Kostengünstige B2B-Integration auf der Basis des ebXML- Frameworks.
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Ole Kuhlmey
- Abgabedatum: Januar 2003
- Umfang: 111 Seiten
- Dateigröße: 2,2 MB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Pforzheim Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6911-5
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6911-5 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6911-5 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Kuhlmey, Ole Januar 2003: Kostengünstige B2B-Integration auf der Basis des ebXML- Frameworks., Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: E-Commerce, Elelektronic Data Inerchange, EAI, Integration, Webservices
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Diplomarbeit von Ole Kuhlmey
Einleitung:
Integration ist eines der Schwerpunktthemen heutiger IT Landschaften in modernen Unternehmen. Nach dem klassischen EDI wurde mit EAI der nächste Versuch einer allumfassenden Systemintegration gestartet, sowohl im unternehmensinternen Bereich, wie auch unternehmensübergreifend. Ziel ist es die Integrationskosten zu reduzieren und somit vor allem auch Klein- und Mittelständische Unternehmen mit einzubeziehen. Webservices sollen hier einen entscheidenden Fortschritt machen.
Die entscheidenden Fragen, die es zu klären gilt sind: was sind eigentlich die Kostentreiber derartiger Projekte und wie kann man sie entscheidend reduzieren? Wie muss eine Lösung aussehen, die aufwandsarm umgesetzt werden kann? Was bietet der aktuelle Softwaremarkt für Lösungen?
Am Anfang dieser Ausführung wird auf die Integrationsprobleme im Zusammenhang mit dem klassischem EDI eingegangen. Es wird aufgezeigt warum diese Technologie den Erwartungen bis zum heutigen Tage nicht gerecht werden konnte und wo weiterhin Handlungsbedarf besteht, um den einstmalig so fortschrittlichen Ansatz zu einer allgemeingültigen und vor allem zukunftsorientierten Lösung weiter zu entwickeln. Es wir auf die Einleitung Enterprise Applikation Integration als Verbesserung des klassischen EDI eingegangen und aufgezeigt, wo ihre Schwächen liegen, bzw. was die Kosten bei EAI Projekten in die Höhe treibt.
Es wird auf Webservices als potentielle Integrationshelfer eingegangen. Es werden Ihre Schwächen herausgearbeitet und aufgezeigt, warum sie in ihrer aktuellen Form nicht in der Lage sind als komplette Lösung zu fungieren. Es wird mit ebXML ein neuer Ansatz dargestellt, um diesem Misstand entgegen zu wirken.
Es wird ein Überblick über den Stand der Technik, sowie den Bestandtei-len und Komponenten des ebXML Frameworks und seiner Funktionsweise gezeigt.
Anschließend werden Voraussetzungen beschrieben, um eine effektive Umsetzung des ebXML Konzepts zu erreichen.
Es werden Softwarelösungen mit Unterstützung der ebXML – Spezifikatio-nen vorgestellt.
In einem abschließenden Fazit werden die Zukunftsperspektiven von ebXML beurteilt.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | I | |
| Abkürzungsverzeichnis | IV | |
| Abbildungsverzeichnis | VII | |
| Tabellenverzeichnis | VIII | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | eBusiness im Wandel | 1 |
| 1.2 | Ziel und Aufbau dieser Arbeit | 4 |
| 2. | Probleme bei der Integration im klassischen EDI/EAI | 6 |
| 2.1 | Electronic Data Interchange | 6 |
| 2.1.1 | Potential ist vorhanden | 6 |
| 2.1.2 | EDI Standards und Prozesse | 8 |
| 2.1.2.1 | EDI Standards | 9 |
| 2.1.2.2 | Das Problem der Subsets | 12 |
| 2.1.2.3 | Konvertierungsprozess | 13 |
| 2.1.2.4 | Kommunikationsprozess | 14 |
| 2.1.3 | Von der Punkt – zu Punkt Verbindungen zu Clearing Centern | 15 |
| 2.1.4 | Erhebliche Kosten verhindern den Durchbruch von EDI | 16 |
| 2.2 | Enterprise Applikation Integration | 18 |
| 2.2.1 | Informationsgewinnung und- Verarbeitung als Wettbewerbsvorteil | 19 |
| 2.2.2 | Integrationsbedarf am Beispiel eines e – Marketplaces | 20 |
