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Lean Management

Ansätze, Problempotentiale und Gestaltungshinweise

Lean Management
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Steffen Jacobs
  • Abgabedatum: März 1994
  • Umfang: 114 Seiten
  • Dateigröße: 6,6 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Leibniz Universität Hannover Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1646-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1646-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1646-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Jacobs, Steffen März 1994: Lean Management, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Schlanke Produktion, Unternehmensführung, Lean Management, Lean Production, Reengineering

Diplomarbeit von Steffen Jacobs

Einleitung:

Vor dem Hintergrund einer steigenden Umweltdynamik und zunehmendem Wettbewerbsdruck hat die Diskussion um Lean Management für viele Unternehmen nicht an Aktualität verloren. Aus der Fülle verfügbarer Strategien und Managementkonzepte einen unternehmensindividuellen Mix zu ermitteln und zu implementieren stellt weiterhin die eigentliche Herausforderung dar.

Vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über in der wissenschaftlichen und praktikerorientierten Literatur vorzufindenden Konzepte zu Lean Management.

Im ersten Schritt werden Ansatzpunkte identifiziert und in Strategiebausteine, wertschöpfungsorientierte Prozeßgestaltung, markt- und kundenorientiertes Produktionsmanagement sowie instrumentelle Unterstützung durch effizienten Methoden- und Technikeinsatz geordnet.

Für die Darstellung von Ausgestaltungsmöglichkeiten und die Überprüfung der Praxistauglichkeit der Ansätze bildet im folgenden ein ganzheitlich-integrierendes Managementkonzept den theoretischen Bezugsrahmen. In mehrebenenanalytischer Perspektive werden Gestaltungshinweise zu Unternehmenspolitik, betrieblichen Funktionsbereichen und Managementprozessen erarbeitet.

Möglichkeiten und Grenzen von Lean Management werden im vierten Abschnitt der Arbeit aufgezeigt. Eine empirische Erhebung ergänzt die Aussagen zur Praxistauglichkeit und skizziert Implementierungspfade und Probleme auf dem Weg zur schlanken Unternehmung.

Die Frage "Lean Management als Fastenkur oder Fitmessmanagement?" steht im Zentrum der abschließenden kritischen Würdigung der Ausführungen.

Ausführliches Literaturverzeichnis.

Inhaltsverzeichnis:

1. Implikationen der "Lean"-Diskussion: Neuorientierung und konzeptioneller Wandel der Unternehmung 1
1.1. Die "zweite industrielle Revolution" im Spiegel der Wettbewerbsstärke der japanischen Industrie und der Ergebnisse der MIT-Studie 1
1.2. "Taylorismus" versus "Toyotismus": Perspektivenwechsel und Übergang vom Produktionskonzept tayloristischer Prägung zur Produktionsstrategie der "schlanken" Produktion 2
1.3. Extension der Produktionsstrategie zum Managementsystem: Weitung des Blickwinkels von der Lean Production zum Lean Management 4
2. Identifikation zentraler Ansatzpunkte und Systematisierung "schlanker" Bausteine einer Lean Management-Konzeption 6
2.1. Lean Management als "neues" Konzept zur Unternehmungsgestaltung 6
2.1.1. Zentrale Merkmale eines modernen Management-Verständnisses 6
2.1.2. Charakterisierung der Wesensmerkmale "schlanken" Managements 6
2.1.3. Aktualität, Relevanz und Verständnis von Lean Management in der Unternehmungspraxis 8
2.2. Charakterisierung des Orientierungsrahmens: Metaprinzipien als überlagernde Gestaltungsparameter 9
2.2.1. Metasteuerung des Handelns und Fundamentierung des Lean-Gedankens durch handlungsleitende "Denkzeuge" 9
2.2.2. Grundriß zentraler Attitüden-Prinzipien und Denkweisen 10
2.2.3. Handlungsinhärente Vorgehensprinzipien und Verfahrensgrundsätze 10
2.3. Kennzeichnung der strategischen Leitgedanken des Lean Management als wettbewerbsrelevante Handlungsfelder 11
2.3.1. Die Richtfunktion der Strategiebausteine im Lean Management 11
2.3.2. Die Mitarbeiter als Erfolgsfaktoren und prägende Kraft einer Hochleistungsorganisation 11
2.3.3. Markt- und Kundenzentrierung: Gestaltung externer Kunden-beziehungen und das Konzept des internen Kunden 12
2.3.4. Kaizen - der inkrementale kontinuierliche Verbesserungsprozeß 14
2.3.5. Umfassende Qualitätsorientierung im Rahmen eines Total Quality Management 15
2.3.6. "Lean im Team" durch unternehmungsweite Verankerung von Teamarbeit und Gruppenkonzepten 17
2.4. Prävalenz der Wertschöpfung als "Drehpunkt" des Lean-Konzepts: effiziente und effektive Prozeßgestaltung sowie Prozeßoptimierung als Schwerpunkt "schlanken" Gestaltungshandelns 19
2.4.1. Priorität der Wertschöpfung und Effektivierung der Wertschöpfungskette industrieller Güter durch Prozeßorientierung 19
2.4.2. Zentrale prozeßbasierte Gestaltungsansätze: Optimierung der Prozeßsteuerung im Kanban-System und unternehmungsübergreifende Prozeßsynchronisierung mittels Just-in-time Prinzip 19
2.4.3. Wettbewerbsfähigkeit durch Zeitvorsprung und erhöhte Innovationsgeschwindigkeit: Prozeßparallelisierung und -beschleunigung mittels Simultaneous Engineering 20
2.5. Die Bedeutung eines markt- und kundenorientierten Produktionsmanagements als "Angelpunkt" im Lean Management 21
2.5.1. Geplante Kundenzufriedenheit: Produktliche Umsetzung der Kundenwünsche und marktorientierte Produktplanung 21
2.5.2. Integrierte Produkt- und Prozeßentwicklung sowie optimierte Produkt- und Prozeßabstimmung 22
2.5.3. Handhabung der Produkt- und Sortimentskomplexität durch Standardisierung, Modularisierung und Baukastensysteme 23
2.6. Relevanz des Methoden- und Technikeinsatzes: Exemplarische Darstellung eines aktuellen Planungsansatzes und zur Rolle der Automatisierungstechnik im Lean Management 24
2.6.1. Enumeration moderner Verfahrensweisen zur instrumentellen Unterstützung eines Lean Management 24
2.6.2. Vergleich mit den Besten der Besten durch Benchmarking 24
2.6.3. Das Technikkonzept im Lean Management: Vereinfachung vor Automatisierung durch "High Org" statt "High Tech" 25
2.7. Geordnete Zusammenschau konstitutiver Komponenten im Lean Management als Skizze eines gedanklichen "Lean"-Gebäudes 26
3. Integration und Ausgestaltung zentraler "Lean"-Aspekte in einem integrativen Managementkonzept 28
3.1. Der "Managementkubus" als theoretisch-strukturgebender Bezugsrahmen 28
3.1.1. Notwendige Erweiterung des Management-Verständnisses in ganzheitlicher Hinsicht und Bedeutung eines Bezugsrahmens zur Ordnung "schlanker" Gestaltungshinweise 28
3.1.2. Der "Managementkubus" als konzeptionelle Gesamtsicht und integrativer Ansatz einer Unternehmungsführung 28
3.2. Ausgestaltung der Unternehmungspolitik unter Lean-Aspekten 30
3.2.1. Perspektiven der Gestaltung der Unternehmungspolitik im Lean Management und ihr Ausdruck im Leitbild der Unternehmung 30
3.2.2. Sichtbarmachung und Verankerung von Politik und Philosophie der Unternehmung in Unternehmungsgrundsätzen 31
3.2.3. Kulturvermittlung und Kulturfaktoren: Zur Rolle der Unternehmungskultur als bedeutsames politisches Moment 32
3.3. Ansätze in ausgewählten betrieblichen Funktionsbereichen 34
3.3.1. Die "schlanke" Produktionskette: Entwicklung, Beschaffung, Fertigung und Logistik im Produktionsbereich als Lean Production i.e.S. 34
3.3.1.1. Ansätze zur Effektivierung der Produktentwicklung 34
3.3.1.2. Fertigungsmanagement und Fabrikbetrieb: Strukturierung und Reorganisation des "shop floor" in der fokussierten Fabrik 35
3.3.1.3. Extension der logistischen Kette zum unternehmungsübergreifenden Wertschöpfungsnetzwerk durch Integration von Zulieferbetrieben, Händlern und Kunden 37
3.3.2. Die personalwirtschaftliche Dimension des Lean Management 39
3.3.2.1. Berührungs- und Anknüpfungspunkte zentraler Funktionsfelder betrieblicher Personalwirtschaft zum Lean Management 39
3.3.2.2. Flankierende Maßnahmen der Personalentwicklung zur Synchronisierung personeller Ressourcen und lean-induziertem Wandel 39
3.3.3. Erklärungsfragmente und Entwicklungstendenzen in fertigungsfernen Funktionsbereichen 41
3.4. Die Managementprozeßebene: Wesentliche Implikationen für zentrale Managementteilprozeße 42
3.4.1. Lean-Aspekte von Planung und Kontrolle im Controllingsystem der Unternehmung 42
3.4.1.1. Aufgabenschwerpunkte eines betrieblichen Controlling 42
3.4.1.2. Verhaltenssteuernde instrumentelle Controllingunterstützung in "schlanken" Unternehmungen vor dem Hintergrund einer erweiterten Controllingauffassung 42
3.4.1.3. Stoßrichtungen einer "schlanken" Strategieentwicklung: Differenzierung in Kern- und Randleistung, Outsourcing und "make-or-buy"-Entscheidungen 44
3.4.2. "Schlanke" Strukturen und Folgerungen für die Organisationsgestaltung 45
3.4.2.1. Die "flache" Hierarchie als aufbauorganisatorische Folge von Lean Management: Von der hierarchisch steilen Pyramide zur flachen Pagode 45
3.4.2.2. Veränderung der Ablauforganisation und überlegtes Schnittstellenmanagement als Konsequenzen der Prozeßorientierung 46
3.4.3. Führungsrelevante Implikationen des Lean Management und Kriterien "fitneßförderlicher" Mitarbeiterführung 48
3.4.3.1. Intention, Handlungs- und Gestaltungsfelder einer Führung unter "Lean"-Aspekten 48
3.4.3.2. Veränderte Anforderungen an die Führungskraft im Umfeld eines Wandels im Rollenverständnis betrieblicher Führung 49
3.4.4. Änderung und Wandel vor dem Hintergrund der lean-bestimmten Neuorientierung der Unternehmung 50
3.4.4.1. Überwindung von Widerständen und Implementationsbarrieren als Voraussetzung für erfolgreichen Wandel zur schlanken Unternehmung 50
3.4.4.2. Wandel-Pfade und Implementationsmuster zur Überwindung der "heavy Hürden" bei der Einführung von Lean Management 51
3.5. Ebenenspezifische Betrachtung und Ausgestaltungsmöglichkeiten der Idee einer "schlanken" Unternehmung 52
3.5.1. Die Ebene des Individuums: Neubestimmung und Neugestaltung der Mitarbeiterrolle im Lea(r)n Management 52
3.5.2. "Alle Macht den Teams": Zur Ausblendung der Abteilungsebene in der "schlanken" Unternehmung durch Teamarbeit und Forcierung von Kleingruppenaktivitäten 53
3.5.3. Lean Management im Bezugsfeld Unternehmung und Umwelt: Vernetzung mit dem engeren Umsystem in hybriden Unternehmungsverbänden und globales Agieren in weltweiten Wettbewerbsarenen 54
4. Möglichkeiten und Grenzen "schlanker" Unternehmungsführung und Beleuchtung der skizzierten Grundzüge in einem empirischen Schlaglicht 57
4.1. Problematisierung und Relativierung der Gestaltungskraft eines Lean Management 57
4.1.1. Verankerung der Lean-Bausteine in einer ganzheitlichen Strategie als Bedingung für die Erfolgswirksamkeit von LM 57
4.1.2. Übertragbarkeit der Methoden aus dem kulturell-gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kontext japanischer Unternehmungen auf westliche Kulturkreise 58
4.1.3. Möglichkeiten von Lean Management als Fitneß-Management 59
4.2. Entwicklungsstand des Lean Management bei schrittmachenden und richtungsweisenden Unternehmungen 61
4.2.1. Hinweise zu Ausprägung und Realisierungsgrad "schlanker" Formationen in ausgewählten Unternehmungen 61
4.2.2. Zentrale Problemfelder im Umsetzungsprozeß aus Sicht der Unternehmungspraxis 63
5. Lean Management als zukunftsrelevantes Leitbild einer Unternehmungsführung: "Fastenkur oder Fitneßmanagement?" 64
Literaturverzeichnis 66

Arbeit zitieren:
Jacobs, Steffen März 1994: Lean Management, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Schlanke Produktion, Unternehmensführung, Lean Management, Lean Production, Reengineering

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