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Konzeption und Entwicklung einer Schnittstelle zu Produktionsplanungssystemen

Konzeption und Entwicklung einer Schnittstelle zu Produktionsplanungssystemen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Tobias Eberle
  • Abgabedatum: März 1995
  • Umfang: 149 Seiten
  • Dateigröße: 927,1 KB
  • Note: 1,6
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Stuttgart Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4881-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4881-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4881-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Eberle, Tobias März 1995: Konzeption und Entwicklung einer Schnittstelle zu Produktionsplanungssystemen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: SAP, CAD, PPS, CATIA, Produktplanungssysteme

Diplomarbeit von Tobias Eberle

Einleitung:

Mit der Erstellung verschiedenartigster Schnittstellen zwischen beliebigen Programmen beschäftigen sich weltweit eine Vielzahl von Fachleuten. Schnittstellen sind nötig, um unterschiedlichste Programme miteinander zu verbinden. Die zu große Anzahl der heute existierenden Schnittstellen ist auf eine fehlende Standardisierung im Softwarebereich zurückzuführen. In der Zeit als die Softwareproduktion aufgrund immer besser werdender Rechner stark zunahm, wurde es versäumt mehr Standards zu definieren. Fast die gesamte Energie der Softwarehersteller wurde damit vergeudet, eigene Lösungen für jedes Problem zu finden, in der Hoffnung etwas besseres zu schaffen. Diese Denkweise führte zu einer Vielzahl von Individuallösungen für ein und dasselbe Problem.

Heute versuchen weltweit agierende Vereinigungen diese Standards zu definieren. Einen solchen Versuch startete die PRO-Step GmbH. Sie versucht neutrale Datenaustauschformate für CAD-Systeme, sowie für Produktionsplanungssysteme zu erstellen. Dieses Vorhaben konnte bis zum heutigen Tage noch nicht vollendet werden. Immer neue Spezifikas eines CAD- oder Produktionsplanungsystems bereiten hier große Schwierigkeiten. Die meisten Firmen besitzen jedoch eine Vielzahl unterschiedlichster Programmsysteme. In zunehmenden Maße wächst der Wunsch, diese Systeme miteinander zu verbinden, wie man an der wachsenden Zahl der dazugehörigen Programme sieht. Die Aufgabe dieser Diplomarbeit besteht darin, solch eine Verbindung, zweier eigentlich fremder Softwaresysteme zu erstellen. Im speziellen muss eine Verbindung zwischen einem CAD-System und einem Produktionsplanungssystem konzipiert und realisiert werden. Die Firma CENIT GmbH stellte mir konkret die Aufgabe, eine Kopplung der CAD-Systeme, CATIA und CADAM mit dem Produktionsplanungssystem SAP, innerhalb einer Zeichnungsverwaltung zu erstellen. Ich nahm diese Aufgabe in Absprache mit Herrn Prof. Dr. Ress von der FHT Stuttgart an.

Inhalt der Arbeit ist die Erstellung einer Konzeption unter Berücksichtigung der Schnittstellen zu folgenden Anwendungen:

-Produktionsplanungssystem von SAP. Wobei das SAP-System sowohl auf einem Großrechnersystem (R/2), als auch die Client/Server-Lösung (R/3) zu unterstüzen ist.

-CAD-ZV Zeichnungsverwaltung für die CAD-Systeme CATIA 2 und CADAM 3 von der Cenit GmbH.

- Realisierung eines Prototypen unter Verwendung einer Programm-zu-Programm-Schnittstelle zur Kommunikation mit dem R/2- und R/3-System von SAP und vorhandenem Quellcode der CENIT GmbH.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung 1
1.1 Thema der Diplomarbeit 1
1.1.1 Inhalte der Diplomarbeit 1
1.1.2 Systembeschreibung 1
1.2 Die Firma CENIT GmbH 2
1.2.1 Engineering Data Management 3
1.3 Einführung in Produktionsplanungsysteme 3
1.4 Einführung in Zeichnungsverwaltungssysteme 4
1.4.1 Die Zeichnungsverwaltung CAD-ZV 4
1.5 Kopplung von CAD- und Produktionsplanungssystem 6
1.5.1 Ziel der Kopplung 6
1.5.2 Softwarekomponenten 7
1.5.3 Grundfunktionen 7
1.5.4 Zentrale Steuerung mittels eines ZV-Systems 8
1.6 Einführung in SAP R/2 und R/3 8
1.6.1 Vollständige Infrastruktur von SAP R/2 und R/3 8
1.6.2 Portabilität der Systeme 9
1.6.3 Anpassungsfähigkeit der SAP-Systeme R/2 und R/3 9
1.6.4 Client/Server-Prinzip von R/3 9
1.6.5 Offenheit des R/3-Systems 10
1.6.6 Verteilte Anwendungen mit dem R/3-Sytsem 10
2. Das Produktionsplanungssystem SAP 11
2.1 SAP Unternehmensstruktur 11
2.1.1 Mandant 11
2.1.2 Buchungskreis 12
2.1.3 Werk 12
2.1.4 Lagerort 12
2.1.5 Einkaufsorganisation 12
2.1.6 Verkaufsorganisation 12
2.1.7 Hierarchische Unternehmensstruktur 13
2.2 SAP Materialwirtschaft 13
2.2.1 Materialstamm 14
2.2.2 Dokument 14
2.2.3 Equipment 15
2.2.4 Stückliste 16
2.3 Kommunikation mit SAP 19
2.3.1 Kommunikationsbasis CPIC 19
2.3.2 Hardwarekomponenten 20
2.3.3 Softwarekomponenten 20
2.3.4 Konstellationen 20
2.3.5 Kommunikationsprotokolle 21
2.3.6 Voraussetzungen zum Datenaustausch 22
2.3.7 Regeltabellen 22
2.3.8 Konfiguration außerhalb von SAP 26
2.3.9 Zusammenfassung 29
2.4 Das CAD-Interface 29
2.4.1 Komponenten des CAD-Interface 32
2.4.2 Beschreibung der Interface-Funktionen 33
2.4.3 Basisfunktionen des CAD-Interface 36
2.4.4 Funktionen zum Zugriff auf Materialstammdaten 38
2.4.5 Funktionen zum Zugriff auf Dokumentinfosätze 42
2.4.6 Funktionen zum Zugriff auf Stücklistendaten 43
2.4.7 Verbesserung 46
2.5 Die Toolbox 46
2.5.1 Initialisieren der Toolbox 46
2.5.2 Meldung zum aufgetretenen Fehler anfordern 47
2.5.3 Konfigurationsdaten der Toolbox 47
2.5.4 Kommunikationsparameter der Toolbox bekannt machen 47
2.5.5 Erzeugen von externen Dateien für die Toolbox 47
2.5.6 Bereitstellen der Toolboxinternen Tabellen 47
2.5.7 Füllen der Toolboxinternen Tabellen 47
2.5.8 Attribut aus der Toolbox-Tabelle lesen 48
2.5.9 Arbeiten mit externen Toolbox-Tabellen 48
2.5.10 Anzahl der Einträge in den Toolbox-Tabellen 48
2.5.11 Schreiben in Toolbox-Tabellen 49
2.5.12 Sendstring aus Toolbox-Tabelleninhalt erzeugen 49
2.5.13 Interne Matchcode Tabelle füllen 49
2.5.14 Sendstring mit Einschränkungen erzeugen 49
2.5.15 Anzahl der Matchcodeeinträge in der Toolbox-Tabelle 49
2.5.16 Schreiben der Matchcodeeinträge in Tabellen 49
2.5.17 Tabelle f. ur Online-Hilfe 50
3. Modulspezifikation der PPS-Schnittstelle 51
3.1 Spezifikation der CAD-Module 52
3.1.1 Programmschichten der CAD-Module 52
3.1.2 Integration der CAD-Module 53
3.1.3 Verbindungen zwischen CAD- und PPS-Objekten 53
3.1.4 Das CAD-Modul ohne die Zeichnungsverwaltung 56
3.1.5 Das CAD-Modul mit der Zeichnungsverwaltung 56
3.2 Spezifikation des Customizing-Modul 58
3.2.1 Globale Benutzerverwaltung 59
3.2.2 Kommunikationsverwaltung 61
3.2.3 Downloadfunktion 62
3.2.4 Skalierung 62
3.2.5 Administration 64
4. Datenmodellierung der PPS-Schnittstelle 65
4.1 Vorbereitungen für das Datenmodell 65
4.1.1 Ziele der Datenmodellierung 65
4.1.2 Normalform 65
4.1.3 Datei- und Datenbanklösung 66
4.1.4 Binärers Suchverfahren 67
4.1.5 Bitcodierte Spalten 67
4.1.6 Tabellenschreibweise 69
4.2 Logisches Datenbankdesign 69
4.2.1 Basis-Schicht 70
4.2.2 SAP-Schicht 73
4.2.3 Panel-Schicht 79
4.2.4 ZVS-SAP-Schicht 82
4.3 ER-Modell der SAP-Schnittstelle 83
5. Ablaufmodelle für die PPS-Schnittstelle 86
5.1 Modelle für die CAD-Module 86
5.1.1 Panellayouttabellen im CAD-Modul generieren 86
5.1.2 Anmeldevorgang 87
5.1.3 Materialstammsätze über Matchcodes suchen 89
5.1.4 Materialstammsatz aus dem SAP im CAD-System anzeigen 90
5.1.5 Materialstammsatz im SAP reservieren 91
5.1.6 Materialstammsatz anlegen 92
5.1.7 Materialstammsatz ändern 93
5.1.8 Modelle für die Kopplung mit der Zeichnungsverwaltung 93
5.2 Modelle für das Customizing-Modul 96
5.2.1 Download-Funktion 96
6. Realisierung der PPS-Schnittstelle 98
6.1 Entwicklungsumgebung 98
6.1.1 Die Entwicklungsbenutzer csap110 und cadzvsap 99
6.2 Programmiersprache der Schnittstelle 100
6.2.1 Die objektorientierte Sprache C++ 100
6.2.2 Testprogramm 101
6.3 Pseudosprache
6.4 Realisierung der Grundfunktionen 104
6.4.1 Sende- und Empfangsstringaufbereitung 104
6.4.2 Aufbau eines Dialogpanels 105
6.4.3 Aufbau der Eingabefelder 106
6.5 Realisierung der Kopplungsfunktionen 109
6.5.1 Realisierung der Sachmerkmal-Datenübernahme 109
6.5.2 Realisierung der SAP-Datenanzeige 111
6.5.3 Realisierung des automatischen Anlegens von Dokumenten 112
6.6 Realisierung des Customizing-Moduls 113
6.6.1 Realisierung des Downloads 114
A. Der Panelinterpreter 116
A.1 Schnittstelle des Panelinterpreter 116
A.2 Funktionsweise des Panelinterpreter 116
A.3 Elemente und Anweisungen zur Panelgestaltung 117
A.3.1 Die Includeanweisung 118
A.3.2 Das Element IO-Feld 118
A.3.3 Das Element Tabellen 118
B. Zusammenfassung 119
B.1 Das Umfeld 119
B.2 Die Kopplung von CAD- und PPS-System 119
B.3 Die SAP-Schnittstelle 120
B.4 Das Customizing-Modul 121
B.5 Das Modul CAD-SAP 121
B.6 Das Modul ZVS-SAP 121
B.7 Ziele und Wirtschaftlichkeit 122
C. Aussichten 123
C.1 Unterstützung weiterer PPS-Systeme 123
C.2 Realisierung weiterer SAP-Module 123
C.2.1 Stücklistenmodul 124
C.2.2 Dokumentenverwaltungsmodul 124
C.3 Portierung auf weitere Plattformen 125
C.4 Gemeinsames Datenmodell 125
D. Tabellen 127
D.1 Zweier-Potenzen 127
E. Glossar 128

Automatisiert erstellter Textauszug:

Mit dem CAD-Interface ist es m¨glich, vom CAD-System aus Materialst¨mme im SAPo a System anzulegen. Dabei besteht die M¨glichkeit, zu allen Sichten17 Materialien anzulegen. o Beim Anlegen eines Materials kann die Materialnummer entweder vorgegeben oder durch die interne Nummernvergabe ermittelt werden. Im SAP-System ist daf¨r ein Nummernkreis u mit dazugeh¨rigem Format festgelegt. Der Anwender muß beachten, daß er Nummern aus o diesem Nummernkreis benutzt. Zum Zeitpunkt der Materialanlage m¨ssen außerdem die Materialart (Rohstoff, Halbfabrikat, u etc.) und die Branche (Maschinenbau, Chemie, etc.) festlegt sein. hd=SapMatcr(scode,sndstr,rcvstr,msg); Das CAD-Interface unterst¨tzt zwei Arten des Anlegens eines Materialstammsatzes. Zum u einen ein normales anlegen und zum anderen ein anlegen mit resevierter Materialnummer. In den folgenden Unterkapiteln erfolgt die Beschreibung der ben¨tigten Prozeßschritte. o 2.4.4.1.1 Einfaches erzeugen [...]

Die SAP-Regeltabellen m¨ssen dem CAD-Interface zur Laufzeit zur Verf¨gung stehen. Um u u diese Tabellen aus dem SAP-System zu lesen und in Form von lokalen Dateien f¨r das Interu face bereitzustellen ist diese Funktion vorgesehen. Der Aufruf ist unmittelbar nach einem Verbindungsaufbau durchzuf¨hren und kann jederzeit wiederholt werden. Durch einen eru neuten Aufruf kann man feststellen, ob sich die Regeltabellen im SAP ge¨ndert haben. a hd=SapSysrq(scode,sndstr,rcvstr,msg); Der Kommunikationsablauf der Interface-Funktion SapSysrq ist in folgende zwei Prozeßschritte aufgeteilt: PA: Daten¨bertragungsrichtung: CAD → SAP. F¨r diesen Prozeßschritt sind keine Eingau u bedaten in der Variablen sndstr erforderlich. PA: Daten¨bertragungsrichtung: CAD ← SAP. Nach diesem Prozeßschritt enth¨lt der Empu a fangsstring folgende Informationen: Die SAP Versionsnummer das Matchcode Trennzeichen, das Matchcode Identifikationskennzeichen, das Datenfeld Trennzeichen, das Datumsformat und das Trennzeichen welches zur Trennung der Vor- und Nachkommazahlen einer Gleitkommazahl benutzt wird ("." oder ","). 2.4.3.5 SAP-Hilfe [...]

Mit dieser Funktion findet eine Unterbrechung der Online-Verbindung zwischen dem CADSystem und dem SAP-System statt. Die Funktion ist jederzeit aufrufbar. L¨uft zum Zeita ¨ punkt der Unterbrechung noch ein Ubertragungsprozeß, wird dieser ordnungsgem¨ß beendet. a hd=SapDisco(void); Bemerkung 2.9: Bei Testprogrammen, die w¨hrend dieser Diplomarbeit durchgef¨hrt a u wurden, beendete die Funktion SapDisco die Verbindung stets mit dem Fehlercode RC=18. Es wurde speziell ein von SAP ausgeliefertes Testprogramm f¨r das CAD-Interface (in u Bin¨rform) zum Vergleich herangezogen. Das SAP-Testprogramm konnte ebenfalls die Vera bindung nicht mit dem Fehlercode RC=0 beenden. Nach einer Anfrage bei der SAP AG Walldorf kl¨rte sich das Problem umgehend. Die SAP AG teilte mit, daß dieser Fehlercode a korrekt sei und keinerlei Programmierfehler vorliegen w¨rden. u 2.4.3.3 Abbrechen einer Funktion [...]

Arbeit zitieren:
Eberle, Tobias März 1995: Konzeption und Entwicklung einer Schnittstelle zu Produktionsplanungssystemen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
SAP, CAD, PPS, CATIA, Produktplanungssysteme

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