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Kultur als Vitalisierungsfaktor in Konversionsgebieten

Das Beispiel der Überseestadt Bremen

Kultur als Vitalisierungsfaktor in Konversionsgebieten
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sandra Conrad-Juhls
  • Abgabedatum: November 2004
  • Umfang: 212 Seiten
  • Dateigröße: 8,1 MB
  • Note: 1,1
  • Institution / Hochschule: Hochschule Bremen, University of Applied Sciences Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8726-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8726-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8726-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Conrad-Juhls, Sandra November 2004: Kultur als Vitalisierungsfaktor in Konversionsgebieten, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Hafengebiete, Revitalisierung, Architektur und Stadtentwicklung, Kunst und Design, Kulturhauptstadt Bremen 2010

Diplomarbeit von Sandra Conrad-Juhls

Einleitung:

Die Planungen zum neuen Bremer Stadtentwicklungsgebiet Überseestadt werden kontrovers diskutiert. Der Speicher XI ist seit November 2003 die erste sichtbare kulturelle Keimzelle eines Stadtgebietes, das sich erst noch entwickeln muss. Der im März 2003 veröffentlichte Masterplan - ausgehend von architektonischen Überlegungen des Büros Schomers + Schürmann - bildet seit Anfang des Jahres 2004 die Grundlage für Ausstellungen im Paula-Modersohn-Becker-Museum, in der Bremer Landesbank, im Finanzzentrum der Sparkasse am Brill und im seit 28. April 2004 geöffneten Infocenter Überseestadt im Speicher XI. Der Plan befasst sich vorrangig mit Fragen der Verkehrsplanung, der Nutzung, dem Gebäudebestand und der Freiraumplanung in der zukünftigen Überseestadt. Er geht jedoch nicht der Frage nach, wie kulturelle Faktoren, feste Institutionen oder der menschliche Faktor integriert werden können.

Problemstellung:

Gegensatzpaare wie die Ökonomisierung von Kultur und Kultur als integraler Bestandteil wirtschaftlichen Schaffens (Wissenschaft und Kunst, Kultursponsoring) spielen zunehmend eine Rolle bei der Stadtteilentwicklung. Müssen sich jedoch kreative Entwicklungsmöglichkeiten und wirtschaftliches Wachstum, Lebensqualität und lokale bis überregionale Standortvorteile ausgrenzen? Im Grunde steht die Gesellschaft einer zunehmenden Verflechtung dieser Gegensätze gegenüber. Hierbei ist hervorzuheben, dass sich, u.a. durch die Vorarbeit des Planungsteams zur Vorbereitung der Bewerbungsschrift Bremens als Kulturhauptstadt Europas 2010 um Martin Heller, der „erweiterte Kulturbegriff“ einen Platz in Wirtschaft und Politik erklommen hat, welcher durchaus Beachtung verdient:

„In Bremen ist die kulturelle und touristische Attraktivität der Stadt mit ihren Angeboten zu einer Schlüsselgröße von Imagebildung und Wertschöpfung geworden. Daraus hat sich ein wichtiges Investitionsfeld der Umstrukturierung und Modernisierung ergeben. (....) Kultur ist demnach je länger, desto mehr Kultur im weitesten Sinne – also inklusive Stadtbild, Architektur, Parks, Infrastruktur, Wasser, Kultureinrichtungen, Events und kulinarisch-gastronomischen Qualitäten“ (FREIE HANSESTADT BREMEN / BREMEN2010 (HG.), Band 2, 2004 : 54, 55).

Des weiteren spielt der Begriff der Revitalisierung durch Kultur eine immer größere Rolle: Zum Einen prägen auf internationaler Ebene Europäische Kulturhauptstädte wie Glasgow (1990), Graz (2003) und Liverpool (ausgewählt für das Jahr 2008) das Bild. Die nicht nur kulturelle Neuaufstellung lässt eine Ausrichtung auf neue Formen des Stadtmarketings im Zeichen von Imagewandel und gesteigerter Konkurrenzfähigkeit erkennen. Zum Anderen ist die Hinwendung zur Kultur als Entwicklungsmotor auch am Beispiel Bremens konkret mitzuverfolgen. In Bremen fließt Stadtmarketing in einer integrativen Art und Weise in Sanierungsprogramme und die Umgestaltung von Brachflächen mit ein.

