Konzeption und prototypische Realisierung eines E-Teaching-Portals zur Kurskonfiguration und -integration
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Markus Preißner
- Abgabedatum: Juli 2004
- Umfang: 106 Seiten
- Dateigröße: 890,2 KB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-8251-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-8251-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-8251-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Preißner, Markus Juli 2004: Konzeption und prototypische Realisierung eines E-Teaching-Portals zur Kurskonfiguration und -integration, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Virtuelle Hochschule Bayern, Java, Tomcat, MySQL, SMS-Dienst
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Diplomarbeit von Markus Preißner
Zusammenfassung:
Der aktuelle Softwaremarkt bietet für die Verwaltung von E-Learning-Angeboten eine Reihe von Lösungen. Insgesamt stellt man jedoch fest, dass auf eine besondere Unterstützung des Lehrenden oft verzichtet wird.
Ziel dieser Arbeit ist es, ein Portal zu entwickeln, dessen Funktionalitäten sich vor allem an den Bedürfnissen des Lehrenden ausrichten.
Zunächst werden im Rahmen einer theoretischen Recherche die Dienste und Funktionalitäten ermittelt, die für die Gestaltung eines E-Teaching-Portals ausschlaggebend sind. Die Schwerpunkte der Konzeption des Portals bilden verschiedene Verwaltungsfunktionen (z.B. Termin-, Nutzer-, Gruppen-, Ressourcen-, Metadatenverwaltung), Evaluationsfunktionen (z.B. Statistiken, Fragebögen, Logfile-Analysen), die Einbindung inhaltlicher Lehrmodule und zusätzlicher Unterstützungssysteme (z.B. Prüfungssysteme, Skill-Gap-Management-Systeme, Kommunikationsplattformen) sowie Möglichkeiten des Datenimports und -exports mit anderen Lehrverwaltungssystemen.
Anschließend wird die Konzeption, aufbauend auf vorhandenen Framework-Empfehlungen zur Erstellung von E-Learning-Portalen, prototypisch umgesetzt. Um eine flexible Nutzung des E-Teaching-Portals zu ermöglichen, ist der Prototyp vollständig modular aufgebaut, d.h. alle Funktionalitäten lassen sich individuell im Portal aufnehmen, anordnen und konfigurieren.
Das Portal wird dabei um die Funktionalitäten der Webservice-Technologie erweitert. Es soll in diesem Rahmen analysiert werden, ob durch eine gezielten Entwicklung der Anwendung die hohen Mehrkosten einer späteren Einführung dieses Dienstes vermieden werden können.
Zur Demonstration der Leistungsfähigkeit des Prototypen und der integrierten Webservices wird abschließend ein vollständiger E-Teaching-Prozess am Beispiel eines Kurses der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) im Portal abgebildet.
Die Umsetzung des Prototypen erfolgt in Java ist auf dem Betriebssystem Microsoft Windows 2000 lauffähig.
Inhaltsverzeichnis:
| ERKLÄRUNG | III | |
| INHALTSVERZEICHNIS | IV | |
| ABBILDUNGSVERZEICHNIS | VII | |
| TABELLENVERZEICHNIS | VIII | |
| 1. | EINLEITUNG | 1 |
| 1.1 | MOTIVATION | 1 |
| 1.2 | PROBLEMSTELLUNG | 2 |
| 1.3 | AUFBAU DER ARBEIT | 2 |
| 2. | E-TEACHING-PORTALE | 3 |
| 2.1 | BEGRIFFSBESTIMMUNG | 3 |
| 2.1.1 | Definition | 3 |
| 2.1.2 | Anforderungen | 5 |
| 2.2 | EXISTIERENDE LÖSUNGEN | 6 |
| 2.2.1 | WebCT | 6 |
| 2.2.2 | TopClass | 7 |
| 2.2.3 | IBM/Lotus Learning Space | 8 |
| 2.2.4 | Blackboard | 9 |
| 2.2.5 | Defizite | 10 |
| 2.3 | GRUNDANFORDERUNGEN | 11 |
| 2.3.1 | Portabilität | 11 |
| 2.3.2 | Sicherheit | 11 |
| 2.3.3 | Framework | 12 |
| 2.3.4 | Infrastruktur | 12 |
| 2.3.5 | Schichtenarchitektur | 13 |
| 2.4 | SPEZIELLE ANFORDERUNGEN | 13 |
| 2.4.1 | Systemmodule | 13 |
| 2.4.2 | Externe Anwendungen | 14 |
| 2.4.3 | Schnittstellen | 15 |
| 3. | KONZEPTION | 16 |
| 3.1 | ARCHITEKTURÜBERBLICK | 16 |
| 3.1.1 | Client-Server-Ansatz | 16 |
| 3.1.2 | HTML und Web Services | 17 |
| 3.1.3 | Informationsaustausch | 18 |
| 3.2 | FRAMEWORK | 18 |
| 3.2.1 | Funktionalität | 18 |
| 3.2.2 | Beispiel | 21 |
| 3.3 | KURSKONFIGURATION | 22 |
| 3.3.1 | Funktionalität | 22 |
| 3.3.2 | Beispiel | 24 |
| 3.4 | GRUPPENEINTEILUNG | 25 |
| 3.4.1 | Funktionalität | 25 |
| 3.4.2 | Beispiel | 26 |
| 3.5 | KALENDER | 27 |
| 3.5.1 | Funktionalität | 27 |
| 3.5.2 | Beispiel | 30 |
| 3.6 | KOMMUNIKATION | 30 |
| 3.6.1 | Funktionalität | 30 |
| 3.6.2 | Beispiel | 32 |
| 3.7 | AUFGABENABGABE | 33 |
| 3.7.1 | Funktionalität | 33 |
| 3.7.2 | Beispiel | 35 |
| 3.8 | WEITERE FUNKTIONALITÄTEN | 35 |
| 3.8.1 | Kurskatalog | 36 |
| 3.8.2 | Kursevaluation | 36 |
| 3.8.3 | Ranking | 37 |
| 3.8.4 | Kurssuche | 38 |
| 3.8.5 | Umfragen | 38 |
| 3.8.6 | Logging | 39 |
| 3.8.7 | Hilfesysteme | 40 |
| 3.8.8 | Tool-Bar | 40 |
| 4. | IMPLEMENTIERUNG | 41 |
| 4.1 | VORGEHENSMODELLE DER SOFTWAREENTWICKLUNG | 41 |
| 4.1.1 | Traditionelle Modelle | 41 |
| 4.1.2 | Extreme Programming | 42 |
| 4.1.3 | Zusammenfassung | 45 |
| 4.2 | TECHNOLOGIEN | 46 |
| 4.2.1 | Datenspeicherung | 46 |
| 4.2.2 | Verarbeitung | 47 |
| 4.2.3 | Darstellung | 47 |
| 4.3 | FRAMEWORK | 48 |
| 4.3.1 | Authentifizierung und Autorisierung | 48 |
| 4.3.2 | Informationsaustausch | 49 |
| 4.4 | SCHEDULER | 50 |
| 4.4.1 | Arbeitsweise | 50 |
| 4.4.2 | Programmstarts | 51 |
| 4.5 | WEB SERVICES | 51 |
| 4.5.1 | Verfügbare Services | 51 |
| 4.5.2 | Zukünftige Verwendung | 53 |
| 5. | BEISPIELANWENDUNGEN | 54 |
| 5.1 | EINBINDUNG EINES VHB-KURSES | 54 |
| 5.1.1 | Kursanalyse | 54 |
| 5.1.2 | Restrukturierung | 55 |
| 5.1.3 | Integration | 56 |
| 5.2 | DATENIM- UND -EXPORT | 57 |
| 5.2.1 | Benutzerdaten | 57 |
| 5.2.2 | Datenbanksynchronisation | 58 |
| 6. | AUSBLICK | 59 |
| QUELLENVERZEICHNIS | IX | |
| ANHANG | XI |
Abbildung 3.21: Kursumfrage aus Tutorensicht Die einfache Konfiguration durch die verantwortlichen Personen wird durch eine Seite erreicht, die lediglich die Auswahlmöglichkeiten auflistet und das Löschen der Umfrage erlaubt. Ist eine Umfrage gelöscht, so wird diese nicht mehr angezeigt. Wer eine Umfrage bearbeiten darf, entscheidet der jeweilige Programmierer. Dabei wird zwischen Systemadministratoren und den Tutoren des jeweiligen Kurses unterschieden. Wurde an der Umfrage teilgenommen, gelangt der Benutzer zur Auswertung. Ein Balkendiagramm schlüsselt quantitativ und prozentual die gegebenen Antworten auf. Bei einer mehrfachen Teilnahme an der Umfrage wird die Antwort des jeweiligen Benutzers geändert. Dies verhindert, dass durch einzelne Personen das Ergebnis verfälscht werden kann. Ein Link zur jeweiligen Rücksprungadresse zeigt zurück zur ursprünglichen Anwendung. [...]
Eine vollständige Community-Infrastruktur konnte im Rahmen dieser Arbeit nicht erstellt werden. Exemplarisch verfügt das Portal aber über ein Benutzer-Ranking. Den Teilnehmern wird deren aktueller Status innerhalb der Lerngemeinschaft durch ein Fünf-Stufen-System dargestellt. Andere Anwender können so die Aktivitäten des einzelnen Mitglieds einschätzen. Jedes Modul besitzt die Möglichkeit, Punkte auf einer Skala von 0 bis 100 für einen Teilnehmer zu vergeben. Das Portal berechnet daraufhin den Durchschnitt und ermittelt so den in Tabelle 3.7 dargestellten Status jedes einzelnen Benutzers. Punkte 0 - 20 21 - 30 31 - 60 61 - 90 91 - 100 Status Neueinsteiger Fortgeschrittener Aufsteiger Erfahrener Experte [...]
Zur Erfassung der einzelnen Aufgaben werden die in Tabelle 3.6 aufgeführten Parameter eingegeben. Parameter Abgabezeitpunkt Titel & Bemerkungen Aufgaben-Link Erläuterung Nach Ablauf dieses Abgabezeitpunktes können für die jeweilige Aufgabe keine weiteren Lösungen mehr eingereicht oder geändert werden. Titel und Bemerkungen sind möglichst kurz zu fassen, da diese in einer tabellarischen Aufzählung erscheinen. Der Aufgaben-Link führt zur eigentlichen Aufgabenstellung. Diese ist auf einem anderen Web-Server hinterlegt und kann somit unterschiedliche Formate besitzen. In manchen Fällen, wie zum Beispiel bei Seminaren, kann es nötig sein, Individuelle Gruppenaufgabe dass trotz einer gleichen, zentralen Aufgabenstellung jede Gruppe einen zusätzlichen, individuellen Text erhält. Ist dieser Parameter ausgewählt, wird in einem zusätzlichen Schritt die Eingabe für jede Gruppe durch das Portal erzwungen. Tabelle 3.6: Parameter für einzelne Aufgaben Um die Korrektur und Bewertung zu vereinfachen erhält der Tutor für jede Abgabe eine Link-Liste zu allen eingereichten Dateien. Daneben befindet sich eine Eingabemöglichkeit zur Bewertung und Kommentierung. Änderungen an den Dateien können mittels Upload-Funktion den Studenten zur Verfügung gestellt werden. Eine spätere Änderung der eingegebenen Daten ist möglich. Befinden sich unter den Abgaben besonders erwähnenswerte Exemplare, so kann der Tutor diese als Musterlösung zur Verfügung stellen. Für jede Aufgabe gibt es eine Übersicht aller Gruppenlösungen. Hier besteht die Möglichkeit, eine solche Lösung als Muster zu markieren und mit einem kurzen Kommentar zu versehen. Solche Auszeichnungen dienen vor allem der Motivation der Studenten, stellen zudem aber auch interessante Lösungsvorschläge dar. Die Kommunikation spielt vor allem in diesem Aufgabenbereich eine wichtige Rolle. Auf jeder einzelnen Seite besteht für den Tutor die Möglichkeit, Kontakt mit der Gruppe oder dem gesamten Kurs aufzunehmen. Dieses Modul demonstriert damit die in 3.6.1 beschriebene einfache Integration der Kommunikationsumgebung. Für Studenten ist der Funktionsumfang ähnlich: [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832482510
Arbeit zitieren:
Preißner, Markus Juli 2004: Konzeption und prototypische Realisierung eines E-Teaching-Portals zur Kurskonfiguration und -integration, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Virtuelle Hochschule Bayern, Java, Tomcat, MySQL, SMS-Dienst



