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Kundenbindung durch multimediale Kommunikationsinstrumente

Kundenbindung durch multimediale Kommunikationsinstrumente
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Cornelia Fausel
  • Abgabedatum: April 1997
  • Umfang: 147 Seiten
  • Dateigröße: 7,9 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3389-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3389-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3389-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Fausel, Cornelia April 1997: Kundenbindung durch multimediale Kommunikationsinstrumente, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Cornelia Fausel

Problemstellung:

Rund 88 Prozent aller im „Multimedia-Barometer“ befragten Unternehmen erhoffen sich durch den Einsatz von Multimedia eine verbesserte Kundenbindung. Angesichts gesättigter Märkte und sinkender Kundenloyalitäten gewinnt die Kundenbindung zunehmend an Bedeutung für den Erfolg einer Unternehmung.

Um so mehr erstaunt es, dass zwar sowohl zu „Multimedia“ als auch zu „Kundenbindung“ zahlreiche Publikationen existieren, beide Themenkomplexe aber nur oberflächlich miteinander in Verbindung gebracht werden. Dies bedeutet, dass nur ansatzweise dargestellt wird, welche multimedialen Instrumente geeignet erscheinen, um Kundenbindung zu erzielen. Differenzierte Auseinandersetzungen mit deren Bindungspotential auf der Basis wissenschaftlicher Grundlagen sowie detaillierte Ursachen- und Wirkungszusammenhänge finden darüber hinaus nicht statt.

Dieses Defizit ist der Ansatzpunkt der vorliegenden Arbeit. Ziel ist es folglich, sowohl die kundenbindungsrelevanten Instrumente multimedialer Kommunikation darzustellen als auch deren Wirkungspotential auf wesentliche Determinanten der Kundenbindung herauszuarbeiten.

Gang der Untersuchung:

Kapitel 2 dient der theoretischen Einordnung der Kundenbindung. Zunächst erfolgt die Definition des Begriffes. Nach Erläuterung der wesentlichen Antecedens-Variablen der Kundenbindung wird daran anschließend auf die Bedeutung im Rahmen des Beziehungsmanagements eingegangen.

Kapitel 3 widmet sich dem Konstrukt der Interaktion. Basis bildet eine Synopse ausgewählter Multimedia-Definitionen, in der die Interaktion als Wesensmerkmal herausgearbeitet wird. Die folgende Einordnung in den Kontext der Kundenbindung verdeutlicht die Fokussierung der Interaktion. Anschließend liegt das Augenmerk auf der interaktiven Kommunikation. Nach der begrifflichen Auseinandersetzung unter Bezugnahme auf verschiedene Wissenschaften werden ausgewählte Kriterien interaktiver Kommunikation erläutert. Darauf aufbauend erfolgt eine Diskussion der Interaktivität von Medien, die im Rahmen multimedialer Kommunikation eingesetzt werden.

Mit der Entwicklung eines Interaktionsstufen-Modells, welches eine Differenzierung interaktiver Kommunikation vornimmt, wird in Kapitel 4 der Grundstein für die nachfolgenden Ausführungen zur Kundenbindung gelegt. Zentrale Elemente dieses Kapitels bilden die Darstellung der interaktiven Tools, die zur Kundenbindung eingesetzt werden können und die Untersuchung deren Wirkungspotentials auf die wesentlichen Determinanten der Kundenbindung. Dabei erfolgt eine jeweils stufenbezogene Betrachtung. Die Ausführungen zu diesem Kapitel werden durch Beispiele und Erfahrungen ausgewählter Unternehmen ergänzt, die im Rahmen von Interviews befragt wurden.

Kapitel 5 fasst abschließend die Erkenntnisse der vorliegenden Arbeit zusammen.

Inhaltsverzeichnis:

INHALTSVERZEICHNIS I
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS IV
ABBILDUNGSVERZEICHNIS V
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung und Zielsetzung 1
1.2 Vorgehensweise 1
2. Kundenbindung 3
2.1 Definition 3
2.2 Einflußgrößen der Kundenbindung 4
2.2.1 Involvement 4
2.2.2 Vertrauen 5
2.2.3 Zufriedenheit 6
2.2.4 Commitment 6
2.3 Zusammenhang zwischen Kundenbindung und Beziehungsmanagement 7
2.3.1 Kundenbindung als Sachziel 7
2.3.2 Rolle der Interaktion 8
2.3.3 Rolle der Kommunikation 9
3. Interaktion als Wesensmerkmal multimedialer Kommunikation 10
3.1 Multimedia 10
3.1.1 Begriff 10
3.1.2 Konstitutive Merkmale 11
3.1.3 Einordnung in den Zusammenhang 11
3.2 Interaktive Kommunikation 12
3.2.1 Problemstellung und Vorgehensweise 12
3.2.2 Interaktive Medien 13
3.2.2.1 Offline-Medien 13
3.2.2.2 Online-Medien 13
3.2.3 Begriff der Interaktion in verschiedenen Wissenschaften 14
3.2.3.1 Interaktion in der Soziologie 14
3.2.3.2 Interaktion in der Informatik 15
3.2.3.3 Interaktion im Marketing 16
3.2.4 Kriterien interaktiver Kommunikation 18
3.2.4.1 Response und Responsebezug 18
3.2.4.2 Medientechnisches Interaktionsniveau 20
3.2.4.3 Interaktionspartner 21
3.2.5 Diskussion der Interaktivität 23
3.2.5.1 Offline-Medien 23
3.2.5.2 Online-Medien 25
3.2.6 Modellvorschlag 26
4. Kundenbindung im Interaktionsstufen-Modell 27
4.1 Charakterisierung des Modells 27
4.1.1 Erste Interaktionsstufe: Offline-Kommunikation 27
4.1.2 Zweite Interaktionsstufe: Interaktion im weiteren Sinne 27
4.1.3 Dritte Interaktionsstufe: Interaktion im engeren Sinne 28
4.2 Kundenbindung durch Interaktion im weiteren Sinne 30
4.2.1 Interaktive Service-Leistungen: Electronic Customer Care 30
4.2.1.1 Elektronischer Ratgeber 31
4.2.1.1.1 Komplexe Produkte 31
4.2.1.1.2 Weniger komplexe Produkte 32
4.2.1.2 Produktaffine Informationen als Value Addeds 32
4.2.1.2.1 Komplexe Produkte 32
4.2.1.2.2 Weniger komplexe Produkte 33
4.2.2 Interaktive Public Relations 34
4.2.2.1 Unternehmensbezogene Informationen 34
4.2.2.2 Personalisierung 36
4.2.2.3 Digitales Event-Marketing 36
4.2.3 Interaktives Entertainment 37
4.2.4 Bindungspotential der Interaktion zweiter Stufe 38
4.2.4.1 Involvement 39
4.2.4.1.1 Situatives Involvement 39
4.2.4.1.2 Produkt- bzw. Markeninvolvement 41
4.2.4.1.3 Medieninvolvement 43
4.2.4.1.4 Flow-Konzept 44
4.2.4.2 Zufriedenheit 47
4.2.4.3 Vertrauen 49
4.2.4.4 Commitment 49
4.3 Kundenbindung durch Interaktion im engeren Sinne 51
4.3.1 Vorgehensweise 51
4.3.2 Individualkommunikation zwischen Unternehmen und Kunden52
4.3.2.1 Kundengesteuerte Kommunikation 52
4.3.2.2 Medienspezifische Vereinfachung des Dialoges 53
4.3.2.3 Persönlicher Dialogstil 53
4.3.3 Interaktive Nachkaufkommunikation 55
4.3.3.1 Information on demand 55
4.3.3.1.1 Online-Beratung und Service-Informationen 55
4.3.3.1.2 Kundenanfragen 56
4.3.3.2 Information on delivery 58
4.3.3.3 Interaktives Beschwerdemanagement 59
4.3.4 Meinungsäußerungen der Kunden 60
4.3.4.1 Äußerungen mit Produktbezug 61
4.3.4.2 Äußerungen mit Medienbezug 62
4.3.4.3 Konsequenzen für die Dialogführung 63
4.3.5 Dialogaufforderung 64
4.3.6 Interaktionskompetenz 65
4.3.7 Individualisierte Leistungen 66
4.3.8 Nichtindividualisierte Kommunikation 68
4.3.8.1 Kundenforen 69
4.3.8.1.1 Informations-und Diskussionsforen 69
4.3.8.1.2 Star-Talk 70
4.3.8.2 Online-Communities 71
4.3.8.3 Mailing-Listen 73
4.3.9 Online-Zufriedenheitsforschung 74
4.3.9.1 Zufriedenheit mit dem Web-Angebot 74
4.3.9.2 Zufriedenheit mit Produkten bzw. Leistungen 75
4.3.10 Kritische Würdigung des Bindungspotentials 75
4.3.10.1 Zielgruppenproblematik 76
4.3.10.2 Kontaktverhalten im Zeitablauf 77
5. Schlußbetrachtung 79
LITERATURVERZEICHNIS VI
VERZEICHNIS DER GESPRÄCHSPARTNER XIV
ANHANG XV
VERSICHERUNG XVI

Arbeit zitieren:
Fausel, Cornelia April 1997: Kundenbindung durch multimediale Kommunikationsinstrumente, Hamburg: Diplomica Verlag

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