Ausgehend von der aktuellen Nutzungsvielfalt (Hochschulbetrieb, Gewerbe, Gastronomie, Museumsbetrieb und weiteren Dienstleistungen) im Speicher XI wurde durch den Investor Dr. Klaus Hübotter mittels baulichen und finanziellen Vorleistungen sowie der Auswahl von neuen Nutzern und Mietern der Räumlichkeiten die einzigartige Gelegenheit geschaffen, kulturelle Belange des zukünftigen Stadtteils nachhaltig zu verankern. Können die dortigen Akteure also Impulsgeber für eine Vitalisierung durch Kultur sein? Es gilt zu bewerten, inwiefern mutige Pioniere, zusammen mit bereits vorhanden Kulturträgern im Bremer Westen und Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft, den Anfang einer „neuen Ära der Stadtentwicklung“ mitbegleiten können.

Wirtschaftliche, gestalterische und soziale Faktoren spielen bei der Imagebildung eines Stadtteils ebenso eine Rolle wie die kritische Masse, die eine Standortbildung erst möglich macht. Die Erfahrungen mit großformatigen Freizeit- und Kulturprojekten wie dem Space Park und dem Musicaltheater zeigen, dass eine optimale Lösung noch aussteht. Damit die Stadt ihren Strukturwandel wie geplant vollziehen und entsprechend untermauern kann, muss ein passendes Konzept entwickelt werden. Wie – so eine weitere Frage in diesem Zusammenhang – kann der neue Stadtteil unter Berücksichtigung der Integration kultureller Faktoren so aufgestellt werden, dass er überlebensfähig ist? Das heißt, wie kann die Überseestadt selbst eigenständige Potenziale erhalten und ausbauen?

Diese Arbeit untersucht anhand einer lokalen Bestandsaufnahme und Potenzialanalyse die Möglichkeiten, die sich für die Überseestadt im Spannungsfeld von Revitalisierung, Kultur und Konkurrenzfähigkeit sowohl kurz- als auch langfristig als Motor im Strukturwandel ergeben. Dadurch wird der Begriff der Revitalisierung mit kultureller Stadtentwicklung in Beziehung gesetzt und hinsichtlich seiner bislang wissenschaftlich nicht fundierten Wertigkeit geprüft.

Im Allgemeinen wird dabei von folgenden Thesen ausgegangen:

Für die Einbindung von Kultur als Entwicklungsmotor der Überseestadt bestehen aufgrund lokaler Ressourcen gute Voraussetzungen.

Kultur kann in Verbindung mit wirtschaftlichen, gestalterischen und sozialen Faktoren langfristig zur Standortbildung und Imageförderung der Überseestadt beitragen.

Gang der Untersuchung:

Nach der Darstellung grundlegender Theorien zur Kulturdebatte und einer Betrachtung der Zusammenhänge von Wirtschaft und Kultur; Innovationspolitik und Stadtmarketing im Bundesland Bremen (Kapitel 2.1) folgt zunächst die Klärung zentraler Begriffe wie „Kultur“, „Vitalisierung“ und „Konversionsgebiete“ (Kapitel 2.2: Definitionen).

Kapitel 3 dient der Präsentation des Untersuchungsgebietes Überseestadt und ergibt mit der Beschreibung weiterer lokaler Rahmenbedingungen und Hintergründe die Basis für den praktischen Teil der Arbeit. Der korrespon-dierende Aufbau der Untersuchung (Untersuchungsdesign) wird in Kapitel 1.4 erläutert.

Zur Behandlung der These 1 werden in Kapitel 4 die Ergebnisse in Form einer Bestandsaufnahme (4.1: Vorstellung der Akteure) und einer kategorischen Aufteilung betreffend der aktuellen Auswirkungen von Kultur als Vitalisierungsfaktor im Untersuchungsgebiet dargestellt (4.2: Vorläufige Effekte kultureller Aktivität in der Überseestadt).

Kapitel 5 analysiert hingegen, was Kultur – bezogen auf einzelne Wirkungsfelder des neuen Stadtteils – als Komponente in einer langfristigen Revitalisierungs-strategie zu leisten imstande wäre.

„There are those that look at things the way they are, and ask why?

