Konzeptionelle Überlegung zu einem Training mit Querschnittsgelähmten im Dreiachstrainer The Spacecurl
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Lena Franke
- Abgabedatum: März 2009
- Umfang: 130 Seiten
- Dateigröße: 6,6 MB
- Note: 1,4
- Institution / Hochschule: Universität Leipzig Deutschland
- Bibliografie: ca. 36
- ISBN (eBook): 978-3-8366-3345-1
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Franke, Lena März 2009: Konzeptionelle Überlegung zu einem Training mit Querschnittsgelähmten im Dreiachstrainer The Spacecurl, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Wahrnehmungstraining, Koordinationstraining, Konzeptentwicklung, Therapie, Proband
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Diplomarbeit von Lena Franke
Einleitung:
Seit den ersten sportlichen Angeboten für querschnittgelähmte Personen haben sich diese inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil der biopsychosozialen Rehabilitation nach Eintritt der Schädigung entwickelt. Sie boten den Betroffenen eine erste Möglichkeit sich mit ihrem Körper und ihren Fähigkeiten im Wettkampf untereinander sowie auch vor nichtgeschädigter Bevölkerung unter Beweis zu stellen. Nicht nur vor anderen Menschen, sondern auch gegenüber sich selbst ist das Erleben und Demonstrieren der eigenen Fähigkeiten ein erheblicher Faktor des psychosozialen Wohlbefindens. Der Eintritt einer funktionell einschränkenden Schädigung stellt jedem Menschen die Aufgabe nach individuell zugeschnittenen Möglichkeiten der Förderung und Herausforderung zu suchen und sich damit neuen Aufgaben und Erfolgen zuzuwenden. Andererseits verstehen die heutigen Therapeuten es als eine selbstverständliche Aufgabe den Betroffenen Angebote zu unterbreiten, die auf unterschiedlichen Ebenen gleichermaßen angreifen können. So profitiert optimaler Weise von einem therapeutischen Angebot nicht nur die Physis einer Person, sondern zugleich psychische und psychosoziale Aspekte.
Das Training im Spacecurl spricht verschiedene Ebenen an. Der hohe Aufforderungscharakter und die ungewöhnliche spektakuläre Bewegungsmöglichkeit wirken auf psychische Weise, wohingegen die alltagsnahe Körperhaltung im Gerät physiologische Anpassungen hervorruft. Als Anwendung im Dreiachstrainer Spacecurl existiert bisher aufgrund der funktionellen Einschränkungen kein reguläres Angebot für Querschnittgelähmte, obwohl es in der Therapie als anerkanntes Gerät gehandhabt wird. Durch Hilfsmittel wird es nur an den wenigsten Einrichtungen für Rollstuhlfahrer ermöglicht. Mit dieser Arbeit werden erste Schritte in Richtung einer solchen Trainingsmöglichkeit getan.
Der erste Teil der Arbeit widmet sich den theoretischen Grundlagen der Querschnittlähmung, mit ihren verschiedenen Schädigungsbildern, und denen des Trainingsgerätes. Im dritten Kapitel werden, neben einer kurzen Befragung der Anwender, die publizierten und erarbeiteten methodischen und inhaltlichen Angaben zusammengefasst dargestellt. Kapitel vier diskutiert die funktionellen Voraussetzungen unterschiedlicher Läsionshöhen sowie die körperlichen Anforderungen des Spacecurl und tätigt Überlegungen bezüglich einer Trainingsmöglichkeit. Auf dieser Grundlage ist folgend ein Vorschlag zum Training mit Querschnittpatienten im Spacecurl konzipiert worden. Die Umsetzung dieses Konzeptes mit 4 Probanden wird beschrieben. Die Ergebnisse und Erkenntnisse zu dieser Intervention werden in Kapitel 5 dargestellt. Kapitel 6 diskutiert die Methodik der Arbeit sowie die Ergebnisse und Erkenntnisse der Intervention.
Ein großer Dank wird an das Zentrum für Rückenmarkverletzte und Klinik für Orthopädie des BG Klinikums Bergmannstrost in Halle gerichtet. Unter der Leitung von Chefarzt Dr. Röhl wurde seitens der physiotherapeutischen Leitung, namentlich seien Kerstin Rolle und Daniel Kuhn genannt, ein großer organisatorischer Anteil zur Verwirklichung der Intervention geleistet.
Weiter gilt mein Dank den Probanden dieser Studie, welche sich mit großer Motivation für diese Intervention entschlossen und dafür vorübergehend einen Teil ihrer regulären Therapieleistung aufgegeben haben.
