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Lokale Identität als Ansatzpunkt des Stadtmarketing

Das Image der Stadt Lüdinghausen

Lokale Identität als Ansatzpunkt des Stadtmarketing
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Karsten Weder
  • Abgabedatum: März 1998
  • Umfang: 151 Seiten
  • Dateigröße: 8,4 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Westfälische Wilhelms-Universität Münster Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2581-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2581-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2581-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Weder, Karsten März 1998: Lokale Identität als Ansatzpunkt des Stadtmarketing, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Lokale Identität, Regionalbewußtsein, Identität, Image, Stadtmarketing

Diplomarbeit von Karsten Weder

Einleitung:

Unter dem Gesichtspunkt einer Image-Analyse als Grundlage für und die Schaffung einer Corporate Identity als Ziel eines städtischen Marketings soll zunächst das Stadtmarketing als Instrument kommunalen Handelns betrachtet werden. Da städtisches Marketing als ein kooperativer Aushandlungsprozess der lokalen Interessengruppen und Eliten verstanden wird, dient die Behandlung dieses Themenfeldes vor allem als konzeptionelle Klammer, um dem wichtigen Teilschritt eines Marketing-Konzeptes, der Erforschung des Ist-Zustandes, einen sicheren Rahmen zu geben. Ausgehend vom Gedanken der lokalen Identität werden im weiteren die Begrifflichkeiten räumlichen Bewusstseins beleuchtet, die verschiedenen Inhalte von Identität aufgezeigt und das Lokale als besondere Maßstabsebene abgegrenzt.

Gang der Untersuchung:

Im dritten Abschnitt der Arbeit werden die methodischen Grundlagen und Arbeitsschritte vorgestellt, mittels derer die konkreten Fragestellungen verfolgt werden sollen. Im Kapitel 4 wird einerseits versucht, die nach objektiven Kriterien beschreibbare sozio-ökonomische Struktur abrissartig darzustellen. Andererseits soll anhand einer exemplarischen Inhaltsanalyse ein erster Eindruck vermittelt werden, wie Lüdinghausen aus der Perspektive der Verwaltung, Wirtschaft und lokaler Medien gesehen wird.

Der Hauptteil umfasst die Kapitel, welche die Wahrnehmung städtischer Dimensionen durch die Bewohner und Experten aufzeigen. Neben einer Darlegung der diesbezüglichen Ergebnisse aus der Haushaltsbefragung, werden die Ergebnisse aus 14 Experteninterviews im Mittelpunkt des empirischen Interesses stehen. Das Image Lüdinghausens wird anhand bestimmter, von den menschlichen Grunddaseinsfunktionen abgeleiteten Identitätsfeldern, analysiert. Diesem Standortprofil folgt die Untersuchung spezieller (interessenbezogener) Ausprägungsformen der Verbundenheit (Identifizierung) mit Lüdinghausen. Aus den Einschätzungen der Experten sollen abschließend mögliche Handlungsorientierungen aufgezeigt werden.

Inhaltsverzeichnis:

