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Konzeption einer E-Learning Workbench für die Fachhochschule Düsseldorf

Konzepte und Modelle zur Unterstützung der WBT-Entwicklung an Hochschulen

Konzeption einer E-Learning Workbench für die Fachhochschule Düsseldorf
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Nadine Kämper
  • Abgabedatum: Dezember 2003
  • Umfang: 168 Seiten
  • Dateigröße: 1,1 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Düsseldorf Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7771-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7771-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7771-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kämper, Nadine Dezember 2003: Konzeption einer E-Learning Workbench für die Fachhochschule Düsseldorf, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Web Based Learning, WBT-Workflow, Sharable Content Obejct Reference Model, SCORM, WBT-Templates

Diplomarbeit von Nadine Kämper

Zusammenfassung:

Das Angebot an fachspezifischen Lernprogrammen an der FH Düsseldorf, die auf spezielle Bedürfnisse der Studierenden zur Unterstützung ihres Studiums ausgerichtet sind, ist bisher noch nicht ausreichend.

Im Rahmen des Ausbaus des hochschuleigenen Lernportals alex (active learning & knowledge exchange) wird daher die Entwicklung eigener Lernprogramme an der FH Düsseldorf angestrebt.

Zu diesem Zweck wurde die alex E-Learning-Workbench konzipiert und umgesetzt. Sie bildet die notwendige Infrastruktur zur effizienten Lernprogrammentwicklung in - konzeptioneller - organisatorischer - und technischer Hinsicht.

Die Diplomarbeit von Nadine Kämper leistete einen Beitrag zur Konzeption und Umsetzung der alex-Workbench. In der Arbeit werden etablierte WBT-Entwicklungsmethoden betrachtet, und es wird versucht, unter Verwendung eines kommerziellen Autorenwerkzeuges, das individuell auf die Anforderungen der Lernenden sowie der Hochschule zugeschnitten wurde, effizientere Wege zur Lernprogrammentwicklung zu finden. Ein grundlegendes Ziel dabei ist die Vereinfachung des WBT-Konzeptionsprozesses. Es soll bereits für Autoren möglich sein, webfähige Lernprogrammseiten zu erstellen; der Prozess des Drehbuchschreibens wird mit dem der Seitenerstellung direkt verbunden, so dass die Umsetzung des Drehbuches in das fertige Lernprogramm praktisch entfällt. Die Rolle der Autoren könnte beispielsweise von Hochschuldozenten übernommen werden, da die zu entwickelnden Lernprogramme vor allem zur Ergänzung ihrer Lehrveranstaltungen gedacht sind.

Zur weiteren Unterstützung des Konzeptionsprozesses werden den Autoren Vorlagen an die Hand gegeben, welche didaktische, technische und gestalterische Aspekte berücksichtigen. Dazu werden Vorlagen für Lernprogrammseiten sowie Vorschläge für Seiten- und Kapitelabfolgen in Lernprogrammen erstellt. Dies erfolgt jeweils unter Berücksichtigung der Fähigkeiten des Autorenwerkzeugs, der vorgenommenen Erweiterungen und der E-Learning Spezifikation SCORM (Sharable Content Object Reference Model).

Die alex E-Learning Workbench wurde zum ersten Mal auf der Learntec 2004 in Karlsruhe der Öffentlichkeit präsentiert. Erste Lernprogramme auf Basis der alex-E-Learning Workbench werden im Jahr 2004 realisiert, um Konzeption und Handhabbarkeit unter realen Bedingungen in der Hochschule zu evaluieren.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung und Motivation 5
1.1 Was ist E-Learning? 5
1.2 Begriffsbestimmungen im E-Learning Umfeld 6
2. Ziel und Aufbau der Diplomarbeit 10
3. E-Learning an Hochschulen 13
3.1 Wirtschaft vs. Hochschule 13
3.2 Vorzüge und kritische Faktoren von E-Learning an der Fachhochschule Düsseldorf 17
3.3 Stand der Entwicklung von Methoden, Prozessen, Techniken zur Etablierung von E-Learning an der FH Düsseldorf 26
3.4 Wege zu virtuellen Lerninhalten 29
3.5 Zusammenfassung 30
4. Modelle zur Konzeption einer E-Learning Workbench für die FH Düsseldorf 32
4.1 Begriffsbestimmung E-Learning Workbench 33
4.2 Prozesse der WBT-Entwicklung 35
4.3 Notwendige Kompetenzen 39
4.4 Mögliche Zusammensetzung eines Teams für die Konzeption und Erstellung von WBTs 43
4.5 Flankierende Werkzeuge 47
4.6 Probleme der Lernsoftware-Entwicklung 50
4.7 Schnittstelle Konzept/Umsetzung 52
4.8 Zusammenfassung 54
5. Vorschläge zur Vereinfachung des WBT-Entwicklungs-Workflows 56
5.1 Betrachtung der Zielgruppen und Lernziele 57
5.2 Aufbau und Struktur von Lernprogrammen 60
5.2.1 Didaktische Struktur medialer Lernangebote 61
5.2.2 Navigationsstrukturen nach technischen Spezifikationen 63
5.3 Exkurs: Erläuterung von E-Learning Standards am Beispiel SCORM 68
5.4 Gestalterische Aspekte 78
5.5 Vorschlag für das WBT-Seitenlayout 81
5.6 Mögliche Werkzeuge der Wissenskonstruktion in WBTs 88
5.7 Wissenspräsentationen 104
5.8 Tests und Übungen 108
5.9 Konzepte für die Kapitelstrukturierung 115
5.9.1 Hierarchische Strukturen in SCORM und in Lectora 115
5.9.2 SCO-Typen differenziert nach didaktischer Funktion 119
5.9.3 Vorschlag zur Verbindung der Hierarchiekonzepte von SCORM und Lectora 121
5.10 Lernwegstrukturen 124
5.11 Erweiterte Kurssequenzierungsmöglichkeiten nach SCORM 1.3 133
5.12 Zusammenfassung 136
6. Fazit und Ausblick 139
Abbildungsverzeichnis 143
Tabellenverzeichnis 147
Literaturverzeichnis 149
Erklärung 153
Anhang 155

