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Kulturfinanzierung durch Privatstiftungen

Ein österreichisch-amerikanischer Vergleich

Kulturfinanzierung durch Privatstiftungen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Astrid Huber
  • Abgabedatum: Januar 2000
  • Umfang: 90 Seiten
  • Dateigröße: 4,4 MB
  • Institution / Hochschule: Johannes Kepler Universität Linz Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5156-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5156-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5156-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Huber, Astrid Januar 2000: Kulturfinanzierung durch Privatstiftungen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Privatstiftung, Kulturfinanzierung, Österreich, Veränderung des Systems, Amerika

Diplomarbeit von Astrid Huber

Gang der Untersuchung:

Das Thema „Kulturfinanzierung durch Privatstiftungen“ wurde in Österreich bislang kaum diskutiert und ist auch in der Praxis nur von untergeordneter Bedeutung. Um so wichtiger erscheint es, diesen Bereich zumindest ansatzweise aufzugreifen und ins Bewußtsein zu rücken. Versucht werden soll dies mit einem österreichisch-amerikanischen Vergleich, der die unterschiedlichen Systeme keineswegs bewerten soll. Es geht vielmehr darum, aus dieser Gegenüberstellung Anregungen für eine mögliche Neuorientierung des österreichischen Systems zu gewinnen.

Im zweiten Kapitel wird daher zunächst der Begriff der Kulturfinanzierung geklärt und die gängigen Kulturfinanzierungsmethoden beschrieben. Das dritte Kapitel widmet sich den Privatstiftungen in Österreich und Amerika und deren Bedeutung in den beiden Ländern. Abschließend wird im vierten Kapitel darauf eingegangen, inwieweit eine Veränderung des österreichischen Kulturfinanzierungssystems nach amerikanischem Vorbild gelingen kann bzw. zielführend ist. Das fünfte Kapitel stellt eine Zusammenfassung und Folgerung für die Zukunft dar.

„No matter how output per unit of labor increases elsewhere in the economy, it will still take the same number of musicians to perform a symphony.“ Ausgangspunkt der nachfolgenden Überlegungen ist daher also nicht die Frage: ‚Wollen wir uns mit neuen Finanzierungsmethoden für Kunst und Kultur auseinandersetzen?‘, sondern vielmehr: ‚Wie können wir neue Finanzierungsmethoden einsetzen, um den geänderten Anforderungen gerecht zu werden?‘.

