Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Konzept und Realisierung eines multimedialen Datenbanksystems

Konzept und Realisierung eines multimedialen Datenbanksystems
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Kenan Bromann
  • Abgabedatum: Dezember 2002
  • Umfang: 96 Seiten
  • Dateigröße: 1,2 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Kiel Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6097-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6097-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6097-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bromann, Kenan Dezember 2002: Konzept und Realisierung eines multimedialen Datenbanksystems, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: medienarchiv, client-server, mysql, web-frontend, php

Diplomarbeit von Kenan Bromann

Gang der Untersuchung:

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und der Realisierung eines multimedialen Datenbanksystems mit Hilfe der Werkzeuge der Unified Modeling Language (UML) und unter Verwendung eines mehrschichtigen Anwendungssystems. Der Prototyp wurde als Server-Applikation unter C++ entwickelt.

Das erste Kapitel widmet sich allgemeinen Fragen zu Multimedia und deren Archivierung, sowie einer Marktübersicht über beispielhafte Mediendatenbanken, im Anschluss folgt eine kurze Einführung in die verwendeten Methoden und Konzepte.

Das folgende Kapitel beschäftigt sich mit der Projektdefinition, die für die Realisierung eines komplexen Projektes, wie einer Diplomarbeit, erforderlich ist. Hier werden die Ziele und Möglichkeiten der Realisierung innerhalb dieser Arbeit behandelt.

In den Kapiteln drei und vier wird auf die einzelnen Methoden der UML, die zur Konzeption herangezogen wurden, näher eingegangen. Der Aufbau der Datenstruktur sowie die Auswahl einer geeigneten Datenbank werden beschrieben.

Kapitel fünf enthält die Ausführungen zur Realisierung des Prototyps. Dabei werden die einzelnen Komponenten des Systems und deren Funktion beschrieben und erläutert.

Das letzte Kapitel enthält eine abschließende Zusammenfassung über den Verlauf des Projektes. Es werden Probleme und Erfahrungen angesprochen und ein Ausblick auf mögliche Weiterentwicklungen des Systems gegeben.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung 7
1.1 Medienarchive 7
1.1.1 Medien und Multimedia 7
1.1.2 Archivierung von Medien 10
1.1.3 Probleme und Anforderungen der Archivierung 11
1.1.4 Unterschiede in der Archivierbarkeit 12
1.1.5 Vorteile digitaler Speicherung in einer Datenbank 14
1.1.6 Marktübersicht von Mediendatenbanken 15
1.2 Die Unified Modeling Language (UML) 16
1.2.1 Eigenschaften der Unified Modeling Language 16
1.2.2 Vorteile der Modellierung 16
1.3 Datenbanken 17
1.3.1 Geschichte und Übersicht über verschiedene Datenbanktypen 17
1.3.2 Relationale und Objektorientierte Datenbanken 18
1.3.3 Vorteile der relationalen Datenbank 19
2. Projektdefinition 20
2.1 Situationsanalyse 20
2.1.1 Nutzergruppen 21
2.2 Ziele 22
2.2.1 Ziele des Datenbanksystems 22
2.2.2 Erfolgskriterien 23
2.2.3 Abgrenzungen 23
2.3 Rahmenbedingungen 24
2.3.1 Ressource Zeit 24
2.3.2 Ressource Material 24
2.4 Projektplanung 25
2.4.1 Aktivitäten 25
3. Unified Modeling Language (UML) 28
3.1 Use-Case-Modell 28
3.2 Klassendiagramme 29
3.3 Sequenzdiagramme 30
4. Datenbankdesign 32
4.3 SQL - Vorteile einer standardisierten Abfragesprache 36
4.3.1 historische Entwicklung 36
4.3.2 Vorteile von SQL 36
4.4 Metadaten für verschiedene Medientypen 37
4.5 Aufbau der Tabellenstruktur 41
5. Realisierung 45
5.1 Gesamtsystem 45
5.2 Web-Frontend 46
5.3 Server-Umsetzung 48
5.3.1 Die Serverapplikation 48
5.3.2 Socket-Kommunikation 48
5.3.3 Datenbankanbindung 49
5.3.4 Ablauf der Realisierung 50
5.4 Skalierbarkeit 53
6. Zusammenfassung 55
6.1 Rückblick 55
6.2 Ausblick 56
Anhang A: Literaturverzeichnis 59
Anhang B: Abbildungsverzeichnis 60
Anhang C: Kommunikationsprotokoll 61
Anhang D: Sequenzdiagramme 62
Anhang E: Klassendiagramme 64
Anhang F: Quelltexte der Programme 65

