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Leitfaden zur Entwicklung einer EC-Strategie

Leitfaden zur Entwicklung einer EC-Strategie
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Mathias Bretzger
  • Abgabedatum: Juli 2000
  • Umfang: 111 Seiten
  • Dateigröße: 4,0 MB
  • Note: 1,6
  • Institution / Hochschule: Berufsakademie Heidenheim Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4724-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4724-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4724-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bretzger, Mathias Juli 2000: Leitfaden zur Entwicklung einer EC-Strategie, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Internet, Strategie, E-Commerce, WAP, Electronic Commerce

Diplomarbeit von Mathias Bretzger

Problemstellung:

Welche Schritte sind notwendig und an welche Punkte müssen Unternehmen, in Bezug auf EC denken, wenn sie erfolgreich online gehen wollen?

Ein Electronic Commerce Engagement beginnt meist mit einem Anstoß aus einer bestimmten Richtung. Die Geschäftsleitung fordert Kosteneinsparungen oder Umsatzsteigerungen, die Konkurrenz und/oder die Kunden üben Handlungsdruck aus. Die Lösung ist oftmals das Engagement in EC. Dem somit ins Leben gerufenem EC-Projekt geht zunächst eine Vorstudie voraus, in der die grundlegenden Punkte von EC erörtert und nach Chancen/Risiken beurteilt werden. Zusammengefasst im Zwischenbericht werden die Ergebnisse den Entscheidungsträgern vorgelegt, die sich für oder gegen ein weiteres Engagement in EC aussprechen. Fällt das Ergebnis positiv für ein weiteres Vorgehen aus, so folgt der Vorstudie die Planungsphase. In ihr werden Grundsatzentscheidungen, wie z.B. die strategische Zielsetzung, getroffen und ein Projektteam geht begleitend in die Startphase.

Sind alle relevanten Punkte abgearbeitet, beginnen die Hauptphasen des Projektes.

Als erstes geht das nun schon grob definierte Projekt in die Analysephase. Es werden alle für das Unternehmen und eine EC Lösung relevanten Bereiche analysiert und die Ergebnisse festgehalten. Zusammenfassend mit den Ergebnissen aus der Vorstudie wird aus den Ergebnissen der Planungsphase ein Anforderungs-katalog erstellt. Dieser deckt alle Punkte der zu gestaltenden EC-Lösung ab und definiert die Ziele und Anforderungen.

Ausgehend von den Vorgaben des Anforderungskataloges, wird im nächsten Schritt eine EC Strategie entworfen. In Ihr werden sämtliche Punkte des Anforderungs-kataloges konkretisiert. In der anschließenden Umsetzungsphase werden diese Punkte in ihre „Einzelteile“ zerlegt. Es werden einzelne Aufgaben, Prozesse und Verantwortliche festgelegt. Daraus resultierend wird ein konkreter Projektablaufplan erstellt.

Ist das Projekt soweit fortgeschritten, dass alle nötigen Aspekte zum Betrieb der EC-Lösung realisiert sind, geht das Internet Angebot des Unternehmens nach einer Testphase in den Betrieb über. Nun folgen noch die zwei abschließenden Phasen Werbung und Controlling. Die existierende Lösung muss „promoted“ und die Ziel-vorgaben in regelmäßigen Abständen auf Ihre Zielerreichung hin geprüft werden.

Durch das nicht einhalten von Vorgaben oder Zielen entstehen neue Anstöße und das EC-Projekt beginnt von vorne.

Inhaltsverzeichnis:

ABBILDUNGSVERZEICHNIS V
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS VII
1. ZU BEGINN, ZIEL UND GANG DER ARBEIT 1
2. BEGRIFFLICHE GRUNDLAGEN 2
2.1 DAS INTERNET (DIE BASIS FÜR ELECTRONIC COMMERCE) 2
2.2 ELECTRONIC COMMERCE, ELECTRONIC BUSINESS ~ EINE BEGRIFFSDEFINITION 5
2.3 DIE ÖKONOMIE DES NETZES, NEUE GESCHÄFTSMODELLE IM EC 8
3. WELCHE VORTEILE BRINGT EC DEM UNTERNEHMEN 12
4. EIN ELECTRONIC COMMERCE PROJEKT (DER ABLAUF, DIE GROBGLIEDERUNG) 13
5. DIE VORSTUDIE 15
6. DIE PLANUNGSPHASE 16
7. DIE ASPEKTE DER ANALYSE 18
7.1 DIE ANALYSE DES UNTERNEHMENS 20
7.1.1 Der Industriebetrieb, eine exemplarische Situation 20
7.1.2 Die Aspekte der Unternehmensanalyse 21
7.1.3 Electronic Commerce und die XY GmbH 24
7.2 DIE KONKURRENZANALYSE, WAS MACHEN DIE KONKURRENTEN? 25
7.3 DIE KUNDENANALYSE, WAS DENKEN DIE KUNDEN? 27
7.3.1 Internet Nutzer und Internet Nutzung 27
7.3.2 Der Fragebogen 30
7.3.3 Die Auswertung 31
8. DER ANFORDERUNGSKATALOG, MEHRWERT FÜR DEN KUNDEN! 34
8.1 DAS SHOP SYSTEM ALS BASIS FÜR DEN NEUEN VERTRIEBSKANAL 38
8.2 DAS INTRANET 41
8.3 DAS EXTRANET 41
8.4 DIE „VIRTUAL COMMUNITY“ 43
9. DIE ASPEKTE DER STRATEGIE 45
9.1 SCHRITT 1: GRUNDLEGENDE FRAGEN 45
9.2 SCHRITT 2: HYPERMARKETINGFRAGEN 47
9.3 SCHRITT 3: TECHNISCHE FRAGEN 49
9.4 SCHRITT 4: ORGANISATORISCHE FRAGEN 51
10. DIE ASPEKTE DER UMSETZUNG 52
11. TEST UND INBETRIEBNAHME 54
12. DIE ASPEKTE DER WERBUNG 55
13. DIE ASPEKTE DES CONTROLLING 59
14. ZUSAMMENFASSUNG UND KRITISCHE WÜRDIGUNG 62
LITERATURVERZEICHNIS X
ANHANG A: (ELECTRONIC COMMERCE UMFRAGE) XIII
ANHANG B: (AUSWERTUNG FRAGEBOGEN) XIX
ANHANG C: (WEITERE STUDIEN ZUM NUTZERVERHALTEN IM INTERNET) XXXI
ANHANG D: (UNTERNEHMENSANALYSE) XXXV
ANHANG E: (ANFORDERUNGSKATALOG) XXXVI
ANHANG F: (INTRANET, VPN UND EXTRANET) XL
ANHANG G: (INTERNET KENNZAHLEN) XLI
ANHANG H: (LOG FILE AUSWERTUNGSSOFTWARE) XLIII

