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Konzeption und Realisierung eines standardisierten Erfassungs- und Auswertesystems zur Chargenrückverfolgung in der Serienproduktion

Konzeption und Realisierung eines standardisierten Erfassungs- und Auswertesystems zur Chargenrückverfolgung in der Serienproduktion
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ulrich Track
  • Abgabedatum: September 2001
  • Umfang: 118 Seiten
  • Dateigröße: 5,0 MB
  • Note: 3,0
  • Institution / Hochschule: Automatisierte Anlagen- und Prozeßtechnik Wels - AAPT Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4569-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4569-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4569-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Track, Ulrich September 2001: Konzeption und Realisierung eines standardisierten Erfassungs- und Auswertesystems zur Chargenrückverfolgung in der Serienproduktion, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Barcode, Rückverfolgungssystem, Tracing System, EMEA, XML

Diplomarbeit von Ulrich Track

Zusammenfassung:

Ein Qm-System wird meist als maßgeschneiderte Einheit verkauft und eingerichtet. Die vorliegende Diplomarbeit beschreibt die Konzeption und Realisierung eines standardisierten, also „verallgemeinernden“ Systems, mit dem von einem identifizierten Endprodukt ausgehend, alle relevanten Prozessparameter, Teilprodukte, Rohmaterialien, Qualitätsprüfungsergebnisse und andere Daten der entsprechenden Produktionseinheit bis zum Beginn des Prozesses zurückverfolgt werden können.

Neben den Erfahrungen, die während des vorangegangenen Berufspraktikums gesammelt wurden, sind vor allem Fremdliteratur, Internetrecherchen und Besprechungen mit Personen, die im weiteren Sinn mit Qualitätssicherung und Produktrückverfolgung zu tun haben, als Informationsquellen in die Arbeit eingeflossen. Mit diesem Wissen als Hintergrund konnte die logische Struktur eines Rückverfolgungssystems und seine Kriterien beschrieben werden. Zu diesem Zweck sind auch die Bereiche der Qualitätssicherung, der automatisierten Informationsübertragung der Datenhaltung behandelt worden. Des weiteren wurden mehrere Datenerfassungsmöglichkeiten und Beschriftungsmethoden betrachtet, sowie ein Pflichtenheft mit Anleitungen zum Gestalten der GUI Oberflächen erarbeitet.

Schließlich findet sich in der Diplomarbeit die Funktionsweise des standardisierten Systems anhand eines Beispiels. Während der Erstellung der Arbeit wurde festgestellt, dass ein standardisiertes Rückverfolgungssystem trotz der großen Produktpalette in der Serienproduktion konzipiert werden kann, dass allerdings die Qualität der Verfeinerung des generellen Systems stark von den finanziellen Mitteln abhängt, die das Unternehmen bereit ist, darin zu investieren. Die vorliegende Arbeit kann daher sowohl zur direkten Übernahme des darin beschriebenen Rückverfolgungssystems als auch als Informationsquelle bei der Realisierung eines maßgeschneiderten Systems dienen. In beiden Fällen ist ein konsequentes Auseinandersetzen mit dem jeweiligen Prozess aber unumgänglich.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 7
1.1 Aufgabenstellung 7
1.2 Begründung für den Bedarf 8
1.3 Anleitung zum Lesen der Diplomarbeit 9
2. GRUNDLAGEN 10
2.1 Rückverfolgungssysteme 10
2.1.1 Zielsetzungen und Kriterien von Rückverfolgungssystemen 10
2.1.2 Aufbau eines Rückverfolgungssystems 11
2.2 Grundlagen zur Qualitätssicherung 16
2.2.1 Charge/Partie/Los – die Unterschiede 16
2.2.2 Produkthaftung 17
2.2.3 FMEA 19
2.2.4 Bewertung von Merkmalen 24
2.3 Elektronisch lesbare Kennzeichnung von Teilen 27
2.3.1 Überblick 27
2.3.2 Smart Card 28
2.3.3 Transponder 29
2.3.4 Barcodes 32
2.4 Elektronischer Datenaustausch mit XML 41
2.5 Gestaltung von MM-Interfaces 46
2.5.1 Softwareergonomie 46
2.5.2 GUI-Pflichtenheft 48
3. SPEZIELLES TRACING-SYSTEM FÜR BBA (CHINA) 54
3.1 Vorstellung der Firma BBA 54
3.2 Aufgabenstellung 55
3.3 Planung 56
3.3.1 Beschreibung der Rohmaterialien 56
3.3.2 Prozessbeschreibung 57
3.3.3 Grundsätzlicher Lösungsweg 62
3.4 Durchführung 63
3.4.1 Implementierungsumstände 63
3.4.2 Basiseingaben 64
3.4.3 Prozesse betreffend das Rohmaterial 66
3.4.4 Prozesse betreffend die Teilprodukte 69
3.4.5 Prozesse betreffend die Endprodukte 70
3.4.6 Prozesse betreffend die Rückverfolgung 71
3.5 Bewertung des speziellen Systems 72
4. STANDARDISIERTES TRACING-SYSTEM 73
4.1 Erfassen des Materials 73
4.1.1 Durchmischung von Chargen 75
4.2 Verbindung der Chargen untereinander 79
4.2.1 ID-Baum Generierung 79
4.2.2 Hardwareseitige Verbindung des Rückverfolgungssystems mit der Anlage 84
4.2.3 Softwareseitige Verbindung des Rückverfolgungssystems mit der Anlage 85
4.2.3 Softwareseitige Verbindung des Rückverfolgungssystems mit der Anlage 86
4.3 Mitgeben von Anlagenwerten an das Material 87
4.3.1 Produktion 87
4.3.2 Qualitätsdaten 88
4.4 Ablage in der Datenbank 90
4.4.1 ER-Diagramm 91
4.4.2 Speicherbedarfsermittlung 95
4.5 Betrachtung der Umgebungsbedingungen 99
4.6 Auswertung der gewonnenen Daten 100
4.6.1 Die Rückwärtsanalyse 100
4.6.2 Die Vorwärtsanalyse 101
4.7 Anwendungsbeispiel 103
4.7.1 Rohmaterialien 103
4.7.2 Teilprodukte 104
4.7.3 Endprodukt 106
4.7.4 Rückverfolgung 109
4.8 Bewertung des standardisierten Systems 112
5. ERKENNTNISSE 113
5.1 Vorteile des standardisierten Systems 113
5.2 Zukunftsperspektiven dieses Themas 114
LITERATURVERZEICHNIS 115

Automatisiert erstellter Textauszug:

komplexen oder sicherheitsrelevanten Fertigungsgängen beispielsweise von Vorteil sein, da dadurch der Bearbeiter von der Maschine unterstützend geführt wird. Der Druck von Barcodes und somit ihre Qualität und Haltbarkeit hängt stark vom Anwendungsbereich ab. Keine Firma wird unnötig viel Geld in einen Hochleistungsdrucker investieren, wenn die spätere Verwendung des Strichcodes es nicht verlangt. Nachfolgend sind einige Punke aufgeführt, anhand derer ein Anforderungsprofil an die Drucker erstellt werden kann [HAN2, 1991]: o o o o o o o o o o o o o o o o Durchsatz/Menge der anfallenden Etiketten Flexibilität (verschiedene Formate, Schrift/Grafikfähigkeit) Auflösung (Modulbreite x) Druckqualität (Kantenschärfe, Kontrast) Kosten und Qualität der Geräte (Drucker, Etikett, Farbband) Art des zu bedruckenden Materials (Papier, PVC, Folie) Sand-alone Ausführung Ankopplung an Datennetz Online Verarbeitung Automatisches Aufbringen des Etiketts durch Spendeeinrichtung Zusatzeinrichtung zur Rollen- bzw. Stapelverarbeitung Verarbeitung vorgedruckter Etiketten Robustheit gegenüber Industriebedingungen Wartungsaufwand Lautstärke der Druckeinrichtung Abstimmung der Druckfarbe auf das Lesegerät [...]

Durch die Verwendung von 2D-Strichcodes wäre die Speicherung hoher Datenmengen auf kleinem Raum möglich, wobei aber, sofern der 2D-Barcode nicht Standard des entsprechenden Industriezweiges ist, Kompatibilitätsprobleme mit Lieferanten und Kunden zu befürchten sind. Die Kapazitäten von 2D-Barcodes wären beispielsweise 93 Zeichen bei einem 2,82cm x 2,68cm großen MaxiCode. Ein weiterer Vorteil wäre die Möglichkeit der Fehlerkorrektur von bis zu 60% unlesbaren Barcodes z.B. bei der Data Matrix Form. [IDA, 2001] Die Information, die in einem Strichcode steckt wird optisch gelesen, decodiert und an einen Rechner geschickt, der die erhaltene Information weiterverwerten kann. Das Lesen erfolgt so, daß über Laser, Infrarot, Rotlicht oder CCD der hell/dunkel Unterschied mitsamt der Breite erfaßt und an den Decoder weitergeleitet wird. Dieser erkennt die Art des Codes und wandelt ihn in Zeichen um, die er wie bereits erwähnt zur Weiterverarbeitung an einen Rechner schickt. Es gibt drei wesentliche Modelle von Barcodelesern: o Feststehende Scanner o Batch Scanner o RF-Scanner Beim feststehenden Scanner muß die zu lesende Ware in die Nähe (Bereich von 10m) des Eingabeterminals kommen. Anders bei Batch und RF Scannern. Mit diesen Geräten kann sich der Bediener in seinem zugewiesenen Bereich frei bewegen und Daten erfassen. Der Unterschied dieser beiden Varianten untereinander besteht darin, daß ein RF Lesegerät in Echtzeit die registrierten Daten übermittelt, wohingegen mit dem Batch Scanner erst eine Ladestation aufgesucht werden muß um die zwischengespeicherte Information an den Server zu übertragen. Als Bindeglied zwischen den beliebigen Scanner Typen und dem Datenserver kann ein Client-PC dienen. Die Lesegeräte sind einfach über eine gängige Schnittstelle wie RS-232, Tastaturbuchse,…) mit dem PC oder im Fall einer rechenaufwendigen Verarbeitung direkt mit dem Mainframe verbunden. Ein Vorteil der portablen Lesegeräte ist die Fähigkeit, bei ausreichend großem Display an den Arbeiter Anweisungen zur weiteren Vorgehensweise zu geben. Dies kann bei [...]

Die Modulbreite ist die Breite für ein schmales Element (Strich oder Lücke). Die Ruhezone, oder Weißraum, ist meist 10x die Modulbreite oder mindestens 2,5mm. Es gibt mehrere unterschiedliche Strichcode Zeichensätze. Ein solcher Zeichensatz wird nach [HAN2, 1991] durch folgende Punkte spezifiziert: o Das Verhältnis von breitem zu schmalem Element (bei Zweibreitencodes 2:1 bis 3:1) o Den Minimalwert für das schmale Element (Modulbreite x) o Die Sequenz von Strichen und Lücken für die verschiedenen darstellbaren Zeichen. Es werden zur Darstellung je nach Code vier, fünf, sieben, acht oder neuen Elemente verwendet. o Den Umfang des Zeichenvorrates o Die Anzahl der maximal darstellbaren Nutzzeichen innerhalb einer Strichcodierung o Die Anordnung der Striche und Lücken für die Start- und Stoppinformation, wobei unterschiedliche Codes mit der gleichen Definition möglich sind o Die Toleranz der einzelnen Elemente (je nach Code zwischen wenigen hundertstel Millimetern und mehreren zehntel Millimetern) o Den selbstprüfenden Zeichenaufbau o Die Prüfziffervereinbarung (Modulo 10, Modulo 43, …) Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Informationsdichte. Sie wird im deutschen Sprachraum oft durch den Platzbedarf in mm/Zeichen angegeben. Im englischen Sprachraum ist die Einheit cpi (characters per inch) mehr gebräuchlich. Um auf geringem Platz viel Information unterbringen zu können, ist eine hohe Dichte notwendig – bei größeren Lesedistanzen sind aber Codes mit geringeren Informationsdichten günstiger, da sonst die einzelnen Barcodeelemente nicht mehr von der Auswerteeinrichtung aufgelöst werden können. [...]

Arbeit zitieren:
Track, Ulrich September 2001: Konzeption und Realisierung eines standardisierten Erfassungs- und Auswertesystems zur Chargenrückverfolgung in der Serienproduktion, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Barcode, Rückverfolgungssystem, Tracing System, EMEA, XML

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