Linux-Server zur Verwaltung von Ressourcen und Benutzern in einem typischen Windows-Netzwerk
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Sandy Tetzel
- Abgabedatum: April 2004
- Umfang: 115 Seiten
- Dateigröße: 1,6 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Berufsakademie Berlin Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-9478-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-9478-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-9478-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Tetzel, Sandy April 2004: Linux-Server zur Verwaltung von Ressourcen und Benutzern in einem typischen Windows-Netzwerk, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Samba, LDAP, Client-Server, Domäne, Administration
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Diplomarbeit von Sandy Tetzel
Einleitung:
In den achtziger und neunziger Jahren konnten PC-Benutzer von Mac-Benutzern anhand ihres Intensitätsniveaus unterschieden werden. PC-Benutzer hielten ihren Computer für ein hilfreiches Werkzeug, aber Mac-Benutzer liebten ihren Computer – er war ein Teil der Familie.
Diese Intensität ist nun sehr stark in der Linux-Gemeinde zu spüren. Linux-Benutzer lieben ihre Systeme nicht nur, sie sind auch bereit dafür zu kämpfen, sie zu verteidigen und sie so einzurichten, dass sie besser, schneller und sicherer sind als ein Windows-Rechner.
Linux ist ein Kind des Internet und wird dort kontinuierlich weiterentwickelt. Durch die Zusammenarbeit der Linux-Gemeinde strömen mehr und mehr Energie und Wissen in das Linux-System hinein. Inzwischen existiert eine eigene Kultur mit ihren Ethiken, Mythen, Göttern und Helden. Wer sich einmal intensiver mit Linux beschäftigt, wird sofort von diesem Kult erfasst und mitgerissen.
Linux ist längst nicht mehr das ‚Unix für Arme’ oder der Insider-Tipp für studentische Freaks, sondern wird immer häufiger auch in professionellen Umgebungen eingesetzt. Bekannte Hard- und Softwarefirmen wie IBM, Intel und Oracle unterstützen das System, denn sie haben erkannt, dass nichts so beständig ist wie der Wandel und Unix, welches mit Linux seine bisher populärste Erscheinungsform angenommen hat und immer mehr den Betriebssystem-Markt erobert.
Linux wird sowohl auf Arbeitsplatzrechnern als auch auf Servern eingesetzt. In jüngster Vergangenheit hat es sich als Serverbetriebssystem im Unternehmensumfeld sehr gut etabliert. Im Februar 2003 lag der Anteil von Linux bei neu ausgelieferten Server-Betriebssystemen bei 26 Prozent, Tendenz steigend. Dieses Wachstumspotential ist auf die hohe Sicherheit, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit von Linux zurückzuführen.
Aus diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Diplomarbeit mit Linux als Server-Betriebssystem. Das Ziel der Arbeit ist es darzustellen, wie mit Hilfe eines Linux-Servers ein Netzwerk mit Windows-Clients verwaltet werden kann. Dabei sollen im Wesentlichen Samba zur Verwaltung von Druck- und Dateidiensten und OpenLDAP zur Benutzerauthentifizierung vorgestellt und deren Funktionalitäten an einem Praxisbeispiel demonstriert werden.
Gang der Untersuchung:
Um die Übernahme der Netzwerkdienste durch einen Linux-Server zu erläutern, ist die Diplomarbeit in sieben Kapitel gegliedert. Den Ausgangspunkt bildet diese Einleitung, der sich ein historischer Überblick zur Entstehung von Rechnernetzwerken und dem Betriebssystem Linux im zweiten Kapitel anschließt.
Das dritte Kapitel legt die Grundlagen zur Vernetzung von Computern, wobei hier insbesondere auf die verschiedenen Netzwerktopologien und -protokolle Bezug genommen wird. Im vierten Kapitel wird erläutert, wie Samba von einfachen Freigaben über die Druckerverwaltung bis hin zu den Aufgaben eines Domänencontrollers einschließlich der Benutzeranmeldung konfiguriert werden muss, um als Server des Netzwerks zu fungieren.
Die Benutzerverwaltung und Benutzerauthentifizierung wird später von OpenLDAP übernommen. Hierfür ist es wichtig, den Aufbau und die Funktionsweise des Verzeichnisdienstes zu kennen.
Im Kapitel 5 werden das für den Einsatz von LDAP im Testnetz benötigte Wissen dargelegt und erste Ideen zur Struktur eines LDAP-Baumes aufgezeigt.
Die gewonnenen Kenntnisse der ersten Kapitel werden im sechsten angewandt, denn hier wird an einem Praxisbeispiel gezeigt, wie es möglich ist, Ressourcen und Benutzer mit Hilfe von Samba und OpenLDAP in einem typischen Windows-Netzwerk zu verwalten. Dafür wird ein Beispiel-Netzwerk aufgebaut, in dem ein Linux-Server die Aufgaben des Windows-Servers übernimmt.
In einer abschließenden Betrachtung in den Kapiteln 6.6 bis 6.8 werden die im Laufe der Migration gesammelten Erfahrungen aufgeführt und in einer Gegenüberstellung von Linux- und Windows-Server die Vor- bzw. Nachteile beider ausgearbeitet. Das Fazit im Kapitel 7 fasst die wichtigsten Erkenntnisse der vorliegenden Diplomarbeit und somit der Einsatzfähigkeit von Linux als Server-Betriebssystem zusammen.
