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Lotus Notes und Knowledge Management

Lotus Notes und Knowledge Management
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Andreas Schmidt
  • Abgabedatum: September 2000
  • Umfang: 87 Seiten
  • Dateigröße: 1,9 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Kiel Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2231-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2231-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2231-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schmidt, Andreas September 2000: Lotus Notes und Knowledge Management, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Lotus, Wissen, Domino, Notes, Knowledge Management

Diplomarbeit von Andreas Schmidt

Einleitung:

Diese Diplomarbeit befaßt sich mit dem Thema "Lotus Notes als Werkzeug für das Knowledge Management". Beim Thema Knowledge Management dreht sich alles um den Produktionsfaktor "Wissen", der im Wettbewerb der Unternehmungen als fünfter Faktor neben den traditionellen betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktoren Arbeit, Werkstoffe, Betriebsmittel und den noch neuen dispositiven Faktor Information getreten ist. Die Kombination der Produktionsfaktoren erfordert den Einsatz von Wissen und es besteht daher kein Zweifel daran, daß die wirkungsvolle Nutzung und Entwicklung von Wissen und der dadurch erzielbare zusätzlichen Nutzen zukünftig einen, wenn nicht sogar den entscheidenden, Wettbewerbsfaktor darstellen wird. Man hat erkannt, daß Wissen, im Gegensatz zu Informationen, immer untrennbar mit den beteiligten Personen verbunden ist. Während Informationen in der unterschiedlichsten Form von Computersystemen erzeugt werden können, entsteht Wissen erst dort, wo Informationen in einem bestimmten Kontext von den Mitarbeitern verwendet werden.

Gang der Untersuchung:

Die Zielsetzung dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Konzipierung und Programmierung einer Knowledge Management Datenbank und dessen Implementierung in einer Unternehmung. Im praktischen Teil der Arbeit wird dann eine auf Lotus Notes programmierte Knowledge Management-Datenbank vorgestellt. Ausgangspunkt für die Entwicklung solcher Datenbanken ist die Unkenntnis der Unternehmungen, welches Wissen sich tatsächlich in den Firmen befindet und die damit verbundenen Kosten für aufwendiges Suchen und Wiederfinden von Informationen sowie die hohen Wissensverluste, die beim Ausscheiden oder beim Weggang von Mitarbeitern entstehen.

Nach der Einführung wird im zweiten Kapitel der Begriff Wissen und die Abgrenzung zu den Begriffsinhalten von Zeichen, Daten und Information im allgemeinen erklärt und beschrieben. Als nächstes erfolgt eine Wissensdefinition nach den betroffenen Managementebenen in die Bereiche normative, strategische und operative Wissensziele nach Probst. Und im Anschluß daran werden ausführlich die Bausteine des Wissens im einzelnen erklärt. Im dritten Kapitel erfolgt eine Definition des Begriffs Knowledge Management und dessen Organisation in einer Unternehmung. Der letzte Punkt des dritten Kapitels befaßt sich ausschließlich mit der Zielsetzung der Diplomarbeit, also mit der Fragestellung, wie das Wissenspotential der Mitarbeiter einer Unternehmung nutzbar gemacht werden kann. Im vierten Kapitel erfolgt dann eine kurze Beschreibung der Lotus Notes-Plattform5, und es werden die Lotus Notes Grundfunktionalitäten für das Knowledge Management ausführlich erklärt. Anschließend folgt der praktische Teil der Diplomarbeit, in dem eine Lotus Notes Knowledge Management Datenbank vorgestellt wird, dessen Hauptaufgabe es sein soll, jegliches Wissen in der Unternehmung zentral zu speichern und für eine Wiederverwendung bereit zu stellen. Zum Abschluß erfolgt noch eine kurze Zusammenfassung des Themas.

Inhaltsverzeichnis:

I. Theoretischer Teil
1. Abgrenzung und Zielsetzung der Arbeit 1
2. Definition Wissen 3
2.1 Begriffsabgrenzung
2.1.1 Normative Wissensziele 5
2.1.2 Strategische Wissensziele 6
2.1.3 Operative Wissensziele 8
2.2 Bausteine des Wissens (nach Probst)
2.2.1 Wissen identifizieren 9
2.2.2 Wissen erwerben 12
2.2.3 Wissen entwickeln 15
2.2.4 Wissen verteilen 17
2.2.5 Wissen nutzen 19
3. Knowledge Management
3.1 Definition Knowledge Management 20
3.2 Organisation des Knowledge Management
3.2.1 Bewußtsein für die Bedeutung des Knowledge Managements schaffen 21
3.2.2 Festlegung der Knowledge Management-Strategie 23
3.2.3 Festlegung des Knowledge Management-Prozesses 23
3.2.3.1 Teilprozeß der Informationssammlung 23
3.2.3.2 Teilprozeß der Informationsweiterverarbeitung 25
3.2.4 Organisatorische und technologische Implementierung des Knowledge Management-Prozesses 25
4. Implementierung, Programmierung und Konzipierung einer Lotus Notes KM-Datenbank 27
4.1 Einordnung von Lotus Notes in informationstechnische Konzepte 30
4.2 Lotus Notes Funktionalitäten für Knowledge Management Anwendungen 31
5. Lotus Notes 35
5.1 Workflow - Funktionalität 36
5.2 Diskussionsdatenbanken 37
5.3 Elektronische Kommunikation 37
5.4 Programmierbarkeit und Entwicklungsumgebung 38
5.5 Replikationsfähigkeit 40
II. Praktischer Teil
1. Einführung 41
2. Allgemeine Funktionalitäten 42
2.1 Erstellung der Haupt- und Antwortmasken 45
2.2 Erstellung von Mailinglisten 57
2.3 Wissen in Dokumenten nutzbar machen 59
2.4 Logische Zuordnung der Dokumente 60
2.5 Erstellung der Ansichten 62
2.6 Erstellung einer Archivdatenbank 68
2.7 Erstellung der Agenten 69
3. Spezielle Funktionalitäten 71
3.2 Push-Technologie 71
3.1 Dokumente als gelesen markieren 73
2.8 Die Suchmaschine 74
III. Zusammenfassung 78

