Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Lernen im Internet

Zur Frage des Vergleichs von Computer- und Trainer-basiertem Lernen

Lernen im Internet
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Jasminka Letzas
  • Abgabedatum: Oktober 2000
  • Umfang: 101 Seiten
  • Dateigröße: 661,1 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3225-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3225-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3225-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Letzas, Jasminka Oktober 2000: Lernen im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Weiterbildung, WBT, e-learning, computer based training, web based training

Magisterarbeit von Jasminka Letzas

Problemstellung:

„Die Art und Weise, wie wir morgen arbeiten, wird eng verknüpft sein mit der Art und Weise wie wir morgen lernen.“ Die Wirtschaft als global operierendes Wettbewerbssystem produziert eine starke Eigendynamik: Sie erfordert eine ständige Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen sowie deren Verbesserung, Erneuerung oder Anpassung. Deshalb ist es notwendig, das Können der Mitarbeiter in einen rationellen Produktionsprozeß zu lenken. Daraus folgt, daß es besonders in der wirtschaftsorientierten Aus- und Weiterbildung notwendig ist, Wissen in Können umzusetzen. Hierfür sind neue Umsetzungsmethodologien notwendig, die aus Training, Coaching, Simulation und multimedialen, interaktiven Lehr- und Lerntechnologien bestehen. Dadurch wird eine praxisorientierte Vorbereitung auf die Herausforderungen in einer komplex-technologischen Produktionsgesellschaft sichergestellt.

Web-basiertes Training ist eine Methode, diesen Prozeß zu unterstützen. Durch den Einsatz des Internets eröffnen sich neue Formen der Distribution und des Zugangs zu Bildungsangeboten. In der vorliegenden Arbeit werde ich untersuchen, in welcher Form internet-basiertes Training in der beruflichen Weiterbildung effektiv eingesetzt werden kann. Weiterhin werde ich darauf eingehen, innerhalb welcher Wissensgebiete web-basiertes Training sinnvoll ist, und für welche Lerninhalte es nicht geeignet ist. Anschließend werde ich darlegen, wie web-basiertes Training traditionelle Wissensvermittlungsmethoden ergänzen kann und wie das Zusammenwirken verschiedener Trainingsmethoden in Weiterbildungsszenarien besonders effizient ist.

Inhaltsverzeichnis:

Inhalt 1
Einleitung 4
Wissensverfall 4
Lernende Organisationen 6
Definitionen 7
Fernlernen 8
Computer-basiertes Training (CBT) 8
Web-basiertes Training (WBT) 9
Formen web-basierten Lernens 9
Technologie-basiertes Training (TBT) 13
Instructor-led Training (ILT) 13
Electronic Performance Support System (EPSS) 13
Einsatzbereiche für Web-Basiertes Training 13
Web-basiertes Training in der beruflichen Weiterbildung 14
Lernort Arbeitsplatz 15
Das Intranet als Trainingsmedium 16
Aspekte der WBT-Entwicklung 18
Didaktische Aspekte 18
Einsatz neuer Bildungstechnologien 18
Prinzipien der Erwachsenenbildung 19
Motivation 22
Deklaratives und prozedurales Wissen 23
Teilkomponenten von WBT 24
Kollaboratives Lernen und Gruppenaktivitäten 24
Formen menschlicher Lernunterstützung 26
Videokonferenz 27
Foren, Newsgroups, Bulletinboards und Listserver 28
Web-Agenten 29
Wissensmanagement 30
3D-Computersimulationen und Virtual Reality 31
Lernerfolgskontrolle 32
Technische Voraussetzungen für den Einsatz von WBT 33
Lieferungsformen von WBT 35
Merkmale guten WBT-Designs 35
Interaktivität 35
Multimedialität 37
Nonlinearität 40
Adaptivität und Adaptierbarkeit 41
Unterstützung durch Tutoren 43
Lernerzentrierung 44
selbstgesteuerter Lernprozeß und Eigenverantwortung des Lernenden 45
Übersichtliche Struktur und selbsterklärende Navigation 46
Einsatz einer web-adäquaten Didaktik 47
Berücksichtigung verschiedener Lerntypen 48
Einsatz von Wissensmanagement 49
Bedarfsanalyse 50
Aufbereitung kleiner Lerneinheiten 51
Gewährleistung von Datenschutz 51
Vor- Und Nachteile von WBT 52
Vorteile von wbt 52
Individualisierung 52
„Just-In-Time“-Training und zeitliche Unabhängigkeit 53
Plattformunabhängigkeit 54
Vereinfachte Aktualisierung der Trainingsmaterialien 55
Standardisierung 55
Dezentralisierung und räumliche Unabhängigkeit 55
Nutzung weltweiter Ressourcen 56
Reduzierte Kosten 57
Freiere Interaktion 59
Aktives Lernen 59
Gleichberechtigung körperlich Benachteiligter 60
Einheitlichkeit des Trainings 60
Nachteile von WBT 61
Desorientierung 61
Nivellierung 61
Soziale Isolation 62
Informationsüberangebot 63
Fehlende Nachrichtenverbundenheit in Foren und Newsgroups 64
Technische Infrastruktur ist Voraussetzung 64
Technische Kompetenz ist Voraussetzung 65
Web-Basiertes Training vs. Instructor-Led Training 66
Bedeutet WBT das Ende von ILT? 69
Einsatzbereiche von WBT innerhalb der Weiterbildung 71
Die drei Trainings-Hauptkategorien 71
In welchen Bereichen ist WBT effizient? 71
IT vs. Softskills als Einsatzbereiche von WBT 74
Weiterbildung in der IT-Branche 76
Kombination von Trainingsmethoden 77
Integrierter Einsatz von WBT und ILT 77
E-Learning 80
Lern-Management-Systeme (LMS) 80
Zusammenfassung und Zukunftsausblick 82
Literatur 87
Internetquellen 93
Abkürzungsverzeichnis 95

