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Konzeption einer Balanced Scorecard als Managementinstrument zur Unternehmenssteuerung für den Bereich Mobilfunk der Siemens AG

Konzeption einer Balanced Scorecard als Managementinstrument zur Unternehmenssteuerung für den Bereich Mobilfunk der Siemens AG
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Joachim Thiel
  • Abgabedatum: Februar 2003
  • Umfang: 114 Seiten
  • Dateigröße: 10,5 MB
  • Note: 1,5
  • Institution / Hochschule: Hamburger Fern-Hochschule Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7673-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7673-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7673-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Thiel, Joachim Februar 2003: Konzeption einer Balanced Scorecard als Managementinstrument zur Unternehmenssteuerung für den Bereich Mobilfunk der Siemens AG, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Strategie, BSC, 5-Phasen-Modell, Unternehmensplanung, Prozessperspektive

Diplomarbeit von Joachim Thiel

Zusammenfassung:

Ausgangspunkt für diese Arbeit ist die suche des Geschäftsgebietes Mobilfunk der Siemens AG nach einem geeigneten Managementinstrument um gleichermaßen die internen und externer Erwartungen erfolgreich umsetzen zu können.

Der Bereich war in den zurückliegenden Jahren überdurchschnittlich erfolgreich im Bereich GSM Technologie gewachsen und konnte sich in der Boomphase des Mobilfunks, mit fast unbegrenztem Marktpotential, außerordentlich gut im Markt positionieren. „Wer von uns hatte Anfang 2000 geglaubt, dass wir es schaffen würden, vom Nischenanbieter zu den Top-Playern der Branche aufschließen? Wir haben den Umsatz in dieser Zeit (...) mehr als verdoppelt“ Kurz nach der Versteigerung der deutschen UMTS Lizenzen im Jahre 2001 hat sich jedoch der 2G/GSM-Markt beruhigt. Im weiteren Verlauf begann eine Konsolidierungsphase, deren Ende auch Anfang 2003 noch nicht abzusehen ist. So wird es immer schwieriger Finanzinstitute für eine Investition im Bereich Mobilfunk zu finden. Aber auch die Ansprüche des Marktes und seiner Teilnehmer haben sich geändert. Man kann fast sagen, das Geschäft sei nun Erwachsen geworden. Die ganzen, geänderten Rahmenbedingungen erfordern es, das mit einer ganz neuen Einstellung und Motivation an die Sache heran gegangen wird.

