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Der Lebenszyklus einer Doppelgesellschaft im Rahmen der fallbezogenen Steuergestaltung

Der Lebenszyklus einer Doppelgesellschaft im Rahmen der fallbezogenen Steuergestaltung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Martin Klinger
  • Abgabedatum: Juli 2000
  • Umfang: 194 Seiten
  • Dateigröße: 15,8 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Amberg-Weiden Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2783-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2783-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2783-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Klinger, Martin Juli 2000: Der Lebenszyklus einer Doppelgesellschaft im Rahmen der fallbezogenen Steuergestaltung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Erbfolge, GmbH, Gründung, Betriebsaufspaltung, Umwandlung

Diplomarbeit von Martin Klinger

Gang der Untersuchung:

Die vorliegende Diplomarbeit behandelt als Thema den Lebenszyklus einer Doppelgesellschaft, wobei der Schwerpunkt auf die Umstrukturierung einer KG in eine echte Betriebsaufspaltung - Besitzunternehmen in der Rechtsform einer Personengesellschaft, Betriebsunternehmen in der Rechtsform einer GmbH - gelegt wird Im ersten Teil wird zunächst auf die grundlegenden Erscheinungsformen der Doppelgesellschaft und deren Vor- und Nachteile eingegangen und die Entstehung der sachlichen und personellen Verflechtung als Grundvoraussetzung einer Betriebsaufspaltung in wesentlichen Punkten erläutert.

Im zweiten Teil beschäftigt sich die Arbeit mit der fallbezogenen Umgestaltung einer bestehenden KG in eine Betriebsaufspaltung, wo im wesentlichen auf die von den Gesellschaftern verfolgten Zielsetzungen eingegangen wird, aber auch die im Rahmen der Umstrukturierung notwendigen rechtlichen Regelungen wie Gesellschaftsverträge, Geschäftsführervertrag, Ermittlung der angemessenen Gehälter u.ä. abgehandelt werden.

Im daran anschließenden Teil werden Grundvoraussetzungen für Pensionszusagen (Pensionszusagen) dargelegt und die Zulässigkeit und steuerliche Sinnhaftigkeit für die einzelnen Gesellschafter geprüft.

Der vorletzte Abschnitt behandelt die Möglichkeit einer steuerneutralen Beendigung der echten Betriebsaufspaltung. Als Beispiel wird die Einbringung der Besitz-KG in die Betriebs-GmbH dargestellt.

Den Abschluss der Arbeit bildet eine Untersuchung über Möglichkeiten zur Minimierung der Steuerbelastung bei der fallbezogenen Betriebsaufspaltung.

Der Arbeit vorangestellt sind qualitative und quantitative Entscheidungskriterien, die Brennpunkte der Betriebsaufspaltung in Kurzform aufzeigen, und so dem Leser die Möglichkeit geben, sich schnell einen Überblick über entsprechende Sachverhalte zu verschaffen.

Inhaltsverzeichnis:

A. Vorwort 2
B. Grundlagen der Betriebsaufspaltung 18
I. Begriff und historische Entwicklung der Betriebsaufspaltung 18
II. Formen der Betriebsaufspaltung 18
1. Die echte Betriebsaufspaltung 19
a) Vorteil der Betriebsaufspaltung gegenüber einem einheitlichen Unternehmen 19
2. Die unechte Betriebsaufspaltung 20
3. Die kapitalistische Betriebsaufspaltung 21
a) Beispiele zur kapitalistischen Betriebsaufspaltung 21
b) Vorteil der kapitalistischen Betriebsaufspaltung gegenüber einem einheitlichen Unternehmen 22
4. Die mitunternehmerische Betriebsaufspaltung 22
a) Vorteil der mitunternehmerischen Betriebsaufspaltung gegenüber einem einheitlichen Unternehmen 23
5. Die umgekehrte Betriebsaufspaltung 23
a) Vorteil der umgekehrten Betriebsaufspaltung gegenüber einem einheitlichen Unternehmen 24
6. Die unmittelbare Betriebsaufspaltung 24
7. Die mittelbare Betriebsaufspaltung 24
III. Motive für eine Betriebsaufspaltung 26
1. Haftungsbeschränkung 26
2. Unternehmenskontinuität 26
3. Betriebsverfassungsrechtliche Gründe 27
4. Substanzerhaltung 27
5. Steuerliche Gründe 28
a) Rechtsformvergleich 28
b) Besonderheiten der einzelnen Rechtsformen 28
c) Analyse des Rechtsformvergleiches 32
IV. Voraussetzungen für eine Betriebsaufspaltung 33
1. Die sachliche Verflechtung 33
a) Bebaute Grundstücke als wesentliche Betriebsgrundlage 34
b) Unbebaute Grundstücke als wesentliche Betriebsgrundlage 35
c) Bewegliche Wirtschaftsgüter als wesentliche Betriebsgrundlage 35
d) Immaterielle Wirtschaftsgüter als wesentliche Betriebsgrundlage 35
e) Umlaufvermögen 36
f) Möglichkeiten der Nutzungsüberlassung 36
2. Die personelle Verflechtung 37
a) Voraussetzungen für die personelle Verflechtung 37
b) Das Stimmrechtsverhältnis 37
bc) Beteiligung minderjähriger Kinder 39
V. Steuerwirksame Folgen der Betriebsaufspaltung 41
1. Laufende Besteuerung – allgemein 41
a) Buchwertfortführung 41
b) Einkommensteuer / Körperschaftssteuer 41
c) Gewerbesteuer 42
d) Umsatzsteuer 43
e) Entstehung der Umsatzsteuer - Soll- versus Istbesteuerung 46
f) Umsatzsteuer bei Gründung 46
g) Buchführungs- und Bilanzierungspflicht 48
2. Laufende Besteuerung der Besitzgesellschaft 49
a) Umfang des Betriebsvermögens 49
b) Abschreibungsbefugnis 49
c) Gewerbesteuer 50
3. Laufende Besteuerung der Betriebsgesellschaft 53
a) Betriebsvermögen bei bürgerlich-rechtlichem versus wirtschaftlichem Eigentum 53
b) Darlehensweise Überlassung des Umlaufvermögens 54
c) Gewerbesteuer 56
d) Angemessenheit des Pachtzinses 56
e) Verdeckte Gewinnausschüttung 58
f) Verdeckte Einlage 60
4. Laufende Besteuerung der Betriebsaufspaltung 62
a) Besteuerungssystematik der echten Betriebsaufspaltung 62
b) Sonderbetriebsvermögen 63
c) Zeitliche Erfassung von Gewinnausschüttungen im Rahmen der BA 66
d) Beendigung der Betriebsaufspaltung 68
C. Fallbezogene Umgestaltung einer KG in eine Betriebsaufspaltung 70
I. Vorbemerkungen 70
II. Ausgangslage 70
1. Beweggründe für die Umgestaltung: 70
2. Bilanz der V & S KG 1999 70
3. Gewinn- und Verlustrechnung der V & S – KG 1999 71
4. Steuerbelastung aus laufenden gewerblichen Einkünften für das Jahr 1999 72
5. Gewerbliche Betriebsaufspaltung versus Vermögensverwaltung 74
a) Vorteile der Vermögensverwaltung 74
b) Nachteile der Vermögensverwaltung 75
III. Die Umgestaltung 76
1. Festlegung der Beteiligungsverhältnisse 76
2. Gestaltung des Gesellschaftervertrages 77
a) Formvorschriften 77
b) gesetzlich vorgeschriebener Mindestinhalt des GmbH-Gesellschaftsver-trages 77
c) Gründungskosten 78
d) Beteiligung minderjähriger Kinder 79
3. Gestaltung des Pachtvertrages 80
a) Grundlegendes zum Pachtvertrag im Rahmen einer Betriebsaufspaltung 80
b) Inhalt des Pachtvertrages 80
c) der angemessene Pachtzins 80
d) Die Pachtberechnung für das Beispielsunternehmen 82
4. Gründung der Betriebs-GmbH 86
a) Grundlegendes im Rahmen der GmbH-Gründung 86
b) Bar- versus Sachgründung 89
5. Die Sozialversicherungspflicht der GmbH-Gesellschafter 92
a) Angemessenheit der GmbH-Gesellschafterbezüge 93
b) Änderung der sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung im Erbfall 93
6. Festlegung des Gesellschafter/Geschäftsführer Gehaltes 95
a) Grundlegendes 95
