Lowbudgetmarketing
Kampagnen für KMU und Nonprofit-Organisationen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Malte Jablonski
- Abgabedatum: Juli 2004
- Umfang: 125 Seiten
- Dateigröße: 1,2 MB
- Note: 1,9
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Stralsund Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-8147-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-8147-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-8147-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Jablonski, Malte Juli 2004: Lowbudgetmarketing, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Strategisches Marketing, Werbung, Budget, NPO, Kommunikation
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Diplomarbeit von Malte Jablonski
Einleitung:
„…der Grund, warum wir heute so viel über die Marke reden, ist der, dass wir in einer immer komplexeren Welt vereinfachte Anker suchen.“ Unter dem Gesichtspunkt des vorstehenden Zitats sollte jedes kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), aber auch jede Nonprofit Organisation (NPO) seine Einstellung zum Marketing und die sich daraus resultierenden Möglichkeiten überdenken, denn es sind nicht immer die kapitalintensiven Kampagnen der Grossunternehmen oder Profit Organisationen, die Erfolg versprechen. Oftmals können auch kleine Maßnahmen Großes bewirken.
Diese Arbeit will Marktstrategien und Marketingmaßnahmen untersuchen, die speziell von kleinen und mittleren Unternehmen und Nonprofit Organisationen effektiv und effizient angewandt werden kann. Der Nutzen von „Lowbudgetmarketing. Kampagnen für KMU und Nonprofit Organisationen“ wird in einer anwendbaren Kommunikationslösung bestehen, die Marketingnischen und -trends aufzeigt, vorhandene Kommunikationsmittel betrachtet und somit zu einem sinnvolleren Einsatz der Marketingressourcen führt. Lowbudgetmarketing kann jedem KMU und NPO ein7 Werkzeug sein, seine individuelle Werbekampagne zu finden und somit den Erfolg auf dem Markt generieren.
Zu Beginn werden die KMU sowie NPO hinsichtlich ihrer Organisation, ihrer Zielgruppen sowie der generellen Wettbewerbslage untersucht und einer Umfeldanalyse unterzogen.
Darauf aufbauend werden Ziele, Strategien und Alleinstellungsmerkmale herausgearbeitet und formuliert.
Nach einem Exkurs in die Werbewirkungen werden die vier Marketingmixfaktoren Produkt-/Leistungs-, Distributions-, Preis-, und Kommunikationspolitik auf ihre Möglichkeiten untersucht.
Dabei wird insbesondere die konventionelle Kommunikationspolitik ein Schwerpunkt sein, bevor die relevanten Faktoren für Lowbudgetmarketing untersucht werden.
Abschließend wird die Vorgehensweise bei einer Kampagnenumsetzung untersucht sowie Maßnahmen herausgearbeitet. Enden wird die Arbeit mit einem Anwendungsbeispiel für KMU und NPO.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | V | |
| Tabellenverzeichnis | VI | |
| Abkürzungsverzeichnis | VII | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Aufgabenstellung und Zielsetzung der Arbeit | 1 |
| 1.2 | Aufbau der Arbeit und Gang der Untersuchung | 2 |
| 2. | KMU, NPO und das Marketing | 2 |
| 2.1 | Definition und Klassifikation von KMU | 3 |
| 2.2 | Definition und Klassifikation von NPO | 4 |
| 2.3 | Bedeutung und Besonderheiten von Lowbudgetmarketing für KMU und NPO | 7 |
| 3. | Analyse und Entwicklung der Marketingstrategie | 8 |
| 3.1 | Unternehmens- und Organisationsanalyse | 9 |
| 3.1.1 | Wahrnehmung durch die Zielgruppe | 9 |
| 3.1.2 | Entwicklung einer Unternehmens- und Organisationsphilosophie | 10 |
| 3.1.3 | Berücksichtigung der Corporate Identity | 12 |
| 3.2 | Markt- und Umfeldanalyse | 14 |
| 3.2.1 | Marktanalyse | 14 |
| 3.2.2 | Umfeldanalyse | 19 |
| 3.3 | Zielgruppenanalyse | 20 |
| 3.3.1 | Geographische Zielgruppen | 21 |
| 3.3.2 | Soziodemographische Zielgruppen | 22 |
| 3.3.3 | Psychographische Zielgruppen | 22 |
| 3.3.4 | Andere Zielgruppeneinteilungen | 23 |
| 3.3.5 | Gesellschaftliche Veränderungen und Trends | 25 |
| 3.3.6 | Kundenwertanalyse | 27 |
| 3.4 | Strategieentwicklung und Positionierung | 28 |
| 3.4.1 | Zielfestlegung | 28 |
| 3.4.2 | Strategieentwicklung | 30 |
| 3.4.3 | Markenartikelpolitik | 36 |
| 3.4.3.1 | Schaffen einer Produkt-Differenzierung | 38 |
| 3.4.3.2 | Schaffen einer Marken-Differenzierung | 40 |
| 4. | Kommunikations- und Werbewirkung und deren Messung | 43 |
| 4.1 | Kommunikations- und Werbewirkung | 43 |
| 4.2 | Messung der Werbewirkung | 46 |
| 5. | Die Kommunikationspolitik und das Instrument Werbung | 47 |
| 5.1 | Würdigung der drei anderen Marketingmixfaktoren | 48 |
| 5.2 | Konventionelle Kommunikationspolitik | 50 |
| 5.2.1 | Klassische Werbung | 51 |
| 5.2.2 | Öffentlichkeitsarbeit | 58 |
| 5.2.3 | Sonderwerbeformen | 63 |
| 6. | Lowbudgetkommunikation | 66 |
| 6.1 | Lowbudgetwerbung durch Koordination und Kooperation | 67 |
| 6.2 | Lowbudgetwerbung durch direkte Kundenansprache | 71 |
| 6.3 | Lowbudgetwerbung durch langfristige Strategiedisziplin und Zielgruppenorientierung | 72 |
| 6.4 | Lowbudgetwerbung durch Kundenbindung | 72 |
| 6.5 | Lowbudgetwerbung durch Innenmarketing | 76 |
| 6.6 | Lowbudgetwerbung durch Multiplikatoren | 78 |
| 6.7 | Lowbudgetwerbung durch effektive Mediennutzung | 80 |
| 6.8 | Lowbudgetwerbung durch eine klar positionierte Werbebotschaft | 82 |
| 6.9 | Lowbudgetwerbung durch Pressearbeit | 84 |
| 6.10 | Lowbudgetwerbung durch effiziente Medien- und Agenturwahl | 85 |
| 7. | Planung und Umsetzung von Lowbudgetkampagnen | 89 |
| 7.1 | Planung der Kampagne | 91 |
| 7.2 | Umsetzung der Kampagne an einem Beispiel | 96 |
| 8. | Zusammenfassung und Schlussbetrachtung | 104 |
| Literatur- und Quellenverzeichnis | A | |
| Anhang I | Überblick Medien- und Werbeträgerkosten | D |
| Anhang II | Wichtige Werbeadressen | F |
| Ehrenwörtliche Erklärung | H |
Durch die Kooperation mit den Medien lassen sich ebenfalls häufig Kosten für Werbung einsparen. 1993 wurden 60% aller Werbemedien in den USA nicht gekauft, sondern über Gegengeschäfte73, in Form von Produkten/Leistungen der eigenen Organisation (z.B. Freikarten, Essen, Produkte und Weitergabe an die Mediennutzer) gegen Werbeplatz bzw. Sendezeit, abgewickelt ( Bartering, 5.2.3.). Um das eigene Image zu vermarkten, fördern viele Medien auch Produkte und Leistungen, die eine hohe Aufmerksamkeit oder Exklusivität versprechen, vorzugsweise in Form von Empfehlungen und Präsentationsvereinbarungen für Leserreisen und Events. Eine besondere Form der koordinierten Werbung ist das „Trittbrettfahren“. Diese unautorisierte Ausnutzung von Werbemaßnahmen anderer findet zum Beispiel statt, wenn Gaststätten Fußballspiele übertragen oder nach einem Musikkonzert Straßenhändler „Andenken“ der Bands anbieten. [...]