I dream of things that never were and ask why not?” (Robert Kennedy) Im Hinblick auf These 2 wird aufgezeigt, wo diese Potenzialfelder verankert sind. Angefangen bei Bildung und Wissenschaft, über Kunst, Architektur und Design bis hin zu touristischer Vitalität auf einst brachliegenden Arealen. Die Hochschule für Künste (HfK) spielt vor diesem Hintergrund eine wesentliche Rolle. Sie kann als einer der Akteure vor Ort auch im Zuge der Kulturhauptstadtbewerbung gleichermaßen als Motor des Strukturwandels und als kulturelle Brutstätte angesehen werden. Ist jedoch Kultur ein geeigneter Revitalisierungsfaktor für die Überseestadt, der nachhaltig und zukunftsfähig zugleich sein kann? Und falls dies bejaht werden kann, welches wären die bestimmenden Faktoren für einen nachhaltigen Einsatz von Kultur als Zukunftsmotor?

Fortführend wird in Kapitel 6 hinterfragt, wohin das Teilziel Kultur in der Stadtentwicklung der Überseestadt unter diesen Prämissen führen könnte. Unter Berücksichtigung zukünftiger Einflussfaktoren auf die kulturelle Stadtentwicklung leitet dieser Abschnitt über zu Handlungsempfehlungen für die Schaffung einer soliden Basis im Spannungsfeld von Konkurrenzdruck und Nachhaltigkeit.

Das Fazit in Kapitel 7 resümiert schließlich die aus der Arbeit gewonnen Erkenntnisse und stellt sie in den Bezug der Freizeitwissenschaft und der aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Idee und Herleitung des Themas 1
1.2 Zielsetzung 3
1.3 Aufbau der Arbeit 3
1.4 Das Untersuchungsdesign dieser Arbeit 5
1.4.1 Sekundärquellenanalyse 5
1.4.2 Teilnehmende Beobachtung 5
1.4.3 Ortsbegehungen 6
1.4.4 Stichproben 6
1.4.5 Experteninterviews 7
2. Theoretische Bezüge zur Betrachtung von Kultur in der Stadtentwicklung 8
2.1 Grundideen zum Thema „Kultur als Vitalisierungsfaktor“ 8
2.1.1 Basisliteratur zur grundsätzlichen, bundesweiten Stadtentwicklungs- und Kulturdebatte 9
2.1.2 Fokus: Kultur im Bundesland Bremen 17
2.1.3 Résumée zur Kulturdebatte 22
2.2 Zentrale Begriffe der Arbeit 23
2.2.1 Kultur 23
2.2.2 Vitalisierungsfaktor 24
2.2.3 Konversionsgebiete 25
3. Grundbausteine dieser Arbeit: Das Untersuchungsgebiet, seine Akteure und Vergleichsmodelle 27
3.1 Die Geschichte der Alten Hafengebiete im Bremer Westen 27
3.2 Das Untersuchungsgebiet Überseestadt 28
3.2.1 Vorangehende Diskussionen der Revitalisierung 29
3.2.2 Ziele laut Entwicklungskonzeption 2000 29
3.2.3 Der Masterplan 2003 als städtebauliche Entwicklungsgrundlage 30
3.2.4 Die Überseestadt GmbH als übergreifende Entwicklungsgesellschaft 33
3.2.5 Zeitliche und finanzielle Eckpunkte: Der Stufenplan 33
3.3 Die Hochschule für Künste 34
3.4 Der Speicher XI als kultureller Bezugspunkt 36
3.5 Kulturschaffende im Bremer Westen 39
3.6 Restrukturierung und Revitalisierung: Vergleichsmodelle innerhalb Bremens 42
3.6.1 Das Urban-Projekt in Bremen-Gröpelingen 42
3.6.2 Die IUB in Bremen-Grohn 44
3.7 Konversionsmodelle europäischer Hafenstädte mit Kulturfaktor 44
3.7.1 Das Aker Brygge in Oslo 46
3.7.2 Die Waterfront in Liverpool 46
4. Vorstellung der Untersuchungsergebnisse 48
4.1 Vorstellung der Akteure: Die Bestandsaufnahme 49
4.1.1 Befragte Akteure im Speicher XI 49
4.1.2 Befragte Akteure im näheren Umkreis 52
4.1.3 Pioniere 56
4.1.4 Ortsunabhängige Akteure und (potentielle) Multiplikatoren 57
4.1.5 Zusammenfassung zur Positionierung der Akteure 60
4.2 Vorläufige Effekte kultureller Aktivität in der Überseestadt 62
4.2.1 Gegenüberstellung unterstützender und hemmender Faktoren für Kultur als Vitalisierungsfaktor 63
4.2.2 Bewertung ausgewählter unterstützender Faktoren 67
4.2.3 Bewertung ausgewählter hemmender Faktoren 70
4.3 Potenzialbewertung der Ressourcen für die Einbindung von Kultur als Entwicklungsmotor der Überseestadt 72
5. Diskussion der Potenziale von Kultur als Vitalisierungsfaktor in der Überseestadt Bremen 74
5.1 Angewandte Bewertungsmethoden 75
5.2 Schnittmengen im Rahmen des erweiterten Kulturbegriffs 75
5.2.1 Kunst und Design 78
5.2.2 Bildung und Wissenschaft 79
5.2.3 Architektur und Stadtbild 82
5.2.4 Wirtschaft (inkl. Tourismus) 84
5.2.5 Bürgersinn 86
5.2.6 Soziale Stadt 88
5.3 Die Realisierbarkeit des erweiterten Kulturbegriffs als Strategie der Revitalisierung 90
5.3.1 Kultur und wirtschaftlicher Standortwettbewerb 91
5.3.2 Kultur und Stadtbild 93
5.3.3 Kultur und Soziale Stadt 94
5.4 Bewertung der Voraussetzungen für Standortbildung und Imageförderung in der Überseestadt 96
6. Praktische Empfehlungen zur Vitalisierung des Konversionsgebietes Überseestadt 100
6.1 Neues Denken in der Stadtentwicklung: Teilziel Kultur 100
6.1.1 Projektvorschläge für Akteure 101
6.1.2 Handlungsempfehlungen im Bereich Standortmarketing und Imageförderung 104
6.2 Die Kulturvision 2020 105
7. Fazit und Ausblick 107
Literaturverzeichnis 109ff
Besuchte Webseiten 121ff

