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Lernortkooperation im dualen System der Berufsausbildung

Eine Einführung

Lernortkooperation im dualen System der Berufsausbildung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sven Deitmer
  • Abgabedatum: Juni 2005
  • Umfang: 114 Seiten
  • Dateigröße: 518,7 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Münster Deutschland
  • Originaltitel: Lernortkooperation im dualen System der Berufsausbildung in Theorie und Praxis
  • Bibliografie: ca. 29
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-0372-0
  • ISBN (CD) :978-3-8366-0372-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Deitmer, Sven Juni 2005: Lernortkooperation im dualen System der Berufsausbildung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Duales System, Lernort, Kooperation, Berufsschule, Kooperationsstellen

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Diplomarbeit von Sven Deitmer

Einleitung:

Bereits durch die Schaffung des dualen Ausbildungssystem und die daraus resultierende Aufteilung der Berufsausbildung auf zwei Orte, den Ausbildungsbetrieb und die Berufsschule, wurde auch die Kooperation dieser beiden Lernorte zum Thema. Durch die schwierige wirtschaftliche Situation und die hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland ist es wichtig, eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu gewährleisten. Die duale Berufsausbildung soll den jungen Menschen eine Perspektive für ihr berufliches Leben geben und die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Wirtschaft im internationalen Wettbewerb durch qualifizierte Fachkräfte erhalten und steigern. Die Lernortkooperation von Berufsschule und Ausbildungsbetrieb wird oft im Zusammenhang einer Weiterentwicklung, Qualitätssteigerung oder Rationalisierung der Berufsausbildung genannt.

Gang der Untersuchung:

Ziel dieser Diplomarbeit ist es, das Thema „Lernortkooperation im dualen System“ durch eine Betrachtung seiner theoretischen und praktischen Seiten kritisch zu bewerten. Um einen Überblick und ein Verständnis für den Begriff „Lernortkooperation im dualen System“ zu entwickeln, wird im ersten Teil dieser Arbeit das Thema in seinen unterschiedlichen Fassetten anhand von Literatur dargestellt. Im zweiten Teil der Arbeit werden empirische Studien mit den Schwerpunkten „der aktuelle Stand der Lernortkooperation im Münsterland“ und „der Stand der Effizienz von Lernortkooperationsprojekten in Nordrhein-Westfalen“ vorgestellt. Zur Darstellung der Lernortkooperation im dualen System wird im Kapitel 2.1. der Begriff „Lernortkooperation“ definiert und abgegrenzt. Um verschiedene Betrachtungsebenen des Themas zu ermöglichen, werden Vorschläge zur Differenzierung und Typisierung von Lernortkooperation nach Verständnis, Aktivitäten und Intensitäten unterbreitet.

Die Entwicklung des Themas „Lernortkooperation“ von seinen Anfängen in den 50er Jahren bis heute wird im Kapitel 2.2. dargestellt. Durch dieses Kapitel soll ein Verständnis für die Vergangenheit und laufende Entwicklung des Themas in der dualen Ausbildung bis heute entwickelt werden.

Das Kapitel 2.3 stellt die Rahmenbedingungen der Lernortkooperation im dualen Ausbildungssystem vor. Hierzu werden die rechtlichen, die institutionellen und personellen Rahmenbedingungen sowie die Einstellungen der Kooperationspartner zur Lernortkooperation dargestellt. Diese Rahmenbedingungen haben einen unmittelbaren, prägenden Einfluss auf die Art und Weise, wie Lernortkooperation heute praktiziert wird.

Die unterschiedlichen Ziele, die mit der Lernortkooperation verbunden werden, sind Thema des Kapitels 2.4. Es werden die Ziele aus pädagogischer Sicht und die Ziele und Maßnahmen auf der operativen und bundespolitischen Ebene vorgestellt. Auf der operativen Ebene geht es um die verschiedenen Ziele und Motive der Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen sowie der Ausbilder und Berufsschullehrer, welche die Lernortkooperation unmittelbar umsetzen sollen. Auf bundespolitischer Ebene, welche u.a. die Rahmenbedingungen für die Lernortkooperation setzt, werden die Ziele und Maßnahmen des Bundes, der Länder, der Wirtschaft und der Gewerkschaften aufgezeigt.

In Kapitel 2.5. wird die Organisation von Lernortkooperation behandelt. Es werden in diesem Abschnitt verschiedene mögliche Organisationsformen genannt, die Organisationsform der Kooperationsstelle als Möglichkeit zur Verstetigung vorgestellt, die Probleme bei der Wahl der Organisationsform und Einrichtung einer Kooperationsstelle beschrieben und die Möglichkeiten und Voraussetzungen zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien vorgestellt.

