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Konzeption von telematikgebundenen Diensten zur CRM-Untertstützung in der Automobilindustrie

Konzeption von telematikgebundenen Diensten zur CRM-Untertstützung in der Automobilindustrie
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Timo Rister
  • Abgabedatum: August 2003
  • Umfang: 102 Seiten
  • Dateigröße: 3,2 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Universität Augsburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7765-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7765-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7765-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rister, Timo August 2003: Konzeption von telematikgebundenen Diensten zur CRM-Untertstützung in der Automobilindustrie, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Telematik, telematische Dienste, Customer Relationship Management, Kundenbindung, CRM

Diplomarbeit von Timo Rister

Einleitung:

„Customer Relationship Management (CRM) mag wie ein Schlagwort klingen. Aber mit den mobilen e-Business - Diensten erhält CRM eine praktische Dimension. Die Kunden erhalten verlässliche Dienste, die ihr Fahrerlebnis in Autos und Lastwagen positiv beeinflussen. Für uns bedeutet das im Gegenzug dauerhafte Beziehungen mit häufigen Kundenkontakten und vielen vom Verbraucher erzeugten Daten. Diese Daten können wir nutzen, um bessere Produkte zu schaffen und zu vermarkten.“ [Mobi2002, S. 2] Immer härter werdende Wettbewerbsbedingungen und wachsende Kundenanforderungen bei gleichzeitig abnehmender Markenloyalität bei den Kunden bewegen die Automobilhersteller dazu, von einem Beeinflussungsmarketing zu einer kundenorientierten Sichtweise zu wechseln, dem Beziehungsmarketing. Im Fokus steht dabei der Kunde. Gerade in der bisweilen sehr produktorientierten Automobilindustrie musste es deshalb zu einem Umdenken kommen. Automobilhersteller hatten aufgrund ihres Vertriebskonzeptes durch Händler sehr wenig Kundenkontakt. Immer länger werdende Service- und Wartungsintervalle lassen diesen auch beim Händler von durchschnittlich zwei Kontakten pro Jahr auf einen halben Kontakt pro Jahr schrumpfen, vorausgesetzt der Kunde besucht nach Ablauf der Gewährleistungspflicht eine Markenwerkstatt. Dieser Service-Return bei Neuwagen liegt im Durchschnitt bei 49 %.

Da das traditionelle Kerngeschäft der Automobilhersteller weitestgehend optimiert ist, liegen die Chancen überwiegend im „After Sales“ Bereich. Dies setzt jedoch eine starke Kundenbindung voraus. Customer Relationship Management soll dabei helfen, die Beziehung mit dem Kunden, unterstützt durch Informationstechnologie, weiter auszubauen, um so mehr über ihn und seine Wünsche zu erfahren. Dabei werden alle vier Phasen des Kundenbeziehungszyklus - Akquisition, Vertrieb, Auftragsabwicklung und Service - unterstützt. Eine Integration sowohl von Kunden- und Fahrzeugdaten als auch des Datenaustausches zwischen Händlern und Automobilhersteller machen das Ziel „One Face to the Customer“ erreichbar.

Telematik - Technologie bietet dem Automobilhersteller neue Möglichkeiten, den Kontakt zum Kunden zu intensivieren und dessen Bindung an die Marke zu festigen. Aus den während der Nutzung des Fahrzeuges generierten Daten können so Gewohnheiten und Bedürfnisse des Fahrers bzw. Halters ermittelt werden, um entsprechend spezifische Angebote zu entwickeln. Trotz positiver Marktprognosen wächst der Telematik - Markt nur langsam. Automobilhersteller investieren eher vorsichtig in diesem Bereich, da das Investitionsvolumen sehr hoch und der Return of Investment (ROI) schwer bestimmbar bzw. schwer absehbar ist. Mit Hilfe von telematikgebundenen Diensten soll nicht nur der Fahrer besser mit Informationen versorgt werden, sondern die Automobilhersteller sehen hierin auch die Möglichkeit, mehr über den Konsumenten zu erfahren und die Kundenbindung positiv zu fördern.