b) Tantiemevereinbarungen 95
c) weitere vGA-Fallen im Rahmen des GGF-Gehalts 96
d) Kontinuierliche Vergütungsentwicklung 97
7. Übergang der Arbeits-/Dienstverhältnisse von der Besitz- auf die Betriebsge-sellschaft 98
a) Geltungsbereich des § 613 a BGB 98
b) Rechtsfolgen des § 613 a BGB 98
IV. Anmeldungen im Rahmen der Betriebs-GmbH-Gründung 99
1. Anmeldung zum Handelsregister 99
a) Bekanntmachung der HR-Eintragung 99
b) Dauer der HR-Eintragung 99
c) Umfang der Eintragung 99
2. Weitere Anmeldepflichten 100
a) Gewerbeanmeldung 100
b) Anmeldung bei weiteren Organisationen 100
V. Unternehmensnachfolge – der Erbanfall im Rahmen der BA 101
1. Allgemeines 101
2. Steuerliche Behandlung des Erbanfalls 102
a) Ermittlung des erbschaftsteuerlichen Wertes der Betriebsaufspaltung 102
b) Das Stuttgarter Verfahren 104
c) Ermittlung der festzusetzenden Erbschaftssteuer im Erbfall bezogen auf das Praxisbeispiel 108
D. Pensionszusage an den Gesellschafter-Geschäftsführer 109
I. Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung 109
1. Voraussetzungen für steuerlich anzuerkennende Pensionszusagen 110
a) Die zivilrechtlich gültige Pensionsverpflichtung 110
b) Die Üblichkeit der Versorgungszusage 112
c) Angemessenheit der Versorgungszusage 112
d) Die Ernsthaftigkeit der erteilten Pensionszusage 114
e) Die Erdienbarkeit der Pensionszusage 114
2. Anpassung von Versorgungszusagen 114
II. Handels- und steuerrechtliche Bildung von Pensionsrückstellungen 115
1. Ansatzvorschriften 115
2. Ausweisvorschriften 115
a) kleine Kapitalgesellschaften 115
b) Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften 115
3. Bewertung von Pensionsrückstellungen 115
a) Die Bewertung von Pensionsrückstellungen nach Handelsrecht 115
b) Die Bewertung von Pensionsrückstellungen nach Steuerrecht 116
c) Jährliche Anpassung von Pensionsrückstellungen 116
4. Steuergestaltungsmöglichkeit durch die Bildung einer Pensionsrückstellung 117
5. Schattenseite der Pensionszusage 117
6. Versorgungszusagen an Arbeitnehmer mit gesellschaftsrechtlicher Beziehung zur Kapitalgesellschaft, bei der er angestellt ist 118
a) Voraussetzungen für die Anerkennung 118
b) Anpassung der Versorgungszusagen 120
c) Erreichung der Stellung eines beherrschenden Gesellschafters 120
7. Pensionszusagen im Praxisbeispiel 121
a) Steuer- und Liquiditätsveränderung durch die Pensionszusage 122
b) Vorteilhaftigkeit der Pensionszusage für den Arbeitnehmer 123
c) Steuerlicher Verlust durch Pensionszusage 124
8. Insolvenzschutz durch den Pensionssicherungsverein 125
a) Eintritt des Sicherungsfalles 125
b) Gesicherte Versorgungsleistungen 125
c) Gesicherter Personenkreis 125
d) Höchstgrenze für die Versicherungsleistung 126
e) Beitragspflicht 126
E. Beendigung der Betriebsaufspaltung – eine steuerliche Gestaltungsoption 127
I. Einbringung der Besitzgesellschaft in die Betriebsgesellschaft 127
1. Anschaffungskosten der GmbH-Anteile 128
2. Rechtsfolgen für die übernehmende Kapitalgesellschaft 129
a) Wertansatz beim übernehmenden Unternehmen 129
b) Verlustvorträge im Bereich der Einkommensteuer und Gewerbesteuer 129
II. Vermögensübergang der Betriebsgesellschaft auf die Besitzgesellschaft 129
F. Steuerliche Optimierung der fallbezogenen Betriebsaufspaltung 130
I. Steuerliche Optimierung 130
1. Berechnung des steuerlichen Optimums 130
2. Minimale Steuerbelastung nicht ohne vGA 131
3. Gesetzliche Sozialversicherung versus sozialvers.freie GGF-Stellung des Gesellschafters S - Untersuchung der Vorteilhaftigkeit 131
4. Tarifbegrenzung nach § 32c EStG - Option zur Steuersenkung 132
G. Literaturverzeichnis 173
H. Rechtsquellenverzeichnis 177
II Erlasse und Verfügungen der Finanzverwaltung 179
I. Abbildungsverzeichnis 180
J. Anlageverzeichnis 180
K. Beispielsverzeichnis 181
L. Verzeichnis über Berechnungsschemata 182
M. Tabellenverzeichnis 183
N. Indexverzeichnis 184
Bestätigung der eigenen Leistung 190

Arbeit zitieren:
Klinger, Martin Juli 2000: Der Lebenszyklus einer Doppelgesellschaft im Rahmen der fallbezogenen Steuergestaltung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Erbfolge, GmbH, Gründung, Betriebsaufspaltung, Umwandlung

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