Konzept und Gestaltung - Universität virtuell organisiert
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Michael Kaspar
- Abgabedatum: Mai 2001
- Umfang: 59 Seiten
- Dateigröße: 482,3 KB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Wiesbaden Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4628-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4628-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4628-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Kaspar, Michael Mai 2001: Konzept und Gestaltung - Universität virtuell organisiert, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Kommunikationsdesign, Backoffice, Virtuelle Hochschule, Virtuelle Universität, Webdesign
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Diplomarbeit von Michael Kaspar
Einleitung:
Mit der Verbreitung des Internets und anderer digitaler Medien hat sich ein tiefgreifender Wandel unserer Gesellschaft vollzogen. Ökonomische und administrative Prozesse werden zunehmend durch den Einsatz der Neuen Medien geprägt und gesteuert. Doch noch immer gibt es viele Bereiche, bei denen sich mit dem konsequenten Einsatz moderner Informationstechnologie eine effizientere Organisation der Abläufe erreichen lässt. Die Diplomarbeit „Konzept und Gestaltung - Universität virtuell organisiert „, eingereicht im Sommersemester 2001 an der Fachhochschule Wiesbaden, Fachbereich Design, untersucht, wie Internet/Intranet in den gesamten Hochschulbetrieb integriert werden können.
Die Arbeit widmet sich dieser Frage unter theoretischen und praktischen Gesichtspunkten. Schwerpunkt ist die Entwicklung eines Prototyps, der die Abwicklung des Studiums für Administration, Lehrkräfte und Studenten steuert. Der Prototyp zeigt auf, wie bürokratische und kommunikative Prozesse für alle Beteiligte einfach und effizient organisiert werden können. Ein Großteil der Verwaltungsaufgaben läuft automatisiert, beispielsweise werden Einschreibung oder Diplomanmeldung direkt über das Programm gesteuert. Jeder Teilnehmer erhält zudem über seinen persönlichen Zugang einen Überblick über den individuellen und tatsächlichen Stand seiner Aktivitäten. So lassen sich einmalige und wiederkehrende Studienabläufe gezielt planen und kontrollieren. Neben der Konzeption von Struktur und Funktionalität steht die gestalterische Umsetzung der Anwendung im Vordergrund. Ziel war es, für die komplexen Anforderungen ein Design zu entwickeln, welches an den Bedürfnissen der Benutzer angepasst ist und eine jederzeit eine einfache Handhabung ermöglicht.
Inhaltsverzeichnis:
| INHALT | 1 | |
| 0. | EINLEITUNG | 4 |
| 1. | VISION | 7 |
| 1.1 | Produkt-Statement | 7 |
| 1.2 | Umfrage | 8 |
| 1.2.1 | Durchführung | 8 |
| 1.2.2 | Auswertung | 8 |
| 1.3 | Produkt | 11 |
| 1.4 | Bezeichnung | 11 |
| 2. | ZIELSETZUNGEN | 13 |
| 2.1 | Was soll gestaltet werden? | 13 |
| 2.2 | Was soll erreicht werden? | 13 |
| 2.2.1 | Leistungsziel | 13 |
| 2.2.2 | Finanzziel | 14 |
| 2.2.3 | Erfolgsziel | 14 |
| 2.2.4 | Zielreaktionen | 14 |
| 3. | ZIELGRUPPEN | 15 |
| 3.1. | Hauptzielgruppen | 15 |
| 3.1.1 | Studenten | 15 |
| 3.1.2 | Professoren, Lehrbeauftragte und Verwaltung | 15 |
| 3.1.3 | Entscheider | 16 |
| 3.2 | Nutzenerwartung | 16 |