| 2.2.3 | Ebenen der Integration | 21 |
| 2.2.4 | Aufbau und Funktionsweise klassischer EAI Werkzeuge | 23 |
| 2.2.4.1 | Prozessplanungsebene | 24 |
| 2.2.4.2 | Datentransport und Datentransformation | 25 |
| 2.2.4.3 | Integrationsarchitekturen | 25 |
| 2.2.5 | Kostenbetrachtung - Integration Broker schaffen nur bedingt Abhilfe | 27 |
| 2.2.5.1 | Entwicklungskosten für Schnittstellen | 27 |
| 2.2.5.2 | Total Cost of Ownership (TOC) | 32 |
| 2.2.5.3 | Opportunitätskosten | 32 |
| 2.2.6 | Risiken von EAI – Projekten | 33 |
| 3. | Über Webservices zu ebXML | 36 |
| 3.1 | Integration durch Webservices | 36 |
| 3.1.1 | XML | 39 |
| 3.1.2 | Interoperabilität durch SOAP Protokoll | 40 |
| 3.1.3 | Auffinden eines Webservice mit Hilfe von UDDI | 41 |
| 3.1.4 | Beschreibung von Webservices durch WSDL | 43 |
| 3.2 | Stärken und Schwächen der Webservices Architektur | 44 |
| 3.2.1 | Sicherheit | 46 |
| 3.2.2 | Transaktionen | 47 |
| 3.2.3 | Unterstützung der Geschäftsprozesse | 49 |
| 3.2.4 | Semantische Heterogenität | 50 |
| 3.3 | ebXML soll die Lücken der Webservice Architektur schliessen | 50 |
| 4. | Das ebXML Konzept | 52 |
| 4.1 | Überblick | 52 |
| 4.2 | ebXML Szenario | 53 |
| 4.3 | ebXML Komponenten | 55 |
| 4.3.1 | ebXML Business Process | 55 |
| 4.3.2 | ebXML Message Service | 57 |
| 4.3.3 | ebXML Core Component Specification | 61 |
| 4.3.4 | ebXML Handelspartnerprofile | 62 |
| 4.3.5 | ebXML Registry/Respository | 63 |
| 5. | Effektive Umsetzung von ebXML | 65 |
| 5.1 | Einbeziehung bereits vorhandener und etablierter Standards | 67 |
| 5.1.1 | RosettaNet | 67 |
| 5.1.2 | cXML | 68 |
| 5.1.3 | OAGIS | 69 |
| 5.1.4 | Harmonisierung der Standards | 70 |
| 5.1.5 | Zusammenfassung | 73 |
| 5.2 | Verbreitung des Standards | 74 |
| 5.3 | Unterstützung der grossen Softwarehersteller | 75 |
| 5.4 | Kostenlose Open Source Implementierungen | 75 |
| 5.5 | Konformität und Interoperabilität der Implementierungen | 76 |
| 6. | ebXML fähige Partner – Software | 78 |
| 6.1 | SAP Exchange Infrastruktur | 78 |
| 6.1.1 | Konzept und Architektur | 78 |
| 6.1.1.1 | Integration Repository | 79 |
| 6.1.1.2 | Integration Directory | 80 |
| 6.1.1.3 | Adapter | 81 |
| 6.1.3 | Mapping | 81 |
| 6.1.4 | Modellierung | 82 |
| 6.1.5 | Prozessdurchführung | 83 |
| 6.2 | XECO | 84 |
| 6.2.1 | Konzept und Architektur | 84 |
| 6.2.2 | Modellierung | 86 |
| 6.2.3 | Prozessdurchführung | 86 |
| 6.2.4 | Administration | 87 |
| 6.2.5 | Zusammenfassung | 87 |
| 7. | Fazit | 89 |
| Literaturverzeichnis | A | |
| Anhang | E | |
| Eidesstattliche Erklärung | N |
Zur Verwendung eines Webservices ist es notwendig, die von dem Webservice implementierte Schnittstelle in einem standardisierten Format definieren und beschreiben zu können. Neben der implementierten Schnittstelle selber, müssen spezifische Informationen vorhanden sein, um die Implementierung eines bestimmten Anbieters nutzen zu können. Die Webservice Definition Language (WSDL) ist konzeptionell nichts neues und kann praktisch mit anderen Interface – Beschreibungssprachen verglichen werden, z.B. mit der CORBA Interface Definition Language (CORBA IDL). WSDL ist als XML – Dokument definiert, d.h. es gibt eine DTD68, bzw. ein XML – Schema, das beschreibt, wie ein WSDL – Dokument aussehen muss. Abbildung 10 verdeutlicht die Struktur eines solchen Dokuments. Der Service, der in einem WSDL – Dokument beschrieben wird, definiert sich über eine Menge sogenannter Web Service EndPoints oder Ports. Ein Port hat einen PortType und die auf diesem PortType definierten Operationen. Ein Port wird meist als URL69 ausgedrückt und zeigt auf den Webservice, der die Operationen implementiert. Am Port hängt auch das Binding, d.h. die Definition des zu benutzenden Protokolls. Damit ist es möglich einen Service zu definieren und ihn über verschiedene Ports mit Hilfe verschiedener Protokolle anzusprechen. (siehe Anhang 3) 70 [...]
