Krieg aus Dilettantismus
Politische Hintergründe für die Eskalation des Konfliktes um die Falkland-/Malvinas-Inseln bis zum Krieg zwischen Großbritannien und Argentinien
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Carsten Kreutinger
- Abgabedatum: Januar 1991
- Umfang: 115 Seiten
- Dateigröße: 5,1 MB
- Note: 1,8
- Institution / Hochschule: Freie Universität Berlin Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0666-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0666-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0666-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Kreutinger, Carsten Januar 1991: Krieg aus Dilettantismus, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Argentinien, Falkland-Inseln, Großbritannien, Lateinamerika, Thatcher
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Diplomarbeit von Carsten Kreutinger
Einleitung:
Der Falkland-/Malvinas-Konflikt zwischen Argentinien und Großbritannien, der sich im Frühjahr 1982 zu einem Krieg zwischen zwei dem westlichen Machtbereich angehörenden und mit den Vereinigten Staaten von Amerika verbündeten Ländern auswuchs, bietet ein Paradebeispiel dafür, wie eine politische Krise durch eine dilettantische Diplomatie, den Mangel an funktionstüchtigen Kontrollmechanismen sowie durch das Ignorieren von Eskalationssymptomen derartig außer Kontrolle geraten kann, so dass sich die beteiligten Entscheidungsträger (hier: die Regierungen Argentiniens und Großbritanniens) nicht mehr in der Lage sehen, die Krise außer mit militärischer Gewaltanwendung, das heißt Krieg, zu lösen. Angesichts der sich zur Zeit verschärfenden Krise um Kuwait erhält die vorliegenden Diplomarbeit zufällig einen aktuellen Bezug; dennoch würde es den Rahmen sprengen, etwaige Parallelen zwischen beiden Konflikten näher zu untersuchen.
Gang der Untersuchung:
Diese Arbeit soll sich mit einer Reihe politischer Hintergründe beschäftigen, die den Konflikt um die Falkland-/Malvinas-Inseln, der seit 1833 zwischen Argentinien und Großbritannien zwar öfter für eine Trübung der bilateralen Beziehungen gesorgt hatte, aber bis 1982 keine ernsthafte, zudem gewaltsame Auseinandersetzung verursachen konnte, zu einem mit modernen Waffen geführten Krieg eskalieren ließen. Untersucht werden unter anderem die zwischenstaatlichen Verhandlungen über einen Souveränitätstransfer die Inseln betreffend von Großbritannien an Argentinien im Vorfeld der eigentlichen Krise sowie die fehlerhaft betriebene Politik, die von beiden Kontrahenten unmittelbar vor Kriegsausbruch verfolgt worden war. Unberücksichtigt bleibt die militärisch-strategische Komponente, da die militärischen Kampfhandlungen, die letzten Endes den Kriegsausgang bestimmten, für die Entstehung der Krise nicht verantwortlich sind sowie für die Eskalation der Ereignisse, die schließlich zum Krieg um die Falkland-/Malvinas-Inseln führten, keinerlei Grundlage bilden. Die tatsächliche oder angebliche Relevanz der Inseln im Südatlantik hinsichtlich ihrer natürlichen Ressourcen (Erdöl, Fisch, Krill), soll nur kurz angesprochen werden, nämlich inwieweit tatsächlich ökonomische Interessen oder Hintergründe bei der Führung des Krieges eine Rolle spielten, die vor allem von Großbritannien als Legitimation für die Anwendung seiner gewaltsamen Reaktion auf die argentinische Invasion der Falkland-/Malvinas-Inseln herangeführt worden waren.
Von erheblicher Relevanz für die Eskalation des Konfliktes über die Krise bis hin zum Krieg war vornehmlich die politische Dimension der Auseinandersetzungen zwischen den beiden 1982 im Amt befindlichen Regierungen Argentinien und Großbritanniens, die ihre Grundlage auf der jeweiligen innenpolitischen Situation beider Kontrahenten hatte. Entscheidend für den Verlauf der Krise um die Falkland-/Malvinas-Inseln waren innenpolitisch motivierte Entscheidungen beider Regierungen sowie Sachzwänge, denen sich sowohl die diktatorische argentinische Militärregierung als auch die demokratische konservative Regierung Großbritanniens mangels ausreichenden Rückhaltes bei Bevölkerung wie Parlament (im Falle Großbritanniens) ausgesetzt sahen. Dieser Aspekt soll auf seine unmittelbaren politischen Auswirkungen auch im Vorfeld des Krieges sowie auf die Einflüsse auf die Handlungen der beiden Konfliktparteien hin analysiert werden.
