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Konzepte zur Absicherung von Unternehmensnetzwerken

Dargestellt an einem konkreten Fallbeispiel

Konzepte zur Absicherung von Unternehmensnetzwerken
Über dieses Buch
  • Art: Bachelorarbeit
  • Autor: Alexander Pfeffer
  • Abgabedatum: Januar 2003
  • Umfang: 89 Seiten
  • Dateigröße: 3,6 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Darmstadt Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6611-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6611-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6611-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Pfeffer, Alexander Januar 2003: Konzepte zur Absicherung von Unternehmensnetzwerken, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Firewall, VPN, Sicherheit, Content Security, Security Policy

Bachelorarbeit von Alexander Pfeffer

Zusammenfassung:

In der heutigen Zeit ist eine Nutzung von Internetdiensten unumgänglich. Die Anbindung der internen IT-Systeme (zum Beispiel von Kunden, Lieferanten und Behörden) gewinnt immer mehr an Bedeutung. Durch die Öffnung gegenüber dem Internet wird das Thema IT-Sicherheit ein Schlüsselthema. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Unternehmen handelt, das ihren Mitarbeitern nur E-Mail und Web-Zugriff erlauben möchte, oder um ein viel besuchtes E-Commerce-Unternehmen. Es wird immer wichtiger, autorisierten Benutzern einen einfachen und stabilen Zugang zu den unternehmenseigenen Ressourcen zu ermöglichen und gleichzeitig nicht-autorisierten Zugriff zu verhindern.

Für Unternehmen mit unzureichenden Sicherheitsmaßnahmen entstehen bei erfolgreichen Angriffen Schäden wie Vermögensschäden durch Verlust unternehmenskritischer Daten, Arbeitsausfall durch Netzstillstand, Ausspionierung durch Mitbewerb, Kosten zur Schadensbehebung etc., oder Imageschäden durch Verfälschung von Webseiten, Bekanntwerden der Angreifbarkeit, Verlust von Kundenvertrauen etc.

Nach einer aktuellen Studie des internationalen Beratungs- und Prüfungsunternehmens Andersen vom März 2002 kommen Angriffe auf deutsche Unternehmen mittlerweile zu 60% aus dem Internet. Laut Andersen sind davon 35% Mitarbeiter, 54% unabhängige Hacker, 4% direkte Mitbewerber und 7% ausländische Unternehmen. Teilnehmer der Studie waren IT-Spezialisten und Top-Manager aus 850 Unternehmen, 127 davon aus Deutschland.

Anhand eines Fallbeispiels werden Konzepte zur Absicherung von Unternehmensnetzwerken erarbeitet und erläutert. Ziel ist es, die in dem Fallbeispiel gestellten Anforderungen in ein Sicherheitsgesamtkonzept umzusetzen. Das Ergebnis dieser Arbeit soll sowohl zum Verständnis der angesprochenen Inhalte beitragen als auch als Grundlage für die Implementierung von geeigneten Sicherheitsmaßnahmen dienen.

Die vorliegende Abschlussarbeit ist im Rahmen des Kooperativen Bachelor-Studiengangs Informatik (KoSI), Schwerpunkt Telekommunikation, an der Fachhochschule Darmstadt entstanden und richtet sich an: die betreuenden Professoren (Referent und Koreferent) der FH Darmstadt und diejenigen, die einen Einblick in die verschiedenen Grundlagen und Konzepte zur Absicherung von Unternehmensnetzwerken erhalten möchten.

Vorausgesetzt werden grundlegende Kenntnisse der Netzwerkgeräte (zum Beispiel Router, Switches und Hubs) und ihrer Technologien, des OSI-7-Schichten-Referanzmodells (im Folgenden als OSI-Referenzmodell bezeichnet), sowie der Basiskonzepte des Netzwerks.

Gang der Untersuchung:

Diese Arbeit ist in sechs Kapitel unterteilt. Nach dieser Einleitung folgen fünf Kapitel, die hier kurz beschrieben werden.

In Kapitel 2 wird das der Arbeit zugrundeliegende Fallbeispiel erläutert und die aus der Aufgabenstellung hervorgehenden Anforderungen festgehalten. Nach einer Einführung in die Grundlagen der IT-Sicherheit in Kapitel 3, widme ich mich im Kapitel 4 der Umsetzung der im Fallbeispiel gestellten Anforderungen in ein Sicherheitsgesamtkonzept. In diesem Kapitel werden Lösungen systematisch erarbeitet und anhand des Fallbeispiels erläutert. In Kapitel 5 werden aktuelle Technologien und Produkte zur Realisierung der vorgestellten Sicherheitslösungen auszugsweise dargestellt. Eine Zusammenfassung mit Ausblick befindet sich in Kapitel 6.

Der Text ist grundsätzlich in deutsch gehalten. Englische Fachbegriffe wurden verwendet, soweit mir keine gleichwertigen deutschen Begriffe bekannt waren oder die englische Ausdrucksweise die gebräuchlichere ist.

Inhaltsverzeichnis:

Ehrenwörtliche Erklärung i
Danksagung ii
1. Einleitung 1
1.1 Motivation – Warum IT-Sicherheit? 1
1.2 Ziele der Arbeit 2
1.3 Zielgruppe und Voraussetzung 2
1.4 Aufbau der Arbeit 3
2. Problem- und Aufgabenstellung 4
2.1 Ist-Zustand 4
2.2 Aufgabenstellung 4
2.3 Anforderungen 5
2.3.1 Fragebogen zur Bewertung der IT-Sicherheitsstruktur 5
2.3.2 Analyse der Aufgabenstellung 5
3. Grundlagen der IT-Sicherheit 7
3.1 Zentrale Sicherheitsanforderungen 7
3.2 Gefahren 8
3.2.1 Aktive Angriffe 9
3.2.2 Passive Angriffe 10
3.2.3 Zufällige Gefährdungen 11
3.3 Sicherheitstechnologien 11
3.3.1 Kryptographie 11
3.3.1.1 Warum Kryptographie? 11
3.3.1.2 Kryptographische Verfahren 11
3.3.2 Firewalls 17
3.3.2.1 Firewall-Prinzipien 18
3.3.2.2 Zugriffskontrolle 19
3.3.3 Virtual Private Network 19
3.3.3.1 Funktionsweise eines VPN 20
3.3.3.2 VPN auf Basis von IPSec 20
3.3.4 Virenschutz 22
3.3.5 Content Security 25
3.3.6 Virtual Local Area Network 25
3.3.7 Sichere Client-Server-Kommunikation 25
3.3.7.1 Secure Socket Layer 26
3.3.7.2 Transport Layer Security 27
3.3.7.3 Secure http 27
3.3.8 Notwendigkeit von E-Mail-Verschlüsselung 28
3.3.9 Public Key Infrastruktur 29
3.3.9.1 Vertrauensmodelle 29
3.3.9.2 Komponenten einer PKI 31
3.3.9.3 Digitale Zertifikate 33
4. Umsetzung der Anforderungen in ein Sicherheitskonzept 34
4.1 Sicherheitsrichtlinie 34
4.2 Absicherung des Netzübergangs 35
4.2.1 Auswahl des Firewallkonzepts 36
4.2.2 Hochverfügbarkeit 36
4.2.3 Perimetersicherheit vs. Sicherheitszonen 37
4.2.4 Fazit 39
4.3 Anbindung der Außenstellen und Remote-User 40
4.3.1 Wählleitung vs. IPSec – VPN 40
4.3.2 Sicherheitsphilosophie 41
4.3.3 VPN-Konzept 42
4.4 Schutz vor Viren 44
4.4.1 Zentraler Virenschutz 45
4.4.2 Virenschutz auf Servern und Einzelpatzrechnern 45
4.4.3 Virenschutz-Updates 45
4.4.4 Fazit 46
4.5 Gesicherter Zugriff auf Server 46
4.5.1 Lösung mit Benutzerauthentifizierung 46
4.5.2 Lösung ohne Benutzerauthentifizierung 47
4.5.3 Fazit 48
4.6 Sichere E-Mail-Kommunikation 48
4.6.1 Programme und Erweiterungen zur Realisierung von E-Mail Sicherheit 49
4.6.2 Einzelplatzlösung 49
4.6.3 Zentrales Gateway zur Ver- und Entschlüsselung von E-Mails 50
4.6.4 Fazit 51
4.7 Filtern einzelner Internetseiten 51
4.8 Weiterführende Themen 52
5. Aktuelle Technologien und Produkte 59
5.1 Firewall und VPN-Gateway 59
5.2 Virenschutz 62
5.3 URL-Filter 62
5.4 Gesicherte Client/Server-Kommunikation 63
6. Zusammenfassung und Ausblick 65
Literaturverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis VII
Tabellenverzeichnis VIII
A. Abkürzungsverzeichnis IX
B. Fragebogen zur Bewertung der IT-Sicherheitsstruktur XI
B.1 Basisanalyse der IT-Sicherheit XI
B.1.1 Beantwortung der Fragen XI
B.1.2 Abhängigkeit von IT-Daten XI
B.1.2.1 Verfügbarkeit XI
B.1.2.2 Vertraulichkeit XI
B.1.2.3 Integrität XI
B.1.3 Festlegen des Sicherheitsniveaus XIII
B.2 Ermittlung des bestehenden IT-Sicherheitszustandes XIV
B.2.1 Virenschutz XIV
B.2.2 Organisation/Datensicherung XIV
B.2.3 Datenaustausch XIV

Arbeit zitieren:
Pfeffer, Alexander Januar 2003: Konzepte zur Absicherung von Unternehmensnetzwerken, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Firewall, VPN, Sicherheit, Content Security, Security Policy

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