Kreditrating nach Basel II
Beratung und Begleitung von mittelständischen Unternehmen durch Steuerberater
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Stefan Schmidt
- Abgabedatum: Juni 2003
- Umfang: 205 Seiten
- Dateigröße: 1,1 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-7188-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-7188-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-7188-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Schmidt, Stefan Juni 2003: Kreditrating nach Basel II, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Auswirkungen auf Anforderungen an mittelst. Unternehmen, Rating-Advisory, Auswahl der "richtigen" Bank, § 18 KWG, Plausibilitätsbeurteilung durch Steuerberater
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Diplomarbeit von Stefan Schmidt
Einleitung:
Während das Thema Rating in der Vergangenheit nur für große, sich über den Kapitalmarkt finanzierende Unternehmen von Bedeutung war, wird es mit der Umsetzung der Vorschläge des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht zur Modifikation der Eigenkapitalstandards (Basel II) nun auch zur Herausforderung für mittelständische Unternehmen.
Jede Bank muss bei der Vergabe eines Kredites einen bestimmten Betrag an Eigenkapital „unterlegen“ bzw. bereithalten (Eigenkapitalunterlegung), damit bei Kreditausfällen ihre Existenz nicht gefährdet ist. Während zur Zeit jede Bank pauschal 8% des jeweiligen Kreditvolumens als Eigenkapital zu unterlegen hat, müssen Kreditinstitute nach der neuen Regelung für risikobehaftetere Firmenkredite mehr Eigenkapital vorhalten als für risikoärmere. Das Rating eines Kreditnehmers wird zukünftig das wesentliche Kriterium zur Bestimmung seiner Bonität und damit zur Bestimmung der Eigenkapitalunterlegung der Kreditinstitute sein. Die Folge ist, dass zukünftig die anhand des Ratings ermittelte Bonität des Unternehmens maßgeblich für die Kreditvergabe und insbesondere für die Zinskonditionen sein wird.
Da die Finanzierung durch Bankkredite für deutsche Unternehmen von großer Bedeutung ist, müssen sie und ihre Berater Maßnahmen ergreifen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.
Dies gilt insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, die im Gegensatz zu Großunternehmen weitestgehend keinen Zugang zu den Kapitalmärkten haben und sich i.d.R. über Kreditinstitute fremdfinanzieren müssen. Auch die im Juli 2002 beschlossenen Erleichterungen für kleine und mittlere Unternehmen in Bezug auf Basel II führen nicht dazu, dass die Relevanz des Themas für den Mittelstand abnimmt. Die Banken werden weniger a.G. von Basel II, sondern a.G. der betriebswirtschaftlich notwendigen Sanierung ihres Firmenkundenportfolios, die Bonitätsprüfung weiter verschärfen. Dies machte bereits am 10. Juli 2002 das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Thomas Mang, deutlich, indem er feststellte, dass „die vorgesehenen Erleichterungen bei der Eigenkapitalanrechnung von Krediten an kleine und mittlere Unternehmen den Mittelstand nicht von einer stärkeren Anstrengung, seine Bonität weiter zu verbessern, entbinden.“ Gerade mittelständische Unternehmen sind hierbei auf die Unterstützung durch die Steuerberater angewiesen. Diese müssen den Unternehmen Einblick in die Vorgehensweise der Banken bei einem Rating geben und ihnen aufzeigen, welche Bedeutung den quantitativen und qualitativen Beurteilungsfaktoren zukommt. Auf der einen Seite haben sie dabei die Chance, neue Dienstleistungen anzubieten und dadurch bestehende Mandantenbeziehungen zu vertiefen sowie neue Mandanten zu gewinnen. Andererseits besteht die Gefahr, Mandanten an Wettbewerber zu verlieren, die sich intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt haben und bessere Rundumlösungen anbieten können. Um seine Mandanten kompetenter beraten zu können, ist es deshalb auch für den steuerlichen Berater notwendig, sich mit dem Thema Basel II und Rating auseinander zusetzen.