Automatisiert erstellter Textauszug:

Das Entity Relationship Modell (ERM) wurde 1976 von P. Chen zur Datenmodellierung entwickelt. Ziel des ERMs ist es, die permanent gespeicherten Daten und ihre Beziehungen untereinander zu beschreiben. Die Analyse der Informationen erfolgt aus fachlogischer Sicht. Es entsteht ein konzeptionelles Modell, das gegen Veränderungen der Funktionalität weitgehend stabil ist. Eine Entität (entity) ist ein individuelles und identifizierbares Exemplar von Dingen, Personen oder Begriffen der realen oder der Vorstellungswelt und wird durch den Wert der Eigenschaft beschrieben. Für Entität wird oft der Begriff „Objekt” verwendet [/Balzert 2/ S. 138]. Damit bildet das ERM eine ideale Grundlage für den Aufbau einer relationalen Datenbank. Die Entität, ein materielles oder immaterielles Objekt, besitzt fachliche Eigenschaften. Entitäten mit gleichen Eigenschaften bilden eine Entitätsmenge (entity set). Als Beispiel für eine Entitätsmenge in der Multimediadatenbank kann das Medium Bild stehen, das einige beschreibende Attribute und ein identifizierendes Attribut, Bild-Nr., besitzt. Über dieses identifizierende Attribut ist eine sichere Zuordnung möglich, da der Wert dieses Attributes eindeutig sein muss, d.h. es darf nicht zwei Entitäten mit gleichem Wert in diesem Attribut geben. Man bezeichnet das identifizierende Attribut auch als Schlüsselattribut. [...]

Das Attribut „image_data” enthält einen Satz an Variablen, in denen Informationen aus der Datenbank zwischengespeichert werden. Die Operation „setData” benötigt zur Ausführung zwei Parameter: image_data, der die gesamten Metadaten zu einem Medium enthält, und die MotivID, eine eindeutige Nummer, über die das Motiv identifiziert wird. Über die Operationen der Klasse „SocketCom” ist es möglich, direkt mit dem PHP-Skript im Webserver zu kommunizieren. Dazu werden die Informationen einfach mit der Operation „sendString” an das PHP-Skript geschickt und mit der Operation „receiveString” entsprechend empfangen, so dass man im gesamten Programm auf diese Klasse zugreifen kann und damit nicht jedes Mal diese Funktionalität neu programmieren muss. Durch diese Kapselung von Operationen und Attributen wird es möglich, komplexe Aufgaben in ihre Einzelteile zu zerlegen und Klasse für Klasse zu realisieren. Dies erleichtert auch die Fehlersuche im fertigen Programm, da alle Operationen, die mit der Datenübertragung zum PHP-Skript zu tun haben, in dieser Klasse gebündelt sind. [...]

Um die Anforderungen an eine Software zu spezifizieren, ist ein Modell notwendig, dass lediglich die Interaktion des Benutzers mit dem Softwaresystem beschreibt. Der Begriff „use case”, zu Deutsch „Anwendungsfall”, wurde von Jacobson geprägt. Erstmals wurde er 1987 in Zusammenhang mit objektorientierten Methoden vorgestellt. Dabei unterscheidet Jacobson zwischen einem use case in einem Informationssystem und in einem Unternehmen. Der use case in einem Informationssystem wird definiert »als eine Sequenz von zusammengehörenden Transaktionen, die von einem Akteur im Dialog mit einem System ausgeführt werden, um für den Akteur ein Ergebnis von messbarem Wert zu erstellen«. Messbarer Wert bedeutet, dass die durchgeführte Aufgabe einen sichtbaren, quantifizierbaren und/oder qualifizierbaren Einfluss auf die Systemumgebung hat. Eine Transaktion ist eine Menge von Verarbeitungsschritten, von denen entweder alle oder keiner ausgeführt werden. Alle use cases zusammen dokumentieren alle Möglichkeiten der Benutzung des Systems (use case model) [/Balzert 1/S. 62]. Der use case in einem Unternehmen (business system) wird »als eine Sequenz von Transaktionen in einem System (=Unternehmen)« definiert. Die ausgeführte Aufgabe soll für den Akteur des Unternehmens von messbarem Wert sein. [/Balzert 1/S. 62] [...]

Arbeit zitieren:
Bromann, Kenan Dezember 2002: Konzept und Realisierung eines multimedialen Datenbanksystems, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
medienarchiv, client-server, mysql, web-frontend, php

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren