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Kundenloyalität und entmonopolisierter Markt am Beispiel der Telekommunikationsindustrie

Unter besonderer Berücksichtigung der Deutschen Telekom AG

Kundenloyalität und entmonopolisierter Markt am Beispiel der Telekommunikationsindustrie
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Marc Dorfmeister
  • Abgabedatum: April 1999
  • Umfang: 120 Seiten
  • Dateigröße: 5,7 MB
  • Note: 1,4
  • Institution / Hochschule: E.A.P. - Europäische Wirtschaftshochschule Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1916-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1916-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1916-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Dorfmeister, Marc April 1999: Kundenloyalität und entmonopolisierter Markt am Beispiel der Telekommunikationsindustrie, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Liberalisierung, Kundenloyalität, Monopol, Telekommunikation

Diplomarbeit von Marc Dorfmeister

Einleitung:

Das Ende unseres Jahrhunderts ist durch die Auflösung verschiedenster staatlicher Monopole wie der Liberalisierung des Luftraums, der Deregulierung der Stromversorgung und der Entmonopolisierung des Telekommunikationsmarktes gekennzeichnet. Dieses ERP beschäftigt sich mit dem Phänomen der Kundenloyalität in kürzlich liberalisierten Märkten, insbesondere dem Telekommunikationsmarkt.

Gang der Untersuchung:

Anfangs werden die theoretischen Konzepte der Kundenloyalität vorgestellt. Anschließend wird die Telekommunikationsindustrie näher beleuchtet, um Hypothesen aufzustellen, die im empirischen Teil überprüft werden.

Zwei Ansätze werden zur Definition von Kundenloyalität identifiziert. Der verhaltensbedingte Ansatz geht davon aus, daß Loyalität lediglich durch einen wiederholten Kauf charakterisiert wird. Die Autoren stützen ihre Messungen auf die Anzahl der wiederholten Käufe, auf die Frequenz eines Kaufs oder Anteile einer Marke am gesamten Einkaufsvolumen. Der kognitive Ansatz hingegen erweitert die oben genannte Definition um weitere Faktoren. Für die Autoren dieses Ansatzes, spielen auch psychologische und einstellungsbedingte Variablen eine Rolle. Sie unterscheiden mit Hilfe dieser Variablen echte von falscher Loyalität (falsch weil es sich nur um einen wiederholten Kauf handelt). Die neueren Messungen von Loyalität nach dem kognitiven Ansatz beinhalten Mundpropaganda, Empfehlungen und den Willen erneut zu kaufen.

Wie eingangs erläutert, untersucht dieses ERP vorrangig die Telekommunikationsindustrie. Ursprünglich handelt es sich bei den Telekommunikationsanbietern aller industrialisierten Länder entweder um staatliche Monopole (wie in Europa oder Japan) oder um Unternehmen, die eine monopolähnliche Stellung hatten (beispielsweise in den USA). Obwohl bereits in den dreißiger Jahren Bestrebungen vorhanden waren, den Telekommunikationsmarkt liberaler zu gestalten (USA), wurde die Monopolstellung der Anbieter erst Mitte der achtziger Jahre (USA, Japan, Großbritannien) bzw. Ende der neunziger Jahre (Deutschland, Frankreich) tatsächlich aufgehoben. Auf allen Märkten wurde der Ex-Monopolist teilweise starkem Wettbewerbsdruck ausgesetzt und büßte infolge von teils erbitterten Preiskämpfen beträchtliche Marktanteile ein.

Der theoretische Ansatz sowie die Erkenntnisse aus der Betrachtung des Industriezweigs, führen zur Formulierung von drei Hypothesen bezüglich dem Vorhandensein und/oder der Entwicklung von Kundenloyalität in entmonopolisierten Märkten.

Die empirischen Untersuchungen in der Telekommunikationsindustrie bestätigen alle drei Hypothesen. Gibt es für ein Unternehmen in einer Monopolstellung keinen loyalen Kunden, so gelingt es auch nach der Liberalisierung keinem der Wettbewerber durch einen Preiskrieg Loyalität aufzubauen. Dennoch ist zu erwarten, daß sich diese entwickeln wird, wenn der Preis nicht mehr das einzig ausschlaggebende Kriterium ist und die Unternehmen beginnen sich mit anderen Mitteln voneinander zu differenzieren.

Inhaltsverzeichnis:

Zusammenfassungen
Zusammenfassung
Executive Summary
Résumé
Danksagung
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis V
Einführung 1
Präsentation des ERPs 1
Rahmen des ERPs 3
Ziele des ERPs 3
Informationsbeschaffung 4
Ansatz 4
Quellen 4
A. Die Theorie der Markenloyalität 6
I. Zwei Theorien zur Kundenloyalität 6
1. Der verhaltensbedingte Ansatz 6
1.1 Definition und Messung 6
1.1.1 Häufigkeit der Auswahl der Marke 7
a) Erste Annäherung an das Thema Markenloyalität durch Brown 7
b) Markenloyalität aufgrund von drei aufeinanderfolgenden Wahlen nach Tucker 7
c) Mittel- und langfristig loyale Kunden nach Lawrence 8
1.1.2 Eruieren von Loyalität als Anteil am Gesamteinkauf 9
1.1.3 Analyse nach Markenpräferenzen 9
1.2 Die Ursprünge der Markenloyalität 10
1.2.1 Eigenschaften der Konsumenten 10
1.2.2 Gruppeneinflüsse 10
a) Der Einfluss von Referenzgruppen 10
b) Einflüsse des sozialen Umfelds 11
1.2.3 Variablen bezüglich der Marktstruktur 11
a) Sonderangebote und Preisaktivität 11
b) Anzahl der zur Verfügung stehenden Marken 12
c) Andere Variablen 13
2. Der Kognitive Ansatz 14
2.1 Eine neue Definition von Markenloyalität 14
2.1.1 Absichtliche und unechte Loyalität 14
2.1.2 Multimarkenloyalität 16
2.1.3 Markenloyalität und wiederholter Kauf 17
2.2 Der loyale Kunde 19
2.2.1 Der loyale Käufer möchte Unsicherheit reduzieren 19
2.2.2 Wer ist ein loyaler Kunde 20
2.3. Wie mißt man Kundenloyalität 21
2.3.1 Die Absicht wieder zu kaufen 22
2.3.2 Primäres Verhalten 22
2.3.3 Sekundäres Verhalten 23
II. Loyalität aus Unternehmenssicht 24
1. Loyalität und Rentabilität 24
1.1 Der Wert eines unzufriedenen Kunden 24
1.2 Warum Langzeitkunden profitabler sind 25
1.3 Berechnung des Gewinns mit loyalen Kunden 27
2. Was aus einem normalen Kunden einen loyalen Kunden macht 29
2.1 Verschiedene Modelle 29
2.1.1 Loyalitätsprogramme 29
2.1.2 Convergent Marketing 30
2.1.3 Relationship Marketing 30
2.2 Worauf es ankommt 32
2.2.1 Was Loyalität fördert 32
2.2.2 Stichwort: Kundenzufriedenheit 32
III. Die Entwicklung von Loyalität 36
1. Die Fallstricke der Loyalität: mögliche Probleme 36
1.1 Loyalitätsprogramme 36
1.2 Die falschen Kunden 36
2. Schwindende Loyalität 37
2.1 Gründe für schwindende Loyalität 37
2.2 Konsequenzen von schwindender Loyalität 38
2.3 Die Theorie der Markenloyalität - Schlußfolgerungen 40
B. Die Telekommunikationsindustrie und ihre Spezifikation 41
I. Die Telekommunikation 41
1. Was ist Telekommunikation? Definition und Eingrenzung 41
2. Geschichtliche Entwicklung der Telekommunikation 43
II. Der Telekommunikationsmarkt 45
1. Analyse nach Porters fünf Kräften 45
1.1 Konkurrenz auf dem Markt 46
1.2 Eintrittsbarrieren 48
1.3 Verhandlungsmacht der Kunden 49
1.4 Verhandlungsmacht der Zulieferer 50
1.5 Gefahr durch Ersatzprodukte 51
2. Die Telekommunikation, ein natürliches Monopol? 51
2.1. Das natürliche Monopol 52
2.2. Anwendung auf die Telekommunikationsindustrie 53
III. Die Telekommunikationsmärkte im Vergleich 56
1. Die Situation in Europa 56
1.1 Großbritannien 56
1.1.1 Hintergründe 56
1.1.2 Marktstruktur 57
1.2 Frankreich 59
1.2.1 Hintergründe 59
1.2.2 Marktstruktur 59
1.3 Deutschland 60
1.3.1 Hintergründe 60
1.3.2 Marktstruktur 60
2. Die Situation außerhalb Europas 63
2.1 USA 63
2.1.1 Hintergründe 63
2.1.2 Marktstruktur 64
2.2 Japan 65
2.2.1 Hintergründe 65
2.2.2 Marktstruktur 66
Der Telekommunikationsmarkt - Schlußfolgerungen und Hypothesen 67
C. Empirische Funde 69
Definitionen und Eingrenzungen 69
I. Loyalität in der TK-Industrie? 71
1. Das TRI:M Kundenbindungssystem ..71
2. Die Ergebnisse des TRI:M Kundenbindungssystems 72
2.1 Entwicklung nach Loyalitätsgruppe 72
2.2 Entwicklung nach Höhe der Telefonrechnung 74
2.3 Entwicklung der Indikatoren der Kundenbindung 74
3. Das Verhalten der Kunden 76
II. Preiskämpfe und Loyalität 77
1. Wettbewerb auf Preisbasis 77
2. Falsche Loyalität durch "Schnäppchensuche" 79
III. Wie erreicht man Kundenloyalität? 80
1. Kundenloyalität durch Kundenzufriedenheit 80
2. Kundenzufriedenheit durch qualitativ hochwertige Produkte und Dienste 82
3. Kundenzufriedenheit durch differenzierte Produkte und Dienstleistungen 84
Empirische Funde - Schlußfolgerungen 86
Fazit 88
Ergebnisse des ERPs 88
Grenzen des ERPs 90
Vorschläge für weitere Untersuchungen 91
Literaturverzeichnis 92
Anhang 96
Liste der interviewten Personen 96
Fragebogen 97

Arbeit zitieren:
Dorfmeister, Marc April 1999: Kundenloyalität und entmonopolisierter Markt am Beispiel der Telekommunikationsindustrie, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Liberalisierung, Kundenloyalität, Monopol, Telekommunikation

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