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Konzept einer CBT-/WBT-Schulung

Didaktik, Kosten/Nutzen und EDV-Aspekte

Konzept einer CBT-/WBT-Schulung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Andreas Schoeffler
  • Abgabedatum: Juni 2000
  • Umfang: 158 Seiten
  • Dateigröße: 22,7 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Nürtingen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2556-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2556-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2556-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schoeffler, Andreas Juni 2000: Konzept einer CBT-/WBT-Schulung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: CBT7WBT, IST, Internet, Autorensystem, Didaktik

Diplomarbeit von Andreas Schoeffler

Einleitung:

In der jüngsten Vergangenheit hat die Wirtschaft die Idee des Lernens aus Eigeninitiative und in Selbstverantwortung aufgegriffen und zum Leitbild moderner Qualifizierungskonzepte erhoben. Selbstgesteuertes Lernen bzw. selbstorganisiertes Lernen am Arbeitsplatz oder zu Hause rangieren in der Gunst vieler Unternehmen inzwischen weit vor Seminaren und Schulunterricht der klassischen Art.

Multimedia und Computer Based Training (CBT) sind dabei die großen Hoffnungen und zugleich Möglichkeiten, auf die die Unternehmen setzen.

Die „neuen“ Techniken sollen das selbstgesteuerte Lernen attraktiv machen und bereits etablierte Konzepte wie Gruppen- und Projektarbeiten oder leittextunterstütztes Learning on the job ablösen oder ergänzen.

Gang der Untersuchung:

Der Aufbau der vorliegenden Arbeit gliedert sich in sechs große Kapitel, die unabhängig voneinander gelesen werden können und ist so gehalten, dass sowohl der „CBT - Laie“ als auch der Fortgeschrittene bzw. Profis zum Thema hingeführt werden und dabei interessante, neue und aktuelle Aspekte vorfinden.

Dieses erste Kapitel liefert eine Einleitung und Definitionen zum Thema. Im weiteren Verlauf wird die Thematik CBT theoretisch im wesentlichen einmal aus didaktischer (Kapitel 2) und betriebswirtschaftlicher (Kapitel 3) sowie EDV-technischer (Kapitel 4) Sicht durchleuchtet.

Das darauffolgende Kapitel 5 demonstriert die Theorie der vorangegangenen Kapitel an zwei grundlegenden Beispielen aus der Praxis und Kapitel 6 beschäftigt sich schließlich mit Zukunftsperspektiven und zieht ein Schlußresumée.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VII
1. Einleitung 1
1.1 Zu Thematik und Aufbau dieser Arbeit 1
1.2 Begriffsdefinitionen 2
2. Didaktische Aspekte 4
2.1 Das menschliche Gehirn 4
2.2 Didaktisch-methodisches Design 5
2.2.1 Lerntheorien und -modelle 5
2.2.1.1 Behaviorismus 6
2.2.1.2 Kognitivismus 6
2.2.1.3 Konstruktivismus 7
2.2.1.4 Die fünf K's 8
2.2.1.5 Lernkreis 9
2.2.2 Didaktische Elemente 9
2.2.2.1 Didaktische Prinzipien 9
2.2.2.2 Lehrstrategien 12
2.2.2.3 Lerninhalte und -ziele 14
2.2.3 Methodische Elemente 17
2.2.3.1 Grundformen von Lernszenarien 17
2.2.3.2 Bildschirmaufbau 17
2.2.3.3 Kommunikationselemente 18
2.2.3.4 Inhaltliche Elemente 19
2.2.3.5 Mediales Design 20
2.3 Faktoren einer didaktisch gelungenen Lehr- und Lernumgebung 22
2.4 CBT-Typologien 23
2.5 Entwicklungsmodell eines CBT 24
2.6 Zielgruppenanalyse 27
3. Betriebswirtschaftliche Aspekte 28
3.1 Nutzen und Vorteile sowie Nachteile durch CBT / WBT 28
3.1.1 Nutzen und Vorteile computerunterstützenden Lernens 28
3.1.2 Synergieeffekte durch Kombination von Seminar und CBT 29
3.1.3 Nachteile computerunterstützenden Lernens 30
3.2 Kosten 31
3.2.1 Break-Even-Analyse 32
3.2.2 Kalkulation und Optimierung des Aufwands 35
3.2.3 Bergman-und-Moore-Formel 38
3.2.4 High-Text-Formel 39
3.2.5 Abschätzgleichung für hypermediabasierte Lernprogramme 41
3.2.6 Kostendeckung nicht durch Teilnehmerzahlen 43
4. EDV-Aspekte 47
4.1 Zahlen und Fakten 47
4.2 Plattform, Netzwerkumgebung und Internet 52
4.3 Marktübersicht Autorensysteme 55
4.4 Anbieter von WBT-Lehr- und Lernumgebungen 57
4.5 Weiterführende Informationen 59
5. Beispiele 60
5.1 Das Autorensystem „Authorware Attain“ von Macromedia 60
5.2 Der D.T.C. - B. I. T. Schulungscenter 68
6. Schlussbetrachtung 79
Anhang 81
Literatur- und Quellenverzeichnis 13

