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Die Liberalisierung des Elektrizitätsmarktes und die sich für die Anbieter daraus ergebenden Chancen und Gefahren

Die Liberalisierung des Elektrizitätsmarktes und die sich für die Anbieter daraus ergebenden Chancen und Gefahren
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ralf Müller
  • Abgabedatum: August 1999
  • Umfang: 158 Seiten
  • Dateigröße: 8,0 MB
  • Note: 1,5
  • Institution / Hochschule: Université de Fribourg/ Universität Freiburg Schweiz
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2211-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2211-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2211-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Müller, Ralf August 1999: Die Liberalisierung des Elektrizitätsmarktes und die sich für die Anbieter daraus ergebenden Chancen und Gefahren, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Changen und Gefahren für Unternehmen, Deregulierung, Liberalisierung, Elektrizitätsmarkt

Diplomarbeit von Ralf Müller

Problemstellung:

Um die Effizienz der Elektrizitätswirtschaft zu steigern, die Wirtschaft mit konkurrenzfähigen Strompreisen zu versorgen und den Anschluß an die Entwicklung in der EU nicht zu verpassen, steht auch in der Schweiz eine Öffnung des Elektrizitätsmarktes zur Debatte. Derzeit existieren zwei Modelle, in welcher Form die Liberalisierung erfolgen soll. Ein Modell wurde vom Bundesamt für Energie (BFE) ausgearbeitet. Die Botschaft zum Elektrizitätsmarktgesetz (EMG) wurde im Juni 1999 veröffentlicht. Die Alternative besteht in der Kritik an dieser Botschaft und wurde vom Verband Schweizerischer Elektrizitätswerke (VSE) in einem Papier im Mai 1999 dargelegt.

In der Schweiz gibt es eine sehr heterogene Struktur von Anbietern. Von großen Überlandwerken bis zu kleinen Verteilunternehmen mit nur wenigen Kunden sind Unternehmungen aller Größenordnungen zu finden. Eine Öffnung des Marktes birgt daher in unterschiedlichem Masse Chancen und Gefahren für die Anbieter. Dabei spielen die beiden Modelle der Liberalisierung eine wichtige Rolle, in denen die unterschiedlichen Interessen des BFE und des VSE offensichtlich werden. Um der sehr heterogenen Struktur Rechnung zu tragen, werden die Anbieter in dieser Arbeit in verschiedene Anbietergruppen eingeteilt.

Gang der Untersuchung:

Ziel der Diplomarbeit ist es, die beiden Modelle vorzustellen und die Chancen und Gefahren der verschiedenen Anbietergruppen aufgrund der Liberalisierung aufzuzeigen.

In der Einführung wurde kurz auf die Entstehung der Liberalisierungsentwicklung und die Problemstellung und Zielsetzung der Diplomarbeit eingegangen. Im zweiten Kapitel erfolgt eine Analyse des Istzustandes der Schweizerischen Elektrizitätsbranche, um die wesentlichen Merkmale zu erfassen. Diese Analyse wird anhand des Fünf-Kräfte-Modells von Porter durchgeführt. Das Modell wird zunächst vorgestellt und dann eine Strukturanalyse der Schweizer Elektrizitätswirtschaft vorgenommen. Um die heterogene Anbieterstruktur bei der Problembewältigung zu berücksichtigen, werden die Anbieter in unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Zur Einteilung eignet sich besonders das Modell der strategischen Gruppen, welches wiederum von Porter entwickelt wurde. Das Modell wird theoretisch erläutert und dann auf die Elektrizitätsbranche angewendet.

Die folgende ordnungstheoretische Diskussion soll aufzeigen, warum und in welchen Bereichen innerhalb der Elektrizitätswirtschaft eine Deregulierung aus ökonomischer Sicht sinnvoll ist. Diese kurz gehaltene Diskussion stellt die Grundlage dar, um die beiden Modelle besser verstehen zu können.

Im sich anschließenden Kapitel werden die Modelle des BFE und des VSE vorgestellt und die Unterschiede in wichtigen Punkten verdeutlicht.