Automatisiert erstellter Textauszug:

Ein solches Test-SCO braucht nicht bewertet zu werden. In Lectora kann die Funktion, welche das SCO bewertbar macht, deaktiviert werden. Lernsequenz mit integriertem Vortest Wird ein Vortest in einem SCO mit darauf folgenden Lectora-Kapiteln eingesetzt, also ein Vortest mit automatischer Verzweigung, so ergeben sich bzgl. des Scorings Probleme, falls das Prozent-Ergebnis an das LMS übermittelt wird. Durch die automatische Verzweigung ist es ohne Einsatz des Lectora-Inhaltsverzeichnisses nicht möglich, alle Testfragen zu absolvieren und der Lernende kann nie 100% erhalten. Mit dem Inhaltsverzeichnis kann der Lernende die nicht präsentierten Testfragen anwählen und absolvieren. Dies ist allerdings nicht im Sinne des Vortest-Einsatzes. [...]

Bei diesen mehrpfadigen SCOs kann das Lectora-Inhaltsverzeichnis diesen Weg nicht logisch/visuell abbilden. Die entsprechenden Seiten liegen nach der Buchmetapher weiterhin in linearer Abfolge bzw. mit Kapiteln und Unterkapiteln hierarchisch angeordnet vor. Es lässt sich in Lectora nur die funktionale Navigation erstellen (siehe Anhang 4). Der Einsatz dieses Inhaltsverzeichnisses zur Orientierung und Navigation kann in mehrpfadigen SCOs zur Verwirrung des Lernenden führen. Systemkontrolle Die bisher vorgestellten Sequenzen unterliegen der Lernerkontrolle. Bis zu einem gewissen Grad lässt sich auch eine Kontrolle durch das LMS (Systemkontrolle) implementieren. Bei einigen WBTs wird z. B. ein Vortest eingesetzt, um das Vorwissen des Lernenden in der Darbietung der Lektionen zu berücksichtigen. So muss ein Lernender, der das Grundlagenwissen einer Thematik bereits beherrscht nach Absolvierung eines Vortests, die Lektionen, die Grundlagenwissen beinhalten, nicht mehr bearbeiten. Sie werden vom System ausgeblendet. Ganz soweit ist dies bei der Verwendung von SCORM 1.2. und dem Autorenwerkzeug Lectora nicht möglich, aber es lassen sich Äquivalente implementieren. Dies muss bisher auf SCO-Ebene geschehen, da diese nach SCORM 1.2 vollständig unabhängig voneinander sind und keine Steuerungsmöglichkeiten seitens des LMS existieren. Vortest Ein Vortest kann z. B. mit einer Empfehlung zur Bearbeitung von bestimmten anderen SCOs im Kurs erfolgen. Dies kann als ein eigenes SCO implementiert werden, wobei durch die Empfehlungen eine inhaltliche Abhängigkeit zwischen SCOs erzeugt wird. Dies widerspricht dem SCORM-Prinzip der Unabhängigkeit von SCOs; technisch gesehen ist es aber möglich, da auf dieser Ebene die Unabhängigkeit gewährleistet ist. Bei einer anderen Variante der Systemkontrolle wird ein SCO mit Vortest genommen, wo direkt die automatische Verzweigung innerhalb des SCOs auf bestimmte (Lectora-) Kapitel vorgenommen wird. [...]

Zur zusätzlichen Orientierungsmöglichkeit für den Lernenden wird mit farblichen Codierung für beide Pfade gearbeitet. Der Expertenpfad erhält z. B. im 2.Orientierungsbereich eine andere Farbe als der Standardlernpfad. Außerdem wird im 2. Orientierungsbereich (siehe S.86) der Kapitelname um einen Zusatz, z. B. Expertenpfad, erweitert. Welcher Weg bei Nutzung eines WBTs mit einem solchen SCOs beschritten wird, unterliegt der Kontrolle des Lernenden. Dualer Lernweg als Exkurs Eine Abwandlung des dualen Lernweges stellt ein Exkurs dar. Dieser trifft genau an der Stelle wieder auf den normalen Lernweg, wo dieser verlassen wurde. Auch hier findet die farbliche Codierung und die Zusatzangabe im 2.Orientierungsbereich statt. Abbildung 52 und 53 zeigen die strukturellen Möglichkeiten zum Einsatz eines Exkurses. [...]

Arbeit zitieren:
Kämper, Nadine Dezember 2003: Konzeption einer E-Learning Workbench für die Fachhochschule Düsseldorf, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Web Based Learning, WBT-Workflow, Sharable Content Obejct Reference Model, SCORM, WBT-Templates

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