Lebensmittel-assoziierte Cryptosporidien-Infektionen
Vorkommen, Risiko, Prävention
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Petra Winkler
- Abgabedatum: April 2000
- Umfang: 98 Seiten
- Dateigröße: 5,5 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2486-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2486-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2486-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Winkler, Petra April 2000: Lebensmittel-assoziierte Cryptosporidien-Infektionen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Lebensmittelvergiftungen, Parasitosen, Lebensmittel- und Trinkwassersicherheit, Cryptosporidien-Infektion
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Diplomarbeit von Petra Winkler
Einleitung:
Organismen der Gattung Cryptosporidium sind kleine kokkenförmige Parasiten, die hauptsächlich die Mikrovilli der Epithelzellen im Verdauungstrakt und die Atmungsorgane von Vertebraten infizieren.
Seit dem bisher größten Cryptosporidiose-Ausbruch 1993 in Milwaukee, USA, bei dem schätzungsweise 403.000 Menschen erkrankten, wurden von verschiedenen Organisationen Studien über die grundlegende Biologie von Cryptosporidium spp. initiiert. Der Schwerpunkt lag auf der Entwicklung von Methoden zur Entdeckung, Prävention und Therapie.
Cryptosporidium gilt heute, rund einhundert Jahre nach der ersten Beschreibung, als ein herausragendes Beispiel für ein sogenanntes "emerging pathogen". Nach gegenwärtigem Kenntnisstand handelt es sich bei Cryptosporidien um hochinfektiöse Krankheitserreger, die lange Zeit hinsichtlich ihrer epidemiologischen Bedeutung unterschätzt wurden. Die Ergebnisse fortlaufender Forschungen lassen es um so wichtiger erscheinen, daß diese Parasiten in der Qualitätssicherung von Lebensmitteln angemessene Beachtung finden. Dies gilt insbesondere für Trinkwasser, Agrarprodukte, wie rohes Obst und Gemüse, und nicht erhitzte Lebensmittel, v.a. Rohmilch und rohes Fleisch, da diese als Hauptüberträger identifiziert wurden.
Gang der Untersuchung:
Die vorliegende Arbeit soll einen Überblick über die allgemeine Biologie von Cryptosporidium spp. und die Krankheitsbilder, die bei einer Infektion des Menschen auftreten können, geben. Übertragungsrisiken, die Cryptosporidien bergen, werden beschrieben und darauf aufbauend Trinkwasser und Lebensmittel als potentielle Vektoren für die Parasiten herausgestellt. Diesbezüglich sollen Vorschläge zur mikrobiologischen Sicherung und dabei möglicherweise auftretende Schwierigkeiten zusammengetragen werden.
Letztlich sind aktuelle Ansätze der Diskussion zur Sicherung von Trinkwasser und Lebensmitteln darzustellen.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | I | |
| Verzeichnis der Abbildungen | III | |
| Verzeichnis der Tabellen | IV | |
| Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen | V | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Historie | 1 |
| 1.2 | Zielsetzung | 3 |
| 2. | Taxonomie und Physiologie | 4 |
| 3. | Vermehrung | 7 |
| 3.1 | Lebenszyklus | 7 |
| 3.2 | Wirtsspezifität | 10 |
| 3.3 | Übertragungswege | 11 |
| 3.3.1 | Trinkwasser- und lebensmittelassoziierte Übertragung | 12 |
| 3.3.2 | weitere Übertragungswege | 13 |
| 4. | Erregernachweis und Differenzierung | 15 |
| 4.1 | Nachweis beim Menschen | 15 |
| 4.2 | Nachweis in Wasser und Lebensmitteln | 18 |
| 4.2.1 | Nachweis in Wasser | 18 |
| 4.2.2 | Nachweis in Lebensmitteln | 20 |
| 5. | Krankheitsbild beim Menschen | 21 |
| 5.1 | Epidemiologie | 21 |
| 5.2 | Risikogruppen | 24 |
| 5.3 | Infektionsdosis | 25 |
| 5.4 | klinische Manifestation bei immunkompetenten Personen | 26 |
| 5.4 | klinische Manifestation bei immundefizienten Personen | 29 |
| 6. | Therapie | 31 |
| 7. | Lebensmittel und Trinkwasser als Übertragungsquelle | 33 |
| 7.1 | Lebensmittel als Vektoren | 33 |
| 7.1.1 | Wasser | 33 |
| 7.1.2 | Milch | 36 |
| 7.1.3 | Getränke | 36 |
| 7.1.4 | Gemüse | 36 |
| 7.1.5 | Fleisch | 37 |
| 7.1.6 | Meeresfrüchte | 38 |
| 7.2 | Trinkwasser- und lebensmittelassoziierte Cryptosporidiose-Ausbrüche | 39 |
| 7.3 | Überlebensfähigkeit der Cryptosporidium-Oocysten im Lebensmittel | 46 |
| 7.3.1 | Überlebensfähigkeit in Wasser | 46 |
| 7.3.2 | Überlebensfähigkeit von C. parvum-Oocysten in mit kontaminiertem Wasser hergestellten Getränken | 47 |
| 7.3.3 | Einfluß der Pasteurisation auf die Infektiösität von C. parvum-Oocysten in Milch und Wasser | 48 |
| 7.3.4 | Überlebensfähigkeit bei der Herstellung von Milchprodukten | 49 |
| 7.3.5 | Einfluß des aw-Wertes auf die Überlebensfähigkeit von C. parvum in Lebensmitteln | 51 |
| 8. | Prävention | 52 |
| 8.1 | Methoden zur Inaktivierung der Cryptosporidium-Oocysten | 52 |
| 8.1.1 | Wirksamkeit physikalischer Methoden | 52 |
| 8.1.2 | Wirksamkeit chemischer Desinfektionsmittel | 54 |
| 8.2 | Vermeidung von Infektionen | 56 |
| 8.2.1 | Gesetzliche Regelungen | 57 |
| 8.2.2 | Sicherung des Trinkwassers | 57 |
| 8.2.3 | Sicherung der Lebensmittel | 66 |
| 8.3.3 | Vermeidung von Infektionen im Pflegebereich und zu Hause | 68 |
| 9. | Diskussion und Ausblick | 73 |
| 10. | Zusammenfassung | 80 |
| 11. | Literaturverzeichnis | 82 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832424862
Arbeit zitieren:
Winkler, Petra April 2000: Lebensmittel-assoziierte Cryptosporidien-Infektionen, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Lebensmittelvergiftungen, Parasitosen, Lebensmittel- und Trinkwassersicherheit, Cryptosporidien-Infektion