Ziel der Ausführungen ist es daher, einen systematischen Überblick über die Neuerungen, die auf Unternehmen zukommen, zu geben. Außerdem werden die Anforderungen und Möglichkeiten der Ratingberatung, die sich aus diesen Neuerungen für Steuerberater ergeben, aufgezeigt.
Gang der Untersuchung:
Im Rahmen dieser Arbeit werden zunächst die Änderungen, die sich durch Basel II ergeben, dargestellt. Die wesentliche Änderung für Kreditnehmer betrifft die Bonitätsbeurteilung durch ein Rating, das ebenfalls im zweiten Kapitel in allgemeiner Form vorgestellt wird.
Im dritten Kapitel wird durch die Vorstellung eines „idealtypischen“ internen Ratingprozesses der Fokus auf das interne Rating durch Kreditinstitute gelegt, das von besonderer Bedeutung für Kreditnehmer sein wird.
Kapitel vier stellt die Auswirkungen des neuen Baseler Akkordes auf mittelständische Unternehmen dar. Dazu werden zunächst Definitionen des Begriffs „Mittelstand“ geliefert. Nach einer Gegenüberstellung von KMU und Großunternehmen werden die Anforderungen, die auf mittelständische Unternehmen, die sich einem Rating unterziehen wollen oder müssen, zukommen beschrieben.
Schwerpunkt der Arbeit ist die Vorbereitung und Begleitung des Ratings durch Steuerberater. Im fünften Kapitel wird dazu erläutert, wie der Steuerberater seine Mandanten bei der Vorbereitung eines Ratings unterstützen kann. Der Fokus liegt dabei auf der Erstellung und Zusammenstellung der benötigten Unterlagen. Kapitel sechs zeigt Möglichkeiten auf, wie ein Ratingergebnis, das zuvor in einem Vorabrating durch den Steuerberater ermittelt werden sollte, optimiert werden kann.
Kapitel sieben fasst die wesentlichen Aussagen dieser Arbeit zusammen und liefert einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | II | |
| Abbildungsverzeichnis | VIII | |
| Abkürzungsverzeichnis | IX | |
| Anhangsverzeichnis | XIII | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Problemstellung und Zielsetzung | 1 |
| 1.2 | Gang der Untersuchung | 3 |
| 2. | Basel I versus Basel II | 4 |
| 2.1 | Basel I – die aktuelle Regelung | 4 |
| 2.2 | Basel II – die neue Regelung | 5 |
| 2.2.1 | Ziele von Basel II | 5 |
| 2.2.2 | Die Neuerungen | 6 |
| 2.2.2.1 | Kreditrisiko, Rating und Ausfallwahrscheinlichkeit | 7 |
| 2.2.2.2 | Der Standardansatz | 8 |
| 2.2.2.3 | Der IRB-Ansatz | 9 |
| 2.3 | Das Rating | 11 |
| 2.3.1 | Definition und Ziele | 11 |
| 2.3.2 | Internes versus externes Rating | 12 |
| 2.3.3 | Ratingkriterien – ein Überblick | 12 |
| 3. | Das interne Rating | 14 |
| 3.1 | Anforderungen an ein internes Rating | 14 |
| 3.2 | „Idealtypischer“ interner Ratingprozess | 16 |
| 3.2.1 | Kreditantrag | 17 |
| 3.2.2 | Einreichung der Unterlagen | 17 |
| 3.2.3 | Kreditgespräch | 18 |
| 3.2.4 | Betriebsbesichtigung und weitere Interviews | 19 |
| 3.2.5 | Rating und Bewertung der Sicherheiten und Garantien | 20 |
| 3.2.5.1 | K.O.-Kriterien und Warnhinweise | 20 |
| 3.2.5.2 | Jahresabschlussanalyse | 21 |
| 3.2.5.3 | Bewertung der Kriterien | 22 |
