Konzeption eines Customer Knowledge Management Benchmarking Tool für das World Wide Web
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Marc Herb
- Abgabedatum: Januar 2004
- Umfang: 92 Seiten
- Dateigröße: 1.004,6 KB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Hochschule der Medien (ehem. Hochschule für Druck und Medien Stuttgart (FH)) Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-7962-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-7962-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-7962-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Herb, Marc Januar 2004: Konzeption eines Customer Knowledge Management Benchmarking Tool für das World Wide Web, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Konzeptionsmodell, Customer Relationship Management, Wisensmanagement, Kundenorientierung, Beziehungsmanagement
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Diplomarbeit von Marc Herb
Problemstellung:
Das hier vorgestellte Konzept für ein CKM Benchmarking Tool ist an der Hochschule der Medien (HDM) im Fach Informationswissenschaft im Wintersemester 2003/2004 entstanden. Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist ein Schaubild zur Konzeption eines Customer Knowledge Management Benchmarking Tool.
Zielgruppe sind kleine und mittelständische Unternehmen. Das Schaubild kann als Plan oder als Konzeptionsmodell verstanden werden. Dieses Modell kann verwendet werden, um einen Überblick über alle erforderlichen Voraussetzungen und notwendigen Anforderungen bei der Einführung von CKM zu bekommen. Das Modell auf Seite 61 stellt das Thema CKM und die damit verbundenen Management Ansätze und die Anforderungen, welche ein Unternehmen zur nachhaltigen Umsetzung von CKM erfüllen muss strukturiert und übersichtlich dar.
Zusätzlich enthält die hier vorliegende Arbeit einen umfangreichen Fragenkatalog, der dabei helfen soll, die Unternehmen in Bezug auf CKM zu befragen und zu beraten. Dieser Fragenkatalog kann als Checkliste fungieren und die Erfüllung der wichtigsten Aspekte bei der Umsetzung von CKM garantieren. Dem jeweiligen Unternehmen sollen dabei mögliche Lösungsvorschläge für ein erfolgreiches CKM suggeriert werden. Durch diese Arbeit soll eine Wissensbasis im Unternehmen entstehen. Diese Wissensbasis dient als Instrument, Verbesserungsvorschläge oder Ergänzungen der vorhandenen Voraussetzungen, Methoden, Techniken und Technologien vorzuschlagen.
Inhaltsverzeichnis:
| Erklärung | 2 | |
| Kurzfassung | 4 | |
| Abstract | 4 | |
| Inhaltsverzeichnis | 5 | |
| Abbildungsverzeichnis | 7 | |
| Abkürzungsverzeichnis | 8 | |
| Vorwort | 9 | |
| Einleitung | 10 | |
| 1. | Ziele | 12 |
| 2. | Stand der Forschung | 14 |
| 2.1 | Forschungsbedarf | 15 |
| 3. | Wissensmanagement | 16 |
| 3.1 | Daten-Information-Wissen | 17 |
| 3.2 | Die Bedeutung der Ressource Wissen | 19 |
| 3.3 | Organisationales Lernen | 20 |
| 3.3.1 | Implizites und explizites Wissen | 20 |
| 3.3.2 | Wissensumwandlung | 21 |
| 3.4 | Das Bausteinmodell von Probst unter Berücksichtigung von Kundenwissen | 23 |
| 4. | Customer Relationship Management | 28 |
| 4.1 | Analytisches Customer Relationship Management | 29 |
| 4.2 | Operatives Customer Relationship Management | 29 |
| 4.3 | Kommunikatives Customer Relationship Management | 30 |
| 5. | Customer Knowledge Management | 31 |
| 5.1 | Was versteht man unter Kundenwissen | 33 |
| 5.2 | Wissensprozesse | 36 |
| 5.3 | Die Schnittstellen vom Unternehmen zum Kunden | 38 |
| 5.3.1 | Die CRM-Aktivitäten | 40 |
| 5.3.2 | Die CRM-Prozesse | 43 |
| 5.4 | Die Wissensflüsse zwischen den Unternehmensbereichen | 46 |
| 6. | Voraussetzungen für Customer Knowledge Management im Unternehmen | 49 |
| 6.1 | Unternehmenskultur | 49 |
| 6.1.1 | Unternehmensgrundsätze | 50 |
| 6.1.2 | Anreizsysteme | 51 |
| 6.2 | Kundenorientierung | 53 |
| 6.3 | Auswahl der Kunden | 54 |
| 6.4 | Die Informationstechnologie | 56 |
| 6.4.1 | Business Intelligence | 56 |
| 6.4.2 | Die Informationstechnologie in der CRM-Wissensstruktur | 58 |
| 7. | Von den Grundlagen zu einem Konzeptionsmodell für ein CKM Benchmarking Tool für das World Wide Web | 60 |
| 7.1 | Die Ebenen und Bausteine des Konzeptes | 62 |
| 7.1.1 | Das Wissensmanagement als Hintergrund im Konzeptionsmodell | 62 |
| 7.1.2 | Kundenorientierte Strategie und Unternehmenskultur | 62 |
| 7.1.3 | Anreizsysteme und Unternehmensgrundsätze | 64 |
| 7.1.4 | Die Wissensflussebene | 65 |
| 7.1.5 | Kundenorientierung, Kundenwissen und die Schnittstelle vom Unternehmen zum Kunden | 67 |
| 7.1.6 | Systemebene | 68 |
| 7.2 | Nutzenebene | 71 |
| 8. | Zusammenfassung und Ausblick | 72 |
| Anhang: Beispiel für einen Fragenkatalog | 74 | |
| Literaturverzeichnis | 87 | |
| Quellenverzeichnis | 91 |
nen. Mit dem Zugriff auf relevantes Wissen anderer steigt die Chance, die Arbeit besser, schneller und einfacher zu erledigen und dabei auf andere Mitarbeiter mit den gleichen Interessen zu treffen. Dies fördert so auch die sozialen Kontakte unter den Mitarbeitern, den Austausch unter ihnen und das Entwickeln von neuem Wissen. Ein intrinsischer Anreiz in bereits bestehenden sozialen Kontakten ist, anderen helfen zu können. Es ist seitens der Mitarbeiter keine Berührungsangst und somit auch weniger Aufwand vorhanden, das Wissen zu teilen. Dabei spielt auch der extrinsische Faktor der Anerkennung durch Kollegen eine Rolle. Genauso kann es ein intrinsischer Anreiz für einen Mitarbeiter sein, zum Unternehmenserfolg beizutragen. Durch die Wissensteilung steckt der Mitarbeiter einen großen Teil seiner Leistungsfähigkeit in das Unternehmen und trägt dazu bei, sein Wissen als Ressource zur Verfügung zu stellen, das vom Unternehmen gezielt eingesetzt werden kann. [...]
6.1.1 Unternehmensgrundsätze Unternehmenskultur lässt sich schaffen, verstärken und beeinflussen. Eine Möglichkeit sind verbindliche Unternehmensgrundsätze. Sozusagen die „10 Gebote“ des Unternehmens. Die Definition vom ASU und BJU (Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer/Bund Junger Unternehmer) lautet: „... Schriftlich formulierte, möglichst jedermann zugängliche Unternehmensgrundsätze sind nichts anderes als die gedankliche Bündelung betriebsspezifischer Handlungs- und Entscheidungsprinzipien. Sie setzen den Rahmen für die Zusammenarbeit mit Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, Wettbewerbern, Kapitalgebern und Öffentlichkeit.“ (siehe Demuth [1990], S. 27) Die Unternehmensgrundsätze sollten ähnlich einer Verfassung einen Rahmen für die auszuführenden Handlungen bilden. Sie sollten schlicht und klar verständlich sein. Sie müssen aus dem Unternehmen selbst kommen und dürfen nicht beliebig austauschbar sein. Ehrlichkeit dabei spielt eine große Rolle. Die Unternehmensgrundsätze müssen von Dauer sein und auch für das Unternehmensumfeld gelten können. Dies sind die Anforderungen, die an Unternehmensgrundsätze gestellt werden sollten. Die Unternehmensgrundsätze sollten über einen längeren Zeitraum hinweg im Unternehmen erarbeitet werden. Sie können nicht von oben herab verordnet werden, sondern entstehen auf verschiedenen hierarchischen Ebenen. Die Geschäftsleitung sollte auf jeden Fall maßgeblich an dem Projekt der Erstellung der Unternehmensgrundsätze be50 [...]
Die Wissensfluss-Analyse Die aktuelle und adäquate Verfügbarkeit von Informationen ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. Je schneller auf die aktuellen Informationen aus den verschiedensten Bereichen eines Unternehmens zugegriffen werden kann, desto mehr wird die Möglichkeit geschaffen, Beschwerden nachzugehen und eventuelle Probleme schneller zu beseitigen. Die Wissensfluss-Analyse ist nicht ausschließlich an CRM-Prozesse gebunden, sondern zeigt auch Wissensflussbeziehungen zu anderen Prozessen eines Unternehmens auf. Mit Hilfe einer solchen Analyse ist es möglich, fehlende Wissensflüsse aufzudecken, wie beispielsweise die fehlende Weitergabe von Beschwerdeinformationen vom Kundenservice zum Qualitätsmanagement und weiter zur Produktentwicklung, um eine kontinuierliche Produkt- und Leistungsverbesserung im Unternehmen zu erreichen. Ein weiteres Beispiel ist der Wissensfluss vom Serviceprozess zum Verkaufsprozess, durch den ein Unternehmen Informationen über kundenspezifische Bedürfnisse für die Ausnutzung von Cross-Selling- und Up-Selling- Potenzialen nutzen kann. Die Wissensflussanalyse soll den schnellen Zugriff auf die benötigten Informationen sicherstellen. Aus der Analyse ergibt sich die Zielsetzung für ein weiteres Vorgehen, die Wissensbedürfnisse und die beteiligten Informationssysteme entlang der wesentlichen CRM-Prozesse zu analysieren. In einer ersten Stufe soll Transparenz über das vorhandene Wissen im Unternehmen geschaffen werden, das heißt, es soll festgestellt werden, welches Wissen bei Mitarbeitern, in Informationssystemen oder auf Papier vorhanden ist. Gleichzeitig werden die bestehenden Wissensflüsse entlang der Geschäftsprozesse dokumentiert und damit wichtige Vorarbeit für die Modellierung des Wissensaustausch geleistet. Medienbrüche werden durch solche Analysen aufgedeckt. Solche Brüche machen es den Mitarbeitern sehr schwer, an die notwendigen Informationen zu kommen und ihre Arbeit effizient zu bewältigen. Dieser Zustand führt zu einer massiven Verschlechterung des Kundenservice. In dieser Ist-Analyse der Wissensbedürfnisse wird deutlich, welches Wissen bei den einzelnen Funktionen des Prozesses verarbeitet wird und wo dieses Wissen zuvor generiert wird. Aufbauend auf diesen Analyseergebnissen werden die Wissensflüsse entlang der zu unterstützenden Geschäftsprozesse aktiv gestaltet. 47 [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832479626
Arbeit zitieren:
Herb, Marc Januar 2004: Konzeption eines Customer Knowledge Management Benchmarking Tool für das World Wide Web, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Konzeptionsmodell, Customer Relationship Management, Wisensmanagement, Kundenorientierung, Beziehungsmanagement