Ohne jemanden vergessen zu wollen, bedanke ich mich bei allen, die sich mit meiner Arbeit befasst haben und durch Kommentare und Kritik bei ihrer Entstehung mitgeholfen haben.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Wissenschaftlicher Sachstand | 3 |
| 2.1 | Querschnittlähmung | 3 |
| 2.1.1 | Läsionshöhe und resultierender Funktionszustand | 4 |
| 2.1.2 | Einschränkungen durch Verletzungs- und Operationsfolgen | 8 |
| 2.1.3 | Stabilisierung und Mobilisation im Rehabilitationsprozess | 9 |
| 2.1.4 | Gleichgewichtstraining mit Querschnittlähmung | 12 |
| 2.2 | Koordination | 13 |
| 2.2.1 | Propriozeption und Gleichgewicht | 13 |
| 2.2.2 | Posturale Kontrolle | 15 |
| 2.2.3 | Haltung und ihre stabilisierende Muskulatur | 16 |
| 2.3 | Dreiachstrainer The Spacecurl | 18 |
| 2.3.1 | Entwicklungsgeschichte | 18 |
| 2.3.2 | Einstellungskomponenten und Funktionsweise des Gerätes | 19 |
| 2.3.3 | Spezifische Prinzipien des Spacecurl | 22 |
| 2.3.4 | Ziele und Indikationen des Spacecurltrainings | 24 |
| 2.3.5 | Forschungsstand | 24 |
| 2.4 | Problemstellung und wissenschaftliche Fragestellung | 27 |
| 3. | Voruntersuchung | 29 |
| 3.1 | Anwenderbefragung | 29 |
| 3.1.1 | Anwenderkennzeichnung | 29 |
| 3.1.2 | Fragebogeninhalte | 29 |
| 3.1.3 | Befragungsmethode | 30 |
| 3.1.4 | Umfrageergebnisse | 32 |
| 3.2 | Vorliegende methodische und inhaltliche Angaben zur 3D-Therapie | 34 |
| 3.2.1 | Methodische Angaben aus der Literatur | 35 |
| 3.2.2 | Zusammenfassung von Inhalten und Übungsaufgaben | 38 |
| 3.3 | Auswertung der Voruntersuchung | 42 |
| 4. | Konzeptentwicklung und -umsetzung | 45 |
| 4.1 | Überlegungen zu Querschnittlähmung und Spacecurl | 45 |
| 4.1.1 | Körperlicher Anspruch des Spacecurl und erhaltene Funktionen bei Paraplegie | 45 |
| 4.1.2 | Zuordnung der Einschränkungen zum Training im Spacecurl | 48 |
| 4.2 | Konzeptvorschlag - Dreidimensionales Training mit Paraplegie im Spacecurl | 53 |
| 4.2.1 | Ziele | 53 |
| 4.2.2 | Therapieplanung und Strukturierung | 54 |
| 4.2.3 | Indikationsspezifische Herangehensweise | 56 |
| 4.2.4 | Therapieeinheit | 57 |
| 4.2.5 | Hilfsmittel (nach den Möglichkeiten des Klinikum Bergmannstrost, Halle) | 60 |
| 4.2.6 | Eckdaten des Konzeptes | 63 |
| 4.3 | Konzeptanwendung / Intervention | 64 |
| 4.3.1 | Probandenkennzeichnung | 66 |
| 4.3.2 | Trainingsdurchführung und -dokumentation | 68 |
| 4.3.3 | Befragung der Probanden | 70 |
| 5. | Ergebnisdarstellung | 71 |
| 5.1 | Proband FL | 71 |
| 5.1.1 | Allgemein | 71 |
| 5.1.2 | Der Trainingsprozess | 72 |
| 5.2. | Proband GK | 76 |
| 5.2.1 | Allgemein | 76 |
| 5.2.2 | Der Trainingsprozess | 77 |
| 5.3 | Probandin KJ | 79 |
| 5.3.1 | Allgemein | 79 |
| 5.3.2 | Der Trainingsprozess | 80 |
| 5.4 | Proband KDE | 82 |
| 5.4.1 | Allgemein | 82 |
| 5.4.2 | Der Trainingsprozess | 83 |
| 5.5 | Spacecurl-Fragebogen (SC-FB) | 85 |
| 6. | Diskussion | 88 |
| 6.1 | Methodendiskussion | 88 |
| 6.1.1 | Methodenkritik - Anwenderbefragung | 88 |
| 6.1.2 | Methodenkritik - Intervention | 89 |
| 6.2 | Ergebnisdiskussion | 90 |
| 6.2.1 | Einstellungen und Hilfsmittel | 91 |
| 6.2.2 | Kompensatorische Techniken | 93 |
| 6.2.3 | Umsetzung des Konzeptes / Ergänzungen | 98 |
| 6.2.4 | Ziele und Phaseneinteilung | 100 |
| 6.2.5 | Feedback Fragebogen (SC-FB) | 103 |
| 6.2.6 | Veränderte Funktion und Wirkungsweise des Spacecurl | 104 |
| 7. | Zusammenfassung | 107 |
| 8. | Ausblick | 109 |
| Literaturverzeichnis | 111 | |