| 3.2.5.3.1 | Kennzahlen aus der Jahresabschlussanalyse | 23 |
| 3.2.5.3.2 | Beurteilung der Managementqualität | 23 |
| 3.2.5.3.3 | Qualitative Unternehmensbewertung | 23 |
| 3.2.5.3.4 | Marktbeurteilung | 24 |
| 3.2.5.4 | Ratingurteil | 24 |
| 3.2.5.5 | Bewertung von Sicherheiten und Garantien | 25 |
| 3.2.6 | Diskussion des Ratingurteils | 25 |
| 3.2.7 | Konditionengestaltung und Kreditvertrag | 26 |
| 3.3 | Die einzelnen Ratingverfahren der Banken | 27 |
| 4. | Auswirkungen auf / Anforderungen an mittelständische Unternehmen | 28 |
| 4.1 | Der Mittelstand | 28 |
| 4.1.1 | Definition | 28 |
| 4.1.2 | Mittelständische Unternehmen versus Großunternehmen | 30 |
| 4.2 | Auswirkungen und Anforderungen | 32 |
| 5. | Vorbereitung des Ratings mit Hilfe des Steuerberaters | 34 |
| 5.1 | Aufgabenschwerpunkte des Steuerberaters und berufsrechtlicher Hintergrund | 35 |
| 5.2 | Rating-Advisory durch Steuerberater | 36 |
| 5.2.1 | Auswahl der „richtigen“ Bank | 39 |
| 5.2.2 | Aufbereitung und Zusammenstellung der benötigten Unterlagen | 39 |
| 5.2.2.1 | Jahresabschluss | 40 |
| 5.2.2.1.1 | Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse nach § 18 Satz 1 KWG | 40 |
| 5.2.2.1.2 | Ausnahmen von § 18 Satz 1 KWG | 43 |
| 5.2.2.1.3 | Abschlusserstellung durch Steuerberater | 43 |
| 5.2.2.2 | Qualifizierte Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) | 47 |
| 5.2.2.2.1 | Angabe von Vergleichswerten | 48 |
| 5.2.2.2.2 | Anlage individueller Konten | 48 |
| 5.2.2.2.3 | Erfassung von Bestandsveränderungen | 48 |
| 5.2.2.2.4 | Einbuchung von Abgrenzungen | 49 |
| 5.2.2.2.5 | Einbuchung kalkulatorischer Kosten | 49 |
| 5.2.2.2.6 | Erfassung der außerordentlichen und periodenfremden Aufwendungen und Erträge | 49 |
| 5.2.2.2.7 | Analyse des Ergebnisses und Erläuterung von Abweichungen | 50 |
| 5.2.2.2.8 | Erstellungsbescheinigung | 50 |
| 5.2.2.2.9 | Aufbereitung der BWA beim Einnahme-Überschussrechner | 50 |
| 5.2.2.3 | Strategiepapier | 51 |
| 5.2.2.4 | Businessplan | 54 |
| 5.2.2.5 | Planungsrechnungen | 57 |
| 5.2.2.5.1 | Umsatz- und Ertragsplan | 57 |
| 5.2.2.5.2 | Liquiditätsplan | 58 |
| 5.2.2.5.3 | Investitionsplan | 59 |
| 5.2.2.5.4 | Personalplan | 59 |
| 5.2.3 | Managementqualität | 60 |
| 5.2.4 | Durchführung eines Vorabratings | 61 |
| 6. | Optimierung des Ratings | 63 |
| 6.1 | Kurzfristige Optimierung des Ratings | 64 |
| 6.1.1 | Abbau von Vorräten | 64 |
| 6.1.2 | Einführung eines Debitorenmanagements | 65 |
| 6.1.2.1 | Das Mahnwesen | 66 |
| 6.1.2.2 | Verkauf von Forderungen | 67 |
| 6.1.3 | Ausnutzung von Skonto | 68 |
| 6.1.4 | Abschluss geeigneter Versicherungen | 69 |
| 6.1.5 | Verbesserung der Informationspolitik gegenüber der Bank | 70 |
| 6.1.6 | Nachfolgepolitik | 71 |
| 6.2 | Langfristige Optimierung des Ratings | 72 |
| 6.2.1 | Reduzierung des Anlagevermögens | 72 |
| 6.2.2 | Aufbau eines Risikomanagementsystems | 73 |
| 6.2.2.1 | Risikomanagement – Definition und Ziele | 73 |
| 6.2.2.2 | Risikomanagement, KonTraG & Basel II | 74 |