Zum Abschluss der Darstellung des Themas „Lernortkooperation im dualen System“ werden im Kapitel 2.6. die möglichen Aussichten und Perspektiven der Lernortkooperation für die Zukunft vorgestellt.

Den zweite Teil dieser Diplomarbeit bilden zwei Studien zur Lernortkooperation. Diese beiden Studien sollen einen Einblick in den aktuellen Stand der Kooperationspraxis und der Effizienz von Lernortkooperationsprojekten geben.

In der ersten Studie wird der aktuelle Stand der Lernortkooperation an Berufsschulen im Münsterland untersucht. Es sollen die verschiedenen Ansätze von Lernortkooperation sowie die Bedeutung und Nützlichkeit der Lernortkooperation für die Berufsschulen festgestellt werden. Dazu wird zuerst die Methodik der Studie vorgestellt und anschließend werden die Ergebnisse beschrieben, um zuletzt bewertet zu werden.

Die zweite Studie betrifft die Berufsschulen in NRW. Diese Studie soll die Effizienz von Lernortkooperationsprojekten im dualen System feststellen. Es soll die Frage beantwortet werden: „Was bringen Lernortkooperationsprojekte eigentlich?“. Hierzu werden die Projekte auf mögliche Verbesserungen der Handlungskompetenz, der Zusammenarbeit von Schule und Betrieb, des Theorie-Praxis-Transfers der Schüler und der Leistungen der Auszubildenden in den Abschlussprüfungen und Berufsschulzeugnissen untersucht. Auch hier werden die Methodik vorgestellt, die Ergebnisse der Studie beschrieben und am Ende ausgewertet.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VII
Tabellenverzeichnis VIII
1. Einleitung 1
2. Theoretische Beschreibung der Lernortkooperation im dualen Ausbildungssystem 3
2.1 Definition und Typisierung von Lernortkooperation 3
2.2 Lernortkooperation in historischer und aktueller Betrachtung 7
2.3 Rahmenbedingungen der Lernortkooperation im dualen System der Berufsausbildung 9
2.3.1 Rechtliche Rahmenbedingungen 9
2.3.2 Institutionelle und personelle Rahmenbedingungen in den Lernorten Ausbildungsbetrieb und Berufsschule 13
2.3.3 Einstellung der Kooperationspartner und Auszubildenden 19
2.4 Ziele der Lernortkooperation im dualen System der Berufsausbildung 24
2.4.1 Ziele aus pädagogischer Sicht 24
2.4.2 Ziele und Motive auf operativer Ebene – aus systemischer und individueller Perspektive 28
2.4.2.1 Ziele und Motive der Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen aus systemischer Perspektive 29
2.4.2.2 Ziele und Motive der Ausbilder und Berufsschullehrer aus individueller Perspektive 31
2.4.3 Ziele und Maßnahmen auf bundespolitischer Ebene zur Lernortkooperation 32
2.4.3.1 Ziele und Maßnahmen des Bundes 32
2.4.3.2 Ziele und Maßnahmen der Kultusverwaltungen 34
2.4.3.3 Ziele und Maßnahmen der Wirtschaft 35
2.4.3.4 Ziele und Maßnahmen der Gewerkschaften 36
2.5 Organisation und Umsetzung von Lernortkooperation 38
2.5.1 Organisationsformen 38
2.5.2 Kooperationsstellen als Organisationsform zur Verstetigung 39
2.5.3 Probleme bei der Wahl der Organisationsform und der Einrichtung von Kooperationsstellen 41
2.5.4 Informations- und Kommunikationstechnologien 42
2.6 Aussichten und Perspektiven von Lernortkooperation im dualen System 44
3. Studien zum Stand der Lernortkooperation 47
3.1 Studie zum Stand der Aktivitäten der Lernortkooperation im dualen System an Berufsschulen im Münsterland 47
3.1.1 Methodik der Studie 47
3.1.1.1 Bestimmung des Forschungsproblems und Theoriebildung 47
3.1.1.2 Konzeptspezifikation, Operationalisierung und Bestimmung der Untersuchungsform 48
3.1.1.3 Auswahl der Untersuchungsobjekte 50
3.1.1.4 Datenerhebung 51
3.1.1.4.1 Standardisiertes Interview 51
3.1.1.4.2 Fragebogen 52
3.1.1.4.3 Durchführung 53
3.1.2 Beschreibung der Ergebnisse der Studie 54
3.1.3 Bewertung der Ergebnisse der Studie und Rückschluss auf die Theorie 57
3.2 Studie zum Stand der Effizienz der Lernortkooperation im dualen System an den Berufsschulen in Nordrhein-Wesfalen 59
3.2.1 Methodik der Studie 59
3.2.1.1 Auswahl des Forschungsproblems und Theoriebildung 60
3.2.1.2 Konzeptspezifikation, Operationalisierung und Bestimmung der Untersuchungsform 60
3.2.1.3 Auswahl der Untersuchungsobjekte 62
3.2.1.4 Datenerhebung 63
3.2.1.4.1 Internetgestützte schriftliche Befragung 63
3.2.1.4.2 Fragebogen 64
3.2.1.4.3 Durchführung 68
3.2.2 Beschreibung der Ergebnisse der Studie 69
3.2.3 Bewertung der Ergebnisse und Rückschluss auf die Theorie der Studie 82
4. Schlussbetrachtung 86
Literaturverzeichnis 90
Anhang 94

