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Kundenkarten und -clubs

Eine kritische Analyse

Kundenkarten und -clubs
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Thomas Strelow
  • Abgabedatum: August 1999
  • Umfang: 108 Seiten
  • Dateigröße: 856,4 KB
  • Note: 1,5
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Düsseldorf Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1876-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1876-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1876-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Strelow, Thomas August 1999: Kundenkarten und -clubs, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Entscheidung, Kundenclub, Kundenkreditkarte, Kundenkarte, Kundenbindung

Diplomarbeit von Thomas Strelow

Einleitung:

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Marketinginstrumenten Kundenkarte und Kundenclub. Eine nähere Betrachtung scheint interessant, da diese Instrumente den Ansatz des modernen Relationship-Marketing unterstützen, um Kunden auf der Ebene einer individuellen Beziehung zu aktivieren und an das Unternehmen zu binden. Diese Individualisierung zu berücksichtigen wird heute, angesichts der gegebenen Veränderungen der marketingrelevanten Umwelt in wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und technologischer Hinsicht, mit dem Ziel der langfristigen Kundenbindung für das Marketing zunehmend gefordert. Ein besonders interessanter Aspekt ist der doppelte Nutzen solcher Systeme, die nicht nur geeignet sind die wirtschaftlichen Ziele von Unternehmen im Sinne höherer Absatz- und Umsatzzahlen zu unterstützen, sondern auch entscheidende Informationen zur Optimierung unternehmenspolitischer Entscheidungen liefern können. Um den begrenzten Umfang der Ausarbeitung nicht zu überschreiten, erfolgt hier eine Beschränkung auf solche Programme, die sich an den Endverbraucher richten. Ziel dieser Arbeit soll es sein, die Bedeutung und den möglichen Nutzen dieser Instrumente zu verdeutlichen und eine Entscheidungshilfe zum strategischen Einsatz im Marketing zu geben. Dabei sollen die entscheidenden Aspekte dargelegt und gleichzeitig kritisch analysiert werden.

Gang der Untersuchung:

In der ausführlichen Darstellung der gemeinsamen Rahmenbedingungen (Kapitel 2) von Kundenkarten und Kundenclubs wird auch eingehend auf die Bedeutung der Kundenbindung für das Marketing eingegangen. Im Anschluß werden strategische Überlegungen (Kapitel 3) angestellt, indem die Grundsatzentscheidungen zu den Zielen, Zielgruppen und der Positionierung dargelegt werden. Dazu werden die Instrumente zunächst voneinander abgegrenzt, um Hilfe eines abschließenden allgemeinen Fragenkatalog die strategische Wahl für eines der Instrumente zu stützen. Daraufhin wird zunächst das Instrument der Kundenkarte (Kapitel 4) ausführlich dargestellt und auf die verschiedenen operativen Gestaltungsparameter eingegangen. Die Situation der Kundenclubs (Kapitel 5) wird ebenfalls grundlegend dargestellt, um dann auf die zu Kundenkarten abweichende Schlüsselfunktion genauer einzugehen. Die Arbeit schließt (Kapitel 6) mit einer Zusammenfassung der entscheidenden Erkenntnisse. Diese Arbeit möchte einen integrativen Überblick über diese in der Literatur meist stark voneinander abgetrennt behandelten Instrumente geben.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis V
1. Gegenstand, Zielsetzung und Aufbau der Arbeit 1
2. Rahmenbedingungen 2
2.1 Veränderungen in der Umwelt 2
2.1.1 Wirtschaftliche Veränderungen 2
2.1.2 Gesellschaftliche Veränderungen 3
2.1.3 Technologischer Fortschritt 4
2.1.4 Konsequenzen für das Marketing 4
2.2 Kundenbindung als Zielgröße 7
2.3 Bedeutung von Karten und Clubs für die Kundenbindung 13
2.4 Database-Marketing 15
2.5 Rechtliche Aspekte 19
3. Strategische Überlegungen 22
3.1 Begriffsdefinitionen und Abgrenzungen 22
3.1.1 Die Kundenkarte 23
3.1.2 Der Kundenclub 25
3.1.3 Die Stellung im Unternehmen 26
3.2 Ziele 27
3.3 Zielgruppen 30
3.4 Positionierung 32
3.4.1 Eintrittsvoraussetzungen 32
3.4.2 Leistungsangebot 33
3.5 Kundenkarte oder Kundenclub? 39
4. Kundenkarten 46
4.1 Historische Entwicklung und Verbreitung 46
4.2 Die Vielfalt der Karten 48
4.2.1 Begriffsdefinitionen und Abgrenzungen der Karten 48
4.2.2 Kartentechnik 53
4.3 Kundenkarten im Handel 55
4.4 Operative Gestaltungsparameter 57
4.4.1 Funktionen 57
4.4.2 Akzeptanzbereich 60
4.4.3 Organisation 61
4.4.4 Informationsgewinnung 63
4.4.5 Kommunikationspolitik 65
4.5 Wirtschaftlichkeit 69
4.6 Kritische Betrachtung und Ausblick 74
5. Kundenclubs 77
5.1 Historische Entwicklung und Verbreitung 77
5.2 Clubtypologien 79
5.3 Clubs im Mediensektor 81
5.4 Die interne Clubkommunikation als Schlüsselgröße 82
6 Fazit 88
Literaturverzeichnis 89