Alle in dieser Arbeit aufgeführten Screenshots stammen von den Rechnern des Testnetzes. Deshalb wird hier auf eine explizite Quellenangabe verzichtet.
Im Anhang der Arbeit befinden sich weiterhin eine Auflistung und Erläuterung der verwendeten typografischen Konventionen sowie die vollständige Parameterreferenz der Samba-Konfigurationsdatei, in der alle Parameter und eine kurze Erläuterung nachgeschlagen werden können.
Ein weiterer Bestandteil des Anhangs ist eine Übersicht der für die Konfiguration des Samba-Servers einsetzbaren Makros und alle für die Einrichtung des Linux-Servers relevanten Dateien, wie z.B. die ‚dhcpd.conf’, die ‚named.conf’, die ‚smb.conf’ und die ‚slapd.conf’ sowie einige ausgewählte LDIF-Dateien, die als Musterexemplare anzusehen sind. Diese Konfigurationsdateien befinden sich außerdem auf der beiliegenden CD.
Um einen Überblick über das fiktive Unternehmen zu bekommen, in dem der Einsatz des Linux-Servers getestet wird, beinhaltet der Anhang außerdem eine Fotografie des Netzwerks sowie Tabellen mit allen Mitarbeitern, Abteilungen und Rechnern des Unternehmens.
Der letzte Abschnitt des Anhangs listet die in dieser Arbeit genannten Warenzeichen von Unternehmen bzw. Organisationen auf.
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | IV | |
| Abbildungsverzeichnis | VI | |
| Tabellenverzeichnis | VII | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Historie | 3 |
| 3. | Grundlagen zur Vernetzung von Computern | 6 |
| 3.1 | Netzwerk-Topologien | 6 |
| 3.2 | Netzwerk-Protokolle für die geforderten Dienste | 9 |
| 4. | Samba zur Ressourcenverwaltung | 14 |
| 4.1 | Einführung und Überblick über die Komponenten | 14 |
| 4.2 | Die Konfiguration des Servers | 16 |
| 4.2.1 | Grundsätzlicher Aufbau der Datei ‚smb.conf’ | 16 |
| 4.2.2 | Freigaben und Rechte | 18 |
| 4.2.3 | Drucken unter Samba | 21 |
| 4.3 | Samba als Primärer Domänencontroller | 22 |
| 4.3.1 | Aufgaben eines Primären Domänencontrollers | 22 |
| 4.3.2 | Computerkonten erstellen | 23 |
| 4.3.3 | Benutzerprofile anlegen | 24 |
| 5. | Verwalten von Benutzern mit OpenLDAP | 25 |
| 5.1 | Features | 25 |
| 5.2 | Aufbau und Funktion des Verzeichnisdienstes | 26 |
| 5.2.1 | Das Schema der Datenhaltung | 26 |
| 5.2.2 | Die Konfigurationsdatei ‚slapd.conf’ | 28 |
| 5.3 | Datenbankformate unter LDAP | 31 |
| 6. | Praktische Umsetzung anhand eines Beispielnetzwerks | 33 |
| 6.1 | Aufbau des Testnetzes | 33 |
| 6.2 | Grundkonfigurationen des Linux-Servers | 35 |
| 6.3 | Einsatz von Samba | 37 |
| 6.3.1 | Installation und Konfiguration des Servers | 37 |
| 6.3.2 | Einbinden der Clients in das Netzwerk | 38 |
| 6.3.3 | Einrichten von Druckern | 39 |
| 6.3.4 | Grafische Frontends zur Administration | 41 |
| 6.4 | Einsatz von OpenLDAP | 43 |
| 6.4.1 | Installation und Konfiguration des Servers | 43 |
| 6.4.2 | Erstellen der Datenbank | 43 |
| 6.4.3 | Die Integration von OpenLDAP in Samba | 47 |
| 6.4.4 | Anmelden der Benutzer | 48 |
| 6.4.5 | Grafische Frontends zur Administration | 49 |
| 6.5 | Aufgetretene Probleme | 51 |
| 6.6 | Gewonnene Erkenntnisse | 53 |
| 6.7 | Vor- und Nachteile der durchgeführten Migration | 53 |
| 7. | Fazit | 56 |
| Literaturverzeichnis | 57 | |
| Internetverzeichnis | 60 | |
| Anhang A. | Typografische Konventionen | 63 |
| Anhang B. | Parameterreferenz der Samba-Konfigurationsdatei | 64 |
| Anhang C. | Übersicht der Makros unter Linux | 80 |
| Anhang D. | Konfigurationsdateien des Linux-Servers | 81 |
| Anhang E. | Fotografie des Testnetzes | 97 |
| Anhang F. | Übersicht über Rechner, Mitarbeiter, Abteilungen und die LDAP-Struktur des Unternehmens Akropolis | 98 |
| Anhang G. | Weitere Screenshots | 101 |
| Anhang H. | Auflistung der verwendeten Warenzeichen | 108 |
| Ehrenwörtliche Erklärung | 109 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832494780
Arbeit zitieren:
Tetzel, Sandy April 2004: Linux-Server zur Verwaltung von Ressourcen und Benutzern in einem typischen Windows-Netzwerk, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Samba, LDAP, Client-Server, Domäne, Administration



