Konzept zur Durchführung eines E-mail-Projektes an einer kaufmännischen Berufsschule
- Art: Staatsexamensarbeit
- Autor: Manfred Lenzen
- Abgabedatum: August 2002
- Umfang: 62 Seiten
- Dateigröße: 3,0 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Staatliches Studienseminar für das Lehramt für die Sekundarstufe II Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6796-8
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6796-8 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6796-8 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Lenzen, Manfred August 2002: Konzept zur Durchführung eines E-mail-Projektes an einer kaufmännischen Berufsschule, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Pädagogik, Duales System, Handlungsorientierter Unterricht, Innovativer Unterricht, Medien im Unterricht
In den Warenkorb
68,00 €
Staatsexamensarbeit von Manfred Lenzen
Einleitung:
Diese Arbeit soll eine Anregung geben, wie in der heutigen schnelllebigen Zeit ein EMail-Projekt als handlungsorientierter Unterricht im Rahmen des interkulturellen Lernens und des Erwerbes interkultureller Kompetenz in einer kaufmännischen Berufsschule durchgeführt werden könnte.
Der Schwerpunkt liegt auf einem internationalen E-Mail-Projekt und seinen möglicherweise auftretenden Besonderheiten und Schwierigkeiten. Die Ausarbeitung greift hier auf partiell aktuelle praktische Beispiele zurück, die der Verfasser dieser Arbeit im Rahmen des Referendariates am kaufmännischen Oberstufenzentrum Cottbus (KOSZ) als auch durch ein Auslandspraktikum an der deutschen Schule Colegio Aleman Berufsschule ISMAC (Instituto Superior Mexicano-Aleman) in Mexiko-Stadt/Mexiko sammeln konnte. Die erläuternden Beispiele zur Veranschaulichung beziehen sich jedoch weitgehend auf die deutsche Situation am KOSZ Cottbus. Eine Anpassung des vorgelegten Konzeptes an die Gegebenheiten in anderen Schulen und Ländern muss vor Ort durch die entsprechenden Lehrer erfolgen.
Ziel ist es, die notwendigen Vorüberlegungen und Anregungen als auch Ideen für eine Nachbereitung eines durchgeführten Projektes zu geben. „Konzept (lat. concipere = in eine bestimmte Form bringen)“5 besagt, dass die entsprechenden Vorüberlegungen einer bestimmten Struktur und Form bedürfen.
Das eigentliche „Durchführen“ eines E-Mail-Projektes in den entsprechenden Fächern einer Berufsschule, z. B. mit einer detaillierten „Sequenz- und Stundenplanung“ innerhalb eines bestimmten Faches des Berufsschulunterrichtes, können und sollen nicht Gegenstand dieser Arbeit sein.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Vorwort | 4 |
| 2. | Ziel der Hausarbeit/Abgrenzungen | 5 |
| 3. | E-Mail - warum nicht FAX oder Klassenkonferenz? | 6 |
| 3.1 | Definition E-Mail-Projekt | 6 |
| 3.2 | Vorteile eines E-Mail-Projektes | 7 |
| 3.3 | E-Mail-Projekt in der Schule | 8 |
| 3.3.1 | Formen von E-Mail-Projekten | 8 |
| 3.3.2 | Lernfächer für ein E-Mail-Projekt | 9 |
| 3.3.3 | Strukturierung von E-Mail-Projekten | 10 |
| 4. | Vorarbeiten zur Durchführung eines E-Mail-Projekt | 11 |
| 4.1 | Ziele eines E-Mail-Projektes | 11 |
| 4.2 | Technische-/materielle Voraussetzungen | 15 |
| 4.2.1 | Hard- und Software | 15 |
| 4.2.2 | E-Mail-Provider | 16 |
| 4.2.3 | Finanzielles Budget eines E-Mail-Projektes | 17 |
| 4.3 | Organisatorische Vorauswahl/Festlegungen vor Beginn eines E-Mail-Projektes | 18 |
| 4.3.1 | Schulauswahl/Lehrerauswahl/Klassenauswahl | 18 |
| 4.3.2 | Inhaltliche Themen-Fachauswahl | 23 |
| 4.3.3 | Projekt-Kommunikationssprache | 23 |
| 4.3.4 | Projekt-Zeitplanung | 24 |
| 4.3.5 | Arbeitsformen bei E-Mail-Projekten | 26 |
| 4.3.6 | Bewertung des E-Mail-Projektes - Klassenarbeit? | 27 |
| 5. | Abschluss eines E-Mail-Projektes | 27 |
| 5.1 | Präsentation/Sicherung der Ergebnisse | 27 |
| 5.2 | Feedback eines E-Mail-Projektes mit allen Beteiligten | 28 |
| 6. | E-Mail - was noch zu beachten ist! | 29 |
| 6.1 | Besondere E-Mail Sprache | 29 |
| 6.2 | E-Mail - ein kleiner Knigge | 30 |
| 6.3 | Mögliche typische Schwierigkeiten bei einem E-Mail-Projekt | 31 |
| 6.4 | Pädagogische und Didaktische Besonderheiten eines E-Mail-Projektes | 32 |
| 7. | Zusammenfassung | 33 |
| 8. | Anlagen | 36 |
| 9. | Anlagenverzeichnis | 53 |
| 10. | Abbildungsverzeichnis | 55 |
| 11. | Abkürzungsverzeichnis | 56 |
| 12. | Literaturverzeichnis | 57 |
| 13. | Erklärung | 61 |
