Konzeption eines Knowledge-Empowerment Systems
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Christiane Frisch
- Abgabedatum: Juni 2002
- Umfang: 207 Seiten
- Dateigröße: 4,1 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Darmstadt Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6425-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6425-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6425-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Frisch, Christiane Juni 2002: Konzeption eines Knowledge-Empowerment Systems, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Knowledge Management, Wissensmanagement, Informations-Systeme, Software-Entwicklung, Content-Management
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Diplomarbeit von Christiane Frisch
Gang der Untersuchung:
Die Diplomarbeit analysiert theoretische Hintergründe von Knowledge Management und dokumentiert die Entwicklung eines Knowledge-Management Systems für ein Unternehmen: Die Werbeagentur Publicis Dialog (100 Mitarbeiter).
Die Inhalte der Arbeit bieten Grundlagen und Hilfestellung für jeden, der:
- sich für das Thema Wissensmanagement und Knowledge-Management-Systeme und entsprechende Software interessiert.
- sich für oder gegen den Einsatz eines Knowledge-Management-Systems entscheiden muss.
- ein KM-System für die eigene Firma oder Kunden einkaufen und einführen möchte.
- eine Auswahl aus dem breiten Angebot von KM-Anbietern treffen muss.
- die Entwicklung und/oder Implementierung eines Knowledge-Management-Systems plant.
Im theoretischen Teil der Arbeit werden Funktionen, Inhalte und technische Strukturen von aktuell am Markt erwerbbaren Komplettsystemen und Komponenten zusammengefasst.
Ziele, Chancen, Risiken, Anforderungen und Einsatzbereiche von Knowledge-Management-Systemen werden aus Sicht von Unternehmen und Experten auf nationaler und internationaler Ebene dargestellt.
Erfolgs- und Risikofaktoren, Erfahrungsberichte, Trends und zukünftige Schwerpunkte geben Ausblick auf wichtige Inhalte und Vorgehensweisen bei der Entwicklung von Knowledge-Management-Systemen.
Der praktische Teil der Arbeit zeigt die Auswertung und Anwendung dieser Erkenntnisse auf die Konzeption eines Knowledge-Management-Systems für die Werbeagentur.
Schritt für Schritt werden Strategie, Vorgehensweise und Projektphasen dargestellt:
Zielgruppen- und Konkurrenzanalysen, Kosten- und Funktionsanalysen für die Integration von Standardsoftware, Workshops zur Anforderungsdefinition, Lasten- und Pflichtenhefte.
Ein Konzept-Manual dokumentiert detailliert die Projektergebnisse anhand der konzipierten Systemfunktionen, Informationsarchitektur (Struktur- und Inhaltspläne, Formulareingaben und -ausgaben), User-Interface-Design (Layout, Raster, Masken, Styleguide, Formularfelder etc.), Systemumgebung, Systemleistungen, Qualitätsanforderungen, Realisierungs- und Weiterentwicklungsplänen.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Wissen | 4 |
| 3. | Wissensmanagement | 6 |
| 4. | Elektronische Wissensmanagement-Systeme | 7 |
| 4.0.1 | Vorteile | 7 |
| 4.0.2 | Chancen und Ziele | 7 |
| 4.0.3 | Schwierigkeiten | 9 |
| 4.1 | Technologie | 10 |
| 4.1.1 | Struktur | 12 |
| 4.1.2 | Applikationen | 13 |
| 4.1.3 | Funktionen | 14 |
| 4.2 | Markt und Systemhersteller | 15 |
| 4.2.1 | Knowledge-Management-Markt | 15 |
| 4.2.2 | Hyperwave | 16 |
| 4.3 | Einsatz von Knowledge-Management-Systemen | 21 |
| 4.3.1 | Deutschland, Österreich, Schweiz | 21 |
| 4.3.2 | Europa | 23 |
| 4.3.3 | International | 25 |
| 4.4 | Entwicklung von Knowledge-Management-Systemen | 26 |
| 4.4.1 | Vorgehensweise | 26 |
| 4.4.2 | Erfahrungsberichte | 30 |
| 4.4.3 | Erfolgs- und Risikofaktoren | 31 |
| 4.5 | Trends | 32 |
| 4.6 | Zukunft | 33 |
| 5. | Konzeption des Knowledge-Empowerment-Systems | 36 |
| 5.0.1 | Vision | 36 |
| 5.0.2 | Zieldefinition | 36 |
| 5.0.3 | Konzeptions-Strategie | 37 |
| 5.0.4 | Vorgehensweise | 38 |
| 5.1 | Systemhersteller | 41 |
| 5.1.1 | Knowledge-Management-Systeme | 41 |
| 5.1.2 | Consulting | 43 |
| 5.2 | Konkurrenz | 44 |
| 5.2.1 | Mediennutzung | 44 |
| 5.2.2 | Software-Einsatz | 44 |
| 5.2.3 | Vorstellungen zu Knowledge-Management | 46 |
| 5.3 | Zielgruppe | 47 |
| 5.3.1 | Leistungsspektrum | 47 |
| 5.3.2 | Organisationsstrukturen | 48 |
| 5.3.3 | Unternehmenskultur | 51 |
| 5.3.4 | Technologie-Voraussetzungen | 52 |
| 5.3.5 | Ausgangssituation | 53 |
| 5.4 | Anforderungen an das Knowledge-Empowerment-System | 54 |
| 5.5 | Umsetzung der Anforderungen | 59 |
| 6. | Konzept | 61 |
| 6.1 | Zielsetzung | 61 |
| 6.2 | Systemeinsatz | 61 |
| 6.3 | Systemfunktionen | 63 |
| 6.4 | Systemstruktur | 86 |
| 6.5 | User Interface | 99 |
| 6.6 | Systemumgebung | 103 |
| 6.7 | Systemleistungen | 103 |
| 6.8 | Qualitätsanforderungen | 104 |
| 6.9 | Realisierungs-Strategie | 105 |
| 7. | Prototyp | 107 |
| 8. | Zusammenfassung | 108 |
6.2.6 Promotion/Integration Die Arbeit an und mit dem System muss eine „Lobby“ innerhalb der täglichen Arbeitsprozesse der Mitarbeiter bekommen, so muss beispielsweise ein zeitlicher Rahmen vorgegeben werden. Knowledge Empowerment funktioniert nur, wenn es innerhalb der Unternehmenskultur der Agentur verankert ist, d.h. seitens der Geschäftsführung Support erfährt und durch kontinuierliche Impulse vorangetrieben wird. Möglichkeiten der Impulsgebung sind: Die taktische Verknüpfung von „Happenings“ wie internen Events mit dem System. (Seminare, Vorträge, Workshops und Präsentationen von Mitarbeitern oder auch externen Tutoren für Mitarbeiter.) Die Anerkennung und Auszeichnung besonders engagierter Mitarbeiter, qualitativ hochwertiger Beiträge im System und das Honorieren der durch die Mitarbeiter als besonders gut bewerteten Artikel. [...]