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VII
Tabellenverzeichnis VIII
1. Einleitung 1
2. Theoretische Beschreibung der Lernortkooperation im dualen Ausbildungssystem 3
2.1 Definition und Typisierung von Lernortkooperation 3
2.2 Lernortkooperation in historischer und aktueller Betrachtung 7
2.3 Rahmenbedingungen der Lernortkooperation im dualen System der Berufsausbildung 9
2.3.1 Rechtliche Rahmenbedingungen 9
2.3.2 Institutionelle und personelle Rahmenbedingungen in den Lernorten Ausbildungsbetrieb und Berufsschule 13
2.3.3 Einstellung der Kooperationspartner und Auszubildenden 19
2.4 Ziele der Lernortkooperation im dualen System der Berufsausbildung 24
2.4.1 Ziele aus pädagogischer Sicht 24
2.4.2 Ziele und Motive auf operativer Ebene – aus systemischer und individueller Perspektive 28
2.4.2.1 Ziele und Motive der Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen aus systemischer Perspektive 29
2.4.2.2 Ziele und Motive der Ausbilder und Berufsschullehrer aus individueller Perspektive 31
2.4.3 Ziele und Maßnahmen auf bundespolitischer Ebene zur Lernortkooperation 32
2.4.3.1 Ziele und Maßnahmen des Bundes 32
2.4.3.2 Ziele und Maßnahmen der Kultusverwaltungen 34
2.4.3.3 Ziele und Maßnahmen der Wirtschaft 35
2.4.3.4 Ziele und Maßnahmen der Gewerkschaften 36
2.5 Organisation und Umsetzung von Lernortkooperation 38
2.5.1 Organisationsformen 38
2.5.2 Kooperationsstellen als Organisationsform zur Verstetigung 39
2.5.3 Probleme bei der Wahl der Organisationsform und der Einrichtung von Kooperationsstellen 41
2.5.4 Informations- und Kommunikationstechnologien 42
2.6 Aussichten und Perspektiven von Lernortkooperation im dualen System 44
3. Studien zum Stand der Lernortkooperation 47
3.1 Studie zum Stand der Aktivitäten der Lernortkooperation im dualen System an Berufsschulen im Münsterland 47
3.1.1 Methodik der Studie 47
3.1.1.1 Bestimmung des Forschungsproblems und Theoriebildung 47
3.1.1.2 Konzeptspezifikation, Operationalisierung und Bestimmung der Untersuchungsform 48
3.1.1.3 Auswahl der Untersuchungsobjekte 50
3.1.1.4 Datenerhebung 51
3.1.1.4.1 Standardisiertes Interview 51
3.1.1.4.2 Fragebogen 52
3.1.1.4.3 Durchführung 53
3.1.2 Beschreibung der Ergebnisse der Studie 54
3.1.3 Bewertung der Ergebnisse der Studie und Rückschluss auf die Theorie 57
3.2 Studie zum Stand der Effizienz der Lernortkooperation im dualen System an den Berufsschulen in Nordrhein-Wesfalen 59
3.2.1 Methodik der Studie 59
3.2.1.1 Auswahl des Forschungsproblems und Theoriebildung 60
3.2.1.2 Konzeptspezifikation, Operationalisierung und Bestimmung der Untersuchungsform 60
3.2.1.3 Auswahl der Untersuchungsobjekte 62
3.2.1.4 Datenerhebung 63
3.2.1.4.1 Internetgestützte schriftliche Befragung 63
3.2.1.4.2 Fragebogen 64
3.2.1.4.3 Durchführung 68
3.2.2 Beschreibung der Ergebnisse der Studie 69
3.2.3 Bewertung der Ergebnisse und Rückschluss auf die Theorie der Studie 82
4. Schlussbetrachtung 86
Literaturverzeichnis 90
Anhang 94

Textprobe:

Kapitel 2.2, Lernortkooperation in historischer und aktueller Betrachtung:

Das Thema Lernortkooperation ist nicht erst vor 10 Jahren in den Fokus der Berufsbildung getreten, sondern hat sich seit den 50er Jahren ständig verändert und unterliegt neuen Erwartungen. Diese Veränderungen und Erwartungen an die Lernortkooperation sollen in diesem Kapitel dargestellt werden, um ein Verständnis für das Thema zu vermitteln.