Automatisiert erstellter Textauszug:

Konkurrenten für die Weiterentwicklung der eigenen Seite genutzt werden und erkannte Stärken können Ausgangslage für Ideen sein, die für die eigene Präsenz weiterentwickelt und anschließend eingesetzt werden können.58 Die Ermittlung der Konkurrenten findet auf zweierlei Art statt. Zum einen wird die direkte Konkurrenz59 auf Internetangebote abgesucht und nach den genannten Kriterien geprüft, zum anderen werden Produkte und Produktgruppen auf neue Lieferanten im Netz abgesucht, um so die indirekte Konkurrenz zu ermitteln. Bei der vorliegenden Konkurrenzanalyse wurden die Namen der Konkurrenten sowie die Produktstichwörter in Verzeichnissen, Suchmaschinen und Metasuchmaschinen eingegeben. Hierfür wurden die bekanntesten Suchdienste herangezogen. Dies war das Verzeichnis Yahoo, die Suchmaschinen Altavista und Lycos, sowie die Metasuchmaschine Metager. Es wurde auch darauf geachtet, dass internationale Seiten mit in die Suche aufgenommen wurden und sich die Suche nicht nur auf den deutschsprachigen Raum beschränkte. Dies wurde aufgrund der vorhandenen ausländischen Konkurrenten als wichtiger Punkt erachtet. Zusätzlich wurden [...]

Im Bereich Electronic Commerce ist das Unternehmen ansatzweise tätig. Es verfügt bereits über eine eigene Internetpräsenz, die Internetseiten beschränken sich jedoch auf Informationen über das Unternehmen und seine Produkte. Es ist also lediglich der Marketing Aspekt realisiert. Das Unternehmen verfügt weiterhin über ein Netzwerk, an welches alle Arbeitsplätze angeschlossen sind. Jedoch fehlt es noch an einem Wissensmanagementsystem oder einem Data Warehouse, welches für einen Internetauftritt und eine E -Commerce Lösung von Vorteil wäre. Das Netzwerk ist nicht nach Internet Gesichtspunkten, Browsergesteuert, aufgebaut, sondern lediglich über das Betriebsystem Windows NT zu bedienen. Eine positive Eigenschaft des internen Netzwerkes ist jedoch, dass viele Rechner Zugang zum Internet besitzen. So ist z.B. der gesamte Verkauf und Einkauf an das Internet angeschlossen. Mit vereinzelten Kunden und Lieferanten wird ein Datenaustausch, meist über e-mail, bereits praktiziert. Es finden sich also schon erste Ansatzpunkte des Electronic Commerce. Ebenfalls werden mit bestimmten Kunden EDIFACT Lösungen betrieben. Auch diese Geschäftsgepflogenheiten stellen einen Teil von EC dar und sind im Unternehmen umgesetzt. Weitere Dienste die über das Internet genutzt werden gehören in den organisatorischen Bereich. Hier sind meist Flugbuchungen, Hotelreservierungen etc. für Außendienstmitarbeiter oder [...]

Die Unternehmung wird von zwei Seiten aus betrachtet. Zum einen von außen, hier wird analysiert ob die Produkte und die Branche für das Internet geeignet sind. Zum anderen von innen, um die Stärken und Schwächen des Unternehmens zu analysieren. Produkte sind besonders gut geeignet um über das Internet vertrieben zu werden, wenn sie: 58 o Überregional angeboten werden können. (Es kann eine größere Zielgruppe angesprochen werden.) o Erklärungsbedürftig sind. (Das Internet ist sehr gut geeignet viele Informationen zu speichern und sie den Konsumenten zu präsentieren.) o Differenziert sind. (Das Internet bietet eine leichtere Etablierung gegenüber der Konkurrenz) o Immateriell sind. (ein direkter Vertrieb ist über das Medium Internet möglich) o Vor dem Kauf nicht getestet werden müssen. (Oft werden Produkte zuerst beim Händler getestet und dann über das Internet gekauft.) [...]

Arbeit zitieren:
Bretzger, Mathias Juli 2000: Leitfaden zur Entwicklung einer EC-Strategie, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Internet, Strategie, E-Commerce, WAP, Electronic Commerce

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