„Regelmäßige Pflege: regelmäßiges Entfernen von alten Daten und ständige Aktualisierung.“ „Das System lebt von den Inhalten und den Mitarbeitern. Ich denke, dass es entscheidend ist, eine Eigendynamik zu entwickeln, und dann das System nach den Bedürfnissen der Mitarbeiter wachsen zu lassen.“ „Klar definierte Strukturen und Verantwortlichkeiten. Ständige Kommunikation der Relevanz des Systems für uns. Vorleben!“ „Wichtig ist, dass die Geschäftsführung involviert ist, über das System intern und extern gesprochen wird. Durch die Profilierung entsteht das Gefühl, ein wichtiges Tool zu besitzen. Dadurch entsteht der "Need", das Tool zu erhalten. Und natürlich Disziplin.“ „Erkenntnis eines Nutzens, Hinzufügen von neuen Sparten und Löschen wenig frequentierter Bereiche.“ „Flexible Programmierung, damit das System wachsen kann und sich den Anforderungen anpasst.“ „Verbesserungsvorschläge, Ideen.“ „Interessensgebiete der User regelmäßig abfragen. Die Möglichkeit bieten, das System zu beurteilen. Entsprechende Daten auswerten und umsetzen.“ „Wenn ein System funktioniert, müsste es sich durch Eigendynamik eigentlich auch selbst erhalten. Sehen also alle einen Erfolg oder ein Vorwärtskommen, trägt das maßgeblich zur Erhaltung der Dynamik bei.“ „Regelmäßiger Austausch zwischen den mit der Systempflege beauftragten Personen „Vermehrung des Wissens, dadurch Zukunftsperspektive, persönliche Entwicklung und Fähigkeit, mehr Verantwortung zu tragen.“ „Die Unternehmensgröße setzt der Dynamik Grenzen. Es sei denn es herrscht eine hohe Personalfluktuation. Lösung: Weiterbildung.“ [...]
„Der Erfolg.“ „Die eigene Wissensbegierde.“ „Wissen generieren, von anderen lernen, nicht alles zehnmal sagen müssen.“ „Zeitersparnis, effektivere Kommunikation und weniger Stress mit anderen, mal was modernes, etwas strategisches wo nicht nur die Geschäftsführung dranhängt und was nicht nur "von oben" kommt.“ „Ständiger Aufbau des eigenen Wissensspektrums, permanente Steigerung der Zeitersparnis.“ „What you give is what you get! Wissen teilen finde ich wichtig.“ „Ich will mehr wissen über das, was mich interessiert, über das Tagesgeschäft hinaus. Ich erhalte mein persönliches Wissensarchiv, auf das ich jederzeit zugreifen kann.“ „Der Spaß am Wissen. Das Wissen um die Vorteile. Die Relevanz der Inhalte. Die Erfahrung, dass ich von den Inhalten profitiere. Neuigkeitsaspekte, Neugierde.“ „Ein erfolgreiches System. Ich habe keine Zeit und keine Lust, meine knappe Zeit für einen schwerfälligen Prozess zu vergeuden. Sorry, that’s life!” „Zu sehen, dass das gegenseitige Verständnis und die Kommunikation besser laufen, andere Bereiche besser kennen lernen, Weiterkommen.“ „Einfacher Kommunikationsaustausch, leichtes Einarbeiten in neue Projekte durch knackige, leicht zu verstehende und zu lernende Infos, geordnete Ablage der eigenen Daten zum besseren Wiederfinden.“ „Synergieeffekte zu realisieren. Problemlösungen zu beschleunigen.“ „Ein Bonus-Ranking.“ [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832464257
Arbeit zitieren:
Frisch, Christiane Juni 2002: Konzeption eines Knowledge-Empowerment Systems, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Knowledge Management, Wissensmanagement, Informations-Systeme, Software-Entwicklung, Content-Management