Nachdem die Struktur der Schweizer Elektrizitätswirtschaft bekannt ist, die Anbietergruppen bestimmt sind und die beiden Modelle zur Marktöffnung erläutert wurden, können die Chan-cen und Gefahren der Anbieter, aufgeteilt in Anbietergruppen, in den beiden Szenarien aufgezeigt werden.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsübersicht i
Inhaltsverzeichnis ii
Abbildungsverzeichnis v
Tabellenverzeichnis vi
Abkürzungsverzeichnis vii
Maßeinheiten x
1. Einführung 1
1.1 Ausgangslage 1
1.2 Problemstellung und Zielsetzung 4
1.3 Vorgehen zur Problembewältigung 4
2. Analyse der aktuellen Situation der Schweizer Elektrizitätswirtschaft 7
2.1 Einleitende Bemerkungen zum strategischen Management 7
2.2 Strukturanalyse von Branchen 11
2.3 Das Fünf-Kräfte-Modell 12
2.3.1 Verhandlungsstärke der Abnehmer 13
2.3.2 Verhandlungsstärke der Lieferanten 14
2.3.3 Potentielle neue Konkurrenten 15
2.3.4 Ersatzprodukte 17
2.3.5 Rivalität innerhalb der Branche 17
2.4 Das Konzept der Strategischen Gruppen 20
2.5 Allgemeine Daten zur Schweizer Elektrizitätswirtschaft 21
2.5.1 Das Gut "Elektrische Energie" 21
2.5.2 Produktion von Strom 22
2.5.3 Stromverbrauch 27
2.5.4 Stromaußenhandel 31
2.5.5 Die Unternehmen der Schweizer Elektrizitätsbranche 33
2.6 Anwendung des Fünf-Kräfte-Modells auf die Schweizer Elektrizitätswirtschaft 38
2.6.1 Verhandlungsstärke der Abnehmer 38
2.6.2 Verhandlungsstärke der Lieferanten 43
2.6.3 Potentielle neue Konkurrenten 49
2.6.4 Ersatzprodukte 55
2.6.5 Rivalität innerhalb der Branche 58
2.7 Anwendung des Konzeptes der strategischen Gruppen auf die Schweizer Elektrizitätswirtschaft 60
2.7.1 Methodisches Vorgehen 60
2.7.2 Anwendung 61
3. Die Deregulierung aus ordnungstheoretischer Sicht 67
3.1 Begriffe 67
3.2 Gründe der Regulierung 67
3.3 Instrumente der Regulierung 68
3.4 Folgen der Regulierung 68
3.5 Analyse des Deregulierungsbedarfes in der Elektrizitätswirtschaft 69
3.5.1 Natürliche Monopole 69
3.5.2 Probleme bei natürlichen Monopolen 70
3.5.3 Resistente Monopole 71
3.5.4 Resistente Monopole im Elektrizitätsbereich 72
3.6 Schlussfolgerung 74
4. Zwei Szenarien der Liberalisierung des Elektrizitätsmarktes in der Schweiz 75
4.1 Die Botschaft zum Elektrizitätsmarktgesetz 75
4.1.1 Zweck des Elektrizitätsmarktgesetz 75
4.1.2 Geltungsbereich 75
4.1.3 Begriffe 76
4.1.4 Durchleitungspflicht 76
4.1.5 Rechnungsführung 77
4.1.6 Netzbetrieb 78
4.1.7 Sicherstellung der Anschlüsse 79
4.1.8 Nicht amortisierbare Investitionen 79
4.1.9 Internationales Verhältnis und Schiedskommission 80
4.1.10 Übergangsbestimmungen 80
4.1.11 Übersicht 81
4.2 Modell des VSE 83
4.2.1 Einordnung des VSE 83
4.2.2 Kritik des Zweckes 83
4.2.3 Kritik an den Regelungen betreffend des Geltungsbereiches 83
4.2.4 Kritik an den Regelungen zur Durchleitungspflicht 84
4.2.5 Kritik an den Regelungen zur Rechnungsführung 84
4.2.6 Kritik an den Regelungen betreffend des Netzbetriebes 84
4.2.7 Kritik an der Nichtentschädigung der nicht amortisierbaren Investitionen 85
4.2.8 Kritik an den Übergangsbestimmungen 85
4.2.9 Harmonisierung der Wettbewerbsbedingungen 86
4.2.10 Das Modell des VSE im Überblick 86
4.3 Die beiden Modelle im Überblick 87
5. Chancen und Gefahren für die Anbieter in den beiden Szenarien 90
5.1 Chancen und Gefahren für die Anbieter der Anbietergruppe 1 90
5.2 Chancen und Gefahren für die Anbieter der Anbietergruppe 2 98
5.3 Chancen und Gefahren für die Anbieter der Anbietergruppe 3 101
5.4 Chancen und Gefahren für die Anbieter der Anbietergruppe 4 104
5.5 Chancen und Gefahren für die Eigentümer des Übertragungsnetzes 107
5.6 Zusammenfassung und Ausblick 110
6. Schlussbemerkungen 117
7. Anhang 121
8. Literaturverzeichnis 131
9. Quellenverzeichnis 139

Arbeit zitieren:
Müller, Ralf August 1999: Die Liberalisierung des Elektrizitätsmarktes und die sich für die Anbieter daraus ergebenden Chancen und Gefahren, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Changen und Gefahren für Unternehmen, Deregulierung, Liberalisierung, Elektrizitätsmarkt

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