| 3.3 | Informationsverhalten, Verbindungswege | 18 |
| 4. | EINFLUßFAKTOREN | 20 |
| 4.1 | Mitbewerber | 20 |
| 4.1.1 | Markt | 20 |
| 4.1.2 | Fern-Universitäten | 20 |
| 4.1.3 | Hochschulen | 20 |
| 4.2 | Hauptstörfaktoren | 20 |
| 4.2.1 | Computer und Internetzugang | 20 |
| 4.2.2 | Eigene Aktivitäten der Hochschule | 21 |
| 4.2.3 | Einbindung der Corporate Identity der Hochschulen | 22 |
| 4.2.4 | Aktuelle Organisation der Hochschulen | 23 |
| 4.3 | Alleinstellungsmerkmal | 23 |
| 5. | ORGANISATION UND STRUKTUR | 25 |
| 5.1 | Welche Basis-Aussage soll kommunikativ durchgesetzt werden? | 25 |
| 5.2 | Mittelstrategie | 25 |
| 5.2.1 | Produkt | 25 |
| 5.2.2 | Place | 25 |
| 5.2.3 | Price | 26 |
| 5.2.3.1 | Entwicklung | 26 |
| 5.2.3.2 | Hochschulen | 27 |
| 5.2.3.3 | Nutzer | 27 |
| 5.3. | Kreative Strategie | 27 |
| 5.3.1 | Optischer Code | 27 |
| 5.3.1.1 | Layout | 27 |
| 5.3.1.2 | Raster | 28 |
| 5.3.1.3 | Menügestaltung | 28 |
| 5.3.1.4 | Farben | 29 |
| 5.3.1.5 | Navigation | 30 |
| 5.3.1.6 | Symbole | 31 |
| 5.3.1.7 | Animationen | 31 |
| 5.3.2 | Logo und Schriftzug | 31 |
| 5.3.3 | Typografie | 32 |
| 5.3.4 | Struktur | 34 |
| 5.3.4.2 | Sitemap | 34 |
| 5.3.4.2 | Startseite | 34 |
| 5.3.4.3 | POST | 35 |
| 5.3.4.4 | STUDIUM | 37 |
| 5.3.4.5 | BÜRO | 42 |
| 5.3.4.6 | CAMPUS | 45 |
| 5.3.5 | Einbindung der CI der Hochschulen | 47 |
| 6. | ANMERKUNGEN ZUR IMPLEMENTIERUNG DES SYSTEMS | 48 |
| 6.1 | Zeit-Strategie | 48 |
| 6.2 | Finanz-Strategie | 48 |
| 6.3 | Kontrolle | 48 |
| 7. | QUELLENANGABEN | 49 |
5.3.3 Typografie Die Darstellung von Schrift am Computer hat ihre Tücken. Monitore können mit ihrer Auflösung von 96 dpi (PC) und 72 dpi (Macintosh) Details einer Schrift schlechter darstellen, als es beim Druck möglich ist. Das größte Problem bereitet die begrenzte Einteilung des Screens in Pixel, der Maßeinheit des Computer-Bildschirms. Bei einer Standard-Auflösung des Computer-Bildschirmes von 800x600 ist nicht sehr viel Platz einen Buchstaben, so darzustellen, wie ihn der Typograf entworfen hat. Dadurch, dass ein Schriftzeichen bei der Darstellung in Pixel zerlegt wird, entsteht ein unschöner „Treppeneffekt“. Um das Problem am Bildschirm zu lösen, verwenden viele Grafikprogramme Antialiasing, eine Art Weichzeichner. Problematische Stellen in der Schrift werden in Graustufen-Pixeln angezeigt, womit die ursprüngliche Form der Schrift nur simuliert wird. Das randscharfe Abbilden einer Post-Script-Schrift ist unmöglich. Das führt dazu, dass bei kleinen Schriftgrößen die Typografie unscharf wird. Details, welche für die Lesbarkeit wichtig sind, verschwimmen. Das ist leicht nachzuvollziehen, wenn man bedenkt, dass der kleine Buchstabe „r“ der Times bei einer Größe von 9pt auf dem Bildschirm gerade einmal 4 Pixel in der Höhe zur Verfügung hat. Um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Text und Grafik in der Gestaltung zu erreichen, spielt die Schriftgröße beim Screen-Layout auch eine entscheidende Rolle. Während bei der Verwendung der Systemschrift Times eine Größe von 12pt auf dem Bildschirm gut lesbar ist, scheint sie bei einer beschränken Layoutgröße von 800 Pixel ziemlich übergewichtet. Die 10pt hingegen wirkt im Layout viel angenehmer, ist aber (spätestens am Mac) schwer zu lesen. [...]