| Abkürzungsverzeichnis | 113 | |
| Tabellen- und Abbildungsverzeichnis | 115 | |
| Anhang | 115 |
Textprobe:
Kapitel 4.2.2, Therapieplanung und Strukturierung:
Aus der Anwenderbefragung wurde deutlich, dass es aktuell keinen absolut festen Rahmen für den Einsatz des Spacecurl in der Therapie gibt. Wie durch die befragten Anwender beschrieben, soll es auch in diesem Konzept den Therapeuten überlassen werden, im Hinblick auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Patienten die organisatorische Umsetzung und die Intensität des dreidimensionalen Trainings entsprechend zu gestalten. Gemäß den gängigen Trainingsprinzipien sollen durch wirksame Reize, allmähliche Belastungssteigerung und eine variierende Belastung Anpassungen im sensomotorischen/koordinativen System ausgelöst werden. Ausreichende Übungswiederholung und der optimale Wechsel von Belastung und Erholung sind nötig, um zu Aufrechterhaltung und Automatisierung der Anpassung beizutragen, damit auch zu Transferleistungen in den Alltag. Zwei Varianten werden auf dieser Grundlage empfohlen und im Folgenden näher erläutert.
Zum einen kann das Spacecurl als eine eigenständige therapeutische Maßnahme, d.h. als Hauptgerät einer Anwendung, mit mind. 2 Einheiten/Woche genutzt werden. Zum anderen kann es regelmäßig, allerdings mit längeren Abständen, in den andauernden Rehabilitationsprozess oder die Folgebehandlung eingegliedert werden (1 Einheit/2 Wochen). Dies macht besonders in der ambulanten Therapie, mit limitierten ärztlichen Verordnungen, die Aufnahme des Gerätes in die Therapie möglich ohne aber die reguläre Therapie stark zu beeinflussen oder auszusetzen. Beide Varianten bieten unterschiedlich intensive Möglichkeiten des Trainings und können damit individuelle auf die Patienten eingehen. Der sporadische Einsatz des Gerätes über nur wenige (2-3) Einheiten ist besonders bei Personen mit dem hier besprochenen Schädigungsbild nicht zu empfehlen, da sie aufgrund sensomotorischer Veränderungen eine längere Zeit zur Gerätgewöhnung benötigen. Die Person braucht die Möglichkeit eventuelle Ängste und Bedenken abbauen zu können, erst danach ist ein vielfältiges und therapeutisch wertvolles Training möglich. Bei einer sehr geringen Anzahl an Einheiten kann die Person allemal Eindrücke erfahren aber aufgrund weniger Übungswiederholungen keine wünschenswerten Effekte erreichen. Daher wird eine Mindestzahl von 12 Einheiten empfohlen, in deren Verlauf eine effektive Übungszeit von, je nach Trainingsdauer, 4 bis (max.) 6 Stunden erreicht werden kann (Dauer der Einheit 20-30min). Dies ist ausreichend Zeit, um ein genügendes Maß an Übungswiederholungen leisten und koordinative Erfolge verzeichnen zu können. Die Anzahl von 12 Einheiten ist auch im therapeutischen Rahmen bezüglich der gängigen ärztlichen Verordnungen sinnvoll. Als optimale Umsetzung wird die Durchführung einer eigenständigen Therapie mit 2-3 Einheiten/Woche angesehen, mit anschließender Fortsetzung des Trainings in regelmäßigen, aber längeren Abständen (Eine Einheit jede zweite Woche). Der Vorschlag, das Training im Spacecurl für einen eigenständigen Therapieabschnitt zu planen, beruht auf der bisher nicht nachgewiesenen Annahme, dass das Spacecurl ganz spezifische und positive Trainingseffekte für Personen mit Querschnittlähmung bereithält. Die Weiterführung mit längeren Abständen soll den Verlust der erlangten Fähigkeiten vermeiden bzw. diese weiter ausbauen sowie den Erwerb neuer Fähigkeiten ermöglichen.