In der derzeitigen Situation mag es sein, daß diese Frage noch nicht überlebensnotwendig ist für viele Kulturbetriebe, da momentan die Subventionen der öffentlichen Hand noch zugesagt sind. Früher oder später wird jedoch der Sozialstaat und seine Ausgaben für Kultur einen Zenit erreicht haben. Und wer sich dann bereits mit alternativen Finanzierungsmethoden und –quellen beschäftigt hat, wird der Konkurrenz einen Schritt voraus sein.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 1
2. EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK 3
2.1 Kulturfinanzierung – eine Definition 3
2.1.1 Instrumente der Kulturfinanzierung 3
2.1.1.1 Erlöse aus dem Kulturbetrieb 5
2.1.1.2 Einnahmen aus betriebsnahen Strukturen 6
2.1.1.3 Drittmittel der öffentlichen Hand 6
2.1.1.4 Fehlbedarfsfinanzierung und Finanzierung über Kapitalmärkte 7
2.1.1.5 Partnerschaftliche Finanzierung 7
2.1.1.5.1 Matching Fund Prinzip 8
2.1.1.5.2 Public-Private-Partnership 8
2.1.1.6 Drittmittel von Privaten 9
2.1.2 Die Notwendigkeit neuer Finanzierungsformen 10
2.2 Kulturfinanzierung in Österreich – eine Bestandsaufnahme 11
2.2.1 Entwicklung der Kulturfinanzierung aus der Geschichte 11
2.2.2 Aktuelle Finanzierungsformen und deren Bedeutung 13
2.2.2.1 Öffentliche Kulturfinanzierung 13
2.2.2.1.1 Direkte öffentliche Kulturfinanzierung 14
2.2.2.1.2 Indirekte öffentliche Kulturfinanzierung 15
2.2.2.2 Private Kulturfinanzierung 16
2.2.2.3 Unternehmerische Kulturfinanzierung 17
2.3 Kulturfinanzierung in Amerika – eine Bestandsaufnahme 18
2.3.1 Entwicklung der Kulturfinanzierung aus der Geschichte 19
2.3.2 Aktuelle Finanzierungsformen und deren Bedeutung 21
2.3.2.1 Direkte öffentliche Kulturfinanzierung 22
2.3.2.1.1 Durch den Bundesstaat 22
2.3.2.1.2 Durch die Einzelstaaten und Gemeinden 23
2.3.2.2 Indirekte öffentliche Kulturfinanzierung 24
2.3.2.2.1 Steuervorteile für Kulturinstitutionen 24
2.3.2.2.2 Steuervorteile für Privatpersonen 24
2.3.2.2.3 Steuervorteile für Unternehmen 25
2.3.2.3 Private Kulturfinanzierung 26
2.3.2.4 Unternehmerische Kulturfinanzierung 26
3. PRIVATSTIFTUNGEN IN ÖSTERREICH UND AMERIKA 29
3.1 Die österreichische Situation 29
3.1.1 Systematik der Privatstiftungen 30
3.1.1.1 Allgemeines 30
3.1.1.2 Typisierung der Privatstiftungen 31
3.1.1.3 Rechtliche Grundlagen und Organisation 33
3.1.1.3.1 Zivilrechtliche Grundlagen 33
3.1.1.3.2 Organisation, Kosten und Kontrolle 35
3.1.1.3.3 Errichtung einer Privatstiftung 38
3.1.1.3.4 Begünstigte 38
3.1.1.4 Steuerliche Aspekte 40
3.1.1.4.1 Steuern bei Errichtung der Privatstiftung 40
3.1.1.4.2 Laufende Steuern 40
3.1.1.4.3 Besteuerung der Begünstigten 41
3.1.2 Die Bedeutung der Privatstiftungen für die Kulturfinanzierung 42
3.1.2.1 Beispiel 1: Sammlung Essl PS 44
3.1.2.2 Beispiel 2: Architekturstiftung Österreich 45
3.2 Die amerikanische Situation 46
3.2.1 Systematik der Privatstiftungen 46
3.2.1.1 Allgemeines 46
3.2.1.2 Typisierung der Privatstiftungen 47
3.2.1.2.1 Private Operating Foundations 48
3.2.1.2.2 Corporate Foundations 49
3.2.1.2.3 Independent Foundations 49
3.2.1.2.4 Community Foundations 50
3.2.1.3 Rechtliche Grundlagen und Organisation 52
3.2.1.3.1 Privatstiftungsrecht in Amerika 52
3.2.1.3.2 Organisation 53
3.2.1.3.3 Errichtung einer Privatstiftung 55
3.2.1.4 Steuerliche Aspekte 57
3.2.1.4.1 Besteuerung der „Public Charities“ 57
3.2.1.4.2 Besteuerung der „Private Foundations“ 58
3.2.1.4.3 Besteuerung der Spender 58
3.2.1.5 Fördermethoden und Arbeitsweise amerikanischer Stiftungen 59
3.2.2 Die Bedeutung der Privatstiftungen für die Kulturfinanzierung 60
3.2.2.1 Das Engagement der Unternehmen 62
3.2.2.2 Das Engagement von Privatpersonen 63
3.3 Zusammenfassender Vergleich 64
4. KULTURFINANZIERUNG DURCH PRIVATSTIFTUNGEN – VORBILD USA? 65
4.1 Gründe für den Status Quo 65
4.2 Voraussetzungen für eine Veränderung 66
4.2.1 Die Rolle des Bundes 67
4.2.2 Der steuerliche Rahmen 67
4.2.3 Die Rolle der Kulturinstitutionen 68
4.3 Praktische Anregungen 69
4.3.1 Veränderungen auf Ebene des Gesamtsystems 69
4.3.1.1 Zentralstaatliche Elemente 70
4.3.1.2 Arm’s Length Bodies 70
4.3.1.3 Matching Grants Prinzip 71
4.3.1.4 Steuerliche Anreize 71
4.3.2 Veränderungen auf Ebene der Privatstiftungen 72
5. FOLGERUNGEN UND AUSBLICK 75
6. LITERATURVERZEICHNIS 79

Arbeit zitieren:
Huber, Astrid Januar 2000: Kulturfinanzierung durch Privatstiftungen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Privatstiftung, Kulturfinanzierung, Österreich, Veränderung des Systems, Amerika

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