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Kreditrating nach Basel II

Beratung und Begleitung von mittelständischen Unternehmen durch Steuerberater

Kreditrating nach Basel II
Über dieses Buch

Diplomarbeit von Stefan Schmidt

Einleitung:

Während das Thema Rating in der Vergangenheit nur für große, sich über den Kapitalmarkt finanzierende Unternehmen von Bedeutung war, wird es mit der Umsetzung der Vorschläge des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht zur Modifikation der Eigenkapitalstandards (Basel II) nun auch zur Herausforderung für mittelständische Unternehmen.

Jede Bank muss bei der Vergabe eines Kredites einen bestimmten Betrag an Eigenkapital „unterlegen“ bzw. bereithalten (Eigenkapitalunterlegung), damit bei Kreditausfällen ihre Existenz nicht gefährdet ist. Während zur Zeit jede Bank pauschal 8% des jeweiligen Kreditvolumens als Eigenkapital zu unterlegen hat, müssen Kreditinstitute nach der neuen Regelung für risikobehaftetere Firmenkredite mehr Eigenkapital vorhalten als für risikoärmere. Das Rating eines Kreditnehmers wird zukünftig das wesentliche Kriterium zur Bestimmung seiner Bonität und damit zur Bestimmung der Eigenkapitalunterlegung der Kreditinstitute sein. Die Folge ist, dass zukünftig die anhand des Ratings ermittelte Bonität des Unternehmens maßgeblich für die Kreditvergabe und insbesondere für die Zinskonditionen sein wird.

Da die Finanzierung durch Bankkredite für deutsche Unternehmen von großer Bedeutung ist, müssen sie und ihre Berater Maßnahmen ergreifen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

Dies gilt insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, die im Gegensatz zu Großunternehmen weitestgehend keinen Zugang zu den Kapitalmärkten haben und sich i.d.R. über Kreditinstitute fremdfinanzieren müssen. Auch die im Juli 2002 beschlossenen Erleichterungen für kleine und mittlere Unternehmen in Bezug auf Basel II führen nicht dazu, dass die Relevanz des Themas für den Mittelstand abnimmt. Die Banken werden weniger a.G. von Basel II, sondern a.G. der betriebswirtschaftlich notwendigen Sanierung ihres Firmenkundenportfolios, die Bonitätsprüfung weiter verschärfen. Dies machte bereits am 10. Juli 2002 das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Thomas Mang, deutlich, indem er feststellte, dass „die vorgesehenen Erleichterungen bei der Eigenkapitalanrechnung von Krediten an kleine und mittlere Unternehmen den Mittelstand nicht von einer stärkeren Anstrengung, seine Bonität weiter zu verbessern, entbinden.“ Gerade mittelständische Unternehmen sind hierbei auf die Unterstützung durch die Steuerberater angewiesen. Diese müssen den Unternehmen Einblick in die Vorgehensweise der Banken bei einem Rating geben und ihnen aufzeigen, welche Bedeutung den quantitativen und qualitativen Beurteilungsfaktoren zukommt. Auf der einen Seite haben sie dabei die Chance, neue Dienstleistungen anzubieten und dadurch bestehende Mandantenbeziehungen zu vertiefen sowie neue Mandanten zu gewinnen. Andererseits besteht die Gefahr, Mandanten an Wettbewerber zu verlieren, die sich intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt haben und bessere Rundumlösungen anbieten können. Um seine Mandanten kompetenter beraten zu können, ist es deshalb auch für den steuerlichen Berater notwendig, sich mit dem Thema Basel II und Rating auseinander zusetzen.

Ziel der Ausführungen ist es daher, einen systematischen Überblick über die Neuerungen, die auf Unternehmen zukommen, zu geben. Außerdem werden die Anforderungen und Möglichkeiten der Ratingberatung, die sich aus diesen Neuerungen für Steuerberater ergeben, aufgezeigt.

Gang der Untersuchung:

Im Rahmen dieser Arbeit werden zunächst die Änderungen, die sich durch Basel II ergeben, dargestellt. Die wesentliche Änderung für Kreditnehmer betrifft die Bonitätsbeurteilung durch ein Rating, das ebenfalls im zweiten Kapitel in allgemeiner Form vorgestellt wird.

Im dritten Kapitel wird durch die Vorstellung eines „idealtypischen“ internen Ratingprozesses der Fokus auf das interne Rating durch Kreditinstitute gelegt, das von besonderer Bedeutung für Kreditnehmer sein wird.