Automatisiert erstellter Textauszug:

2.6 Zielgruppenanalyse Die Zielgruppenanalyse ist wohl mit das Wichtigste überhaupt bei der Erstellung eines Lehrangebots. Leider wird sie jedoch in der Praxis nicht selten überaus vernachlässigt. Neben den üblichen Nachforschungen bezüglich demographischer Daten wie Alter, Geschlecht, (Schul-)Bildung oder Beruf und geographischer Informationen wie Wohnort oder Region, sind folgende Faktoren bei der Zielgruppenanalyse immens wichtig: • Motiviertheitsgrad • Einstellung zum Lehrangebot und zur Lernumgebung • Medienkompetenz und • Vorwissen Im Bereich des Vorwissens geht es darum, welche theoretischen und praktischen Kenntnisse bringt der Teilnehmer schon mit und vor allem wie tief gehen diese Kenntnisse. Beim Grad der Motiviertheit ist interessant, ob Teilnehmer freiwillig teilnehmen oder nicht. Was versprechen sich die Lernenden vom Kurs und wer finanziert ihn. Wenn es um die Frage geht, wie die Kursteilnehmer dem Bildungsmedium gegenüberstehen, dann steht die Einstellung des Lerners im Vordergrund. Wichtig ist hier, zu wissen, ob die Lernenden bereits Kenntnisse im Umgang mit dem PC mitbringen. Welches Interesse wird den Inhalten des Kurses geschenkt und wieviel Zeit steht den Benutzern zur Bearbeitung der Aufgaben zur Verfügung. Unter Medienkompetenz versteht man den Grad der Erfahrenheit des Lernenden im Umgang mit Kommunikationstools oder seine HypermediaVorkenntnisse und ob er beispielsweise bereits Dokumente selbständig bearbeiten kann. [...]

Beim Prototyping wird die erstellte Lehrumgebung im Pilotbetrieb getestet. Dieses Vorgehen ist besser als eine detaillierte Planung durchzuführen, weil man hier oft Gefahr läuft, am Kunden und „Benutzer vorbei zu entwickeln“. Dieser Prozeß kann als ein Prozeß aufgefaßt werden, bei dem man immer wieder aufs Neue (Iteration) dazulernt (Zucchermaglio, S. 257). Schließlich werden in der Phase der Evaluation die (neu) gewonnen Informationen und Erkenntnisse ausgewertet und interpretiert, mit dem Ziel, praktische Maßnahmen zu verbessern (Jöns, S. 280) bis es letztlich zur Enführung und Integration der Lehr- und Lernumgebung kommt. Bleibt folgendes anzumerken: Dabei entsteht mit größter Wahrscheinlichkeit eine veränderte Lernkultur, bei der evtl. Hemmschwellen zu überwinden sind. Nicht immer sind alle Aufgaben in den jeweiligen Phasen bis ins Detail möglich, sinnvoll oder mit einem vertretbaren Aufwand realisierbar. Hat man sich beispielsweise auf ein CUL-System spezialisiert, wird auf eine Analyse evtl. anderer Möglichkeiten im allg. verzichtet. Weiterhin ist zu bedenken, daß die oben beschrieben Phasen durchaus parallel verlaufen können, weil ständig entwickelt und geprüft wird (siehe dazu auch Abbildung 6 und 7). Außerdem werden eine ausgiebige Zielgruppenanalyse (siehe dazu auch Punkt 2.6) oder eine begleitende Auswertung dadurch erschwert, wenn eine Lernumgebung für den freien Markt erstellt wird. [...]

Die Phase der Bedarfsanalyse umfaßt die Analyse der didaktischen Ziele, der Zielgruppe, des Umfeldes und der Beurteilung des Zielerreichungsgrades. In der Entwicklungsphase geht es vor allem darum, die mediale Lehrund Lernumgebung, das Lernangebot und die Infrastruktur der EDV des Online-Kurses festzulegen. In dieser Phase werden auch die sog. „Drehbücher“ erarbeitet (siehe dazu auch Anhang). Darüber hinaus befindet sich ein Leitfaden zur didaktischen Konzeption einer multimedialen Lernumgebung ebenfalls im Anhang (Kerres, S. 381 f.). In der darauffolgenden Phase der Produktion geht es dann um die praktische Realisierung und Umsetzung der Festlegungen aus der vorherigen Phase. Hat man sich für eine WBT-Umgebung entschieden, werden in dieser Phase das didaktisch-methodische Design, der softwaretechnische Entwurf sowie das Lernsystem selbst umgesetzt. [...]

Arbeit zitieren:
Schoeffler, Andreas Juni 2000: Konzept einer CBT-/WBT-Schulung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
CBT7WBT, IST, Internet, Autorensystem, Didaktik

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