Kurzdarstellung und Erfolgsfaktoren im Projektmanagement
Theoretischer Vergleich Projektmanagement und Eventmanagement. Organisation eines hochschulweiten Internetplanspielwettbewerbs mit Eventmanagement-Werkzeugen
- Art: Studienarbeit
- Autor: Önder Demiralay
- Abgabedatum: Februar 2009
- Umfang: 51 Seiten
- Dateigröße: 833,7 KB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Hochschule Aalen Deutschland
- Bibliografie: ca. 15
- ISBN (eBook): 978-3-8366-4045-9
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Demiralay, Önder Februar 2009: Kurzdarstellung und Erfolgsfaktoren im Projektmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Projektmanagement, Eventmanagement, Erfolgsfaktor, Internetplanspiel, Organisation
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Studienarbeit von Önder Demiralay
Einleitung:
Das Ziel dieser Studienarbeit ist einen Hochschulweiten Wettbewerb, der Onlinesimulation ‘Industry Player’ zu organisieren.
Speziell ‘Industry Player’ eignet sich hervorragend den Studierenden Wirtschaftsprozesse und Abläufe spielerisch beizubringen. Das wichtigste dabei ist, zu sehen, wie sich Ihre eigenen Entscheidungen im Unternehmen auswirken.
‘(…), dass wahre Erkenntnis nicht aus Lehren, sondern nur aus eigener Erfahrung gewonnen werden kann’ Deshalb ist es wichtig, besonders für wirtschaftlich orientierte Studiengänge diese Simulation mal durchgespielt zu haben. Im Rahmen verschiedener Vorlesung wurde diese Art von Simulation bereits durchgeführt. Um den Studenten das Interesse dieser Disziplin zu erhöhen, ist es interessant zu sehen welcher Studiengang die Nase vorn hat.
Die Frage stellt sich nun, mit welcher Managementmethode ein hochschulweiter Wettbewerb zu organisieren ist.
Der erste Gedanke wäre, diese Aufgabe als Projekt zu behandeln. Praktisch wäre das dann die Methode ‘Projektmanagement’. Prinzipiell wäre das richtig. Doch wenn man dies unter soziologischen, politischen und gesellschaftlichen Aspekten betrachtet sowie auch deren Auswirkungen auf die Umwelt und deren Teilnehmer, empfiehlt es sich zur Organisation derartiger Ereignisse das ‘Eventmanagement Konzept’ zu nutzen.
Nach umfangreicher Literaturanalyse der in der Wissenschaft beschriebenen Phasen, Methoden und spezifischen Instrumente bei der Planung und Durchführung von Projekten und Events und deren Vergleich wird diese Studienarbeit zeigen, dass das Eventmanagement, das untergeordnete Managementkonzept bildet.
Der Autor dieser Studienarbeit wird sich explizit an dem Event ‘Hochschulweiter Planspieltag’ orientieren. Anhand der dafür benötigten Planungsprozessen und Organisationsstrukturen anlehnen und diese dann mit den Projektmanagement-Tools vergleichen.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 5 |
| 1.1 | Ziel der Studienarbeit | 5 |
| 1.2 | Was ist ein Projekt? | 6 |
| 2. | Projektmanagement | 7 |
| 2.1 | Grundlagen Projektmanagement | 7 |
| 2.1.1 | Einführung in das Projektmanagement | 7 |
| 2.1.2 | Zielsetzung | 8 |
| 2.2 | Generelle Überlegungen | 8 |
| 2.2.1 | Das Projektdreieck | 8 |
| 2.2.2 | Dynamische Planoptimierung | 9 |
| 2.3 | Grundlagen der Projektplanung | 10 |
| 2.3.1 | Planungsergebnis | 11 |
| 2.3.2 | Planungsinput | 11 |
| 2.4 | Instrumente des Projektmanagements | 12 |
| 2.4.1 | Projektstrukturplan | 12 |
| 2.4.2 | Die Netzplantechnik | 12 |
| 2.4.3 | Projektablaufplan | 12 |
| 2.4.4 | Projektberichtswesen | 13 |
| 2.5 | Erfolgsfaktoren im Projektmanagement | 15 |
| 2.5.1 | Proaktive Kommunikation | 15 |
| 2.5.2 | Soziale Sensividität | 16 |
| 2.5.3 | Interaktion | 16 |
| 2.5.4 | Gezielte Projektkommunikation | 16 |
| 2.5.5 | Verbindlichkeiten | 16 |
| 2.5.6 | Messbare Ziele | 16 |
| 2.5.7 | Risikomanagement | 17 |
| 2.5.8 | Kick-off-Meeting | 17 |
| 2.5.9 | Krisenerkennung im Projektmanagement | 18 |
| 2.5.10 | Kompetenter Projektleiter und Teammitglieder | 18 |
| 2.5.11 | Professionelle Rahmenbedingungen | 18 |
| 2.5.12 | Kritischen Pfad beachten | 19 |
| 2.5.13 | Projektführung | 19 |
| 3. | Eventmanagement | 22 |
| 3.1 | Trends und treibende Kräfte | 22 |
| 3.1.1 | Wirtschaft | 22 |
| 3.1.2 | Tourismus | 22 |
| 3.1.3 | Privatwirtschaft | 23 |
| 3.1.4 | Soziodemographische Faktoren | 23 |
| 3.1.5 | Ethnische Faktoren | 24 |
| 3.1.6 | Politik | 24 |
| 3.1.7 | Technologie | 24 |
| 3.1.8 | Mediatisierung | 24 |
| 3.1.9 | Internet | 25 |
| 3.1.10 | Fazit | 25 |
| 3.2 | Definition Eventmanagement | 26 |
| 3.3 | Einführung Eventmanagement | 27 |
| 3.3.1 | Event-Strategie | 27 |