Diese Arbeit soll versuchen, auf der Basis einer angestrebten neutralen Sichtweise der Geschehnisse um die Inseln im Südatlantik einen Beitrag zur Konfliktanalyse zu leisten, der weder Position für Großbritannien bezieht noch voreingenommen argentinische Anspruchsreklamationen akzeptiert.
Die zentrale Frage, die dabei zu stellen sein wird, ist diejenige, ob es sich beim Krieg um die Falkland-/Malvinas-Inseln möglicherweise um ein von beiden beteiligten Regierungen bewusst gewähltes Mittel der Politik zur Austragung eines über fast eineinhalb Jahrhunderte (bis 1982) andauernden, bilateralen Territorialkonfliktes handelte. (Dies würde beinhalten, dass der Krieg um die Erlangung beziehungsweise Aufrechterhaltung der Souveränität über die Falkland-/Malvinas-Inseln geführt worden wäre.) Oder ist der Krieg um die Inseln im Südatlantik als eine von beiden Regierungen nicht einkalkulierte Konsequenz einer fehlerhaft betriebenen Politik anzusehen, die sowohl von momentan opportun erscheinenden und übereilt gefassten Entschlüssen geprägt wurde, als auch aus mangelhafter, inkonsequenter Diplomatie sowie einem regelrechten Krisenmissmanagement bestand, an dessen Ende eine nicht mehr kalkulierbare Eskalation der Ereignisse stand? (Dies würde bedeuten, das die Inseln im Südatlantik zwar das Schlachtfeld darstellten, die überraschende (?) argentinische Okkupation der Falkland-/Malvinas-Inseln am 02. April 1982 auch der Auslöser des Krieges war - der Kriegsgrund aber auf einer anderen Ebene der Politik zu suchen wäre als auf der Grundlage des Inselkonfliktes.) War der Krieg also ein Mittel der Politik zur Konfliktlösung? Oder findet sich die Erklärung für die Eskalation des Konfliktes über die Krise bishin zum Krieg eher in innenpolitisch gelagerten Problemen und Legitimationsschwierigkeiten, denen beide beteiligte Regierungen unterworfen waren?
Die vorliegende Diplomarbeit ist in fünf Abschnitte gegliedert. Beabsichtigt dabei ist, dass man sich losgelöst von dem Verhalten der jeweils anderen Konfliktpartei sowie anderen die Falkland-/Malvinas-Krise berührenden Teilaspekten, mit den einzelnen Problemfeldern gezielt auseinandersetzen, sich beispielsweise ausschließlich auf die Rolle Großbritanniens, Argentinien oder der USA konzentrieren kann, auch ohne sich an die Reihenfolge der Abschnitteinteilung halten zu müssen.
Der erste Abschnitt beschäftigt sich zwar nicht mit den unmittelbaren politischen Ursachen, die den Krieg um die Falkland-/Malvinas-Inseln ermöglichten. Dennoch erscheint es mir unmöglich, auf eine (unvollständige) Darstellung des historischen Rechtsstreits zwischen Argentinien und Großbritannien verzichten zu können. Zum einen bilden Elemente des Rechtsstreits fundamentale Begründungen für die von Argentinien erhobenen Souveränitätsansprüche auf die Inseln. Zum anderen soll die Darstellung der rechtlichen Auseinandersetzungen in dieser Arbeit dazu dienen, einem Leser, der sich vielleicht zum ersten Mal mit der Falkland-/Malvinas-Problematik auseinandersetzt, zu ermöglichen, sich ein Urteil zu bilden, welche Bedeutung die Inseln für die beiden Kriegsgegner im Lauf der Geschichte erlangt haben; da häufig Verständnislosigkeit darüber geäußert wird, weswegen um die relativ unwirtlichen sowie in ihrer strategischen wie ökonomischen Gewichtung eher minderwertigen Falkland-/Malvinas-Inseln ein verlustreicher Krieg geführt wurde, erscheint mir der erste Abschnitt als eine notwendige Heranführung an die eigentliche, im folgenden zu untersuchende Problematik. Eine endgültige Antwort, welcher der beiden Kriegsparteien ein uneingeschränktes Souveränitätsanrecht auf die Inseln im Südatlantik entstanden sein könnte, kann in dieser Arbeit nicht gegeben werden, da sie sich weniger mit den juristischen, völkerrechtlichen Aspekten auseinandersetzt, sondern vielmehr die politischen Hintergründe für die Krisenentwicklung schwerpunktmäßig beinhaltet. Dennoch soll eine subjektive Einschätzung betreffend den Sinn einer möglicherweise fortgeführten Diskussion zwischen Großbritannien und Argentinien auf der Basis des bisher fruchtlosen Rechtsstreites vorgenommen werden.