Tabellenverzeichnis 5
Abbildungsverzeichnis 5
Anlagenverzeichnis 6
Abkürzungsverzeichnis 6
1. Einführung in die Thematik 7
1.1 Inter- und Intrakommunaler Wettbewerb 7
1.2 Rahmenbedingungen und Forschungsziel 9
1.3 Aufbau der Arbeit 11
2. Theoretische Grundlagen 12
2.1 Räumliche Identität 12
2.1.1 Identitäts- und Bewusstseinsforschung 12
2.1.2 Raumbewusstsein als Masstabsfrage 14
2.1.3 Lokaler Raum 15
2.1.4 Begriff: Identität 16
2.1.5 Wahrnehmung als „Identifizierung von“ 17
2.1.6 Verbundenheit als „Identifikation mit“ 18
2.1.7 Handlungsorientierung als „Einsatz für“ 20
2.2 Stadtmarketing als neue Form der Stadtentwicklung 23
2.2.1 Begriff Stadtmarketing - zum Stand einer Diskussion 23
2.2.2 Stadtmarketingprozess 26
2.2.3 Imageanalyse - Bewusstwerdung lokaler Identität 29
2.2.4 Selektion der Identitätsfaktoren 32
2.2.5 City Identity als Ziel 33
3. Methodisches Vorgehen 36
3.1 Untersuchungsgegenstand und Zielgruppen 36
3.2 Organisation der Erhebung 37
3.2.1 Verfahrensmix 37
3.2.2 Schriftliche Befragung 38
3.2.3 Medien- und Literaturanalyse 40
3.2.4 Teilnehmende Beobachtung 41
3.2.5 Explorative Interviews 42
3.2.6 Experteninterviews 43
3.2 Auswertung 45
4. Lüdinghausen - eine erste Annäherung 47
4.1 Geographische Lage und Siedlungsgenese 47
4.1.1 Lage und Stellung in der Region 47
4.1.2 Historischer Abriss und Stadtentwicklung 48
4.1.3 Stadtbild und Siedlungsstruktur 49
4.1.4 Verkehrliche Anbindungen 50
4.2 Sozioökonomische Lage im Vergleich 51
4.2.1 Bevölkerungsstruktur 51
4.2.2 Bevölkerungsbewegung 51
4.2.3 Beschäftigtensituation 52
4.2.4 Wirtschaftsstrukturmerkmale 53
4.2.5 Schul- und Weiterbildungsangebot 53
5. Das „veröffentlichte“ Bild der Stadt 54
5.1 Allgemeine Darstellung der Komponenten 54
5.2 Darstellung lokaler Standortfaktoren 58
5.2.1 Private und öffentliche Gemeinschaft 58
5.2.2 Wohnort und Stadtbild 59
5.2.3 Kultur, Freizeit und Erholung 60
5.2.4 Einkauf und Versorgung 61
5.2.5 Schul- und Bildungsangebot 62
5.2.6 Wirtschaft 62
5.2.7 Zentralität und Verkehr 63
6. Lüdinghausen in der Wahrnehmung seiner Bürger 64
6.1 Einflussfaktoren lokaler Identität 64
6.2 Einkaufs-, Wohn- und Freizeitwert 68
6.2.1 Einfluss der Wohndauer 68
6.2.2 Einfluss des Wohnstatus 71
6.2.3 Einfluss des sozioökonomischen Status 72
6.3 Stärken-Schwächen-Profil 76
6.3.1 Positive Assoziationsfaktoren 76
6.3.2 Negative Assoziationsfaktoren 80
6.4 Exkurs: Lüdinghausen von aussen gesehen 83
7. Lüdinghausen in den Denkmustern lokaler Experten 85
7.1 Das Standortprofil der Stadt Lüdinghausen 85
7.1.1 Private und öffentliche Gemeinschaft 86
7.1.2 Wohnort und Stadtbild 88
7.1.3 Kultur, Freizeit und Erholung 90
7.1.4 Einkauf und Versorgung 92
7.1.5 Schul- und Bildungsangebot 94
7.1.6 Wirtschaft 95
7.1.7 Zentralität und Verkehr 97
7.1.8 Fazit: Mehr Stärken als Schächen 98
7.2 Einschätzung lokaler Realitäten 99
7.2.1 Masstabsbezogene Identifikation 99
7.2.2 Gemeinschaftsleben und treibende Kräfte 102
7.2.3 Stadtfest, Rosenfest und/oder Dorffest 103
7.2.4 Logo oder Was soll das bedeuten? 104
7.2.5 Symbole als Ausdruck kollektiven Bewusstseins 105
7.3 Entwicklung im Spannungsfeld der Interessen 106
7.3.1 Lüdinghauser und Seppenrader 106
7.3.2 Wirtschaftliche und stadtplanerische Zielkonflikte 107
7.3.3 Landwirte und Radtouristen 108
7.3.4 Alteingesessene und Zugezogene 109
7.3.5 Offene Jugendarbeit und Landjugend 111
8. Stadtmarketing für Lüdinghausen 112
8.1 Der Weg: Kooperation 112
8.2 Das Ziel: Lokale Identität für Lüdinghausen 114
8.2.1 City Design: Das Charakteristische 115
8.2.2 City Communication: Das miteinander Reden 117
8.2.3 City Behavior: Das (neue) Wir-Gefühl 119
9. Schlussbetrachtung 122
9.1 Zusammenfassende Würdigung der Untersuchung 122
9.2 Ausblick 123
Literaturverzeichnis 125
Fachliteratur und allgemeine Quellen 125
Ausgewertete Quellen zum Untersuchungsraum 133
Anhang 136

Arbeit zitieren:
Weder, Karsten März 1998: Lokale Identität als Ansatzpunkt des Stadtmarketing, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Lokale Identität, Regionalbewußtsein, Identität, Image, Stadtmarketing

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