Von Dun & Bradstreet entwickeltes System zur einheitlichen Identifikation von Unternehmen Alle drei Kategorien sind von besonderer Bedeutung, sie stellen praktisch eine neutrale gemeinsame Sprache dar, die von Anbietern und Suchenden gleichermaßen genutzt werden kann. Dies ist um so wichtiger, als häufig aufgrund eines konkreten Bedarfs nach Anbietern gesucht wird, die den Suchenden noch gar nicht bekannt sind. So lässt sich beispielsweise über die UNSPSC Kategorie für Fotokopierer (44.10.15.01.00) und die ISO 3166 Kategorie für Deutschland (DE) nach allen Firmen suchen, die in Deutschland Fotokopierer anbieten. UDDI bietet einen Mechanismus, der es erlaubt, weitere Identifikations- oder Kategoriesysteme zu registrieren, um beispielsweise die in einer bestimmten Branche oder Region gebräuchlichen Identifikationen oder Kategorien für Registrierung und Suche nutzen zu können. 67 Ein Servicetyp ist z.B. ein konkretes XML - Schema wie der xCBL Produktkatalog aus der XML Common Business Library, einer von Commerce One und SAP Markets entwickelten Sammlung von XML - Schemata für E-Business-Anwendungen. Insofern können Anbieter auch danach ausgewählt werden, ob sich ihre Services leicht mit den Anwendungssystemen des Suchenden integrieren lassen, ob beispielsweise ein Produktkatalog im CRM - System des Anbieters mit dem Beschaffungssystem des Suchenden kompatibel ist. [...]
Wenn Webservices von einem Unternehmen angeboten werden, ist es wichtig, dass andere Unternehmen diese Services auch finden können. Es müssen unterschiedliche Suchfunktionen zur Verfügung stehen, die es ermöglichen nach bestimmten Unternehmen oder einer bestimmten Art von Service zu suchen, wenn nötig, auch z. B. nur in einem geografisch beschränkten Bereich. Ferner sollte es möglich sein, nach Unternehmen zu suchen, die bestimmte Geschäftsprozesse unterstützen, die vielleicht auch in eigenen Unternehmen eingesetzt werden. Wurde ein entsprechendes Unternehmen oder ein bestimmter Webservice gefunden, sollte es möglich sein, diesen dynamisch in eigene Anwendungen einzubinden und zu nutzen, ohne das menschliche Interaktion notwendig wird. Ein solcher Verzeichnisdienst wird mit UDDI zu Verfügung gestellt Aktuell betreiben sowohl IBM als auch Microsoft ein UDDI – Verzeichnis. UDDI Implementierungen sind selbst Webservices, d.h. man kann selbst Applikationen schreiben, die zur Laufzeit auf UDDI Verzeichnisse zugreifen64. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832469115
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Kuhlmey, Ole Januar 2003: Kostengünstige B2B-Integration auf der Basis des ebXML- Frameworks., Hamburg: Diplomica Verlag
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E-Commerce, Elelektronic Data Inerchange, EAI, Integration, Webservices