Ziel dieser Arbeit ist es, telematikgebundene Dienste hinsichtlich ihrer Unterstützungsfähigkeit im CRM - Prozess in der Automobilindustrie zu untersuchen bzw. wie solche Dienste konzipiert werden müssen, um das CRM mit relevanten Daten zu versorgen und die Distanz zum Kunden zu verringern. Dazu sollen zunächst die wesentlichen Bestandteile des CRM - Prozesses in der Automobilindustrie identifiziert werden. Anschließend wird untersucht, welche telematikgebundenen Dienste den CRM - Prozess an welcher Stelle unterstützen können und somit den Zielen der Automobilhersteller dienen, den Kunden stärker an die Marke zu binden und das lukrative After Sales Geschäft auszuweiten.

Zunächst jedoch wird in Kapitel 2 auf die Automobilindustrie näher eingegangen. Dabei soll neben der Ausgangssituation und den Zukunftsperspektiven verstärkt auf das „Downstream“ - Geschäft, dem After Sales, beleuchtet werden. Danach wird in Kapitel 3 das Customer Relationship Management vorgestellt. Nach einer Definition des Begriffes und einer Untersuchung der damit verfolgten Ziele soll näher auf Bestandteile eines solchen CRM - Systems eingegangen werden, um den funktionalen Aufbau des CRM zu erschließen. Anschließend soll im speziellen CRM in der Automobilindustrie aufgezeigt werden. In Kapitel 4 wird anfangs der Begriff Telematik hergeleitet und definiert. Anschließend wird auf den für diese Arbeit relevanten Teil der Verkehrstelematik übergeleitet. Daran schließt sich eine Betrachtung des Telematikmarktes mit seinen Einflussfaktoren Endverbraucher, Marktteilnehmer und Technologie an. Abschließend in diesem Kapitel wird eine Klassifikation von telematikgebundenen Diensten vorgenommen.

Die Konzeption von telematikgebundenen Diensten zur Unterstützung des CRM in der Automobilindustrie wird in Kapitel 5 ausgearbeitet. Dabei wird zunächst die Funktionssicht des CRM - Ansatzes modelliert. Auf dieser Basis werden anschließend die dabei auftretenden Informationsflüsse erarbeitet. Diese sind wiederum Ausgangspunkt für die Herleitung der Datenstruktur des CRM, welche mittels eines Datenmodells abgeleitet werden. Anschließend wird untersucht, welche dieser Daten zur Unterstützung der Ziele im CRM benötigt werden und wie diese je nach Dienstklassifikation generiert werden können. Abschließend wird die Unterstützung des CRM durch telematikgebundene Dienste ermittelt und näher auf die Konzeption dieser Dienste unter dem Fokus des CRM eingegangen.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VI
Tabellenverzeichnis VII
1. Einleitung 1
2. Automobilindustrie 3
2.1 Ausgangssituation 3
2.2 Downstream - Geschäft (After Sales) der Automobilhersteller 4
2.3 Zukunftsperspektiven in der Automobilindustrie 5
3. Customer Relationship Management (CRM) 7
3.1 Definition CRM 9
3.2 Ziele des CRM 12
3.3 Kunden- und CRM- Prozesse 16
3.4 Bestandteile eines ganzheitlichen CRM - Systems 19
3.4.1 Operatives CRM 21
3.4.2 Analytisches CRM 22
3.4.3 Kommunikatives CRM 24
3.5 CRM in der Automobilindustrie 24
4. Telematik 26
4.1 Definition Telematik 26
4.2 Verkehrstelematik 27
4.3 Der Telematik - Markt 28
4.3.1 Endverbraucher 30
4.3.2 Marktteilnehmer 32
4.3.3 Technologie als Enabler 36
4.3.4 Herausforderungen an die Automobilhersteller 41
4.4 Telematikgebundene Dienste 42
4.4.1 Fahrzeugabhängige Dienste 44
4.4.1.1 Navigation und Verkehr 44
4.4.1.2 Sicherheit und Notfall 45
4.4.1.3 Service und Wartung 46
4.4.1.4 Intelligentes Fahren 47
4.4.1.5 Fahrzeug - Telemetrik 47
4.4.2 Fahrzeugunabhängige Dienste 48
4.4.2.1 Mobile Vernetzung 48
4.4.2.2 Multimedia und Unterhaltung 48
4.4.2.3 M - Commerce 48
4.4.2.4 Informationen 49
4.4.3 Der ConnectedDrive Ansatz von BMW als Beispiel 49
5. Konzeption von telematikgebundenen Diensten zur Unterstützung des CRM 51
5.1 Die Funktionssicht des CRM - Ansatzes 51
5.1.1 Der Geschäftsprozess Marketing 52
5.1.2 Der Geschäftsprozess Vertrieb 56
5.1.3 Der Geschäftsprozess Service 57
5.2 Informationsfluss innerhalb des CRM - Ansatzes 60
5.3 Das Entity Relationship Modell des CRM unter dem Fokus der Telematik 64
5.4 Die Datenstruktur des CRM - Ansatzes 72
5.5 Daten zur Unterstützung der CRM - Ziele 75
5.6 Daten In- und Output bei telematikgebundenen Diensten 76
5.7 Unterstützung des CRM durch telematikgebundene Dienste 78
5.8 Konzeption von telematikgebundenen Diensten zur Unterstützung des CRM 80
6. Fazit und abschließende Anmerkung zur Konzeption von telematikgebundenen Diensten 83
Literaturverzeichnis 85