Kapitel vier stellt die Auswirkungen des neuen Baseler Akkordes auf mittelständische Unternehmen dar. Dazu werden zunächst Definitionen des Begriffs „Mittelstand“ geliefert. Nach einer Gegenüberstellung von KMU und Großunternehmen werden die Anforderungen, die auf mittelständische Unternehmen, die sich einem Rating unterziehen wollen oder müssen, zukommen beschrieben.

Schwerpunkt der Arbeit ist die Vorbereitung und Begleitung des Ratings durch Steuerberater. Im fünften Kapitel wird dazu erläutert, wie der Steuerberater seine Mandanten bei der Vorbereitung eines Ratings unterstützen kann. Der Fokus liegt dabei auf der Erstellung und Zusammenstellung der benötigten Unterlagen. Kapitel sechs zeigt Möglichkeiten auf, wie ein Ratingergebnis, das zuvor in einem Vorabrating durch den Steuerberater ermittelt werden sollte, optimiert werden kann.

Kapitel sieben fasst die wesentlichen Aussagen dieser Arbeit zusammen und liefert einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis VIII
Abkürzungsverzeichnis IX
Anhangsverzeichnis XIII
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung und Zielsetzung 1
1.2 Gang der Untersuchung 3
2. Basel I versus Basel II 4
2.1 Basel I – die aktuelle Regelung 4
2.2 Basel II – die neue Regelung 5
2.2.1 Ziele von Basel II 5
2.2.2 Die Neuerungen 6
2.2.2.1 Kreditrisiko, Rating und Ausfallwahrscheinlichkeit 7
2.2.2.2 Der Standardansatz 8
2.2.2.3 Der IRB-Ansatz 9
2.3 Das Rating 11
2.3.1 Definition und Ziele 11
2.3.2 Internes versus externes Rating 12
2.3.3 Ratingkriterien – ein Überblick 12
3. Das interne Rating 14
3.1 Anforderungen an ein internes Rating 14
3.2 „Idealtypischer“ interner Ratingprozess 16
3.2.1 Kreditantrag 17
3.2.2 Einreichung der Unterlagen 17
3.2.3 Kreditgespräch 18
3.2.4 Betriebsbesichtigung und weitere Interviews 19
3.2.5 Rating und Bewertung der Sicherheiten und Garantien 20
3.2.5.1 K.O.-Kriterien und Warnhinweise 20
3.2.5.2 Jahresabschlussanalyse 21
3.2.5.3 Bewertung der Kriterien 22
3.2.5.3.1 Kennzahlen aus der Jahresabschlussanalyse 23
3.2.5.3.2 Beurteilung der Managementqualität 23
3.2.5.3.3 Qualitative Unternehmensbewertung 23
3.2.5.3.4 Marktbeurteilung 24
3.2.5.4 Ratingurteil 24
3.2.5.5 Bewertung von Sicherheiten und Garantien 25
3.2.6 Diskussion des Ratingurteils 25
3.2.7 Konditionengestaltung und Kreditvertrag 26
3.3 Die einzelnen Ratingverfahren der Banken 27
4. Auswirkungen auf / Anforderungen an mittelständische Unternehmen 28
4.1 Der Mittelstand 28
4.1.1 Definition 28
4.1.2 Mittelständische Unternehmen versus Großunternehmen 30
4.2 Auswirkungen und Anforderungen 32
5. Vorbereitung des Ratings mit Hilfe des Steuerberaters 34
5.1 Aufgabenschwerpunkte des Steuerberaters und berufsrechtlicher Hintergrund 35
5.2 Rating-Advisory durch Steuerberater 36
5.2.1 Auswahl der „richtigen“ Bank 39
5.2.2 Aufbereitung und Zusammenstellung der benötigten Unterlagen 39
5.2.2.1 Jahresabschluss 40
5.2.2.1.1 Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse nach § 18 Satz 1 KWG 40
5.2.2.1.2 Ausnahmen von § 18 Satz 1 KWG 43
5.2.2.1.3 Abschlusserstellung durch Steuerberater 43
5.2.2.2 Qualifizierte Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) 47
5.2.2.2.1 Angabe von Vergleichswerten 48
5.2.2.2.2 Anlage individueller Konten 48
5.2.2.2.3 Erfassung von Bestandsveränderungen 48
5.2.2.2.4 Einbuchung von Abgrenzungen 49
5.2.2.2.5 Einbuchung kalkulatorischer Kosten 49
5.2.2.2.6 Erfassung der außerordentlichen und periodenfremden Aufwendungen und Erträge 49
5.2.2.2.7 Analyse des Ergebnisses und Erläuterung von Abweichungen 50
5.2.2.2.8 Erstellungsbescheinigung 50
5.2.2.2.9 Aufbereitung der BWA beim Einnahme-Überschussrechner 50
5.2.2.3 Strategiepapier 51
5.2.2.4 Businessplan 54
5.2.2.5 Planungsrechnungen 57
5.2.2.5.1 Umsatz- und Ertragsplan 57
5.2.2.5.2 Liquiditätsplan 58
5.2.2.5.3 Investitionsplan 59
5.2.2.5.4 Personalplan 59
5.2.3 Managementqualität 60
5.2.4 Durchführung eines Vorabratings 61
6. Optimierung des Ratings 63
6.1 Kurzfristige Optimierung des Ratings 64
6.1.1 Abbau von Vorräten 64
6.1.2 Einführung eines Debitorenmanagements 65
6.1.2.1 Das Mahnwesen 66
6.1.2.2 Verkauf von Forderungen 67
6.1.3 Ausnutzung von Skonto 68
6.1.4 Abschluss geeigneter Versicherungen 69
6.1.5 Verbesserung der Informationspolitik gegenüber der Bank 70
6.1.6 Nachfolgepolitik 71
6.2 Langfristige Optimierung des Ratings 72
6.2.1 Reduzierung des Anlagevermögens 72
6.2.2 Aufbau eines Risikomanagementsystems 73
6.2.2.1 Risikomanagement – Definition und Ziele 73
6.2.2.2 Risikomanagement, KonTraG & Basel II 74
6.2.2.3 Der Risikomanagementprozess 75
6.2.2.4 Einführung des Risikomanagementsystems 77
6.2.2.5 Erstellung eines Risikomanagementhandbuchs 78
6.2.3 Aufbau eines Controllingsystems 78
6.2.3.1 Controlling – Definition und Ziele 79
6.2.3.2 Aufbau eines Controllingsystems 80
6.2.4 Einführung einer Balanced Scorecard (BSC) 82
6.2.4.1 Aufbau und Ziel der BSC 82
6.2.4.2 Perspektiven der BSC 82
6.2.5 Erhöhung des Eigenkapitals durch alternative Finanzierungsformen 84
6.2.5.1 Private Equity 84
6.2.5.2 Venture Capital 85
6.2.5.3 Mezzanine-Kapital 85
6.2.5.4 Fördermittel 86
6.2.6 Steigerung der Kundenzufriedenheit 87
6.2.7 Einführung eines Qualitätsmanagements 89
6.2.7.1 Notwendigkeit und Definition 89
6.2.7.2 Die DIN ISO-9000-Normenreihe 89
6.2.7.2.1 Grundsätze für das Qualitätsmanagement nach DINISO 9000:2000 91
6.2.7.2.2 Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems gem. DIN ISO 9001:2000 91
6.2.7.3 Total Quality Management (TQM) 92
6.2.7.4 Erstellung eines Qualitätsmanagementhandbuchs 93
6.2.8 Ausbau vorhandener / Aufbau neuer Kernkompetenzen 93
6.2.8.1 Vorteile von Kernkompetenzen 93
6.2.8.2 Mögliche Kompetenzschwerpunkte von Unternehmen 94
7. Abschließende Betrachtung 98
7.1 Basel II ist jetzt 98
7.2 Unternehmen müssen sich Basel II stellen 98
7.3 Steuerberater sind gefordert 100
Literaturverzeichnis 102
Rechtsquellenverzeichnis 124
Anhang 125
Erklärung zur Diplomarbeit gemäß § 24 Abs. 6 DiplPrüfO 2001 XV

