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Krisenkommunikation bei Tourismusunternehmen aufgrund ad hoc auftretender Krisen am Beispiel des 11. September 2001

Krisenkommunikation bei Tourismusunternehmen aufgrund ad hoc auftretender Krisen am Beispiel des 11. September 2001
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Nancy Dembiany
  • Abgabedatum: Juni 2002
  • Umfang: 136 Seiten
  • Dateigröße: 6,8 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Leuphana Universität Lüneburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7356-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7356-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7356-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Dembiany, Nancy Juni 2002: Krisenkommunikation bei Tourismusunternehmen aufgrund ad hoc auftretender Krisen am Beispiel des 11. September 2001, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Tourismus, Reiseveranstalter, Kommunikation, Fluggessellschaften, Anschläge

Diplomarbeit von Nancy Dembiany

Einleitung:

Die schrecklichen Terroranschläge des 11. Septembers übertrafen jegliche Vorstellungen. Dies war der größte Terroranschlag in der Geschichte und der schwärzeste Tag für die Tourismus- und Luftfahrtindustrie.

Bei der auf die Terroranschläge folgenden Krise für die Reisebranche verloren Tausende ihre Arbeitsplätze, denn von der plötzlichen Flug- und Reiseangst waren die gesamte Luftfahrt und die gesamte Reisebranche in besonderem Maße betroffen.

Diese Krise nahm noch nie da gewesene, geschweige denn, geahnte Ausmaße an. Sie wird mittlerweile als die größte Krise in der Reise- und Tourismusindustrie bezeichnet.' Viele Airlines konnten nur noch durch Staatshilfen überleben, da ihnen die tagelange Sperrung des amerikanischen Luftraums Verluste in Milliardenhöhe bescherte. Der gesamte Gewinn der Airline-Branche aus den vergangenen zehn Jahren wurde durch die Krise vernichtet.2 Aber nicht nur die Sperrung des Luftraums, sondern die nun folgende Angst der Menschen vor Reisen, insbesondere. mit dem Flugzeug, brachte die Reisebranche in eine schwierige Lage. Es wurden Reisen storniert bzw. nicht mehr gebucht, wodurch alle touristischen Leistungsträger, Reiseveranstalter und Flughäfen herbe Verluste einstecken mussten.

Deshalb musste diese Angst durch entsprechende Maßnahmen schnellstmöglich wieder beseitigt werden und versucht werden, die Anschläge aus den Köpfen der Menschen zu verdrängen. Dabei war es wichtig, das Vertrauen der Menschen in die Reiseindustrie wieder zu erlangen bzw. dieses gar nicht erst zu verlieren.

Wie und ob die Tourismusunternehmen durch ihre Krisenkommunikation nach dem 11. September versuchten, dies zu erreichen, ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis V
Abbildungsverzeichnis VI
1. Einleitung
1.1 Problemstellung 1
1.2 Methodik und Aufbau der Arbeit 2
1.3 Begriffserklärungen 3
1.3.1 Krise 3
1.3.2 Krisenmanagement 5
1.3.3 Krisenkommunikation und Krisen-PR 6
2. Ad hoc auftretende Krisen 7
2.1 Eigenschaften von ad hoc auftretenden Krisen 7
2.2 Was wird als Krise wahrgenommen 9
2.3 Ursachen von (ad hoc auftretenden) Krisen 10
2.4 Folgen ad hoc auftretender Krisen 15
2.4.1 Auswirkungen auf die Reiseveranstalter 17
2.4.2 Auswirkungen auf das Reiseverhalten 19
3. Krisenmanagement 22
3.1 Phasen des Krisenmanagements 22
3.1.1 aktives Krisenmanagement 23
3.1.1.1 Krisenprävention 23
3.1.1.2 Frühaufklärung, Früherkennung und Frühwarnung 24
3.1.2 reaktives Krisenmanagement 27
3.1.2.1 Eindämmung der Krise und Schadensbegrenzung 27
3.1.2.2 Recovery als Neustart 28
3.1.2.3 Das Lernen aus der Krise 28
3.2 Das Krisenmanagement der Tourismusunternehmen 28
4. Krisenkommunikation und Krisen-PR 34
4.1 Anforderungen an eine gelungene Krisenkommunikation 34
4.1.1 Sofortmaßnahmen 35
4.1.1.1 externe Kommunikationsinstrumente 39
4.1.1.2 interne Kommunikationsinstrumente 45
4.1.2 Mittel- und langfristige Maßnahmen 46
4.2 Gefahren unzureichender Krisenkommunikation 48
4.3 Beispiele der Krisenkommunikation touristischer Unternehmen 49
5. Krisenkommunikation nach dem 11. September 52
5.1 Sofortmaßnahmen am Tag der Anschläge 52
5.1.1 Die Sofortmaßnahmen der Fluggesellschaften und Behörden 52
5.1.2 Die Sofortmaßnahmen der Flughäfen 54
5.1.3 Die Sofortmaßnahmen der Reiseveranstalter 56
5.1.4 Fazit 58
5.2 Die Kommunikation an den Tagen nach den Anschlägen 59
5.2.1 Aussagen der Flughäfen und Fluggesellschaften 59
5.2.2 Aussagen der Reiseveranstalter 63
5.2.3 Kommunikation mit den Reisebüros 65
5.2.4 Aussagen der Reisebüros 65
5.2.5 Fazit 66
5.3 Kommunikation der langfristigen Folgen 68
5.3.1 Kommunikation der Folgen bei den Airlines 68
5.3.1.1 Folgen für die Airlines 68
5.3.1.2 Folgen für die Kunden 76
5.3.1.3 Fazit 77
5.3.2 Kommunikation der Folgen der Reiseveranstalter 80
5.3.2.1 Die Gelassenheit der Reiseveranstalter 83
5.3.2.2 Die Zugeständnisse der „Großen“ 86
5.3.2.3 Folgen für die Kunden 90
5.3.2.4 Fazit 91
5.3.3 Fazit 93
5.4 Anzeigen und Werbemaßnahmen 98
5.4.1 Werbemaßnahmen der Reiseveranstalter 98
5.4.2 Werbemaßnahmen der Airlines 102
5.4.3 Werbemaßnahmen der Zielgebiete 105
5.4.4 Fazit 107
6. Zusammenfassung und Ausblick 111
6.1 Zusammenfassung 111
6.2 Ausblick 117
7. Literaturverzeichnis 119

Arbeit zitieren:
Dembiany, Nancy Juni 2002: Krisenkommunikation bei Tourismusunternehmen aufgrund ad hoc auftretender Krisen am Beispiel des 11. September 2001, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Tourismus, Reiseveranstalter, Kommunikation, Fluggessellschaften, Anschläge

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