nicht nur den Schülern, sondern auch den Lehrenden fremd sind."55 "A primary role of the instructor in an educational setting is to provide guidance in the learning process."56 Es "müssen Lehrer über eine Reihe von Basisqualifikationen im Umgang mit Computern und Internet verfügen. Natürlich können und sollen die besonderen Kompetenzen einzelner Schüler in diesem Bereich genutzt werden. Der Lehrer muss aber die wichtigsten Funktionen eines PCs (...) sicher und routiniert beherrschen. Ihm fehlt es sonst einerseits an der erforderlichen Fantasie, um die Technik wirklich sinnvoll für guten Unterricht zu nutzen. Andererseits muss er als kompetenter Berater und Lernbegleiter seiner Schüler auch in der Lage sein, Fragen seiner Schüler, die sich auf die Grundfunktionen der Technik beziehen, sicher, schnell und kompetent zu beantworten."57 Aufgrund dieser Anforderungen an die Lehrkraft, bietet sich die Betreuung eines Projektes durch eine EDV-Fachlehrkraft und eines Klassenlehrers einer bestimmten Klasse an. Eine ideale Konstellation wäre hier im KOSZ Cottbus das Lernbüro, in dem ein Betrieb simuliert wird und die Klasse immer von zwei Lehrkräften gleichzeitig betreut wird. Z. B. an der deutschen Auslandsschule in Mexiko-Stadt könnten die Betreuungsaufgaben nur die deutschen Fachlehrer vor Ort wahrnehmen. Ein Lernbüro existiert nicht. Die Klassenauswahl muss zum einen durch den Fachlehrer erfolgen, andererseits ist jedoch auch die Bedeutung der Motivation der Schüler nicht zu unterschätzen. Auch hinsichtlich Vorerfahrungen im Umgang mit Computern muss mit den Schülern ein Konzept entwickelt werden. Zur Abfrage der EDV-Kenntnisse und der Schülermotivation bietet sich die Erstellung einer Abfrageliste über die EDV-Kenntnisse an58, z. B. die Englischsprachige Liste "Questionnaiere"59.60 (Diese Liste kann selbstverständlich inhaltlich ins Deutsche bzw. in die entsprechende Landessprache in der Auslandsschule übersetzt werden. Es bietet sich jedoch an, diese Liste in Englisch zu erstellen, um beiden Klassen in evtl. Unterschiedlichen Ländern die gleichen Fragen stellen zu können.) Bei vergleichbarem Niveau der Klassen und ausreichenden Grundkenntnissen kann mit dem Projekt begonnen werden. Andererseits sollte bei nicht Erreichen bestimmter Fachkriterien in [...]
möglicherweise zum scheitern verurteilt. Wesentlichen Anteil am Erfolg hat die Motivation der Lehrkraft und der Einsatzwille, auch außerhalb des regulären Unterrichtes tätig zu werden. Meistens ist jedoch bereits durch die Schulauswahl bzw. Klassenauswahl auch der entsprechende Lehrer festgelegt; vornehmlich der Klassenlehrer einer ausgewählten Klasse. "Unübersehbar sind die Herausforderungen, denen sich die Lehrenden stellen müssen, wollen sie das E-Mail-Potential für den Unterricht nutzen. So müssen sie lernen, mit den Unwägbarkeiten, dem Unvorhersehbaren und der Komplexität umzugehen, die das mit Lerngruppen aus anderen Kulturen vernetzte Klassenzimmer mit sich bringt. Vieles ist nicht mehr planbar, wie es unerwartet, in nicht didaktischer Gestalt plötzlich zur Verfügung steht und nach Erklärung oder Zugang verlangt, seien es idiomatische Wendungen und Slangausdrücke oder Themen und Konzepte, die [...]
http://www.teaching.com51 als auch ePals Classromm Exchange.52 Man sollte es auch nicht versäumen, den deutschen Bildungsserver53 und die Zentralstelle für Unterrichtsmaterial54 anzugehen. Eine weitere wesentliche Informationsmöglichkeit, eine Partnerklasse und direkt auch einen entsprechenden Betreuungslehrer zu finden, bietet die Chance zurückkehrender Lehrer aus dem Auslandsschuldienst. Diese Lehrer kennen die Auslandsschule persönlich und konnten bereits einen direkten Kontakt zu ausländischen Schulklassen aufbauen. Die Strukturen der Auslandsschule sind ihnen bekannt. Nach der Rückkehr an die Heimatschule drängt sich demzufolge ein E-Mail-Projekt regelrecht auf, da das bereits bei den Lehrkräften vorhandene Wissen und erlebte Erfahrungen genutzt werden können und somit umfangreiche Recherchearbeiten zur Findung einer Partnerschule und Korrespondenzklasse entfallen können. Auch die eigentliche Lehrerauswahl ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines E-Mail-Projektes. Grundsätzlich sollte ein Projekt immer von einer Lehrkraft initiiert werden. Eine Entscheidung "Top Down" (von oben nach unten) vom Schulträger oder Schulleiter bzw. Abteilungsleiter, ein solches Projekt aus Renommeegründen durchzuführen und dann die entsprechenden Lehrkräfte anzusprechen, ist [...]
In den Warenkorb
68,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832467968
Arbeit zitieren:
Lenzen, Manfred August 2002: Konzept zur Durchführung eines E-mail-Projektes an einer kaufmännischen Berufsschule, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Pädagogik, Duales System, Handlungsorientierter Unterricht, Innovativer Unterricht, Medien im Unterricht