Automatisiert erstellter Textauszug:

Den wichtigsten Erfolgsfaktor, gerade in kleinen und mittleren Unternehmen, stellt das Management dar.325 Neben der kaufmännischen Qualifikation kommen auch Persönlichkeitsmerkmalen, wie z.B. emotionaler Gelassenheit, Ausdauer oder Entschlussfähigkeit eine hohe Bedeutung zu. Auch das persönliche Umfeld wird bei der Ratingbeurteilung berücksichtigt. Darüber hinaus ist die soziale Geschicklichkeit, die Kontakt-, Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie der Führungsstil entscheidend. Letztlich kommt es auf kognitive Fähigkeiten wie Intelligenz, analytisches Denkvermögen, Kreativität, Flexibilität und die ethischen Wertvorstellungen an.326 Häufig werden die Fähigkeiten des Unternehmens im Rahmen eines Kundengesprächs in Verbindung mit Referenzen oder dem Lebenslauf ermittelt.327 Die Fragestellungen können dabei die folgenden Punkte betreffen: Qualifikation und Werdegang des kaufmännischen und technischen Managements; Zuständigkeitsverteilung innerhalb des Unternehmens; Arbeitsatmosphäre aus Sicht des Managements; Abhängigkeiten im privaten Bereich, die den Unternehmenserfolg beeinträchtigen könnten; Inanspruchnahme von externen Beratern, falls entsprechendes Know-how im Unternehmen nicht vorhanden ist; Nachfolgeregelung; Intensität der operativen Tätigkeiten des Managements; [...]