| 3.3.2 | Event-Planung | 28 |
| 3.3.3 | Ressourcenplanung | 28 |
| 3.4 | Phasen des Eventmanagements | 29 |
| 3.4.1 | Initialisierungsphase | 29 |
| 3.4.2 | Point of no return | 30 |
| 3.4.3 | Anlaufphase | 31 |
| 3.4.4 | Main-Event-Phase | 31 |
| 3.4.5 | Nachlaufphase | 32 |
| 3.4.6 | Nachbereitung | 32 |
| 3.4.7 | Evaluation | 32 |
| 4. | Organisation IP-Wettbewerb | 32 |
| 4.1 | Eventkonzept ‘Industry Masters’ | 32 |
| 4.2 | Teilnehmer | 33 |
| 4.3 | Event-Phasen ‘Industry Masters’ | 33 |
| 4.3.1 | Initialisierung | 33 |
| 4.3.2 | Start | 34 |
| 4.3.3 | Vorbereitung | 34 |
| 4.3.4 | Vorlauf | 35 |
| 4.3.5 | Main-Event | 36 |
| 4.3.6 | Nachbereitung | 36 |
| 4.4 | Spielmodus | 36 |
| 4.5 | Eventcharakter ‘Industry Masters’ | 36 |
| 4.6 | Checklisten | 37 |
| 5. | Anhang | 38 |
| 5.1 | Checklisten | 41 |
| 6. | Literaturverzeichnis | 52 |
Textprobe:
Kapitel 3.1, Trends und treibende Kräfte:
Wirtschaft:
Die ökonomische Expansion der letzten Jahrzehnte, vor allem in den 80er Jahren, erlaubte vielen Bewohnern industrieller Nationen, sich eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten zu leisten.
Es führte zu einer höheren Nachfrage an Freizeitgestaltung. Die Entwicklung hatte zur Folge, dass Vielfältigkeit an Events zunahm.
Tourismus:
Eine erhebliche Antriebskraft für die Entwicklung im Eventsektor war und ist der Tourismus. Erhöhte Mobilität und Flexibilität beim Reisen befreiten den weltweiten Tourismus von fast allen Grenzen in Bezug auf mögliche Urlaubsziele bzw. Zielgruppen.
Da Touristen immer auf der Suche nach besonderen Erlebnissen sind, boten sich Events für den Einsatz zu touristischen Zwecken geradezu an. Viele aufkommende Marktwirtschaften, aber auch Industrieländer benutzten Events als kosteneffektives Mittel zur Entfaltung und Forcierung ihrer Tourismuswirtschaft.
Bis heute hat sich daraus ein regelrechter Eventtourismus entwickelt, wobei Events sowohl als zusätzliche Bereicherungen dienen, als auch gezielt zur Vermarktung und Präsentation von Destinationen eingesetzt werden.
Privatwirtschaft:
Vermehrt wurden Events auch zur Generierung von Profit veranstaltet. Nahezu exponentiell schossen Eventorganisationen wie Pilze aus dem Boden. Besonders die Entwicklung im Werbe- und Marketingbereich trugen wesentlich zum Wachstum des Eventsektors bei. Da in vielen Bereichen der Wirtschaft und der Kommunikation die Massenwerbung ihre Grenzen erreichte, wurden vermehrt Events zu Marketingzwecken eingesetzt. Durch diese Umstellung wurde auch das Potential von Events als Werbeträger entdeckt. Aufgrund dessen zogen Events viele Sponsoren an. Der Grundstein wurde somit gelegt um zu wachsen. Der Einfluss der Sponsoren am Wachstum des Eventsektors wird in Zukunft auch nicht geringer werden.
Soziodemographische Faktoren:
Generationsabhängige Faktoren wie körperliche Fähigkeiten, Vorlieben, familiäre Verantwortung und Vermögensstand beeinflussen die Vielfalt der potentiellen Nachfrage und eröffnen der Eventindustrie vielseitige Möglichkeiten. Vor allem die Gruppe der kürzlich pensionierten, aber dennoch jungen und aktiven Bevölkerung verlangt nach kulturellen Erlebnissen und Bildungsgelegenheiten, aber auch nach Abenteuer und körperlicher Aktivität.
Mit Beginn des 21. Jahrhunderts sollte allerdings die Aufmerksamkeit mehr in Richtung der jüngeren Generationen gerichtet werden, welche durch ihre vielfältigen Interessen für neue Technologien und Musikrichtungen ein breites Feld an Möglichkeiten für die Eventindustrie bieten.
Ethnische Faktoren:
Der Trend zu multikulturellen Gesellschaften hat ebenso großen Einfluss auf das Wachstum des Eventsektors. Mit zunehmender Vielfalt an Nationalitäten oder kulturellen Gruppierungen, entsteht eine entsprechend starke Nachfrage nach Festen und Veranstaltungen mit den jeweiligen kulturellen und ethnischen Hintergründen bzw. Themen.
Dies war insbesondere in den Vereinigten Staaten der letzten Jahrzehnte eine antreibende Kraft in Bezug auf das Wachstum und die Vielfältigkeit des Eventmarktes. Durch die zunehmend tolerantere Einstellung der Menschen gegenüber anderen Kulturen und Ländern liegt zudem auch in multikulturellen Events gewaltiges Potential.
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836640459
Arbeit zitieren:
Demiralay, Önder Februar 2009: Kurzdarstellung und Erfolgsfaktoren im Projektmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Projektmanagement, Eventmanagement, Erfolgsfaktor, Internetplanspiel, Organisation



