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Konzeption eines Sportmagazins für Randsportarten

Sport und Lifestylemagazin für Frauen

Konzeption eines Sportmagazins für Randsportarten
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Claudio Cosentino
  • Abgabedatum: Juni 2006
  • Umfang: 90 Seiten
  • Dateigröße: 5,2 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Europa Hochschule Fresenius - Hochschule für Wirtschaft und Medien GmbH Deutschland
  • Bibliografie: ca. 17
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-1054-4
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Cosentino, Claudio Juni 2006: Konzeption eines Sportmagazins für Randsportarten, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Sinusmilleus, Sport, Lifestyle, Unterhaltung, Launch

Diplomarbeit von Claudio Cosentino

Einleitung:

„Meinungsforscher behaupten, hierzulande seien Menschen mehr an Sport als an Politik interessiert. Sport gilt nach dem Wetter als Kommunikations-Inhalt Nummer 2 - noch vor dem sogenannten Thema 1.“.

Diese Aussage von Fritz Pleitgen, Intendant des WDR, veranlasste uns ein Projekt in diesem Themengebiet in Angriff zu nehmen. Unterstützt wurde dieses Vorhaben durch unser Interesse in den Themengebieten Sport und Medien.

Die Übersättigung des Fernsehmarktes im Bereich Spitzensportarten veranlasste uns, von unseren ursprünglichen Plänen eine Fußballsendung zu konzipieren Abstand zu nehmen. Zusammen mit unserem Kooperationspartner Bernd Raschke von der Produktionsfirma News and Pictures entschieden wir uns, ein Format für Randsportarten zu entwickeln.

Ziel dieses Projektes ist es, die wichtigste Sporttribüne der Informationsgesellschaft - die Fernsehcouch - zu bedienen.

Viel Vergnügen bei der Lektüre dieser Arbeit und in diesem Sinne: Homo sano in mens et corpore sano.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis 5
Tabellenverzeichnis 7
1. Einleitung 8
2. Projektskizze 9
3. Randsportart 10
3.1 Definition 10
3.2 Abgrenzung zu Schwellensportarten und Spitzensportarten 11
3.2.1 Spitzensportart 11
3.2.2 Schwellensportart 11
3.3 Randsportarten in Deutschland 12
3.4 Wie werden/wurden Randsportarten zu Spitzensportarten? 14
4. Grundlagen des Sportfernsehens 17
4.1 Angesprochene Zielgruppen 17
4.2 Motive für den Konsum von Sportfernsehen 17
4.3 Besonderheiten des Konsums von Sportfernsehen 19
4.3.1 Basiswissen 19
4.3.2 Live versus Aufzeichnung 20
4.3.3 Vermittlung von sozialen Motiven 20
5. Sport- und Freizeitsportmagazine in Deutschland 21
5.1 Analyse der Sportmagazine 21
5.2 Analyse der Freizeitsportmagazine 33
5.3 Positionierungen der Sport- und Freizeitsportmagazine 41
6. Von der Idee zum Piloten 43
6.1 Von der Idee zum Piloten: Die weiteren Arbeitsschritte 43
6.2 Von der Idee zum Piloten: Das Verhältnis zwischen Produzenten und Fernsehsender 45
7. Das Format Magazin 47
7.1 Definition 47
7.2 Tipps zur Gestaltung 47
8. Vorbereitung der Arbeitsschritte von der Idee zum Piloten 49
8.1 Zielgruppenbestimmung 49
8.2 Zieldefinition 60
8.3 Unique Selling Proposition 60
8.4 Inhalt/Struktur/Sendeablauf 60
8.5 Titel und Claim 63
8.6 Logo 66
8.7 Vorspann und Jingle 79
8.8 Studio 80
8.9 Website 82
9. Die Umsetzung - Von der Idee zum Piloten 83
9.1 Idee 83
9.2 Konzeptskizze 83
9.3 Sendeablauf der ersten Sendung 85
9.4 Detaillierte Kostenkalkulation 89
10. Schlussbemerkung 90
Literaturverzeichnis 91

Textprobe:

Kapitel 6, Von der Idee zum Piloten:

Dieses Kapitel greift die Vorgabe des Projektauftrags, „Zielsetzung des Projektes ist das Konzept für einen Piloten.“, auf und erläutert die weiteren Arbeitsschritte sowie das Verhältnis zwischen Produzenten und Fernsehsendern.

Als Ausgangspunkt der Arbeitsschritte dient das zugrunde liegende Projektthema „Konzeption eines Sportmagazins für Randsportarten.“.

Von der Idee zum Piloten: Die weiteren Arbeitsschritte:

Im folgendem werden die Arbeitsschritte chronologisch aufgeführt und kurz beschrieben.

Die Idee:

Der erste Arbeitsschritt ist immer die Erarbeitung der Idee. Sie besteht in diesem Fall aus dem Thema Randsportarten und aus der Vorgabe des Formates (Magazin).

Diese Angaben bilden den Grundstein der folgenden Entwicklung. Sie ist isoliert betrachtet, jedoch von geringem Wert. Da die Idee in dieser Form einem Fernsehsender nicht vorgetragen werden kann. Aufgrund dessen erstellt der Produzent im zweiten Arbeitsschritt eine Konzeptskizze.

Die Konzeptskizze:

Die Konzeptskizze „beschreibt den Grundsatz der Sendung und stellt in groben Zügen deren Ablauf dar.“. Sie beinhaltet eine Auflistung sowie Erläuterung der Unique Selling Proprositions (Alleinstellungsmerkmale), die die Idee von den bereits auf dem Fernsehmarkt vorhandenen Formaten abgrenzt. Dieser Auflistung muss eine Analyse der vorhandenen Fernsehprogramme vorausgehen aus der die Unique Selling Proprositions der Idee resultieren. Die Unique Selling Proprositions dienen als Zugpferde und sollen das Interesse der Fernsehsender wecken.

Wichtige Parameter zur erfolgreichen Umsetzung sind laut Eric Kartens und Jörg Schütte die Gesamtausrichtung des Senders, seine Risikobereitschaft, seine Programmierungsstrategie und die Charakteristika des jeweils zu besetzenden Sendeplatzes. Obwohl diese Parameter in der Medienbranche als wichtig erachtet werden, werden sie im weiteren Verlauf dieses Projektes vernachlässigt, da im Projektauftrag davon ausgegangen wird, dass die Produktionsfirma dieses Konzept bei verschiedenen Fernsehsendern vorstellt.

Die Konzeptskizze wird beim potenziellen Kunden vorgelegt. Befindet dieser die Projektskizze als gut, erfolgt der dritte Schritt der Sendeablauf der ertsen Sendung.

Sendeablauf der ersten Sendung:

Der Sendeablauf der ersten Sendung, auch Papierpilot genannt, ist definiert als eine „sehr konkrete Darstellung einer Beispielsendung.“ in Form eines Sendeablaufes. Dies bedeutet eine sekundengenaue Wiedergabe sowie eine inhaltliche Definition der einzelnen Ablaufpunkte. Ziel des Papierpiloten ist die Darstellung eines konsistenten, dramaturgisch sinnvollen Aufbaus der Sendung.

Wird auch diese vom Fernsehsender für gutgeheißen, erfolgt im vierten Schritt die Erarbeitung einer detaillierten Kostenkalkulation.

Detaillierte Kostenkalkulation:

Ziel der Kostenkalkulation ist die Bestimmung eines realistischen Folgenpreises.

Diese Kostenkalkulation setzt der Fernsehsender nach Zugang in Relation mit den zu erwartenden Erlösen und erteilt bei einer Befürwortung den Auftrag für einen Piloten.

Pilot:

Die Pilotfolge ist die visuelle Umsetzung des Papierpiloten.

Dieser Schritt wird an dieser Stelle zur Vervollständigung des Prozesses angeführt. Er wird jedoch im folgendem nicht umgesetzt, da der Projektauftrag mit der Erarbeitung der Schritte zwei bis vier erfüllt ist.

Von der Idee zum Piloten: Das Verhältnis zwischenProduzenten und Fernsehsender:

Der Verkauf einer Idee gestaltet sich für die Produzenten als sehr schwierig, da der Marktanteil eines Fernsehsenders mit der Anzahl neu eingeführter Sendungen sinkt und Fernsehsender jeden Tag etliche neue Ideen für neue Formate erhalten. Hieraus resultiert eine exakte Prüfung der Ideen. Aufgrund dessen ist es von großer Bedeutung, dass der Produzent „Den richtigen Stoff in der richtigen Senderfarbe dem richtigen Redakteur“ anbietet. „Ein erfolgreicher Fernsehproduzent stellt sich immer wieder die Frage: Passt mein Programm-Vorschlag zu diesem Sender?“. Bereits in der vorhergegangenen Beschreibung der Arbeitsschritte wurde der Parameter der genauen Kenntnis über das Umfeld des Gegenübers deutlich. Doch welche Unterschiede des Umfeldes gibt es? In diesem Zusammenhang wird nicht auf die Unterschiede der einzelnen Fernsehsender und deren jeweilige Senderfarbe beziehungsweise Senderimage eingegangen. Es wird eine Unterscheidung in öffentlich-rechtliche und private Fernsehsender vorgenommen.

Aspekte, die in den Entscheidungsprozess der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten von entscheidender Bedeutung sind, sind inhaltliche Aspekte, die Optimierung der Zuschauerzahlen sowie ein Kosten-Quervergleich zu anderen Fernsehsendungen.

Arbeit zitieren:
Cosentino, Claudio Juni 2006: Konzeption eines Sportmagazins für Randsportarten, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Sinusmilleus, Sport, Lifestyle, Unterhaltung, Launch

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