.3.2.2 Spiele 34
4.3.2.3 Edutainment 34
4.3.2.4 Musik 34
4.3.2.5 Unterhaltung für Erwachsene 34
4.3.2.6 Klingeltöne und Displaybilder 34
4.4 KOMMUNIKATIONSZENTRIERTES M-BUSINESS 34
5. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK 34
6. ANHANG 34
6.1 LITERATURVERZEICHNIS 34
6.2 QUELLEN AUS DEM INTERNET 34
6.3 ERKLÄRUNG 34

Automatisiert erstellter Textauszug:

Nokia ist in Deutschland Marktführer und vor allem bei der jüngeren Käuferschicht äußerst beliebt. Bei den 14-29 jährigen liegt die Nutzung in Deutschland bei über 59 Prozent, beim Hauptkonkurrenten Siemens sind es lediglich 24 Prozent.148 Einer der Gründe hierfür ist die Tatsache, dass Nokia lange Zeit das bei Jugendlichen überaus populäre Herunterladen von Displaybildern per SMS als Alleinstellungsmerkmal nutzen konnte (siehe Abschnitt 4.3.2.4). Volumenmodelle wie das 3210 und später das 3310 herstellte trafen durch günstige Preise und Features wie austauschbare Oberschalen genau den Nerv dieser Kundenschicht. Siemens hat diese Kriterien mit dem C-Modell der aktuellen 45er Linie aufgegriffen, um in diesem Segment zu Nokia aufschließen zu können.149 Auch global gesehen ist Nokia mit einem Weltmarktanteil von 35 Prozent in 2001 der Branchenprimus. Motorola ist durch seine starke Stellung im US-Markt zweitgrößter Hersteller mit 14,8 Prozent. Die weltweite Position von Siemens entspricht mit einem Anteil von 7,4 Prozent am weltweiten Gesamtkuchen etwa der des deutschen Heimatmarktes.150 [...]

In Deutschland war die Penetration im Jahr 2000 zwar nur westeuropäischer Durchschnitt, allerdings zeigte das imposante Wachstum schon in diesem Jahr das Potential dieses Marktes. In Europa gibt es generell keine feste Tendenz zu festnetzbasierten Internetanschlüssen wie in den USA oder einem klaren Schwerpunkt auf mobiler Kommunikation wie es in Japan der Fall ist. In den meisten Ländern Westeuropas haben beide Technologien eine weite Verbreitung und hohe Akzeptanz seitens der Konsumenten.139 Im Gegensatz zu den USA hat sich in Europa das Mobiltelefon als Medium für Datenübertragung längst durchgesetzt. Aber anders als im japanischen Markt ist die Übertragung nicht primär internetbasiert, sondern erfolgt hauptsächlich über SMS. [...]

Die große Verbreitung von Personal Computern und die Tatsache, dass es in den USA der Internetzugang über stationäre Netze schnell und günstig ist, führte zu einer breiten Nutzung des festnetzbasierten Internetzugangs in den USA.133 Bereits im Jahr 2000 lag der Anteil von Internetnutzern an der Gesamtbevölkerung bei 37 Prozent, was einer absoluten Nutzerzahl 114,4 Millionen entspricht.134 Dadurch gab es in den USA keine Notwendigkeit, die Entwicklung mobiler Alternativen zu forcieren, wie es in Japan der Fall war. Eine besonderes Merkmal des US-amerikanischen Marktes, welches die Nutzung mobiler Telefone generell einschränkt, ist der Umstand, dass entgegengenommene Gespräche mitberechnet werden.135 Das ansonsten gängige Prinzip calling party pays, also der Anrufer zahlt das Telefongespräch, gilt nicht im dortigen Markt. Dies führt dazu, dass Pager in den USA immer noch stark verbreitet sind und das Mobilfunknutzer ihr Telefon oft ausgeschaltet lassen, um hohe Kosten zu vermeiden. Anwendungen wie Mobile Advertising (siehe Kapitel 4) bedingen jedoch eine Erreichbarkeit der Konsumenten, die so nicht gewährleistet werden kann. [...]

Arbeit zitieren:
Mendla, Michael Mai 2002: M-Business im Segment des BtoC, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
M-Commerce, GSM, UMTS, Mobilfunk, SMS

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