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die Gestaltung des Objekts „Karte“ unterliegt gewissen Normen, bietet jedoch auch viele kreative Freiräume sowie neuartige intelligente Speicher- und Sicherheitstechniken225. Im folgenden226 soll nur ein kurzer Überblick über die möglichen Gestaltungsparameter gegeben werden. Das Standardformat einer Karte beträgt nach DIN/ISO-Norm 53,93 (max. 54,03) mal 85, 47 (max. 85,72) Millimeter und 0,76 (+/- 0,08) Millimeter Dicke. In der Regel bestehen Karten aus Kunststoff (PVC, PE, PC oder ABS) und werden durch schichtenweise Laminiertechnik oder Spritzgußverfahren hergestellt. Die Firma Cardline bietet jedoch auch voll funktionsfähige Edelmetallkarten aus reinem Silber, Gold und Platin an, die ihren Inhabern einen besonders exklusiven Sammel- oder VIP-Wert garantieren.227 Der Aufdruck von Hintergrundmotiven und Logos wird per Offset- und Heißprägedruck, die Beschriftung durch Lasergravur oder Thermotransfer aufgebracht. Die [...]

Erst eine Beschränkung des Einsatzbereiches von Karten schafft die Möglichkeit, Kundenkarten i.w.S als Marketinginstrument zu nutzen. Die Karte ist hierbei im „ZweiParteien-System“ direktes Bindeglied zwischen emittierendem Unternehmen und Karteninhaber. Die Möglichkeit der bargeldlosen Zahlung gilt bei Kundenkarten als wichtige Funktion und wird besonders bei den Kartensystemen im Handel umgesetzt. Ohne echte Kreditfunktion erfolgt auf eine vierzehntägige oder üblicherweise monatliche Kartenabrechnung die Abbuchung des Gesamtsaldo per Lastschrift von Girokonto des Karteninhabers (Kunden-Chargekarte). Bei hohen Einkaufsbeträgen und gegebener technischer Ausstattung der Kassenterminals bieten sich Kunden-Debitkarten an, um die Finanzierungskosten und das Ausfallrisiko der Forderung zu minimieren. Während sich ein elektronisches Lastschriftverfahren heutzutage von vielen Unternehmen in Eigenregie umsetzen läßt, empfiehlt es sich, bei der Kundenkarte mit Kontofunktion212 die Abwicklung einem spezialisierten Finanzdienstleister zu überlassen. Letzteres gilt im besonderen für Kundenkarten mit revolvierender Kreditfunktion213 (Kundenkreditkarten i.e.S.). Der „revolving credit“ kann gerade bei hohen Einkaufsbeträgen und eher geringer Kauffrequenz (z.B. Einrichtungshäuser, Elektronikfachmärkte) einen echter Kundenvorteil darstellen und der Serviceprofilierung gegenüber der Konkurrenz dienen. Kundenkarten i.e.S kommen auch ohne Zahlungsfunktion aus, wenn sie dem Inhaber einen relevanten Nutzen bieten können. [...]

Universalkreditkarten ‚American Express‘ und ‚Diners Club‘ als „Travel & Entertainment Karten“ (T&E-Cards) und den Bankkreditkarten Eurocard/MasterCard. Im Vergleich zu Kreditkarten i.e.S. (z.B. VISA) besteht hier im allgemeinen nur ein 14-tägiges Zahlungsziel für den Gesamtrechungsbetrag und nicht ein revolvierender Kredit, der es erlaubt, die Kartenabrechung gegen Zahlung eines Sollzinses über mehrere Perioden in Raten wie bei einem Darlehen hinauszuzögern. Universell einsetzbare Karten ohne Zahlungsfunktion spielen auf dem Kartenmarkt keine entscheidende Rolle. Denkbar ist es, Karten -aufgrund ihres praktischen Format und einem gewissen Sammeltrieb- als allgemeine Informationsträger z.B. als give-aways in Form von Kalendern zu verteilen. Auch universell einsetzbare Telefonkarten, die „(...) von jedem Telefon, ob privat, Geschäft, Handy, Münz- oder Kartentelefon, für bargeldlose Inlands- und Auslandsgespräche eingesetzt werden (...)“210 können, sind ein interessantes multifunktionales Werbemittel. [...]

Arbeit zitieren:
Strelow, Thomas August 1999: Kundenkarten und -clubs, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Entscheidung, Kundenclub, Kundenkreditkarte, Kundenkarte, Kundenbindung

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