Automatisiert erstellter Textauszug:

tet. Kann die Anfrage nicht ad hoc beantwortet werden, wird sie an entsprechende Stellen weitergeleitet. Handelt es sich bei der Anfrage um ein technisches Problem, so kann mittels einer Help Desk Abfrage das auftretende Problem mit möglichen Lösungsvorschlägen näher identifiziert und ein Serviceauftrag zur Lösung des Problems generiert werden. Dieser wird anschließend an den ausführenden Kundenservice weitergeleitet. Nach abgeschlossenem Auftrag wird die Kundenzufriedenheit, abgeleitet z. B. vom Kundenresponse, eingeholt und im Datenmanagement bei der Datenerhebung hinterlegt. Der Serviceauftrag kann auch direkt durch einen telematikgebundenen Dienst generiert werden, wenn z. B. Verschleißteile ersetzt oder Routine-Inspektionen durchgeführt werden müssen. Auch durch eine Gewährleistungsfall-Präventionsanalyse kann ein Serviceauftrag angestoßen werden. Dabei werden alle aufgetretenen Schäden dokumentiert und eventuelle Zusammenhänge analysiert. Die Ergebnisse dienen zur Aufstellung von Prognosen, welche wiederum die Ursachen für die Schäden identifizieren. Dadurch ist es möglich, die betroffenen Fahrer direkt durch Telematik zu kontaktieren und eine Inspektion zu vereinbaren, um das Auftreten des Schadens zu verhindern und defekte Komponenten auszutauschen. Handelt es sich bei der Kundenanfrage um eine Beschwerde, so wird dies dem Beschwerdemanagement übergeben. Hierzu fließen die Beschwerdedaten zunächst zur dafür zuständigen Stelle, welche diese überprüfen und lösen kann. Ein Lösungsvorschlag wird anschließend dem Kunden übermittelt. Bei der Beschwerdenanalyse wird die Zufriedenheit des Kunden mit der Beschwerdenlösung erhoben sowie die Kontakthistorie aktualisiert. Bei einer Statusanfrage wird der bei der Auftragsbearbeitung ermittelte Auftragsstatus dem Kunden weitergeleitet. Dies ist jedoch für diese Arbeit weniger von Bedeutung. 5.3 Das Entity Relationship Modell des CRM unter dem Fokus der Telematik Ausgehend von den im vorherigen Kapitel aufgezeigten Informationsflüssen soll nun die Datensicht des CRM - Ansatzes in der Automobilindustrie unter dem Fokus der Telematik modelliert werden, um die anfallenden Daten sowie die Datenstruktur darstellen zu können. Bei der Beschreibung der Datensicht wird hier auf das von Chen entwickelte Entity Relationship Modell (ERM) zurückgegriffen. Dabei werden die relevanten Elemente des Untersuchungssystems, hier ein Automobilhersteller, in Entitytypen getrennt, welche aus Entities mit gleichartigen Eigenschaften bestehen. Ein Entity ist hierbei ein „reales oder abstraktes Betrachtungsobjekt, das für den betrachteten Ausschnitt des Unternehmensprozesses von Interesse ist“ [TuPS2003, S. 108]. Ebenso werden bestehende Beziehungen zwischen diesen Entities, die Relationshiptypen, dargestellt. Durch (min,max)Kardinalitäten erfolgt eine detailliertere Spezifikation der Beziehung. Dabei wird die minimale sowie maximale Beteiligungshäufigkeit eines Entities an einer bestimmten Bezie64 [...]

rücksichtigt werden. Hat sich der Kunde die verschiedenen Produktausprägungen überlegt und sich für eine oder mehrere Konfigurationsmöglichkeiten entschieden, so stellt er eine Anfrage zur Angebotserstellung. Dabei kann eine Vielzahl von Kundendaten generiert werden, welche später von großer Bedeutung sein können. So können bei der Entgegennahme der Anfrage die Stammdaten und je nach Auskunftswillen des Kunden auch demografische Merkmale sowie sozialökonomische als auch psychografische Kennzeichen in Erfahrung gebracht werden, welche in der Datenerhebung zentral abgelegt werden. Führt die durch die Anfrage angestoßene Angebotserstellung positiv aus, so nimmt der Kunde das Angebot an und es kommt zu einem Vertragabschluss. Bei diesem besteht wiederum die Möglichkeit, oben genannte Kundendaten, auf die später noch genauer eingegangen werden soll, zu erhalten. Da sich der Kunde bei einem Vertragsabschluß konkret für das Unternehmen entschieden hat, ist er vielleicht sogar bereit, ausführlichere Angaben zu seiner Person zu machen als dies bei der Produktkonfiguration der Fall war. Der Auftrag wird nach einer Überprüfung der Vollständigkeit und Machbarkeit an die Produktion zur Auftragsbearbeitung weitergeleitet, wobei hier der Status des Auftrages jederzeit abgerufen werden kann. Bei einem abgeschlossenen Auftrag wird durch die Fakturierung die Verrechnung des Auftrages sowie die Rechnung für den Kunden erstellt. Neben der Kundensegmentierung, der Präsentation und der Konfiguration greift auch die Kundenwertanalyse auf die Kundendaten aus der Datenbereitstellung zu. Nach der Kundenwertbestimmung und der nachfolgenden Kundenwertauswertung wird der individuelle Kundennutzen generiert. Dieser wird zusammen mit den Kundendaten zur Identifikation von Absatzpotentialen wie dem Cross-, Up- und Down- Selling verwendet. Da dieser Vorgang in Kapitel 5.1.1 schon näher erläutert wurde, wird hier nicht weiter darauf eingegangen. Das Interaktionsmanagement stellt durch die Verwaltung der Kontaktkanäle die Inhalte sowie die Infrastruktur zur Erzeugung der Kontaktkanäle bereit. In dieser Arbeit soll dabei ausschließlich die Telematik als Interaktionskanal weiter betrachtet werden. Durch Telematik können vom Fahrzeug wie auch vom Fahrer bzw. Besitzer Daten übermittelt und erhoben werden. Dabei sind beide Richtungen möglich. Dies bedeutet, dass durch Telematik einerseits Fahrzeug- und Kundendaten generiert sowie andererseits der Kunde bzw. das Fahrzeug angesprochen werden können. In Kapitel 5.3 wird dieser Sachverhalt und die daraus resultierende Datenstruktur mit Hilfe eines Entity Relationship Modells näher untersucht. Zunächst soll jedoch der Informationsfluss des Interaktionskanals Telematik näher betrachtet werden. Der Kunde stellt unter Verwendung eines Kontaktkanals, hier Telematik, eine Anfrage an den Automobilhersteller. Diese wird zunächst erfasst und nach Möglichkeit gleich bearbei63 [...]