Das tägliche Training wird der Anwenderbefragung nach selten durchgeführt und ist praktisch nur im stationären Betrieb durchführbar ist. Sollte dies durchgeführt werden, ist zu beachten, dass das neuromuskuläre System nach einer Beanspruchung laut Schnabel et. al einer Regenerationszeit von mind. 18 Stunden bedarf (fast vollständige Wiederherstellung). Geschädigte Funktionssysteme können aber auch längere Regenerationszeiten benötigen. Um Überforderungen zu vermeiden, muss dies in der Therapieplanung ebenfalls berücksichtigt werden. Wird der Schwerpunkt auf ein kräftigendes Training im Spacecurl gelegt, müssen die diesbezüglich geltenden Regenerationszeiten eingehalten werden.
Hierarchisch ordnen Froböse und Nellessen die Inhalte des therapeutischen Koordinationstrainings in Schulung der Propriozeption, Schulung der statischen Balance, Schulung der dynamischen Balance, Schulung der Gleichgewichtsreaktion und Schulung der Bewegungsvielfalt. Das Training im Spacecurl vereint zum einen alle diese Aspekte als Komplex in seiner Anforderungscharakteristik. Zum anderen kommt sicherlich die räumliche sowie körperliche Wahrnehmungsschulung vor der Bewegungsvielfalt und das Training der statischen Balance ist Voraussetzung für die dynamische Balance, womit es der inhaltlichen Folge von Froböse und Nellessen folgen kann. In jedem Fall sollte das Training aufgaben- und funktionsorientiert sein und entgegen der Monotonie über die Zeit inhaltliche Veränderungen aufweisen.
Indikationsspezifische Herangehensweise:
Das Training im Spacecurl setzt sich zusammen aus dem zuvor erstellten Übungskatalog und den in Kapitel 3.2.1 beschriebenen methodischen Anweisungen aus vorliegenden Arbeiten. Spezifische für die Indikation Querschnittlähmung notwendige Modifizierungen der Inhalte und der Vorgehensweise sind anhand des Schädigungsbildes und der Hilfsmittel zu entwickeln.
Zu Beginn der therapeutischen Intervention muss das Hauptdefizit der Person erkannt und bei der Auswahl der entsprechenden Hilfsmittel und der Aufgaben beachtet werden. Personen mit hoher Läsion können keine uneingeschränkten Übungen mit frei beweglichem Oberkörper ausführen und Personen mit stark fixierter Halswirbelsäule dürfen die Kopfbewegungen zur Verlagerung des Schwerpunktes nur mit äußerster Vorsicht angehen. Diesen Beispielen entsprechend sind individuelle Maßnahmen zur Anpassung der Trainingsmöglichkeit an die Defizite erforderlich.
Da das Training bei sinkender Läsionshöhe immer stärker dem Training unbeeinträchtigter Personen gleicht, kann der Übungskatalog nur den gesamten Umfang des Übungsgutes darstellen. Für hohe Läsionen und zunehmende körperliche Einschränkung werden immer mehr Übungen nicht durchführbar sein. Vorteilhafterweise können Übungen immer in Bewegungsumfang und -geschwindigkeit bzw. über die Systemstabilität (Höheneinstellung der Fußplattform) angepasst werden.
Die Beckenpolster sollten immer geschlossen sein und eine Ausnahme nur bei sehr guter Stehfähigkeit ohne Spastik gemacht werden. Übungen können dann mit kleinen Amplituden durchgeführt werden.
Die Person im Gerät darf nicht zu Bewegungen überredet oder gedrängt werden, die sie sich nicht zutraut. Der Therapeut kann in diesem Fall durch ruhiges Anleiten und die Vermittlung von Kenntnissen nur langsamer an eine vielleicht doch mögliche Bewegung heranführen und durch den erreichten Erfolg überzeugen. Der Unsicherheit einer Person und ihr Bedürfnis nach Steigerung oder Beibehaltung der Anforderung stehen dabei immer im Mittelpunkt des Therapieverlaufs und müssen über die Kompetenz des Therapeuten kompensiert werden.
Generell soll die Person eigenständig die Übungen angehen, denn sie muss ihre Erfahrungen selbst sammeln können. Hierzu zählt auch die Geschwindigkeit des Vorgehens bezüglich der Steigerung der koordinativen Anforderungen. Die gestaffelte Freigabemöglichkeit der Ringe und die damit steigende koordinative Beanspruchung legt von allein eine mögliche methodische Ordnung der Inhalte nahe, dies darf jedoch nicht die Aufgabe des Therapeuten hinsichtlich der individuellen und zielorientierten Trainingsplanung und -steuerung ersetzen.
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836633451
Arbeit zitieren:
Franke, Lena März 2009: Konzeptionelle Überlegung zu einem Training mit Querschnittsgelähmten im Dreiachstrainer The Spacecurl, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Wahrnehmungstraining, Koordinationstraining, Konzeptentwicklung, Therapie, Proband



