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Die Krise der Familie und ihre Darstellung in der Presse

Die Krise der Familie und ihre Darstellung in der Presse
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christiane Lang
  • Abgabedatum: November 1978
  • Umfang: 137 Seiten
  • Dateigröße: 9,9 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Universität Bremen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1514-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1514-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1514-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Lang, Christiane November 1978: Die Krise der Familie und ihre Darstellung in der Presse, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Emanzipation, Presse, erwerbstätige Mütter, Hausfrauen, Familienkrise

Diplomarbeit von Christiane Lang

Einleitung:

"Was macht Ihnen am Leben am meisten Freude?" - so lautete eine Frage, die das Institut für Demoskopie Allensbach in einer Umfrage stellte. Den meisten der Befragten - nämlich 21 % - bereitet, wie sie sagen, das Familienleben die größte Freude. Auf den nächsten Plätzen rangierten: Urlaub, Ferien, Reisen, dann Zusammensein mit Freunden. Nur 3 % gaben an, daß ihnen "Verliebtsein, Liebe und Sex" am meisten gefalle. (FAZ 19.10.72) Das Ergebnis dieser Untersuchung, deren Ansatz und Methode hier nicht zur Debatte stehen, stellt eine Einschätzung gegenwärtigen Familienlebens dar. Ich unterstelle, daß hier ein schöngefärbtes, ideologisches Bild von der heutigen Familie präsentiert wird, das mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun hat. Der enorme Rückgang von Geburten und Heiraten, die hohe Zahl von Scheidungen und getrennt Lebenden, Gewalt in der Familie .. sind ein Ausdruck von der Krise der Familie. Mein Interesse an dieser Arbeit bestand darin, mich kritisch mit alltäglichen Lebenssituationen und einer Lebensform auseinanderzusetzen, die als übliche und "normale" gilt. Diese Betrachtung wollte ich nicht allein mit Hilfe soziologischer und psychologischer Theorien durchführen, sondern vielmehr interessierte mich die Darstellung und Diskussion dieser weitverbreiteten Lebensform in der Öffentlichkeit. Presse verstehe ich als ein Öffentlichkeitsmedium, aus dem heraus sich ein interpretatives Bild des gegenwärtigen Familienzustandes zusammenfügen läßt (Zeitraum der Presseuntersuchung: 1974 - 1978).

Gang der Untersuchung:

In dem ersten Teil meiner Arbeit entwickle ich einige theoretische Erklärungszusammenhänge von Familie und Gesellschaftsstruktur, bzw. der heutigen Situation der Familie. In die Betrachtung beziehe ich eine Auseinandersetzung über "Familie und Öffentlichkeit" mit ein. Bevor ich zu der Presseuntersuchung komme, schildere ich im einzelnen die Fragestellungen, Ziele und Methoden, mit denen ich an das Pressematerial herangegangen bin. Die Betrachtung der einzelnen Momente der Familiensituation gliedert sich nach einer allgemeinen Charakterisierung zusätzlich in drei weitere Schwerpunkte, die mir von Bedeutung schienen: Die Probleme von Hausfrauen, berufstätigen Müttern, sowie deren und allgemeine Einstellungen zum Kinderhaben.

Die Arbeit bezieht sich auf zwei Themenkomplexe, nämlich Familie und Presse. Die aktuell - anschauliche und konkrete Ausprägung der Familiensituation ergibt sich aus der Hinzuziehung des Pressematerials; die Charakterisierung der Presse - bezogen auf die Berichterstattung über Familie - wiederum erfolgt auf dem Hintergrund des zuvor entwickelten theoretischen Erklärungszusammenhangs zur Familie.

Inhaltsverzeichnis:

EINLEITUNG 3
I. ASPEKTE ZUR SITUATION DER FAMILIE 6
Die Hausfrau 11
Die Kinder 13
Die berufstätigen Mütter 15
II. FAMILIE UND ÖFFENTLICHKEIT 17
Die Familie in der Öffentlichkeit 20
Die Bedeutung der Öffentlichkeit für die Familie 21
Ergänzung 25
Ill. PRESSE ALS ÖFFENTLICHKEITSFORM 26
IV. MATERIAL UND METHODE 28
Das Material der Untersuchung 28
Zum methodischen Vorgehen 31
V. DIE SITUATION DER FAMILIE IN DER PRESSE 35
Zusammenfassung und Kommentierung des Familienteils 48
Fragen aus der Presse 52
Die Ursachen der Familienkrise in der Presse - Kommentar und Kritik 53
VI. PRESSE UND HAUSFRAUEN 62
Formales und Allgemeines zum Hausfrauenteil 62
Die Probleme von Hausfrauen in der Presse 66
Die Ursachen der Hausfrauenprobleme in der Presse 70
Zusammenfassung der dargestellten Erklärungen 74
Zum Bild der Hausfrau in den dargestellten Artikeln 75
Kritik an den Ursachenerklärungen 77
VII. KINDER ODER KEINE? 83
Keine Kinder 87
VIII. ERWERBSTÄTIGE MÜTTER IN DER PRESSE 94
Gründe für Berufstätigkeit 95
Auswirkungen der Berufstätigkeit auf die Familie 96
Situation der berufstätigen Mütter 98
Beurteilung der Berufstätigkeit 98
IX. SCHLUGSFOLGERUNGEN AUS DER DARGESTELLTEN SITUATION - IN DER PRESSE 100
Beschwichtigungen 101
Handlungsanleitungen 104
Forderungen 106
Versuche, Modelle, Kampagnen, Aktionen 111
Veränderungen 115
X. ZUSAMMENFASSENDE BEMERKUNGEN ÜBER DIE PRESSE 117
XI. ABSCHLIESSENDE GEDANKEN 125
LITERATURVERZEICHNIS 130

Arbeit zitieren:
Lang, Christiane November 1978: Die Krise der Familie und ihre Darstellung in der Presse, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Emanzipation, Presse, erwerbstätige Mütter, Hausfrauen, Familienkrise

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