Bei der Planung des Absatzes fließen unter anderem die Ergebnisse der Wettbewerbs- und Marktanalysen mit ein. Aus dem hieraus entstehenden Absatzplan können Zielsetzungen für mögliche Kampagnen wie z. B. die Steigerung der Marktdurchdringung eines bestimmten Produktes abgeleitet werden. Um das entsprechende Kampagnenziel zu erreichen, müssen zunächst geeignete Zielgruppen identifiziert werden, welche mit der Kampagne angesprochen werden sollen. Hierzu wird auf den Prozess der Kundensegmentierung zurückgegriffen, wodurch die Kunden, welche durch Kundendaten in einer Datenbank abgebildet worden sind, mittels geeigneter und zielorientierter Kriterien in Segmente und Cluster unterteilt und anschließend in Kundengruppen gegliedert werden. Nach der Identifikation geeigneter Zielgruppen wird eine Strategie bestimmt, mit der die Ziele der Kampagne unter Berücksichtigung der Zielgruppen sowie der Ergebnisse aus Wettbewerbs- und Marktanalysen am besten erreicht werden können. Sind durch die Kampagnenplanung die Vorgaben zur genauen Kampagnendurchführung erarbeitet, kann der Kunde z. B. durch seinen Ansprechpartner bei seinem Händler benachrichtigt werden. Gleichzeitig wird der Response und das Ergebnis des Kontaktes registriert. Dadurch ist eine spätere Auswertung der Kampagne möglich und deren Erfolg bzw. Misserfolg kann ermittelt werden. Durch eine Analyse können die Gründe hierfür ermittelt werden. Ein mäßiger Response auf eine Kampagne könnte z. B. durch eine schlechte Datenqualität über den Kunden hervorgerufen werden, wodurch falsche Annahmen abgeleitet worden sind und so der Kunde nicht optimal angesprochen wurde. Natürlich kann der Fall auch eine sehr triviale Ursache wie eine falsche oder nicht mehr aktuelle Adresse haben. Durch die Kampagnenanalyse ist es somit auch möglich, die Kundendaten zu aktualisieren und zu ergänzen. Die Vertriebsplanung untergliedert sich in die Teilfunktionen Umsatzplanung und Beschaffung der Verkaufsmittel. Die Umsatzplanung wird unter Berücksichtigung der Absatzplanung vorgenommen und spielt für diese Arbeit eine eher untergeordnete Rolle. Die Beschaffung der Verkaufshilfen zur Unterstützung des Vertriebes wird durch Produktinformationen der Produktdatenpflege ermöglicht. Diese Produktinformationen dienen auch zur Generierung von lösungsadäquatem Wissen, welches in einer Lösungsdatenbank, dem Help Desk, bereitgestellt wird. Durch die Produktbeschreibungen der Produktdatenpflege ist auch das Produktportfolio in der Lage, auf spezielle Segmente, wie z. B. Ober-, Mittel, und Unterklasse etc., zugeschnittene Produkte anzubieten. Diese werden den Kunden über verschiedene Kanäle wie Internet oder den „Show-Room“ beim Händler präsentiert. Dieser Vorgang wird auch durch die zuvor schon angesprochenen Verkaufshilfen unterstützt. Zeigt ein (potentieller) Kunde Interesse an einem Produkt, so können mit Hilfe der Produktinformationen, welche z. B. Ausstattungsmöglichkeiten etc. enthalten können, dem Kunden verschiedene Produktlösungen durchkonfiguriert werden. Dabei können auch Kundendaten wie z. B. Präferenzen und Wünsche, Kaufkraft oder die Haushaltsgröße be62 [...]

Arbeit zitieren:
Rister, Timo August 2003: Konzeption von telematikgebundenen Diensten zur CRM-Untertstützung in der Automobilindustrie, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Telematik, telematische Dienste, Customer Relationship Management, Kundenbindung, CRM

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