Automatisiert erstellter Textauszug:

Drei Viertel aller befragten Betriebe stehen mit hafenverwandten Tätigkeiten nicht in Verbindung (12 Nennungen von 16). Auffällig ist hingegen ein Trend hin zu kreativen Berufen oder Tätigkeiten aus den Bereichen Design, Werbung, Software, Einrichtung und privater Dienstleistung im Speicher XI, sowie die Zugehörigkeit von Vereinen mit kulturellem Anspruch zur Mieterschaft. Genauere Angaben zur Art der Betriebe, die sich an der Befragung beteiligt haben, finden sich im Anhang. 3) Was gab den Ausschlag zur Ansiedlung im Speicher XI? (Mehrfachnennungen möglich) Nahezu alle Befragten nannten hier die „Architektur und Arbeitsatmosphäre“ an erster Stelle (15 Nennungen), gefolgt von den „günstigen Geschäftskonditionen“ (10), den „Erwartungen an das Entwicklungspotential des neuen Stadtteils“ (9) und der Aussage „Eine gute Adresse zu haben“(8). Unter „Sonstiges“ erwähnte ein Innenausstatter auch „Pionier sein beim Aufbruch in eine neue Welt in den alten Hafenrevieren, unterstützen und miterleben“. 4) Wie zufrieden sind Sie bisher mit diesem Standort? 10 Befragte äußerten sich „sehr zufrieden“ und 6 „einigermaßen zufrieden“ mit dem Standort Speicher XI. Der Faktor „zufrieden“ stand in der Skala nicht zur Auswahl. Nutzen Sie oder Ihre Kunden bzw. Geschäftspartner das Angebot im benachbarten Kulturforum in Sektion 1 bis 4 diese Gebäudes (Restauration, Bremer Zentrum für Baukultur, Sprachschule CASA, Hafenmuseum, Speicherbühne, Anmietung von Räumen...)? Fünf Befragte nutzten das Angebot mindestens 1x pro Woche, weitere fünf mindestens einmal im Vierteljahr. Die verbleibenden Betriebe nahmen das Kulturforum mindestens 1 – 2x im Monat (vier Nennungen), 1 – 2 x im Jahr (hier gab es eine Nennung mit dem Hinweis „aus Zeitmangel“) oder gar nicht (ebenfalls nur eine Nennung) in verschiedenster Form in Anspruch. Erwähnenswert ist, dass nicht alle Mieter gleich lange vor Ort sind (unterschiedlicher Beginn der Mietverhältnisse), also auch noch nicht jede befragte Partei seit einem Jahr oder länger dabei ist. 6) Besteht eine Kooperation mit dem Kulturforum, bzw. eine gemeinsame Marketingstrategie? Drei Befragte bejahten diese Frage, darunter gab es eine Einschränkung „Von Fall zu Fall“. Die Mehrheit verneinte sie jedoch (10 Nennungen). Drei weitere Nennungen gab es bei „Noch nicht, dies ist aber möglich“. 7) Wie stehen Sie zu Kultur als begleitende Komponente in der Vermarktung der Überseestadt? „Sehr wichtig“ war diese Komponente bereits 9 Befragten. Vier weiteren Befragten erschien sie „wichtig“. Zwei Nennungen gab es bei „Ist mir weniger wichtig“, eine bei „Ist mir gar nicht wichtig“. 5) [...]