Der zweite Abschnitt beinhaltet eine Untersuchung der britischen Politik im Vorfeld der Falkland-/Malvinas-Krise 1982. Hauptsächlich berücksichtigt wird dabei das Verhalten der Regierung unter Premierministerin Margaret THATCHER in den Jahren von 1979 bis 1982, also bis unmittelbar vor Ausbruch der militärischen Kampfhandlungen. Analysiert wird die Politik Großbritanniens hinsichtlich der Verhandlungstaktik in den bilateralen Gesprächsrunden mit Argentinien, die ursprünglich einen Souveränitätstransfer zum Inhalt hatten. (Hier ist es unerlässlich, auch kurz auf die Politik Großbritanniens in den sechziger und siebziger Jahren einzugehen.) Darüber hinaus soll erläutert werden, aus welcher innenpolitischen Konstellation beziehungsweise Situation heraus die britische Regierung offenbar außerstande zu sein schien, außer mit Gewalt auf die argentinische Invasion zu reagieren, sich zur Kriegführung entschloss, und welche Rolle möglicherweise existente Legitimationsdefizite dabei spielten. (An dieser Stelle wird die zentrale Frage der vorliegenden Diplomarbeit unmittelbar berührt.) Eine zusammenfassende Kommentierung der britischen Falkland-Politik soll den zweiten Abschnitt abschließen und die wesentlichen Merkmale der britischen Politik im Hinblick auf die Krise von 1982 erläutern.
Im dritten Abschnitt wird die Rolle der argentinischen Militärjunta erörtert, die mit ihrer Invasion vom 02. April 1982 den Anlass dazu gab, daß Großbritannien mit militärischen Mitteln reagierte, woraus sich der Krieg um die Falkland-/Malvinas-Inseln entwickeln sollte. Auch in diesem Abschnitt soll auf die Politik eingegangen werden, wie sie - in diesem Fall von Argentinien - im Vorfeld des Krieges betrieben wurde und krisenverschärfend wirkte. Die Gründe, weswegen sich die argentinische Militärregierung zur Okkupation der Inseln entschloss, finden genauso Berücksichtigung wie die Einschätzung der politischen Realitäten durch die argentinische Militärführung - vor allem im Hinblick auf das Verhalten der USA nach erfolgter Invasion - welches man mitverantwortlich für die krisenhafte Entwicklung machen kann. Die innenpolitische Situation der Junta sowie die Bewertung der internationalen, politischen Reaktionen und die Folgen im eigenen Land durch die Militärregierung werden in diesem Abschnitt hauptsächlich betrachtet. Eine Kommentierung der argentinischen Malvinas-Politik soll den dritten Abschnitt beenden und die wichtigsten Aspekte, die die argentinische Regierung zu ihrem Verhalten verleitet hatten, beinhalten.
Die Vereinigten Staaten von Amerika und ihre Rolle im Falkland-/Malvinas-Konflikt werden im vierten Abschnitt thematisiert. Die USA, Verbündete Großbritanniens und Argentiniens, konnten als bedeutendste Nation der westlichen Hemisphäre, als NATO-Führungsmacht und Hegemonialmacht im lateinamerikanischen Raum kein Interesse daran haben, dass sich zwei ihrer politischen Bündnispartner mit kriegerischen Mitteln gegenseitig bekämpften und so auch den USA politischen Schaden zufügten. In den USA sah man sich zunächst genötigt, einen militärischen Konflikt wenigstens aufzuschieben, so dass man sich entschloss, den amerikanischen Außenminister mit einer Vermittlungsmission zu betrauen. Die Gründe, weswegen die Vermittlungsmission scheitern sollte sowie die Motive, die die US-Regierung vom Vermittler zum politischen und militärischen Bündnispartner Großbritanniens im Falkland-/Malvinas-Konfliktfall werden ließen, nachdem die Friedensinitiative gescheitert war, sollen im vierten Abschnitt herausgearbeitet werden. Außerdem wird vorher die amerikanische Politik gegenüber Argentinien im Vorfeld der Krise von 1982 einer kritischen Betrachtung unterzogen.
