Lebendiges Lernen auf Basis der Themenzentrierten Interaktion
Ein didaktisches Konzept für die Weiterbildung von Langzeitarbeitslosen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Svenja Streckel
- Abgabedatum: Oktober 2009
- Umfang: 147 Seiten
- Dateigröße: 3,7 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Deutschland
- Bibliografie: ca. 60
- ISBN (eBook): 978-3-8366-4587-4
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Streckel, Svenja Oktober 2009: Lebendiges Lernen auf Basis der Themenzentrierten Interaktion, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Arbeitslosigkeit, Gruppenarbeit, Selbstkompetenz, Seminarplan, Reflexion
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Diplomarbeit von Svenja Streckel
Einleitung:
Arbeitslosigkeit gehört seit Ende der 70er Jahre zu den größten sozialen Problemen in Deutschland. Seitdem haben sich die Arbeitslosenzahlen stetig erhöht, und trotz einer Entspannung nach 2006, ist das Problem spätestens mit der aktuellen Wirtschaftskrise wieder in den Vordergrund getreten. Arbeitslosigkeit bedeutet oft eine große Umstellung für die Betroffenen. Sowohl in finanzieller, als auch im sozialer und in psychischer Hinsicht. Besonders mit zunehmender Dauer der Arbeitslosigkeit spitzen sich die Folgen der Arbeitslosigkeit immer mehr zu, was die Chancen der Betroffenen auf dem Arbeitsmarkt nicht gerade verbessert. Geht man davon aus, dass mit zunehmender Dauer der Arbeitslosigkeit die Vermittlungschancen auf dem Arbeitsmarkt abnehmen, so ist es abzusehen, dass gerade Langzeitarbeitslosigkeit ein besonderes Problem darstellt.
Seit vielen Jahren werden in Politik und Wirtschaft stetig neue Programme und Maßnahmen entwickelt, um die Arbeitslosenzahlen zu verringern, in erster Linie also, um Arbeitslose wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Viele dieser Maßnahmen wenden sich an Langzeitarbeitslose. Eine nicht geringe Anzahl der Betroffenen gelten als schwer- bis schwerstvermittelbar, weil sie mehrere vermittlungshemmende Merkmale (wie gesundheitliche Beeinträchtigungen, ein höheres Lebensalter, einen Migrationshintergrund, einen niedrigen Schulabschluss und/oder einen fehlenden Berufsabschluss) vereinigen und ihnen so der Zugang zu einem regulären Beschäftigungsverhältnis erschwert ist. Das Angebot an Maßnahmen, die die Aussichten auf eine Arbeitsvermittlung verbessern sollen, ist weit gefächert. Neben Ein-Euro-Jobs und beruflichen Umschulungen gehört auch die Zeitarbeit zu diesen Programmen.
Bestandteil aller Weiterbildungs- oder Qualifizierungsmaßnahmen sind neben dem Fachlichen auch immer ‘Elemente der Allgemein- und Persönlichkeitsbildung [.], d. h. persönliche Stabilisierung, Orientierung und Motivierung der Maßnahmeteilnehmer, wie etwa das Training des Arbeits- und Sozialverhaltens, nicht-agressive Konfliktbewältigungsstrategien, zwischenmenschlicher Umgang, Umgang mit Lob und Kritik, Verarbeitung von Misserfolgen’.
Mit der vorliegenden Arbeit entwerfe ich ein praktikables, didaktisches Konzept für die Weiterbildung Langzeitarbeitsloser im Rahmen einer Zeitarbeitsmaßnahme bei der Firma M., auf Basis der Themenzentrierten Interaktion.
Die Themenzentrierte Interaktion (TZI) ist eine Methode des lebendigen Lernens und Lehrens, die individuelle, zwischenmenschliche und sachliche Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Ihre Grundlage bilden drei Axiome, die auf Ganzheitlichkeit, Freiheit in Entscheidungen und Respekt vor allem Lebendigen beruhen, und so die Wertebasis für humanes Handeln bilden. Genauer betrachtet scheint sie die perfekte Antwort auf die Bedürfnisse der Zielgruppe der Langzeitarbeitslosen zu sein, die in der Regel viel inhumane Fremdbestimmung erlebt haben. Mit ihrer Hilfe behält die Leitung – neben dem zu bearbeitenden Thema – sowohl die Interaktion der Gruppe, als auch den einzelnen Teilnehmer mit seinen Bedürfnissen, Hintergründen und Problemen, gleichwertig im Auge. Ebenso scheint der Aspekt des aktiven, lebendigen Lernens für eine Zielgruppe – die in der Regel wenig Qualifikationen erworben hat und aus Arbeitszweigen mit praktischer, körperlicher Arbeit stammt – geeigneter, als theoretische Vorträge, die in den mir bekannten Kursen in der Regel vorherrschten.
Dieses Konzept soll grundsätzliche Überlegungen zur TZI in der Weiterbildung von Langzeitarbeitslosen beinhalten, anhand derer anschließend ein konkreter Seminarplan für eine reelle Schulung ausgearbeitet und erprobt wird. Diese Durchführung liefert ohne weiterführende Forschung natürlich kein repräsentatives Ergebnis für den Erfolg oder Misserfolg dieses Konzeptes. Dennoch werde ich meine Eindrücke hier darstellen, reflektieren und anschließend einige wichtige Aspekte zusammenstellen. Ziel ist es, einen Eindruck davon zu bekommen, ob lebendiges Lernen nach den Grundsätzen der TZI der richtige Ansatz für die Weiterbildung von Langzeitarbeitslosen ist.
Bevor aber dieser Plan entworfen werden kann, beschäftigt sich das zweite Kapitel dieser Arbeit mit der Bedeutung von Erwerbsarbeit für den Einzelnen, sowie mit dem Verlauf von Arbeitslosigkeit und den möglichen Folgen, wenn die Arbeitsstelle für den Betroffenen wegfällt. Dieses Kapitel soll einen Einblick in die Lebenswelt der Teilnehmer geben und sie mit ihren Problemen, Sorgen und Hoffnungen, so gut es geht, abbilden.
Kapitel drei geht auf verschiedene Elemente der Themenzentrierten Interaktion ein, die mir für die Arbeit mit den Langzeitarbeitslosen als relevant erscheinen. Das vorliegende Konzept soll von grundsätzlichen Überlegungen zur Weiterbildung Langzeitarbeitsloser auf Basis der Themenzentrierten Interaktion ausgehen. Die TZI ist jedoch ein Modell, das sehr nah an den Teilnehmern und deren Lebenswelt, den äußeren Gegebenheiten der Lernsituation sowie auch an der Persönlichkeit des Leiters arbeitet. Insofern ist es unumgänglich für ein durchführbares Projekt, die konkrete Situation so genau wie möglich zu betrachten. Ein übergreifendes Konzept, das für die Arbeit mit Langzeitarbeitslosen im Allgemeinen Gültigkeit findet, würde der Individualität der TZI nicht gerecht werden. Deshalb werden in diesem Kapitel die Elemente der TZI zunächst kurz vorgestellt und anschließend mit der Zielgruppe und der Situation der Weiterbildung bei in Verbindung gesetzt. Außerdem sind in diesem Kapitel die Phasen der Gruppenentwicklung beschrieben. Auch wenn diese nicht direkt zur TZI gehören, werden sie in ihrem Zusammenhang doch stets erwähnt und sind für die hier beschriebene Schulungssituation unbedingt zu beachten.
Ebenso ist das Vorgehen in Kapitel vier. Es beinhaltet Ausführungen zu den Rahmenbedingungen, Zielen, Themen und Methoden eines Seminars zunächst im Allgemeinen, dann im Speziellen für die hier betrachtete Schulung. Zu den Methoden sind in diesem Kapitel noch einige Elemente der Erlebnispädagogik beigefügt, die in den Kurs integriert werden. Die Erlebnispädagogik arbeitet nah an den Grundsätzen der TZI und zitiert diese häufig für die Arbeit mit Gruppen. Einzelne Elemente und Methoden erscheinen mir hilfreich für die Kursgestaltung.
Diese Ausführungen bilden die Basis, den ‘Roten Faden’, für die Entwicklung eines konkreten Seminarplans. Dieser wird am Ende des vierten Kapitels als Übersicht in Form einer Tabelle vorgestellt. Genauere Ausführungen zu Themen und Übungen beinhaltet die anschließende Reflexion.
Bei Kapitel fünf handelt es sich schließlich um die Beschreibung und Reflexion des von mir erprobten Kurses nach dem vorliegenden Konzept. Außerdem folgt eine Zusammenfassung der mir am wichtigsten erscheinenden Aspekte, die es bei der Weiterbildung von Langzeitarbeitslosen zu berücksichtigen gilt.
Im Anhang befinden sich sämtliche Übungen und Interaktionen, die ich im Kursgeschehen vorgesehen oder verwendet habe.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 8 |
| 2. | Arbeit und Arbeitslosigkeit | 13 |
| 2.1 | Die Bedeutung von Erwerbsarbeit | 13 |
| 2.2 | Arbeitslosigkeit und ihre Folgen | 14 |
| 2.2.1 | Der Verlauf der Arbeitslosigkeit | 16 |
| 2.2.2 | Die Folgen von Arbeitslosigkeit | 17 |
| 2.2.2.1 | Finanzielle Folgen | 18 |
| 2.2.2.2 | Soziale Folgen | 18 |
| 2.2.2.3 | Veränderte Zeitstruktur | 21 |
| 2.2.2.4 | Gesundheitliche Folgen | 24 |
| 2.2.3 | Die Teufelskreise der Arbeitslosigkeit | 28 |
| 2.2.4 | Die individuelle Bewältigung von Arbeitslosigkeit | 30 |
| 2.2.5 | Der Weg in die Langzeitarbeitslosigkeit | 32 |
| 3. | Themenzentrierte Interaktion in der Weiterbildung von Langzeitarbeitslosen | 34 |
| 3.1 | Die ethische Grundlage | 35 |
| 3.1.1 | Das existentiell-anthropologische Axiom | 35 |
| 3.1.2 | Das ethisch-soziale Axiom | 37 |
| 3.1.3 | Das pragmatisch-politische Axiom | 40 |
| 3.2 | Die Dreiecksbalance in der Gruppenarbeit | 42 |
| 3.2.1 | Die vier Faktoren des TZI-Dreiecks | 42 |
| 3.2.1.1 | Das ‘Ich’ | 42 |
| 3.2.1.2 | Das ‘Wir’ | 44 |
| 3.2.1.3 | Das ‘Es’ | 44 |
| 3.2.1.4 | Der Globe | 46 |
| 3.2.2 | Die dynamische Balance | 46 |
| 3.2.3 | Das Eisberg-Modell | 48 |
| 3.3 | Die Postulate | 50 |
| 3.3.1 | Das Chairperson-Postulat | 50 |
| 3.3.2 | Das Störungs-Postulat | 52 |
| 3.4 | Die Hilfsregeln | 55 |
| 3.5 | Die Rolle der Leitung | 56 |
| 3.6 | Die Entwicklung von Gruppen | 58 |
| 3.6.1 | Ankommen, orientieren, Kontakt aufnehmen | 58 |
| 3.6.2 | Gärung und Klärung | 60 |
| 3.6.3 | Arbeitslust und Produktivität | 61 |
| 3.6.4 | Transfer, Abschluss und Abschied | 62 |
| 4. | Das Konzept zur Weiterbildung Langzeitarbeitsloser | 64 |
| 4.1 | Die Rahmenbedingungen | 64 |
| 4.1.1 | Der personale Aspekt – Die Zielgruppe | 65 |
| 4.1.2 | Der räumliche Aspekt | 68 |
| 4.1.3 | Der zeitliche Aspekt | 69 |
| 4.1.4 | Der kognitive Aspekt | 71 |
| 4.1.5 | Der emotionale Aspekt | 73 |
| 4.1.6 | Der gesellschaftliche und politische Aspekt | 73 |
| 4.2 | Die Ziele der Weiterbildung | 75 |
| 4.2.1 | Selbstkompetenz entwickeln | 77 |
| 4.2.2 | Kommunikation bewusst wahrnehmen und einsetzen | 80 |
| 4.2.3 | Teamfähigkeit trainieren | 80 |
| 4.2.4 | Ziele formulieren | 81 |
| 4.2.5 | Anregungen zum ‘Zeitmanagement’ | 81 |
| 4.2.6 | Konflikte erkennen und bewältigen | 82 |
| 4.3 | Die Themen der Weiterbildung | 82 |
| 4.4 | Die Methoden | 84 |
| 4.4.1 | Faktoren für die Auswahl geeigneter Methoden | 85 |
| 4.4.2 | Integrierte Elemente und Methoden der Erlebnispädagogik | 86 |
| 4.4.2.1 | Das Komfortzonenmodell | 87 |
| 4.4.2.2 | Interaktionsübungen | 89 |
| 4.4.2.3 | Die Reflexion | 90 |
| 4.5 | Der konkrete Entwurf des Seminarplans | 90 |
| 5. | Die Durchführung des Seminars | 94 |
| 5.1 | Reflexion des 1. Tages: Ankommen, Kennenlernen, Wahrnehmung | 97 |
| 5.2 | Reflexion des 2. Tages: Verbale und nonverbale Kommunikation | 103 |
| 5.3 | Reflexion des 3. Tages: Der Umgang mit Konflikten | 109 |
| 5.4 | Reflexion des 4. Tages: Kooperation, Teamwork und Teamfähigkeit | 110 |
| 5.5 | Reflexion des 5. Tages: Selbstwert und Ziele | 114 |
| 5.6 | Zusammenfassung wichtiger Aspekte | 121 |
| 5.6.1 | Das Menschenbild der Leitung | 121 |
| 5.6.2 | Die dynamische Balance beachten | 122 |
| 5.6.3 | Flexibilität in der Struktur | 123 |
| 5.6.4 | Theorie-Einheiten kurz und anregend | 123 |
| 5.6.5 | Aktivierende Übungen Schritt für Schritt einführen | 124 |
| 5.6.6 | Heterogenität der Gruppe beachten und nutzen | 124 |
| 5.6.7 | Relevanz der Themen bewusst machen | 125 |
| 5.6.8 | Klare und einfache Arbeitsanweisungen | 125 |
| 5.6.9 | Abschluss und Ausblick sorgfältig gestalten | 125 |
| 5.6.10 | TZI-Themenformulierung | 126 |
| 6. | Schlussbetrachtung | 127 |
| 7. | Literatur | 130 |
| 8. | Für die Seminardurchführung verwendete Literatur | 135 |
Textprobe:
Kapitel 3.1.3, Das pragmatisch-politische Axiom:
‘Freie Entscheidung geschieht innerhalb bedingter innerer und äußerer Grenzen. Erweiterung dieser Grenzen ist möglich’.
Ruth Cohn selbst interpretiert dieses Axiom folgendermaßen:
‘Freiheit im Entscheiden ist größer, wenn wir gesund, intelligent, materiell gesichert und geistig gereift sind, als wenn wir krank, beschränkt oder arm sind oder unter Gewalt oder mangelnder Reife leiden’.
Betrachtet man diese Interpretation, drängt sich die Frage auf, inwiefern ein arbeitsloser Mensch dann noch Freiheit bei Entscheidungen hat. Die materielle Sicherheit und die Gesundheit sind bedroht, die Intelligenz bei vielen Langzeitarbeitslosen wenig gefördert und die Entwicklung – also die Reifung des Geistes – ist durch das Fehlen der Herausforderungen und der sozialen Kontakte am Arbeitsplatz deutlich beeinträchtigt.
Auch von Seiten des Staates sind der Freiheit der Arbeitslosen Grenzen gesetzt. Laut dem SGB III § 1 soll die ‘individuelle Beschäftigungsfähigkeit durch Erhalt und Ausbau von Fertigkeiten, Kenntnissen und Fähigkeiten’ durch Leistungen der Arbeitsförderung gefördert werden. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem nach SGB III § 3 also auch ‘Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung’, also auch Weiterbildungsmaßnahmen, die Arbeitslose zunächst weiterbilden und anschließend durch Zeitarbeit wieder in den Arbeitsmarkt integrieren wollen. Nach § 7 des SGB III ‘hat die Agentur für Arbeit unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit die für den Einzelfall am besten geeignete Leistung oder Kombination von Leistungen zu wählen’, nicht jedoch der Arbeitslose selbst. Lehnen es die betroffenen Personen ab, an solchen Maßnahmen teilzunehmen, werden ihnen Teile des Arbeitslosengeldes gekürzt. Sie müssen laut einem Merkblatt für Arbeitslose von der Bundesagentur für Arbeit ‘mit dem Wegfall der Leistung oder mit Sperrzeiten rechnen, wenn Sie […] Eingliederungsmaßnahmen (z. B. Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung) ablehnen […]’. Demzufolge ist selbst die Teilnahme an der Maßnahme zur beruflichen Wiedereingliederung nicht wirklich freigestellt, also eine weitere Grenze von außen, die die Freiheiten beschränkt.
Eine Erweiterung der Grenzen von außen wird die Weiterbildungsmaßnahme nicht leisten können. Und auch Geld oder Gesundheit wird sie den Teilnehmern nicht bringen, es sei denn der Arbeitslose würde durch die Weiterbildung wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden. Jedoch kann sie die inneren Grenzen erweitern, in dem sie zu mehr Eigenverantwortung, zu einem größeren Selbstwertgefühl, zu einer effizienteren Lebensgestaltung und zu sozial kompetentem Verhalten verhilft. Erlangt der Teilnehmer mehr Handlungskompetenz, wird ihm auch eher eine Erweiterung der Grenzen von außen möglich sein.
Außerdem ist es wichtig die Freiräume innerhalb dieser gegebenen Grenzen zu nutzen. Für die Leitung bedeutet dies zum einen, den Teilnehmern – innerhalb dieses Zwangs zur Teilnahme – so viel Entscheidungsfreiheit wie möglich einzuräumen, zum anderen aber auch, den gegebenen Freiraum für die Weiterbildung zu nutzen und ihn kreativ auszugestalten. Das heißt auch über vermeintliche Grenzen hinaus zu denken und Methoden und Aspekte aufzugreifen, die in der Arbeit mit Langzeitarbeitslosen sonst eher unüblich sind, jedoch förderlich sein können. Dennoch dürfen dabei auch die persönlichen Grenzen des Leiters nicht aus den Augen verloren werden.
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836645874
Arbeit zitieren:
Streckel, Svenja Oktober 2009: Lebendiges Lernen auf Basis der Themenzentrierten Interaktion, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Arbeitslosigkeit, Gruppenarbeit, Selbstkompetenz, Seminarplan, Reflexion