Das Bestreben der Berufsschulen war in den 50er Jahren weniger auf eine kooperative Anbindung ausgelegt, sondern lag vielmehr in dem Bestreben nach Abgrenzung, Autonomie und Souveränität. Die Berufsschulen wollten sich nicht von den Ausbildungsbetrieben vereinnahmen lassen. Berufsschule und Ausbildungsbetriebe waren bis Mitte der 60er Jahre mittels eines „Gleichlauf-Curriculums“ verbunden, welches die Ausbildungsinhalte didaktisch aber auch lehrmethodisch trennte. Den Ausbildungsbetrieben wurden inhaltlich und zeitlich die Praxis und den Berufsschulen die Theorie zugeordnet. In den 60er Jahren wurde auch der Systemcharakter, z.B. durch die Einführung des Berufsbildungsgesetzes 1969, stärker betont und die Berufsschulen wurden formal ein „vollwertiger“ Partner des dualen Systems. In dem Begriff des „duales Systems“ wird die Vorstellung, dass zwei Subsysteme, Berufsschule und Ausbildungsbetrieb, im Interesse eines übergeordneten Ganzen zusammenwirken, gesehen. Die Notwendigkeit einer engen Kooperation wird weitgehend aus dieser Dualität abgeleitet, was erstmals 1964 in einem Gutachten des Deutschen Ausschusses für Erziehung- und Bildungswesen formuliert wurde.

Seitdem ist die Lernortkooperation nach EULER ein „Omnibusbegriff“, auf den viel Wünschenswertes aufgeladen wird. Mit Kooperation war in den 60er Jahren vielfach ein abgestimmtes Nebeneinander anstatt ein unmittelbares Zusammenwirken in gemeinsamen Projekten gemeint. Neben begrifflichen Unschärfen gab es auch Unkenntnis über die Praxis von Lernortkooperation und über den Standort, welchen die Lernortkooperation konzeptionell und normativ innerhalb der organisatorischen und didaktischen Strukturen des dualen Systems besitzen soll. Erst in den 70er Jahren begannen die Forschungsbemühungen zu diesen Fragestellungen, welche in den vergangenen 10 Jahren an Intensität gewannen. Bis Ende der 80er Jahre konzentrierten sich die theoretischen Bemühungen auch auf die spezifischen Stärken und Schwächen der Lernorte, um eine optimale Aufgabenverteilung vorzunehmen. Um der Differenziertheit des dualen Systems gerecht zu werden, waren die Ergebnisse jedoch zu allgemein.

In der aktuellen Betrachtung sind in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Beiträgen erschienen, die Fragen der Lernortkooperation mit Überlegungen zur Modernisierung des dualen Systems verbunden haben. Allgemein finden Überlegungen zur Lernortkooperation eine breite Zustimmung, solange die zugrunde liegenden Ziele ungeklärt und die Überlegungen im Grundsatz verharren. In den aktuellen Zielen hinsichtlich der Lernortkooperation können pädagogische Ziele und Ziele auf der operativen- und be-rufsbildungspolitischen Ebene unterschieden werden. Die aktuelle Bedeutung zeigt sich auch in einer Reihe von Projekten zur Lernortkooperation aus den Jahren 1999 bis 2003, die unter dem Programm „kolibri“ von der Bund-Länder-Kommission (BLK) durchgeführt wurden.

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass die Berufsschule in den 50er Jahren das Bestreben nach Abgrenzung, Autonomie und Souveränität hatte, welches bis Mitte der 60er Jahre zu einer Trennung von Theorie in der Berufsschule und Praxis im Ausbildungsbetrieb führte. Es gab auch begriffliche Unschärfen, was Lernortkooperation eigentlich ist und wie sie in der Praxis umgesetzt werden soll. Erst in den 70er Jahren begann die theoretische Forschung zum Thema „Lernortkooperation“, welche sich bis Ende der 80er auf spezifischen Stärken und Schwächen der Lernorte konzentrierte, um eine optimale Aufgabenverteilung vorzunehmen. In den 90er Jahren bis heute sind zur Modernisierung des dualen Systems mehrere Versuchsmodel-le zur Lernortkooperation durchgeführt worden, um pädagogische, bildungspolitische und operative Ziele zu erreichen.

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Arbeit zitieren:
Deitmer, Sven Juni 2005: Lernortkooperation im dualen System der Berufsausbildung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Duales System, Lernort, Kooperation, Berufsschule, Kooperationsstellen

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