Der fünfte Abschnitt beinhaltet eine kurze Übersicht darüber, welche Konsequenzen der Ausgang des Falkland-/Malvinas-Krieges auf die beiden kriegführenden Regierungen hatte, nämlich die Stärkung der THATCHER-Regierung und den Sturz der argentinischen Militärdiktatur. Darüber hinaus wird dargestellt, inwieweit sich die Konsequenzen des Krieges auf die politischen Beziehungen zwischen Lateinamerika und den westlichen Industriestaaten (vor allem den USA) zunächst, also unmittelbar nach dem Krieg, sowie einige Jahre danach ausgewirkt haben. Desgleichen halte ich im abschließenden fünften Abschnitt ein Plädoyer, das eine vielleicht mögliche, zukünftige politische Entwicklung der Falkland-/Malvinas-Inseln zum Thema hat; dieses Plädoyer beinhaltet einen subjektiven Vorschlag, wie eine politische Lösung des Konfliktes um die Falkland-/Malvinas-Inseln von Argentinien und Großbritannien angestrebt werden könnte, die prinzipiell beide Seiten zufriedenstellen sollte - und sicherlich auch als eine auf idealistischer Grundlage basierende Wunschvorstellung angesehen werden muss.
Die angestrebte Absicht dieser Diplomarbeit hinsichtlich ihres politikwissenschaftlichen Gehalts besteht darin, dass in ihr die Entstehungsgeschichte eines „vergessenen“ Krieges untersucht wird, dessen Relevanz und Konsequenzen für Argentinien in der (ehemaligen) BRD vielfach unterbewertet worden sind; auch die Verhaltensweise der britischen Regierung im Krisenfall Falkland-/Malvinas-Inseln ist bisher selten in ausreichender Form einer kritischen Analyse unterzogen worden. Verfolgt man mit einigen Jahren Abstand die im Jahr 1982 erfolgte, völlig einseitig erscheinende, probritische Presse-, Fernseh- und Rundfunk-Berichterstattung über den Falkland-/Malvinas-Krieg in den hiesigen Medien, könnte man nach wie vor den Eindruck gewinnen, dass es sich bei dem Konflikt um die Inseln im Südatlantik um eine „klassische Schwarz-Weiß-Konstellation“ gehandelt hatte, um den Aggressor auf der einen und den sich ihm entgegenwerfenden Verteidiger internationaler Rechtsnormen auf der anderen Seite. Ziel dieser Arbeit ist es hingegen, von einer einseitigen Interpretation der Ereignisse von 1982 abzukommen, nicht einer einzigen Konfliktpartei die Verantwortung für den Krieg zuzuschieben, sondern auf neutraler Basis eine Konfliktanalyse zu betreiben, die auch dabei von Nutzen sein kann, wenn es darum geht, aktuelle krisenhafte Entwicklungen zu bewerten, die durchaus Parallelen aufweisen können. Dies hat vor allem im Augenblick, knapp zwei Tage nach Ablauf des UN-Ultimatums an den Irak, Kuwait zu räumen, aktuelle Bedeutung bekommen.
Eine studienspezifische Motivation, eine Diplomarbeit über die Problematik des Falkland-/Malvinas-Konfliktes zu verfassen, besteht meiner Ansicht nach auch darin, dass sich am Fachbereich Politische Wissenschaften bei der Freien Universität Berlin erst ein Diplomand mit einer diesen Konflikt tangierenden Thematik beschäftigt hat, die kriegerische Konfrontation möglicherweise auch am Otto-Suhr-Institut in Vergessenheit geraten ist.
Dieser Arbeit liegt Literatur in drei Sprachen (Deutsch, Englisch, Spanisch) zugrunde, die vor dem Krieg, währenddessen und in den Folgejahren veröffentlicht wurde; die verschiedenen Publikationen aus Tageszeitungen, Magazinen, Dokumentationen, journalistischen Werken sowie die wissenschaftlichen Veröffentlichungen von Publizisten, Journalisten, Politologen, Historikern, Juristen, Diplomaten und Militärs stammen aus insgesamt fünfzehn europäischen wie amerikanischen Staaten, umfassen im wesentlichen den Zeitraum zwischen 1977 und 1990 (vgl. Literaturliste).