Automatisiert erstellter Textauszug:

Zu (a): „Browst“ ein Nutzer durch eine Hypermedia-Umgebung, so nimmt er die in einem Knotenpunkt dargebotenen Informationen zur Kenntnis und entscheidet anschließend, welchem der angebotenen Links er folgt. Hat er hierbei das Ziel, eine bestimmte Information zu finden, so spricht man von gerichtetem Browsing, ansonsten handelt es sich um ungerichtetes Browsing. Zu (b): Von „systematischer Suche“ spricht man, wenn der Nutzer einen oder mehrere Suchbegriffe eingibt und daraufhin eine Menge von Knoten zur Auswahl angeboten bekommt, welche Informationen zum gesuchten Thema anbieten. Dies ist z. B. bei der Benutzung von Suchmaschinen der Fall. Zu (c): Bei dieser Navigationsmethode sind dem Nutzer Pfade durch das Hypermedia-System angeboten, denen er folgt. Man spricht in diesem Fall auch von einer „Guided Tour“.160 Unter „Guided Tour“ versteht man die lineare Anordnung von HTML161-Seiten.162 Eine „guided tour“ kann z. B. zur systematischen Einführung in ein Themengebiet dienen, ohne dabei den Hypermediagedanken aufzugeben.163 Da der Lernende durch die Komplexität der nonlinearen Struktur eines Hypermedia-Systems leicht verwirrt werden kann, ist es sinnvoll, ihm „Guided Tours“ anzubieten, und ihn so durch die Anwendung zu geleiten.164 Die Hypermedia-Lernumgebung sollte so gestaltet sein, daß der Lernende unabhängig davon, welche Navigationsmethode er wählt, immer eine übersichtliche Struktur vorfindet. Die Anordnung der Informationseinheiten und Knotenpunkte sollte sinnvoll gestaltet sein, und Navigationsverweise und Links sollten eine selbsterklärende Navigation ermöglichen. EINSATZ EINER WEB-ADÄQUATEN DIDAKTIK Es ist notwendig, daß neue Perspektiven des Lernens und Lehrens erkannt werden. Für web-basiertes Training müssen neue didaktische Methoden [...]

die Lernleistung. Deshalb spricht man auch von der Eigenverantwortung des Lernenden. Um dieser Eigenverantwortung gerecht werden zu können, ist es wichtig, daß der Lernende eine positive Einstellung neuen Lernerfahrungen gegenüber hat (siehe auch den Abschnitt „Motivation“) und fähig ist, seine eigenen Lernbedürfnisse zu diagnostizieren.154 Hieraus folgt, daß der Lernende zwischen für ihn wichtigen und irrelevanten Lerninhalten unterscheiden kann und eine entsprechende Auswahl und Schwerpunktsetzung trifft.155 Er sollte auch in der Lage sein, sich selbst über seinen Lernfortschritt Rückmeldungen zu geben und diese auszuwerten, sowie die Aufmerksamkeit während des gesamten Lernprozesses aufrechtzuerhalten.156 Zur Förderung der Selbstverantwortlichkeit ist es sinnvoll, Wahlmöglichkeiten in das web-basierte Training einzubauen. Hierdurch wird der Lernende angeregt, explizite Entscheidungen über den Lernverlauf zu treffen. Zusätzlich ist es entscheidend, daß der Lernenden dahingehend motiviert wird, daß er die dargebotenen Informationen auch wirklich verstehen will.157 Der Lernende sollte auch zu selbstinitiiertem, selbständigem Weiterlernen hingeführt werden.158 Das geringe Maß an Fremdsteuerung bzw. die geforderte hohe Eigenständigkeit, Eigenverantwortlichkeit und Eigenmotivation kann bei einigen Lernenden zu Orientierungsproblemen führen.159 ÜBERSICHTLICHE STRUKTUR UND SELBSTERKLÄRENDE NAVIGATION In einer Hypermedia-Umgebung findet der Zugriff auf Informationen statt, indem der Nutzer von Knoten zu Knoten durch die Struktur navigiert. Es lassen sich drei grundsätzliche Navigationsmethoden unterscheiden: a) Browsing, b) systematische Suche, c) Folgen von Pfaden. [...]

LERNERZENTRIERUNG Besonders in der beruflichen Erwachsenenbildung ist eine Abwendung von der traditionellen „Vortragsdidaktik“ hin zu lernerzentrierten Wissensvermittlungsmethoden notwendig (siehe hierzu auch das Kapitel „Prinzipien der Erwachsenenbildung“).146 WBT sollte den Lernenden involvieren, seine Erfahrungen miteinbeziehen und seinen Bedürfnissen entsprechen.147 Es sollte immer der Lernende und nicht das System im Mittelpunkt der Kontrolle stehen. Somit bleibt es dem Lernenden überlassen, flexibel, individuell und spontan zu agieren.148 Dies bedeutet, daß vom Lernenden Eigeninitiative gefordert wird.149 Lernen erfolgt nicht einfach durch das Erfüllen von Instruktionen, dem Folgen vollständig durchstrukturierter Lernpfade oder der bloßen Rezeption von Wissen. Es ist vielmehr in der Selbststeuerung und der Eigenaktivität des Lernenden begründet. Lernen wird stark vom erforschenden und entdeckenden Vorgehen des Lernenden beeinflußt und mündet in der Konstruktion subjektiver Sinn- und Sachzusammenhänge.150 [...]

Arbeit zitieren:
Letzas, Jasminka Oktober 2000: Lernen im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Weiterbildung, WBT, e-learning, computer based training, web based training

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren