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Längenmesskopf für den Einsatz am Harvester/Prozessor

Längenmesskopf für den Einsatz am Harvester/Prozessor
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Robert Holzer
  • Abgabedatum: Juli 2001
  • Umfang: 173 Seiten
  • Dateigröße: 2,2 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Johannes Kepler Universität Linz Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5402-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5402-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5402-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Holzer, Robert Juli 2001: Längenmesskopf für den Einsatz am Harvester/Prozessor, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Digitale Bildverarbeitung, Sensorik, Doppler-Radar, Forsttechnik, Baumerntemaschine

Diplomarbeit von Robert Holzer

Einleitung:

In der modernen Forstwirtschaft wird die Schlägerung und Aufarbeitung von Holz mit Hilfe von Harvestern oder Prozessoren durchgeführt. Es sind dies Baumerntemaschinen, welche die Bäume fällen, entasten und zuschneiden. Das Rohholz soll dabei möglichst genau nach Bestellung des Sägewerkes abgelängt werden. In derzeit eingesetzten Systemen wird die Länge des Stammes über die Umdrehungen eines Zahnrades gemessen, welches während des Vorschubs an die Stammoberfläche gepresst wird. Da dieses System verschiedene Nachteile und Mängel aufweist, besteht der Bedarf an einem bezüglich Genauigkeit und Zuverlässigkeit verbesserten System, welches berührungslos misst und womöglich eichfähig ist.

Gang der Untersuchung:

Dieses Problem wurde in einem zweigeteilten Projekt bearbeitet, in dessen erstem Teil eine Analyse der denkbaren Messvarianten durchgeführt wurde. Der Abschlussbericht dieses Teils ist die vorliegende Arbeit.

Die primär behandelten Messprinzipien sind folgende: optische Verfahren - Bildauswertung, lasergestützte Messsysteme, Mikrowellen-Dopplerradar und Ultraschall-Dopplerverfahren.

In Abschnitt 3 der vorliegenden Arbeit wird versucht, die Vor- und Nachteile der behandelten Verfahren gegeneinander abzuwägen und eine Empfehlung für das mit den besten Erfolgsaussichten weiterzuverfolgende Konzept abzugeben.

Generell lässt sich feststellen, dass die rauen Umgebungsbedingungen das größte Problem bei der Entwicklung eines derartigen Messgerätes sind. Der Bau eines Sensorprototyps für den Laborbetrieb wäre mit jedem Messprinzip denkbar. Als die erfolgversprechendste Variante für die Realisierung eines kostengünstigen Sensors im forstwirtschaftlichen Dauereinsatz hat sich die Verwendung eines Mikrowellen-Dopplerradars herausgestellt.

Inhaltsverzeichnis:

1. AUFGABENSTELLUNG UND RAHMENBEDINGUNGEN 10
1.1 Aufgabenstellung 10
1.2 Pflichtenheft 12
1.3 Diskussion der Anforderungen aus praktischer Sicht 13
1.3.1 Prinzipielle Kriterien und Gesichtspunkte zu Vermessungssystemen am Harvester 13
1.3.1.1 Zur Messgenauigkeit 13
1.3.1.2 Zur Eichbarkeit 14
1.3.2 Projekte zur Rohholzvermessung 14
1.3.2.1 SkogForsk 14
1.3.2.2 Liro 15
1.3.3 Rohholz-Identifizierung und -Verfolgung mittels Chips 15
1.3.4 Quellen für weitere Informationen 16
1.4 Eichfähigkeit 18
1.4.1 Eichvorschriften 18
1.4.2 Anforderungen an automatisierte Rohholzvermessung 18
1.4.3 Kontakte für weitere Informationen 19
1.5 Erschütterungsmessungen 20
1.5.1 Maximalwerte der gemessenen Beschleunigungen 20
1.5.2 Analyse auftretender Schwingungen 22
1.5.3 Schlussfolgerungen 25
1.6 Organisatorische Rahmenbedingungen 26
2. DENKBARE MESSPRINZIPIEN 27
2.1 Vorüberlegungen 27
2.2 Zusatzideen 28
2.3 Nicht berührungslose Messverfahren 29
2.3.1 Bestehendes Messrad optimieren 29
2.3.2 Maßband-Prinzip 29
2.4 Nutzung von Markierungen in konstanten Intervallen 31
2.4.1 Dt-konstant aufbringen - Dx messen 31
2.4.1.1 Idee 31
2.4.1.2 Bewertung 31
2.4.2 Dx-konstant aufbringen 31
2.4.2.1 Triggerung der Applikation durch die Detektion 31
2.4.2.2 Verwendung eines Rollstempels 32
2.4.3 Anwendung in optischen Systemen 33
2.4.3.1 Prinzip 33
2.4.3.2 Beurteilung 33
2.4.4 Anwendung in thermooptischen Systemen 34
2.4.4.1 Aufbringung thermischer Marken 34
2.4.4.2 Detektion thermischer Marken 36
2.4.4.3 Versuche am Institut für angewandte Physik 39
2.4.4.4 Zusammenfassende Beurteilung 41
2.4.4.5 Weitere Informationsquellen 41
2.5 Optische Messverfahren am Harvesterkopf 42
2.5.1 Vorüberlegungen für optische Verfahren 42
2.5.2 Optisches Korrelationsverfahren 43
2.5.2.1 Systembeschreibung 43
2.5.2.2 Praktische Versuche 45
2.5.2.3 Ausblick 47
2.5.2.4 Genauigkeitsanalyse für optische korrelative Geschwindigkeitsmessung 48
2.5.2.5 Überlegungen zur Garantierbarkeit des optimalen inter-frame-Versatzes 50
2.5.2.6 Zusammenfassende Beurteilung 52
2.5.3 Microsoft - optical mouse 52
2.5.3.1 Systembeschreibung 52
2.5.3.2 Versuche 52
2.5.3.3 Beurteilung 53
2.5.4 Pattern-matching 53
2.5.4.1 Idee 53
2.5.4.2 Versuche - Expertenmeinung 54
2.5.4.3 Beurteilung 55
2.5.4.4 Kontakte und Informationsquellen 56
2.5.5 MPEG 57
2.5.5.1 Prinzip 57
2.5.5.2 Expertenmeinung 57
2.5.5.3 Beurteilung 58
2.5.5.4 Kontakte und Informationsquellen 58
2.5.6 Direkte Musterauswertung 59
2.5.7 Hilfestellungen für optische Systeme 59
2.6 Optische Verfahren aus Distanz - Photogrammetrie 61
2.6.1 Begriff und Grundidee 61
2.6.2 Ideen und Varianten 61
2.6.2.1 Grundsätzliche Bedingungen 61
2.6.2.2 Laserprojektion längs der Baumachse 62
2.6.2.3 Variante des gesamten Konzepts 63
2.6.3 Expertenmeinung 64
2.6.4 Versuche zur Photogrammetrie 65
2.6.5 Genauigkeitsanalyse für photogrammetrische Messverfahren 67
2.6.6 Zusammenfassende Beurteilung 68
2.6.7 Kontakte und Informationsquellen 68
2.7 Lasergestützte Messverfahren 70
2.7.1 Laser-Geschwindigkeitsmessung 70
2.7.1.1 Messprinzip 70
2.7.1.2 Fa. Polytec GmbH 71
2.7.1.3 Fa. TSI GmbH 72
2.7.1.4 Beurteilung 72
2.7.2 Laser-Distanzmessung 73
2.7.2.1 Laser-Distanzmessung zu Reflektor 73
2.7.2.2 Laser-Distanzmessung zum Baumende 73
2.7.2.3 Genauigkeitsanalyse für Distanzmessung zum Baumende 74
2.7.2.4 Kommerziell erhältliche Systeme 75
2.7.2.5 Versuche 77
2.7.2.6 Zusammenfassende Beurteilung 81
2.7.2.7 Kontakt 82
2.8 Mikrowellenbasierte Messverfahren 83
2.8.1 Theorie zum Doppler-Effekt und dessen Messung 83
2.8.1.1 Grundlagen und Vorüberlegungen 83
2.8.1.2 FFT Analyse 85
2.8.1.3 Wavelets - Wavelet Transformation 87
2.8.1.4 Wavelets - Toolsets für LabVIEW(tm) und MATLAB(r) 94
2.8.1.5 JTFA - Joint Time-Frequency Analysis in LabVIEW(tm) 96
2.8.1.6 Modellbasierte Ansätze zur JTFA 103
2.8.1.7 Auto Power Spektrum und Autokorrelation 105
2.8.2 Mikrowellen-Doppler-Radar 106
2.8.2.1 Geometrische Situation 106
2.8.2.2 Verwendete Komponenten 106
2.8.2.3 Erste Messungen und FFT-Auswertungen 107
2.8.2.4 JTFA-Auswertungen 109
2.8.2.5 Weitere Ideen zur Auswertung des Radar-Signals 117
2.8.2.6 Genauigkeitsanalyse für Mikrowellen-Dopplerradar 118
2.8.2.7 Kommerziell erhältliche Sensoren 121
2.8.2.8 Beurteilung 122
2.8.2.9 Kontakte, Informationsquellen 123
2.8.3 Mikrowellen-Distanzradar 124
2.9 Ultraschallbasierte Messverfahren 125
2.9.1 Ultraschall-Doppler 125
2.9.1.1 Expertenmeinung 126
2.9.1.2 Versuch 127
2.9.1.3 Beurteilung 128
2.9.1.4 Kommerziell erhältliche Systeme 129
2.9.2 Ultraschall - Sagnac-Effekt 129
2.9.3 Ultraschall-Distanzmessung 129
2.9.4 Materiewellen im Baum 130
2.9.5 Weiterführende Literatur 130
2.10 Verwendung von ID-Tags 131
2.10.1 Vorüberlegungen 131
2.10.2 Expertenmeinung 131
2.10.3 Kommerziell erhältliche System 133
2.10.4 Beurteilung 133
2.10.5 Kontakte und Informationsquellen 133
2.11 Peilsender-Prinzip 135
2.11.1 Pulsfolgen-Sender 135
2.11.1.1 Distanzmessung 135
2.11.1.2 Geschwindigkeitsmessung 135
2.11.2 Dopplersignal-Sender 136
2.11.3 Zusammenfassende Beurteilung 136
2.12 Weitere Lösungsansätze 137
2.12.1 Kernspintomographie 137
2.12.1.1 Das Prinzip der Kernspintomographie 137
2.12.1.2 Die grundsätzliche Anwendbarkeit der Kernspintomographie 137
2.12.1.3 Ausschlussgründe gegen die Kernspintomographie 138
2.12.2 Röntgenaufnahmen 138
2.12.3 Integrating Accelerometer 139
2.12.3.1 Das grundsätzliche System 139
2.12.3.2 Die Probleme bei der praktischen Anwendung 139
2.12.3.3 Kommerziell erhältliche Systeme 139
2.12.4 Eindimensionale optische Erfassung der Baumachse 139
2.12.5 Elektrotechnik 140
2.12.6 Elektrostatik 140
2.12.7 Elektrodynamik 140
2.12.8 Induktion 140
2.12.9 Kaloriemetrie 140
3. BEWERTUNG, LÖSUNGSAUSWAHL UND AUSBLICK 141
3.1 Bewertungsmethode 141
3.2 Bewertete Lösungsansätze 144
3.3 Bewertungsraster 145
3.4 Lösungsauswahl - Empfehlung 150
3.5 Ausblick 151
3.5.1 Kontaktadressen 151
4. ANHANG 152
4.1 Weiterführende Literatur und Kontaktadressen 152
4.2 Bilder zur Photogrammetrie-Auswertung 154
4.3 Internet - Suchergebnisse 155
4.3.1 Stichwort „Infrarotkamera“ 155
4.3.2 Stichwort „Diodenlaser“ 157
4.3.3 Stichworte „computer vision speed measurement“ 161
4.4 Abbildungsverzeichnis 165
4.5 Tabellenverzeichnis 167
4.6 Literaturverzeichnis 168

Automatisiert erstellter Textauszug:

Bei Verwendung eines Senders der ein kontinuierliches Signal fixer Frequenz aussendet könnte direkt die Geschwindigkeit aus der Dopplerverschiebung des empfangenen Signals zur bekannten Sendefrequenz ermittelt werden. Voraussetzung dazu wäre die Verwendung eines sehr frequenzstabilen Signalgenerators im Mikrowellen- oder Ultraschallbereich. Das Hauptproblem ist auch bei dieser Variante die Wiederverwertbarkeit und/oder Kostengünstigkeit der Senderelemente. Bei einem solchen System sollte die Selektion des auszuwertenden Signals schon rein dadurch gewährleistet sein, dass bei relativ stationär gehaltenem Harvesterkopf das Signal des Senders am momentan zu messenden/schneidenden Baum als einziges eine Dopplerverschiebung erfährt. Die Signaldetektion müsste daher rein auf die zu erwartende Dopplerfrequenz eingeschränkt werden um dadurch Signale, die auf die Pendelbewegung des Prozessorkopfes zurückzuführen sind, auszublenden. [...]

Der Sender schickt in festen Zeitabständen Signale aus. Um eine Selektion des richtigen Senders aus den vielen umherliegenden zu ermöglichen, müsste jeder Sender eine (für einen gewissen Zeitraum) einzigartige Signalform, -rate oder – folge besitzen. Die Auswahl des momentan zu verfolgenden Signals wäre ein leichtes, da der interessierende Sender zum Zeitpunkt der Anbringung garantiert am nächsten beim Empfänger liegt, und somit einfach durch Detektion des stärksten Signalpegels herausgefilter werden kann. Bei Laufzeitmessungen bleibt immer zu berücksichtigen, dass sich auch Fehlerquellen durch variable Ausbreitungsbedingungen der Signale auf dem (max. 12 m langen) Weg von Sender zu Empfänger ergeben können! Empfangsseitig bleiben zwei Möglichkeiten der Auswertung: [...]

Darunter wird ein Konzept verstanden, welches eine Variante des im vorigen Kapitel diskutierten SAW-tag oder ID-tag – Systems darstellt. Angedacht ist ein System bestehend aus einem aktiven Element als Sender in der Schnittfläche des Baumes und einem reinen Empfänger im Harvesterkopf. Zwei Grundprobleme sind hierbei besonders zu bedenken: • Am Arbeitsplatz des Harvesters liegen viele bereits geschnittene Hölzer, die alle einen aktiven Sender tragen. Aus diesen vielen Signalen muss jenes eine herausgefiltert werden, das momentan gerade interessiert, d.h. das vom momentan zu schneidenden/messenden Baum stammt. • Die Kosten für ein Element, das auf jedem Baum angebracht werden muss, dürfen nur minimal sein! Weiters muss auf die Verträglichkeit des Elements im weiteren Produktionsablauf geachtet werden oder eine Entfernung und Wiederverwendung vorgesehen werden. [...]

Arbeit zitieren:
Holzer, Robert Juli 2001: Längenmesskopf für den Einsatz am Harvester/Prozessor, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Digitale Bildverarbeitung, Sensorik, Doppler-Radar, Forsttechnik, Baumerntemaschine

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