1. Rahmendaten Die Aktion lief vom 22. Juli bis zum 06. August 2004. Über die Dr. Hübotter Wohnungsbau GmbH Bremen, wurden 20 Anschreiben und ein zweiseitiger Fragebogen mit geschlossenen Fragen verschickt, die von der Diplomandin vorbereitet worden waren. Sie konnten per Fax oder E-Mail zurückgesandt werden. Der Rücklauf lag bei 16 Bögen, die alle ausgewertet werden konnten. Aufgrund der geringen Datenmenge wird auf einer Verarbeitung in Diagrammen verzichtet. Zur Wahrung der Anonymität werden die eingetragenen Firmen- oder Vereinsnamen nicht einzeln aufgeführt. Der Blanko-Fragebogen, die Auszählungswerte und weitere Nennungen der Befragten sind im Anhang aufgeführt. Ziel war eine schnelle und umkomplizierte Erfassung der Meinungen der Mieter im Speicher XI zu den Bereichen - Standortwahl und –zufriedenheit - Nutzung des Kulturforums und Kooperationen mit diesem Anbieter - Kultur als mögliche Komponente in der Vermarktung der Überseestadt - Standortfaktoren mit kulturellem Bezug und Unternehmenserfolg. Die Aktion ergänzt oder ersetzt Expertengespräche, wie sie mit einigen potentiellen Akteuren der Überseestadt geführt worden sind. Die Ergebnisse werden im Folgenden kurz dargestellt und werden in der Diplomarbeit „Kultur als Vitalisierungsfaktor in Konversionsgebieten: Das Beispiel der Überseestadt Bremen“ später mehr Gewicht erhalten. 2. Ergebnisse (Quantitative Erfassung siehe Anhang) [...]

Phase Ziel bzw. Einzelfragestellung in Kap. 5/6 5 Herausstellung der Stärken von Datenkategorisierung (Kap. 5 und 6) SWOT-Analyse (Kap. 5) Potentialanalyse (Kap. 5) Sekundärquellenanalyse (Bremen2010) Matrix (Kap. 6) Schematische Darstellung von langfristigen Einflussfaktoren auf die kulturelle Stadtentwicklung (Kap. 5) Synthese aus Theorie, Datenkategorisierung und eigenen Standpunkten die 9 Ausblick: Wie könnte das Kulturleben der Überseestadt im Jahr 2020 aussehen? Verwendeter Methodenmix zur Datenauswertung in Bezug auf Einzelfragestellungen Synthese aus den Untersuchungsergebnissen (Kategorisierung) Abgleich mit Bremen2010-Projekten Zielformulierung im Hinblick auf These 2 Zitate der Akteure (Kap. 6) Fazit: Resumée und Meinungsbildung Kultur als Vitalisierungsfaktor am Beispiel der Überseestadt 6 Welche Impulse können von der kulturellen Einbindung der Akteure in der Überseestadt in die Stadtteilentwicklung langfristig ausgehen und welches Potential bezogen auf den erweiterten Kulturbegriff ist daraus abzuleiten? 7 Wie viel Kultur ist im Zusammenspiel mit den Anforderungen an den neuen Stadtteil vertretbar und integrierbar? 8 Handlungsempfehlung Akteure für Methodik [...]

Arbeit zitieren:
Conrad-Juhls, Sandra November 2004: Kultur als Vitalisierungsfaktor in Konversionsgebieten, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Hafengebiete, Revitalisierung, Architektur und Stadtentwicklung, Kunst und Design, Kulturhauptstadt Bremen 2010

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