| 6.2.2.3 | Der Risikomanagementprozess | 75 |
| 6.2.2.4 | Einführung des Risikomanagementsystems | 77 |
| 6.2.2.5 | Erstellung eines Risikomanagementhandbuchs | 78 |
| 6.2.3 | Aufbau eines Controllingsystems | 78 |
| 6.2.3.1 | Controlling – Definition und Ziele | 79 |
| 6.2.3.2 | Aufbau eines Controllingsystems | 80 |
| 6.2.4 | Einführung einer Balanced Scorecard (BSC) | 82 |
| 6.2.4.1 | Aufbau und Ziel der BSC | 82 |
| 6.2.4.2 | Perspektiven der BSC | 82 |
| 6.2.5 | Erhöhung des Eigenkapitals durch alternative Finanzierungsformen | 84 |
| 6.2.5.1 | Private Equity | 84 |
| 6.2.5.2 | Venture Capital | 85 |
| 6.2.5.3 | Mezzanine-Kapital | 85 |
| 6.2.5.4 | Fördermittel | 86 |
| 6.2.6 | Steigerung der Kundenzufriedenheit | 87 |
| 6.2.7 | Einführung eines Qualitätsmanagements | 89 |
| 6.2.7.1 | Notwendigkeit und Definition | 89 |
| 6.2.7.2 | Die DIN ISO-9000-Normenreihe | 89 |
| 6.2.7.2.1 | Grundsätze für das Qualitätsmanagement nach DINISO 9000:2000 | 91 |
| 6.2.7.2.2 | Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems gem. DIN ISO 9001:2000 | 91 |
| 6.2.7.3 | Total Quality Management (TQM) | 92 |
| 6.2.7.4 | Erstellung eines Qualitätsmanagementhandbuchs | 93 |
| 6.2.8 | Ausbau vorhandener / Aufbau neuer Kernkompetenzen | 93 |
| 6.2.8.1 | Vorteile von Kernkompetenzen | 93 |
| 6.2.8.2 | Mögliche Kompetenzschwerpunkte von Unternehmen | 94 |
| 7. | Abschließende Betrachtung | 98 |
| 7.1 | Basel II ist jetzt | 98 |
| 7.2 | Unternehmen müssen sich Basel II stellen | 98 |
| 7.3 | Steuerberater sind gefordert | 100 |
| Literaturverzeichnis | 102 | |
| Rechtsquellenverzeichnis | 124 | |
| Anhang | 125 | |
| Erklärung zur Diplomarbeit gemäß § 24 Abs. 6 DiplPrüfO 2001 | XV |
Den wichtigsten Erfolgsfaktor, gerade in kleinen und mittleren Unternehmen, stellt das Management dar.325 Neben der kaufmännischen Qualifikation kommen auch Persönlichkeitsmerkmalen, wie z.B. emotionaler Gelassenheit, Ausdauer oder Entschlussfähigkeit eine hohe Bedeutung zu. Auch das persönliche Umfeld wird bei der Ratingbeurteilung berücksichtigt. Darüber hinaus ist die soziale Geschicklichkeit, die Kontakt-, Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie der Führungsstil entscheidend. Letztlich kommt es auf kognitive Fähigkeiten wie Intelligenz, analytisches Denkvermögen, Kreativität, Flexibilität und die ethischen Wertvorstellungen an.326 Häufig werden die Fähigkeiten des Unternehmens im Rahmen eines Kundengesprächs in Verbindung mit Referenzen oder dem Lebenslauf ermittelt.327 Die Fragestellungen können dabei die folgenden Punkte betreffen: Qualifikation und Werdegang des kaufmännischen und technischen Managements; Zuständigkeitsverteilung innerhalb des Unternehmens; Arbeitsatmosphäre aus Sicht des Managements; Abhängigkeiten im privaten Bereich, die den Unternehmenserfolg beeinträchtigen könnten; Inanspruchnahme von externen Beratern, falls entsprechendes Know-how im Unternehmen nicht vorhanden ist; Nachfolgeregelung; Intensität der operativen Tätigkeiten des Managements; [...]
