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Literarische Konzepte von Zukunft: Zwei sowjetrussische Utopien des Jahres 1920

Literarische Konzepte von Zukunft: Zwei sowjetrussische Utopien des Jahres 1920
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Renate Trautwein
  • Abgabedatum: Januar 1989
  • Umfang: 70 Seiten
  • Dateigröße: 2,5 MB
  • Institution / Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1626-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1626-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1626-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Trautwein, Renate Januar 1989: Literarische Konzepte von Zukunft: Zwei sowjetrussische Utopien des Jahres 1920, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Aleksandr Cajanov, Evgenij Zamjatin, utopische Tradition, sowjetische Utopien, sowjetische Literaturpolitik

Magisterarbeit von Renate Trautwein

Gang der Untersuchung:

In der vorliegenden Arbeit stelle ich zwei sowjetrussische Utopien des Jahres 1920 vor. Es sind Evgenij Zamjatins "My" und Aleksandr Cajanovs "Putesestvie moego brata Alekseja v stranu krest' janskoj utopii" Teil 1. Beide wurden in der Sowjetunion geschrieben und gehen von der gleichen politischen und wirtschaftlichen Lage aus. Beide beschreiben das Modell eines Staates. Zamjatins Zukunftsperspektive fällt sehr negativ und pessimistisch aus, während Cajanov eine positive Entwicklung schildert.

Aus der Fülle der Literatur zum Thema "Utopie" habe ich mir einige Bücher herausgesucht, die mir am günstigsten erschienen, beide Utopien zu vergleichen. Da es keine feste Definition gibt, greife ich auf eine Aufstellung von Merkmalen oder Kennzeichen zurück, die fast in jeder Utopie angesprochen werden.

Bevor ich auf die Merkmale eingehe, gebe ich einen Überblick über die Entwicklungsgeschichte. Ich stelle die großen und bekannten Utopien von Platon bis Ray Bradbury vor, außerdem nenne ich einige Utopien, die in Rußland und in der Sowjetunion geschrieben wurden. Bei Utopien in der Sowjetunion erwähne ich auch die offizielle Sichtweise von Utopien.

Im dritten Punkt gebe ich einen Überblick über die politische, literaturpolitische und wirtschaftliche Lage der Sowjetunion nach der Revolution, da jede Utopie einen politischen Hintergrund hat. Danach stelle ich die Autoren und ihre Werke vor und gebe einen kurzen Einblick, wie die Romane in Literaturgeschichten und Zeitungsartikeln dargestellt werden. Es folgt eine Gegenüberstellung der Werke anhand der einzelnen Merkmale der Utopien.

Im siebten Punkt nenne ich die Entwicklungen, die beide Autoren weitergedacht haben und zeige, welche technischen Erfindungen bereits Wirklichkeit sind.

Die Literatursuche gestaltete sich schwierig, da man die Werke beider Autoren in der Sowjetunion nicht druckt; über Cajanovs Leben wird in der letzten Zeit jedoch einiges veröffentlicht. Hier im Westen gibt es mehr zu seinen Schriften als Agrarwissenschaftler. Zamjatin wird hauptsächlich im Zusammenhang mit George Orwell und Aldous Huxley genannt. Arbeiten direkt zur Anti-Utopie gibt es wenige.

Wenn ich aus den Werken zitiere, übernehme ich die Übersetzungen aus den deutschen Ausgaben, da diese sehr gut sind. Die anderen Übersetzungen stammen von mir. Im Literaturverzeichnis nenne ich nur die Werke, aus denen ich zitiere und meine Gedanken habe. Werke, die nur Genanntes wiederholen oder die Thematik streifen, zähle ich nicht auf.

Inhaltsverzeichnis:

1. Vorwort 3
2. Die Utopie
2.1. Die Entwicklungsgeschichte der Utopien 4
2.2. Die Merkmale von Utopien 9
2.3. Utopische Romane in Rußland vor 1917 11
2.4. Sowjetische Utopien nach 1917 12
3. Die Zeitspanne 1917 bis 1921 in Sowjetrußland
3.1. Die politische Entwicklung 15
3.2. Der Proletkul’t und die sowjetische Literaturpolitik 17
3.3. Die wirtschaftliche Entwicklung 20
4. Evgenij Zamjatin
4.1. Lebenslauf 23
4.2. Der Roman "My"
4.2.1. Der Aufbau 25
4.2.2. Handlungsablauf 26
4.2.3. Bewertungen 28
4.3. Zamjatin in Wells utopischer Tradition 31
5. Aleksandr Cajanov
5.1. Lebenslauf 33
5.2. Das Romanfragment: "Putesestvie moego brata Alekseja v stranu krest'janskoj utopii", cast’1
5.2.1. Der Aufbau 36
5.2.2. Handlungsverlauf 37
5.2.3. Bewertungen 38
6. Die Merkmale von Utopien in den Romanen 39
7. Literarische Konzepte von Zukunft? 30
8. Zusammenfassung 57
9. Anhang 60
10. Literaturverzeichnis 63

Arbeit zitieren:
Trautwein, Renate Januar 1989: Literarische Konzepte von Zukunft: Zwei sowjetrussische Utopien des Jahres 1920, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Aleksandr Cajanov, Evgenij Zamjatin, utopische Tradition, sowjetische Utopien, sowjetische Literaturpolitik

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