5.3.2 Logo und Schriftzug Für den Schriftzug von UNI Backstage suchte ich ein Schrift, die zeitlos aber trotzdem modern (nicht modisch) wirkt. Die von mir überarbeitete Pixelschrift erwies sich als untauglich, den Anforderungen Print und Multimedia gerecht zu werden. UNI Backstage ist ein Projekt, das nur in den neuen Medien zu realisieren ist und auch eine Modernisierung der Hochschulorganisation darstellt. Aus diesem Grund war eine Serifenschrift unvorteilhaft, da die verwendete Schrift gleichzeitig in Print und Multimedia zum Einsatz kommen kann. Legt man zeitlos und modern als entscheidende Kriterien zugrunde, erscheint mir die Futura als Schrift für UNI Backstage am idealsten. Während des Bauhauses entwickelte, ist sie heute noch eine der bekanntesten Schriften. Ihre geometrischen Formen spiegeln in Anlehnung an die Philosophie des Bauhaus den Gedanken von UNI Backstage als Einheit von Funktion und Design wider. Sie steht für funktionale und geometrische Gestaltung, in der Design und Funktion eine harmonische Verbindung ergeben. Die Zeitlosigkeit der Schrift unterstreicht auch Philosophie von UNI Backstage, nicht mit der Tradition der Hochschulen zu brechen, sondern sie medial zu erweitern. In einer ersten Idee für ein Logo wird der Claim ACCESS ALL AREAS wird mit drei A dargestellt. Die Box symbolisiert einen Backstage-Pass (ähnlich einer Kreditkarte), [...]
auch wenig mit den Farben im Informationsbereich. Damit die Gestaltung durch das Grau nicht langweilig wirkt, gibt es eine Zusatzfarbe, die gleichzeitig die Aufgabe als Navigationsfarbe hat. Hell bedeutet Auswahlmöglichkeit. Dunkel bedeutet aktuelle Auswahl. Bei der Auswahl der Farbe habe ich in Betracht gezogen, dass es eine Farbe sein muss, die beruhigend auf den Benutzer wirkt, da das System täglich benutzt wird. Deshalb kamen nur Blau und Grün in Frage. Diese Farben werden auch in der Metallindustrie als Farbe für gefährliche Maschinen verwendet, um die Arbeiter zu beruhigen. Ich habe mich für Grün entschieden, da Grün neben Stabilität und Friedlichkeit auch eine Naturfarbe ist, die im Gegensatz zu Blau (Stahl, Glas) einen Ausgleich zur funktionalen und rationalen Gestaltung bieten soll. 5.3.1.5 Navigation Da es sich um eine multimediale Anwendung handelt, sind Verknüpfungen (Links) nicht nur innerhalb der Menüführung möglich, sondern auch im Inhaltsbereich. Um die Funktionen hervorzuheben und vom Textbereich deutlich als Funktion zu kennzeichnen, habe ich die Führungsfarbe verwendet (Grün), die auch die Menüführung nutzt. Die Navigation im Textbereich ist in folgende Formen eingeteilt. Funktionsbutton Buttons die geläufige Funktionen haben, sind rund gekennzeichnet. Das betrifft den Vor-, Zurück- und den Fenster-Schliessen-Button. Bestätigungsbutton Buttons, die das Verlassen des Bereiches und/oder das Ändern von Einstellungen im System nach sich ziehen, sind beschriftet und als Box dargestellt. Die RolloverFunktion hat hier die zusätzliche Aufgabe, dem Benutzer anzuzeigen, in welchem Bereich sein Klick zur Anwendung kommt. Textlinks Links, die die Überschrift eines Artikels bilden, sind mit einer Linie unterstrichen, die mit einer Box gekennzeichnet ist. So wird klar, dass eine Linkmöglichkeit besteht. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832446284
Arbeit zitieren:
Kaspar, Michael Mai 2001: Konzept und Gestaltung - Universität virtuell organisiert, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Kommunikationsdesign, Backoffice, Virtuelle Hochschule, Virtuelle Universität, Webdesign