Um im Verteilungskampf um Kunden- und Marktanteile bestehen zu können, sind strategische und operativer Elemente aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Genau diese Anforderungen unterstützt das ausgewählte BSC- Verfahren, denn es verhilft einer eindeutig formulierten und strukturierten Strategie zur erfolgreicher, operativen Umsetzung. Es handelt sich um ein Integrations- und Kommunikationsinstrument, dass der gelebten Unternehmensphilosophie sehr entgegenkommt. Bei der Balanced Scorecard, kurz BSC, handelt es sich sinngemäß um einen ausgewogenen Berichtsbogen, eine Art Generalstabskarte, oder auch um einen Wege- und Routenplaner. Mit ihr werden wesentliche Ziele beschrieben aber auch erklärt „Wie“ diese erreicht werden sollen. Dies war der wesentliche Grund die BSC als Managementinstrument zur Unternehmenssteuerung. auszuwählen. Denn die BSC ist in der Lage, die operative Umsetzung der strategischen Ziele zu ermöglichen. Auf den folgenden Seiten geht es nun um die Definition der strategischen Ziele sowie um die Umsetzung der Strategie. Die Strategie ist, ebenso wie die notwendige Budgetierung im Vorfeld geklärt worden. Die Informationen liegen also vor und werden im weiteren Verlauf auch nicht mehr einzeln betrachtet. Theorie: Um das Vorgehen zu erläutern wird zunächst wird kurz auf die historische Entwicklung den Charakter der BSC eingegangen. Zunächst klärt der theoretische Teil das Vorgehen wie eine Perspektiven bestimmt wird, beschreibt die strategischen Ziele und deren Weg über Messgrößen und Zielwerte hin zur strategischen Aktion. Die Theorie soll einerseits das notwendige BSC- Basiswissen vermitteln, andererseits soll sie eine weitere praktische Umsetzung anregen. Der Aufbau der BSC erfolgt anhand des 5-Phasen Modell nach Horvath und Partner. Mit ihm werden die einzelnen Schritte, von der Schaffung des organisatorischen Rahmens bis hin zum Roll-Out beschrieben. Besonders ausführlich wird Phase 3 betrachtet: die BSC entwickeln, denn sie ist das Kernthema dieser Arbeit ist. Umsetzung: Der praktische Teil beginnt mit dem Weg von der Strategie hin zur BSC. Es wird kurz auf betriebliche bzw. rechtliche Randbedingungen eingegangen, die es zu beachten gilt. Ferner wird auf die notwendige Differenzierung zwischen Zielen und Aktionen hingewiesen.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis 7
Anlagenverzeichnis 9
1. Preface 10
2. Historische Entwicklung 14
3. Balanced Scorecard 17
4. Perspektiven der BSC 19
4.1 Finanzperspektive 21
4.2 Kunde/Marktperspektive 22
4.3 Prozessperspektive 23
4.4 Motivationsperspektive 24
4.5 Ursache/Wirkungs- Beziehung 25
4.6 Konzeptionelle Lücke 28
5. Das 5 Phasen Modell nach Horváth & Partner 30
5.1 Phase 1 - Den organisatorischen Rahmen schaffen 31
5.2 Phase 2 - Die strategischen Grundlagen klären 32
5.3 Phase 3 - Die BSC entwickeln 33
5.3.1 Schritt 1 - Konkretisierung strategischer Ziele 34
5.3.2 Schritt 2 - Verknüpfung der Ursache/Wirkungs- Beziehungen 34
5.3.3 Schritt 3 - Auswahl der Messgröße 35
5.3.4 Schritt 4 - Festlegung der Zielwerte 35
5.3.5 Schritt 5 - Bestimmung der strategischen Aktionen 35
5.4 Phase 4 - Den Roll-Out Managen 36
5.5 Phase 5 - Den kontinuierlichen Einsatz der BSC sicherstellen 37
6. Notwendigkeit der strategischen Planung 38
6.1 Vorteile des BSC-Management-Ansatzes 39
6.1.1 Umsetzen einer Strategie 40
6.1.2 Kritik an finanzbezogenen Kennzahlensystemen 40
6.1.3 Entwirren von Reporting 40
6.1.4 Externe Berichtserstattung verbessern 41
6.2 Spezielle Problematik 41
6.2.1 Dominanz von finanziellen Steuerungsgrößen 41
6.2.2 Organisatorische Trennung von Strategiestab und Controlling 41
6.2.3 Einführung eines Risikomanagements nach KonTraG 42
7. Von der Strategie zur Balanced Scorecard 43
7.1 Erweiterter unternehmerischer Rahmen 46
7.2 Instrument zur Klärung der strategischen Bedeutung 47
7.3 Strategische Ziele – Strategische Aktionen 48
8. „Story of the Strategy“ Speed - Innovation – Marketshare 49
8.1 Strukturierte, konkretisierte Darstellung und Clusterung 50
8.1.1 Finanzperspektive 52
8.1.2 Kunde/Marktperspektive 52
8.1.3 Prozessperspektive 52
8.1.4 Motivationsperspektive 52
8.1.5 Clusterung strategischer Ziele 53
8.2 Verpflichtung zur Wertschaffung - Verknüpfung zur „Story of the Strategy“ 54
8.2.1 Speed 56
8.2.2 Innovationen 58
8.2.3 Marketshare 60
8.2.4 Kritische Würdigung der methodischen Darstellung 61
8.2.5 Ursache/Wirkungs- Beziehung 63
8.3 Auswählen von Messgrößen 64
8.3.1 Messgröße: Finanzperspektive 65
8.3.2 Messgröße: Kunde/Marktperspektive 66
8.3.3 Messgröße: Prozessperspektive 69
8.3.4 Messgröße: Motivationsperspektive 70
8.3.5 Wenn Messgrößen fehlen 73
8.4 Festlegung von Zielwerten 74
8.4.1 Zielwerte: Finanzperspektive 74
8.4.2 Zielwerte: Kunde/Marktperspektive 76
8.4.3 Zielwerte: Prozessperspektive 78
8.4.4 Zielwerte: Motivationsperspektive 80
8.5 Strategische Aktionen bestimmen 82
8.5.1 Aktionen der Finanzperspektive 84
8.5.2 Aktionen Kunde/Marktperspektive 85
8.5.3 Aktionen der Prozessperspektive 86
8.5.4 Aktionen der Motivationsperspektive 87
8.6 Hinweis zum Anhang 88
9. Epilog 89
10. Literaturverzeichnis 91

Arbeit zitieren:
Thiel, Joachim Februar 2003: Konzeption einer Balanced Scorecard als Managementinstrument zur Unternehmenssteuerung für den Bereich Mobilfunk der Siemens AG, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Strategie, BSC, 5-Phasen-Modell, Unternehmensplanung, Prozessperspektive

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