Mit dem Liquiditätsplan soll die langfristige Sicherung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit gewährleistet werden. Daher muss er alle zahlungswirksamen Vorgänge berücksichtigen. Der Liquiditätsbedarf wird ermittelt, indem man die vorhandenen liquiden Mittel zu den erwarteten Einzahlungen hinzu addiert und von dieser Summe die Auszahlungen subtrahiert.317 Die Planungsintervalle sollten für die ersten zwei Jahre nach der Betriebsgründung oder nach dem Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes Monate umfassen, für die weiteren Jahre sollte der Plan in Quartale untergliedert werden.318 Da die tatsächlichen Zahlungsströme von den ermittelten Planzahlen abweichen können, ist es erforderlich, einen Plan-IstVergleich durchzuführen. Bei größeren Abweichungen, die nicht in der Folgeperiode wieder ausgeglichen werden können, ist eine Berichtigung der künftigen Planungsperioden erforderlich.319 Die größte Position bei den Einzahlungen stellt die Bezahlung der offenen Rechnungen durch Kunden dar. Bei der Erstellung des Liquiditätsplans müssen in diesem Bereich die vereinbarten Zahlungsziele berücksichtigt werden. Außerdem sollte ermittelt werden, wann die vom Unternehmen erbrachten Leistungen im Durchschnitt von den Kunden bezahlt werden: [...]

4. Markt und Wettbewerb (kein Vorschlag zum Umfang) Die Darstellung der Marktverhältnisse dient dazu, die Realisierbarkeit des Vorhabens zu beurteilen. Neben der Darstellung der Marktentwicklung mit Hilfe von Zahlen und Trends sind die Ergebnisse der Konkurrenzanalyse und der Analyse des Marktpotentials in den Businessplan aufzunehmen. 5. Marketing und Vertrieb (kein Vorschlag zum Umfang) Aufbauend auf einer detaillierten Definition der Zielgruppe des Unternehmens sind die Ziele und der Aufbau des Vertriebskonzeptes zu erläutern. Dabei sind die Vertriebswege aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und die geplanten Maßnahmen zur Absatzförderung vorzustellen. 6. Organisation (Umfang: 2 DIN-A4-Seiten) Nötige Inhalte dieses Abschnitts sind die Aufstellung der Unternehmensbereiche, die Festlegung der Verantwortungsbereiche, die Maßnahmen zur Delegation und Informationsweitergabe sowie die Personalplanung unter Berücksichtigung des Wachstums des Unternehmens. Zur Verdeutlichung sollte auch ein Organigramm erstellt werden. 7. Planungsrechnungen / 5-Jahresplanung (Umfang: 5 DIN-A4-Seiten) Ziel dieses Abschnitts ist die Überprüfung der Finanzierbarkeit und Rentabilität der Geschäftsidee. Dazu werden die Ergebnisse aus den vorherigen Abschnitten zusammengeführt und mit Hilfe von verschiedenen Planungsrechnungen quantitativ analysiert. Nötige Pläne sind neben dem Umsatz- und Rentabilitätsplan auch ein Liquiditätsplan, ein Personalplan und ein Investitionsplan.305 8. Finanzbedarf (Umfang: 1 – 2 DIN-A4-Seiten) In diesem Teilbereich sind die verschiedenen Finanzierungsquellen darzustellen, die zur Deckung des im Rahmen der Liquiditätsplanung ermittelten Kapitalbedarfs herangezogen werden sollen. Neben der Darstellung der Art der Eigen- oder Fremdfinanzierung ist auch auf die Finanzierungslaufzeit einzugehen. Insgesamt sollte der Umfang des Businessplans ca. 20 bis 30 Seiten betragen.306 [...]

Arbeit zitieren:
Schmidt, Stefan Juni 2003: Kreditrating nach Basel II, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Auswirkungen auf Anforderungen an mittelst. Unternehmen, Rating-Advisory, Auswahl der "richtigen" Bank, § 18 KWG, Plausibilitätsbeurteilung durch Steuerberater

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