Automatisiert erstellter Textauszug:

Um den Aufwand zu minimieren, ist der Knowledge Managementprozeß technologisch durch zahlreiche Funktionalitäten zu unterstützen. • Eine redundante Datenhaltung im Unternehmen sollte vermieden werden. D.h., es sollten keine Informationen aus bestehenden Systemen in die Knowledge Management Datenbank dupliziert werden. Statt dessen sollten die bestehenden Quellen in die Recherche mit einbezogen werden. • Es ist ein einfacher und kostengünstiger Zugriff aller Mitarbeiter auf die zentrale Knowledge Management Datenbank zu gewährleisten. Dies kann z.B. über den Einsatz von Intranet- und Browsertechnologien27 realisiert werden. • Der Zugriff sollte durch verschiedenartige Recherchetools unterstützt werden. Je nach Fragestellung sollte der Nutzer sich über Begriffe aus den entsprechenden Kategorien oder z.B. durch eine spezielle Datenbanksuche sein aktuelles Thema erschließen können. • Außerdem sollte die Pflege des Datenpools unterstützt werden: So müssen z.B. Verantwortlichkeiten für bestimmte Informationsarten, Verfallsdaten oder Überarbeitungsrhythmen hinterlegt werden können. [...]

Des weiteren ist der Teilprozeß der Weiterverarbeitung der Information zu definieren. Es geht darum, die gelieferten Informationen hinsichtlich ihrer strategischen Bedeutung zu bewerten und im höchste Maße zu verdichten. Dies ist notwendig, damit die Mitarbeiter nur so viel Informationen verarbeiten müssen, wie sie zur Lösung Ihrer aktuellen Aufgabe benötigen und sie nicht erst Überflüssiges von Relevantem trennen müssen. Damit auf Wissen leicht und lösungsbezogen zugegriffen werden kann, ist zudem eine Kategorisierung der Informationen notwendig. Hierbei ist es erforderlich, daß ein Ansichtskatalog erstellt wird, dessen Inhalt von den Mitarbeitern des Unternehmens in gleicher Art und Weise interpretiert wird. Dieser darf dabei weder zu strukturiert gestaltet sein, so daß Fehlzuordnungen zur Regel werden, noch darf er zu grob ausfallen, da sonst die Trennung der Informationen nicht eindeutig ist. [...]

• Wer trägt die Verantwortung für welche Art von Information? Diese Frage ist von hoher Relevanz, da nur Mitarbeiter, die eine eindeutige Verantwortung tragen, auch versuchen, dieser zu entsprechen. • Wie erfolgt die Sammlung der Information? Soll der jeweilige Experte die Informationen in einer bestimmten Struktur liefern oder reicht es, wenn er einfach einen Artikel, eine Präsentation oder eine Datei an eine zentrale Knowledge Management-Abteilung schickt? Auch hier ist eine Einzelfallprüfung notwendig. Denn je strukturierter die Informationszulieferung ist, um so einfacher kann die Weiterverarbeitung erfolgen. Andererseits besteht die Gefahr, daß die Experten die Strukturierung als zusätzlichen Aufwand empfinden und sich so eine unerwünschte Hürde bei der Informationssammlung ergibt. Um diesem Konflikt auszuweichen, wäre ein stufenweises Vorgehen zu überlegen: Zunächst sollten die Experten einfach Informationen, z.B. per Mail oder Fax usw., an die zentrale Knowledge-Abteilung weiterleiten, wo sie dann aufbereitet werden. So wird den Experten die Informationsweiterleitung extrem erleichtert. In einer zweiten Stufe sollte man dann den Weg möglichst auf den Mail-Pfad einschränken, wodurch die Zahl der Medienbrüche reduziert wird, um dann in einem dritten Schritt auch übersichtliche, strukturierte Erfassungsmasken für die Informationssammlung bereitzustellen. • In welchen zeitlichen Abständen erfolgt die Sammlung bzw. Bereitstellung der jeweils betrachteten Informationsart? Für die verschiedenen Informationsarten ist festzulegen, in welchem Rhythmus aktuelle Informationen vorliegen könnten. Entsprechend häufig muß die Zulieferung termingerecht erfolgen. • Wie erfolgt eine Vollständigkeitsprüfung? Wenn feste Verantwortlichkeiten und Lieferzeitpunkte für die einzelnen Informationsarten festgelegt sind, kann eine Überprüfung auf Vollständigkeit der Lieferung durchgeführt werden. [...]

Arbeit zitieren:
Schmidt, Andreas September 2000: Lotus Notes und Knowledge Management, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Lotus, Wissen, Domino, Notes, Knowledge Management

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