Mit dem Liquiditätsplan soll die langfristige Sicherung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit gewährleistet werden. Daher muss er alle zahlungswirksamen Vorgänge berücksichtigen. Der Liquiditätsbedarf wird ermittelt, indem man die vorhandenen liquiden Mittel zu den erwarteten Einzahlungen hinzu addiert und von dieser Summe die Auszahlungen subtrahiert.317 Die Planungsintervalle sollten für die ersten zwei Jahre nach der Betriebsgründung oder nach dem Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes Monate umfassen, für die weiteren Jahre sollte der Plan in Quartale untergliedert werden.318 Da die tatsächlichen Zahlungsströme von den ermittelten Planzahlen abweichen können, ist es erforderlich, einen Plan-IstVergleich durchzuführen. Bei größeren Abweichungen, die nicht in der Folgeperiode wieder ausgeglichen werden können, ist eine Berichtigung der künftigen Planungsperioden erforderlich.319 Die größte Position bei den Einzahlungen stellt die Bezahlung der offenen Rechnungen durch Kunden dar. Bei der Erstellung des Liquiditätsplans müssen in diesem Bereich die vereinbarten Zahlungsziele berücksichtigt werden. Außerdem sollte ermittelt werden, wann die vom Unternehmen erbrachten Leistungen im Durchschnitt von den Kunden bezahlt werden: [...]
4. Markt und Wettbewerb (kein Vorschlag zum Umfang) Die Darstellung der Marktverhältnisse dient dazu, die Realisierbarkeit des Vorhabens zu beurteilen. Neben der Darstellung der Marktentwicklung mit Hilfe von Zahlen und Trends sind die Ergebnisse der Konkurrenzanalyse und der Analyse des Marktpotentials in den Businessplan aufzunehmen. 5. Marketing und Vertrieb (kein Vorschlag zum Umfang) Aufbauend auf einer detaillierten Definition der Zielgruppe des Unternehmens sind die Ziele und der Aufbau des Vertriebskonzeptes zu erläutern. Dabei sind die Vertriebswege aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und die geplanten Maßnahmen zur Absatzförderung vorzustellen. 6. Organisation (Umfang: 2 DIN-A4-Seiten) Nötige Inhalte dieses Abschnitts sind die Aufstellung der Unternehmensbereiche, die Festlegung der Verantwortungsbereiche, die Maßnahmen zur Delegation und Informationsweitergabe sowie die Personalplanung unter Berücksichtigung des Wachstums des Unternehmens. Zur Verdeutlichung sollte auch ein Organigramm erstellt werden. 7. Planungsrechnungen / 5-Jahresplanung (Umfang: 5 DIN-A4-Seiten) Ziel dieses Abschnitts ist die Überprüfung der Finanzierbarkeit und Rentabilität der Geschäftsidee. Dazu werden die Ergebnisse aus den vorherigen Abschnitten zusammengeführt und mit Hilfe von verschiedenen Planungsrechnungen quantitativ analysiert. Nötige Pläne sind neben dem Umsatz- und Rentabilitätsplan auch ein Liquiditätsplan, ein Personalplan und ein Investitionsplan.305 8. Finanzbedarf (Umfang: 1 – 2 DIN-A4-Seiten) In diesem Teilbereich sind die verschiedenen Finanzierungsquellen darzustellen, die zur Deckung des im Rahmen der Liquiditätsplanung ermittelten Kapitalbedarfs herangezogen werden sollen. Neben der Darstellung der Art der Eigen- oder Fremdfinanzierung ist auch auf die Finanzierungslaufzeit einzugehen. Insgesamt sollte der Umfang des Businessplans ca. 20 bis 30 Seiten betragen.306 [...]
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http://www.diplom.de/ean/9783832471880
Arbeit zitieren:
Schmidt, Stefan Juni 2003: Kreditrating nach Basel II, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Auswirkungen auf Anforderungen an mittelst. Unternehmen, Rating-Advisory, Auswahl der "richtigen" Bank, § 18 KWG, Plausibilitätsbeurteilung durch Steuerberater