▪ für gleiche oder komplementäre Produkte und Leistungen (z.B. durch Erzeugergemeinschaften, gemeinsame Qualitäts-, Gütezeichen, Siegel, Marken, Label), ▪ für Einstellungs- und Verhaltensänderungen (z.B. für ökologische oder soziale Anliegen), ▪ für Mitarbeiter und Mitgliedersuche, Berufe und Ausbildungen, ▪ für das Image und Bekanntheit von Branchen oder Regionen in den verschiedensten Formen ( 5.2.) betrieben werden. Am gängigsten sind gemeinsame Events, Messestände, Anzeigen oder Couponhefte. Der Vorteil dieser Verbundwerbung liegt einerseits im Kostenvorteil, der durch das Aushandeln besserer Werbekonditionen mit den Werbeträgern und in der Kostenteilung der Werbepartner entsteht. Weiterhin entstehen Synergieeffekte im Imageaufbau und –transfer und dem Erreichen einer weiteren Zielgruppe. Insbesondere unterstützen viele Grossunternehmen durch Werbekostenzuschüsse die KMU, aus denen sich die angefallenen Werbekosten refinanzieren lassen. Teilweise können sogar Überschüsse realisiert werden. NPO können häufig von Zuschüssen des Landes für Imagekampagnen profitieren. Zum reibungslosen Aufbau und Ablauf einer solchen Kooperation sind einige Regeln zu berücksichtigen. Zum Beginn sind die Ausgangs- und Interessenlage der Kooperationspartner zu berücksichtigen und gemeinsame Ziele der Partnerschaft zu formulieren. Vor der gemeinsamen Umsetzung der Werbekooperation ist das Prinzip des Gleichgewichts, der Kostenteilung, der demokratischen Stimmenverteilung sowie der Transparenz festzuhalten und zu praktizieren. Anschließend ist eine zeitliche und finanzielle Abstimmung vorzunehmen und die auszuführenden Aufgaben auf die Partner zu verteilen. [...]
Der Aufbau und Betrieb eines gemeinsamen Servicecenters führt ebenfalls zu Wettbewerbsvorteilen.72 Die Schaffung von Einkaufsgenossenschaften, um damit eine größere Marktmacht gegenüber Lieferanten zu gewinnen, ermöglicht günstigere Preise und Sonderkonditionen beim Einkauf. Ebenso ist mit Partnern eine Vermarktung eines gemeinschaftlichen Finanzierungs-, Rabatt- oder Bonussystem an die Zielgruppen eine weitere Kooperationsoption, beispielsweise wie die Systeme Miles & More, webmiles, Restaurantschecks, steuerfreier Einkauf „Taxfree“ oder Akzeptanz von Kreditkarten. Gemeinsame Annahme- oder Rücknahmesysteme, z.B. für Leerverpackungen, Batterien, Briefe, Pakete stellen einen Zusatznutzen für die Kunden dar und führen zu einer verstärkten Kundenfrequenz. Ebenfalls sind Kooperationen bei der Forschung und Entwicklung, beim Aufbau von Datenbanken und gemeinsame Informationssysteme denkbar. Da diese Arbeit ihren Schwerpunkt auf die Werbung von KMU und NPO setzt, müssen die Kooperationsmöglichkeiten auf diesem Gebiet untersucht werden. Werbekooperationen können mit Lieferanten, mit Wettbewerbern und den Werbemedien, aber auch branchenfremden Organisationen eingegangen werden. Angefangen mit einer gemeinsamen Marktforschung kann darüber hinaus auch Gemeinschaftswerbung: [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832481476
Arbeit zitieren:
Jablonski, Malte Juli 2004: Lowbudgetmarketing, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Strategisches Marketing, Werbung, Budget, NPO, Kommunikation



