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Konzeption eines EDV-unterstützten Fehlerinformationssystems vor dem Hintergrund eines umfassenden Qualitätskonzeptes

Konzeption eines EDV-unterstützten Fehlerinformationssystems vor dem Hintergrund eines umfassenden Qualitätskonzeptes
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ernst Schulten
  • Abgabedatum: Juli 2000
  • Umfang: 181 Seiten
  • Dateigröße: 7,8 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2817-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2817-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2817-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schulten, Ernst Juli 2000: Konzeption eines EDV-unterstützten Fehlerinformationssystems vor dem Hintergrund eines umfassenden Qualitätskonzeptes, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Programm, Fehlerauswertung, Fehlererfassung, Qualität, Excel

Diplomarbeit von Ernst Schulten

Einleitung:

Zunehmend strengere globale Qualitätsanforderungen in den letzten 40 Jahren bewirkten eine Metamorphose des deutschen Zulieferermarktes. Der aus der Erfüllung dieser Anforderungen resultierende Kostendruck übertrug die deutsche Automobilindustrie auf ihre Zulieferer, die fortan Qualität als einen strategischen Wettbewerbsvorteil ernst nehmen mussten. Einziger Maßstab für die Qualitätsfähigkeit des Zulieferanten stellte fortan die Funktionstüchtigkeit und Leistungsstärke seines Qualitätsmanagementsystems (QM-Systems) dar. Dementsprechend erzeugten auditierte QM-Systeme bei der Automobilindustrie Vertrauen in die Prozessfähigkeit des Lieferanten und lieferten somit einen Grund, auf kostspielige Wareneingangsprüfungen und an diese gebundenes Personal zu verzichten.

Die Vielfältigkeit der einsetzbaren Hilfsmittel im Bereich des Qualitätsmanagements, die Forderung nach Aktualität von qualitätsrelevanten Daten sowie die Verantwortung des Zulieferers gegenüber der Automobilindustrie, eine 100%-ige Rückverfolgbarkeit des Materials zu gewährleisten, scheinen den deutschen Zuliefererklein- und -mittelstand regelrecht stranguliert zu haben. Zunehmend erkennt man nämlich, dass Qualität kostengünstige, gut strukturierte und flexible Informationssysteme erfordert, die dem dispositiven Entscheidungsträger jederzeit notwendige, lebenswichtige Anhaltspunkte über die qualitative Positionierung des Unternehmens geben. Die vielfältigen Aufgaben eines Qualitätsmanagements wie beispielsweise die effiziente Erfassung, Verarbeitung und Auswertung eines relativ umfangreichen Datenvolumens sind jedoch nur durch ein, in dieser Arbeit dargestellten EDV-unterstützten Fehlerinformationssystem zu bewältigen.

Gang der Untersuchung:

Die vorliegende Arbeit gewährt dem Leser zunächst einen tiefen Einblick in den allgemeinen Definitionsbereich von Qualität. Sie beschreibt den historischen Hintergrund der Qualitätsentwicklung, die wesentlichen Entwicklungsstufen über die Qualitätskontrolle und -sicherung bis hin zu Total Quality Management (TQM) sowie mögliche Bausteine dementsprechender umfassender Qualitätskonzepte. Ein Baustein dieser Konzepte – die Werkzeuge und Instrumente – bildet einen Kernpunkt dieser Arbeit, da ein Fehlerinformationssystem ein fundamentales Werkzeug zur Erfüllung der heute gebräuchlichen Qualitätszertifizierungsform DIN EN ISO 9000ff. in Unternehmen darstellt.

Der praktische Teil der Arbeit beinhaltet die Konzeption und Implementierung eines Fehlerinformationssystems in einem mittelständischen, metallverarbeitenden Unternehmen auf Basis einer Standardsoftware. Im Mittelpunkt stand hier die Revision bestehender Arbeitsbegleitpapiere mit dem Ziel der Fehlerdatenerfassung, -verdichtung und -auswertung.

Eine abschließende Würdigung der im Rahmen der DIN EN ISO 9002 durchgeführten Reauditierung und der Auswirkungen auf die durch das Fehlerinfomationssystem betroffenen Personen runden das Ergebnis der Arbeit ab.

Inhaltsverzeichnis:

Management Summary 10
Abbildungs- und Formelverzeichnis 12
Tabellenverzeichnis 14
Abkürzungsverzeichnis 15
1. Der Qualitätsbegriff 17
1.1 Zur Geschichte des Qualitätsbegriffs 17
1.2 Verschiedene Definitionsansätze und ihre Vertreter 20
1.2.1 Der theorieorientierte Definitionsansatz 20
1.2.2 Der praxisorientierte Definitionsansatz 23
1.2.3 Qualitätsauffassungen von Experten 25
2. Die Entwicklung des Qualitätswesens 29
2.1 Qualität durch Kontrolle 29
2.2 Statistische Qualitätssicherung 31
2.3 Institutionalisierung der Qualitätssicherung 33
2.4 Mitarbeiterorientierte Qualitätsförderungsprogramme 34
2.5 Total Quality Management-Konzepte 35
2.5.1 Feigenbaums Total Quality Control 36
2.5.2 Ishikawas Company Wide Quality Control 36
2.5.3 Demings 14-Punkte-Programm 37
2.5.4 Jurans Fitness for Use 39
2.5.5 Zusammenfassung 40
3. Ein umfassendes TQM-Konzept 41
3.1 Was sind TQM-Konzepte? 41
3.2 Qualitätspolitik, Image und Management-Commitment 43
3.2.1 Anforderungen an die Qualitätspolitik 44
3.2.2 Gesellschaftliches Image und der Ruf 44
3.2.3 Positive Geschäftsergebnisse durch Management-Commitment 45
3.2.4 Die interne Veröffentlichung von Qualitätszielen 47
3.3 Kundenorientierung und -zufriedenheit 48
3.3.1 Kundenorientierung 49
3.3.2 Reklamationsmanagement 51
3.3.3 Kundenzufriedenheit durch Kundenbeteiligung 53
3.4 Die Prozess- und Arbeitsorganisation im TQM 55
3.4.1 Das Prozessmanagement 55
3.4.2 Die Arbeitsorganisation 61
3.5 Mitarbeiterorientierung und -zufriedenheit 68
3.5.1 Interaktion der Mitarbeiter durch People Empowerment 68
3.5.2 Qualifikation der Mitarbeiter 70
3.5.3 Motivation der Mitarbeiter 71
3.6 Methoden, Instrumente und Technizität im TQM 74
3.6.1 Das Instrument der Fehlermöglichkeits- und einflussanalyse (FMEA) 75
3.6.2 Technizität 76
3.6.4 Computer Aided Quality Assurance (CAQ) 77
4. Die Konzeption eines Fehlerinformationssystems in einem Industriebetrieb 81
4.1 Die Firma Schröter GmbH & Co. Metallwarenfabrik 81
4.1.1 Das Unternehmen 81
4.1.2 Das Produktionsprogramm 82
4.1.3 Das Qualitätsverständnis 83
4.2 Die Prozessbeschreibung 87
4.2.1 Prozessdefinition 87
4.2.2 Ermittlung der Anforderungen an den Prozess 97
4.2.3 Definition bestehender Prozesskennzahlen 98
4.2.4 Zielsetzung von Prozesskennzahlen 99
4.3 Die Prozessbewertung 100
4.3.1 Prozesskostenrechnung 100
4.3.2 Prozesszeitenbewertung 101
4.3.3 Prozessqualitätserfüllung 101
4.4 Die Prozessverbesserung 102
4.4.1 Definition des Sollzustandes der Prozessqualitätserfüllung 104
4.4.2 Definition des Sollzustandes der Prozesskostenrechnung 106
4.4.3 Definition des Sollzustandes der Prozesszeitenbewertung 106
4.4.4 Zusammenfassung und Bewertung 106
5. Die Implementierung eines Fehlerinformationssystems in einem Industriebetrieb 108
5.1 Zeitlicher Überblick 108
5.2 Schaffung einer homogenen DV-Infrastruktur 109
5.2.1 Bestehende heterogene DV-Organisation 109
5.2.2 Homogenisierung der DV-Organisation 111
5.2.3 Auswahl der Software für das FIS 114
5.3 Information und Einbezug der Betroffenen 115
5.3.1 Geschäftsführung und Produktionsleitung 115
5.3.2 Kaufmännische Abteilung 116
5.3.3 Mitarbeiter 116
5.4 Implementierungsumgebung von Microsoft Excel 117
5.4.1 Mastertabelle zur auftragsbezogenen Datenerfassung 117
5.3.2 Detailtabelle Prozessfreigabe 126
5.3.3 Detailtabellen zur Urwert- und Fehlerdatenerfassung 128
5.3.4 Detailtabelle zur Fehlerkostenerfassung 133
5.3.5 Grafische Auswertung von S-Nummern 137
5.4 Grafische Auswertungen 142
5.5 Die Reauditierung nach DIN EN ISO 9002 143
5.5.1 Übereinstimmung des QMH mit den Forderungen der Norm 144
5.5.2 Prüfung vor Ort 144
Ausblick 146
Literaturverzeichnis 148

Arbeit zitieren:
Schulten, Ernst Juli 2000: Konzeption eines EDV-unterstützten Fehlerinformationssystems vor dem Hintergrund eines umfassenden Qualitätskonzeptes, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Programm, Fehlerauswertung, Fehlererfassung, Qualität, Excel

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