Inhaltsverzeichnis:
| Einleitung | I - VI | |
| ERSTER ABSCHNITT | ||
| Historische Ursprünge des Konfliktes um die Falkland-/Malvinas-Inseln | 1 | |
| I. | DIE BRITISCHE POSITION | 2 |
| II. | DIE ARGENTINISCHE POSITION | 7 |
| III. | FOLGERUNGEN | 10 |
| ZWEITER ABSCHNITT | ||
| Großbritannien und der Falklandkrieg | ||
| Fehlinterpretationen und Krisenmissmanagement im Vorfeld des Krieges | ||
| I. | VOM VERHANDLUNGSOBJEKT ZUM KRIEGSGRUND | |
| 1. | Konsequenzen der Verhandlungen von 1965 bis 1982 | 14 |
| 2. | Fehlinterpretationen und Unterlassungen | 19 |
| II. | ENTSCHEIDUNG ZUM KRIEG | 23 |
| 1. | Druck durch das Unterhaus | 24 |
| 2. | Druck durch die öffentliche Meinung | 27 |
| 3. | Kompensationselemente und Legitimation des Krieges | 28 |
| III. | ZUSAMMENFASSUNG DER BRITISCHEN FALKLANDPOLITIK | 35 |
| DRITTER ABSCHNITT | ||
| Argentinien und der Krieg um die Malvinas | ||
| Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen als Auslöser des Krieges | ||
| I. | DIE MALVINAS ALS STREITOBJEKT | |
| 1. | Die Verhandlungsbemühungen Argentiniens | 39 |
| 2. | Die Malvinas in der geostrategischen Konzeption der argentinischen Militärs | 43 |
| II. | DIE ESKALATION DER EREIGNISSE | |
| 1. | Die politische Situation für die Militärjunta | 44 |
| 2. | Das Verkennen der Situation | 47 |
| III. | KOMMENTIERUNG DER ARGENTINISCHEN MALVINASPOLITIK | 54 |
| VIERTER ABSCHNITT | ||
| Die Vereinigten Staaten und der Falkland-/Malvinas-Konflikt | ||
| Vom Vermittler zum Partner Großbritanniens | ||
| I. | DIE US-POLITIK IN VORFELD UND WÄHREND DES KRIEGES | 58 |
| 1. | Lavieren in der Argentinien- und Falklandpolitik | 59 |
| 2. | Die amerikanischen Friedenspläne und die Reaktionen Argentiniens und Großbritanniens | 63 |
| 3. | Gründe für das Scheitern der Diplomatie | 67 |
| 4. | Weitere Lösungsversuche | 71 |
| II. | DIE USA ALS PARTNER GROSSBRITANNIENS | |
| Motive für die amerikanische Unterstützung Großbritanniens | 73 | |
| FÜNFTER ABSCHNITT | ||
| Politische Konsequenzen des Falkland-/Malvinas-Krieges | 79 | |
| I. | AUSWIRKUNGEN IN GROSSBRITANNIEN | |
| 1. | Die politische Situation der THATCHER-Regierung nach dem Falklandkrieg | 80 |
| 2. | Die aktuelle Situation auf den Falkland-/Malvinas-Inseln | 82 |
| II. | AUSWIRKUNGEN AUF ARGENTINIEN UND LATEINAMERIKA | 84 |
| 1. | Der Sturz der argentinischen Militärdiktatur | 84 |
| 2. | Lateinamerika nach dem Falkland-/Malvinas-Krieg | 87 |
| III. | PLÄDOYER FÜR EINE ZUKÜNFTIGE NUTZUNG DER FALKLAND-/MALVINAS-INSELN BEI BEIDERSEITIGEM SOUVERÄNITÄTS-VERZICHT DURCH ARGENTINIEN UND GROSSBRITANNIEN | 90 |
| Anhang: Literaturverzeichnis | 92 |
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http://www.diplom.de/ean/9783832406660
Arbeit zitieren:
Kreutinger, Carsten Januar 1991: Krieg aus Dilettantismus, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Argentinien, Falkland-Inseln, Großbritannien, Lateinamerika, Thatcher



